Seltene weiße Giraffen getötet

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#2
Das werden wohl keine Jäger gewesen sein!

Zitat:
Tierschützer hatten die in Kenia bekannte Giraffen-Mutter und ihr Kalb demnach vor rund einem Monat zuletzt gesehen. Man vermute, die zwei Tiere seien von Wilderern erschossen worden, sagte Noor. Es bestehe aber auch die Möglichkeit, dass sie von Kämpfern der Terrorgruppe Al-Shabaab getötet worden seien. Die Miliz ist im Nachbarland Somalia sowie in den Grenzgebieten aktiv.

Es gibt nur wenige weiße Giraffen in Kenia und sie werden selten gesichtet. Forscher vermuten, dass sie unter einer Defekt-Mutation namens Leuzismus leiden. Diese führt bei Tieren dazu, dass Fell und Federn weiß und die darunterliegende Haut rosa sind, weil die Haut keine Melanozyten, also farbstoffbildende Zellen, enthält.
 
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#5
So lange die Auftraggeber nicht zur Rechenschaft gezogen werden, wird das mit dem Wildern leider weiter geben. Der Fisch stinkt vom Kopf her. Klar drückt da irgendein armer Schlucker auf den Abzug. Aber wer würde das nicht, wenn man mit einem Schuss die Kinder vor dem Hungertod retten kann, weil irgendein Oligarch für das Fell einer weißen Giraffe genügend Geld zahlt, um damit ein paar Monate gut über die Runden zu kommen.
So oder so ähnlich sieht das aus und man muss versuchen die komplette Kette zur Rechenschaft zu ziehen:
Reicher Oligarch -> Strohmann -> Organisierte Kriminalität -> Großer Wilderer vor Ort -> Mittlerer Wilderer vor Ort -> Kleiner Wilderer vor Ort -> Person die abdrückt
 
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#6
In die Kette der verantwortlichen Personen gehört noch aufgenommen:
- korrupte Politiker (alle verwaltungsebenen)
- NGOs die finanziell prosperieren, je weniger Wild es gibt

Alleine wenn man Kenia liest sollte jedem denkenden Menschen klar werden, daß der angebliche "Totalschutz" letztlich auf eine totale Reduktion hinausläuft.
Und unsere inkompetenten Politiker trotten den hysterischen NGOs hinterher.
 
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#7
In die Kette der verantwortlichen Personen gehört noch aufgenommen:
- korrupte Politiker (alle verwaltungsebenen)
- NGOs die finanziell prosperieren, je weniger Wild es gibt
Die "Kette" besteht nur aus den zwei genannten Verantwortlichen, der Rest ist Mumpitz. Die Motivation die dahinter steht (im "Artikel") ist reine Spekulation. Die können genauso gut im nächsten Topf gelandet sein. Das Stichwort Hunger fiel ja schon und in Kenia herrscht mit der Heuschreckenplage momentan Not.

Wenn ich ein fetter Krimineller wäre, würde ich schon selbst schießen, Bakschisch funktioniert in Kenia erwiesenermaßen. Kommt nur auf die Höhe an... :cool:


CdB
 
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#8
Als hier vor einigen Jahren mal ein weißer Damhirsch rum lief, kamen scharenweise die Sekten aus Berlin mit ihren Teppichen und begehrten den Hirsch anzubeten.
Ruck zuck war der im Goulasch.
Was das beste ist, was ein Tier mit einem Gendefekt passieren kann!
Ok, Carpaccio wäre ja vielleicht auch noch ok.
Gruß-Spitz
 
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#11
Die "Kette" besteht nur aus den zwei genannten Verantwortlichen, der Rest ist Mumpitz. Die Motivation die dahinter steht (im "Artikel") ist reine Spekulation. Die können genauso gut im nächsten Topf gelandet sein. Das Stichwort Hunger fiel ja schon und in Kenia herrscht mit der Heuschreckenplage momentan Not.

Wenn ich ein fetter Krimineller wäre, würde ich schon selbst schießen, Bakschisch funktioniert in Kenia erwiesenermaßen. Kommt nur auf die Höhe an... :cool:


CdB

Aus reinem Hunger schieß ich keine auffällige weiße Giraffe. Es gibt da genügend Wild, das man weniger auffällig erlegen kann. Das war ein geplanter Abschuss, da irgendwer gerne so eine Seltenheit in seinem Haus als Trophäe hätte. Die Jagdtrophäe eines sehr reichen Mannes, der selbst nicht jagen will.
 
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#12
Was natürlich auch noch eine Möglichkeit ist und leider einen Großteil der Wilderer ausmacht: Die Gier einiger Asiaten nach "wundervollen Heilmitteln".
 
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#13
Wie heißt doch die alte, manchmal für Naturromantiker vielleicht etwas unbequeme Weisheit dazu?

"If it pays, it stays !"

Dazu unten verlinkt, und vom aktuellen deutschen Mainstreamjournalismus der Qualitäts- und Leitmedien erfrischend wenig verfärbt, ein Artikel aus National Geographic aus dem Jahre 2017.

https://www.nationalgeographic.de/tiere/2017/09/kann-trophaeenjagd-helfen-arten-zu-erhalten

Die Grafik dazu gefiel mir so gut, dass ich sie hier direkt verlinke:

 
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#14
Aus reinem Hunger schieß ich keine auffällige weiße Giraffe. Es gibt da genügend Wild, das man weniger auffällig erlegen kann. Das war ein geplanter Abschuss, da irgendwer gerne so eine Seltenheit in seinem Haus als Trophäe hätte. Die Jagdtrophäe eines sehr reichen Mannes, der selbst nicht jagen will.
Aber aber ! Zwar lernen wir ja brav, dass uns alten weißen bösen Männern die Erbsünde der Fehlbarkeit wie Hundesch... am Stiefel klebt und wir prinzipiell an allem Schuld sind was in Politik, Gesellschaft, Klima und Wetter falsch läuft...

....dennoch sollten wir nicht reflexartig dem reichen alten imperialistischen Feinbildkapitalisten sofort den Schuh dieses "Giraffenmeuchelmordes" anziehen....

Afrika ist bunt und groß und Interesse an einem guten Geschäft mit fürs einheimische Auge zunächst sonderbar erscheinenden, weißen Kreaturen haben dort nicht nur die weißen Imperialisten oder impotente Asiaten.

Kenianische Hexen"Ärzte" - und ihre Kunden - interessieren sich noch für ganz andere Dinge, für die es auch in Afrika sicher noch mehr Ärger geben kann als für eine gewiderte Giraffe:

https://www.dw.com/de/kenia-aberglaube-bedroht-albinos/av-18186788
 
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