Serotonin Houellebecq

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In dem Buch beschreibt Houellebecq wie er fast zur Jagd gekommen ist.

Nur in einem kleinen Abschnitt.

Für mich ist die Beschreibung eine der klarsten, von keinem Überich beeinflussten Handlung.

Ich glaube das viele so ähnlich angefangen haben.

Warum bist du ein Jäger wird später schon mal gefragt und dann versucht jeder eine Erklärung.

Das grundlegende einfache wie Houellebecq es beschreibt, ich hab es nicht mehr gewusst.
 
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In dem Buch beschreibt Houellebecq wie er fast zur Jagd gekommen ist.

Nur in einem kleinen Abschnitt.

Für mich ist die Beschreibung eine der klarsten, von keinem Überich beeinflussten Handlung.

Ich glaube das viele so ähnlich angefangen haben.

Warum bist du ein Jäger wird später schon mal gefragt und dann versucht jeder eine Erklärung.

Das grundlegende einfache wie Houellebecq es beschreibt, ich hab es nicht mehr gewusst.

Sicher interessant - aber der Beitrag wäre durch ein Zitat des Orignaltextes oder einen kleinen Auszug daraus sicherlich etwas konkreter und nicht nur für den "inner circle" der Houellebecq Affinados geeignet.
 
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Das Buch liegt schon parat, muß noch zuvor was anderes zu Ende lesen...
 
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Ich hatte in meinem Leben noch kein Tier getötet, es hatte sich nicht ergeben, aber ich war nicht prinzipiell dagegen. So abstoßend ich die industriellen Zuchtbetriebe fand, so wenig hatte ich grundsätzlich gegen die Jagd einzuwenden, bei der die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung blieben, bei der sie ungehindert laufen und springen konnten, bis sie von einem in der Nahrungskette weiter oben stehenden Räuber niedergestreckt wurden.

Weiter will ich nicht suchen.
 
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Weiter will ich nicht suchen.

Danke fürs Zitat...

Für einen Jäger ist diese Erkenntnis allerdings so richtig wie sie banal ist...

Aber Houellebecq ist kein Jäger sondern gehört, bei teilweise erfrischend mutiger Opposition gegenüber dem erdrückenden PC-Mainstream dieser Tage, einfach nur zu den vielen anderen Clowns, die auf den ausgehölten Idealen unserer abendländisch-humanistischen Kultur tanzen und sich dabei eine goldene Nase verdienen.

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https://www.nzz.ch/feuilleton/michel-houellebecq-zeigt-seinen-lesern-den-finger-ld.1449337

Sin französischer Landsmann formulierte hier einmal treffend:

Die Apokalypse ist schriftgewordene Ekstase.

Honoré de Balzac
 
Zuletzt bearbeitet:
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Ich hab nichts gegen ihn, er langweilt mich halt nur.

Seine (von mir nicht geteilten, mich aber kalt lassenden) Meinungen soll er äußern; und für seine Leser kann er nichts.

Ein paar Seiten vorher spioniert er mit einem S+B Fernglas einen pädophilen Deutschen aus und beschreibt seine Videos en détails - kommt einem so vor, als hat er genau diese Passage in jedem Buch.
 
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Das Einstellen ist nicht so einfach, da sich die die Sache über ganz verschiedene Seiten erstreckt.
Das er geschäftstüchtig ist und wahrscheinlich von S&B für die Werbung recht gut ..............

Eigentlich ist es einfach bei mir gewesen und ähnlich schreibt er es allerdings für einen Erwachsenen.

Bauernhof weit weg von der Stadt. Rattenfalle gebaut, Schleuder aus Gummiringen, aus der Weide Pfeil und Bogen und dann Luftgewehr. Streichhölzer als Ziel, später Schützenverein. Angeln von der Brücke vorm Haus mit Stock und selbsgemachten Haken.

Ratten,Spatzen, Tauben, Stare wurden als Futterkonkurrenten für das Vieh betrachtet.

So kam es dann, Angelschein, Jagdschein, nicht aus Philosophischen Gründen.

Diese Einfachheit mit der das passiert wurde mir durch das Buch deutlich, hätte ich nach den ersten 30 Seiten nicht erwartet.

Ich freue mich immer wenn wenigstens ein Punkt ein Teil positiv war. Bei den meisten Zeitschriften erwarte ich es schon nicht mehr.
 
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