Siebträgermaschine

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Und selbst da wo es einfach ist, wird es nicht regelmäßig gemacht.
Die Teile sind ALLE mehr oder weniger verschimmelt!

Ganz geil auch die Senseo Maschinen, wenn da übers WE der Pad drin bleibt.
Da wurden schon Schimmelsporen an Stellen gefunden, die NIE jemand sauber macht.
Und beim Vollautomaten sind noch viel mehr unzugängliche Stellen.
Da nutzt auch das Brühgruppen reinigen auch nur bedingt etwas.
Es sei denn, man sprüht die Maschine innerlich auch jedesmal mit Desinfektionsmittel ein.
Und das macht (denke ich) niemand.

Das Problem war auch meine größte "Sorge". Allerdings kommt es schon etwas auf die Bauweise des Gerätes an und welches "Ritual" man sich ab der ersten Tasse zurecht legt, damit die Schludrigkeit des Menschen erst gar nicht einreist.

Ich habe das so eingeführt, dass nach der letzten Tasse des Tages sofort alles aufgemacht und sämtliche entnehmbaren Teile gereinigt werden. Alles kann auf einem Edelstahl-Abtropfeinsatz in der Kuchl rundherum trocknen. Die Klappen (bis auf die beiden Mahlwerke) bleiben ebenso geöffnet und es trocknet alles (wohl weitestgehend) aus.

Und gedankenlosen Öko-Sündern, die solche Drecks-Pads verwenden, schaden die Sporen eh nicht, da der Verstand nicht ausreicht, um die Bequemlichkeit unweltschonender zu organisieren und ein Verbot noch auf sich warten lässt. :mad:

@Löffelmann
Irgendwo kommts natürlich grundsätzlich auch auf Sauberkeit in der Küche an und wie man mit den zerlegten Teilen umgeht. Auch gibt es Vollautomaten, wo man zw. Lanze und Schaumeinheit wählen kann und wo die Schaumeinheit nur angedockt wird, welche gut zerlegbar und zu reinigen ist.
 
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Das alle Vollautomaten Schimmel beherbergen, halte ich für übertrieben.

Ich habe schon einige gewartet und/oder repariert (garantiert über 50) und es war KEINE dabei, bei der man keinen Schimmel gefunden hat. Manche mehr, manche weniger.
Besonders „toll“ waren die Maschinen, bei denen die Brühgruppe mit Schrauben befestigt war.
Oder für die man einen Sonderbit benötigte um die Abdeckung zu entfernen um an die Brühgruppe zu kommen.
Aber auch da, wo die Brühgruppe leicht zu entfernen war, konnte man Schimmel finden.
Oftmals oben unterm Auslass des Mahlwerkes oder hinten vor der Rückwand unter der Brühgruppe.
 
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@Schilchersturm
Wenn es dir / euch schmeckt ist es doch ok!

Wie gut/schnell bekommt man die Brühgruppe raus?
Wie oft hast du die schon gereinigt ?

Super einfach! Das Ding wird jeden Tag nach der letzten Tasse heraus genommen und trocknet ab, bis zum nächsten Morgen. Schimmel entsteht in feuchten Milieus. Wenn überall gut Luft hin kann, ist die Wahrscheinlichkeit hierfür eher gering.

Ungut ist natürlich, wenn der Automat über Tage im Betriebszustand zusammen gebaut u. geschlossen nicht genutzt wird und feuchte Milieus im Innenleben bleiben oder tagelang ohne Grundreinigung betrieben wird und sich in irgendwelchen Siffen diverse Bakterien oder Sporen schön ausbreiten können bzw, organisches Material (also Kaffeepulver) an den Übergängen von Mahlwerk zur Brühgruppe verschimmelt.
Ebenso wird der Wassertank täglich entleert und trocknet aus.

Als ich mir das Ding kaufte, hab ich es mir unter den Aspekten von Praktikabilität und Hygiene ziemlich genau angeschaut. War mir wichtig.
 
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Wenn du das wirklich IMMER so handhabst wie von dir geschildert, gehörst du zu den 0,0.% der Bevölkerung die das so bei VA Händeln.
 
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Ich verstehe das nicht:
Knöpfchen drücken und schon hat man einen nur scheinbar guten Kaffee - muss aber hinterher den Aparillo auseinandernehmen.
Während man mit dem geringen Mehraufwand des sorgfältigen Augießens und Filtrierens einen ungleich besseren Kaffee herstellen kann.
Das Geld für eine Maschine sollte man für wirklich gute Arabica-Sorten beim Röster seines Vertrauens investieren. - Und dann filtern. Kein vernünftiger Mensch würde z. B. einen Blue Mountain durch eine Maschine jagen wollen.
Dass das Filtern die gesundheitsfördernden Anteile des Kaffees besser freisetzt, hatte ich schon verlinkt.
 
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Ich verstehe das nicht:
Knöpfchen drücken und schon hat man einen nur scheinbar guten Kaffee - muss aber hinterher den Aparillo auseinandernehmen.
Während man mit dem geringen Mehraufwand des sorgfältigen Augießens und Filtrierens einen ungleich besseren Kaffee herstellen kann.
Täglich Brühgruppe rausnehmen und Wassertank wieder leer machen ist bei mir daheim Standard.
Die Maschine selber spült nach dem Einschalten und beim Abschalten die Leitung(en) durch.

Das ist auch nicht viel mehr Aufwand als die Kanne und den Rest von der Filterkaffe-Maschine zu säubern. Unbenommen gibts einen Haufen Vollautomaten, die es einem extrem schwer machen. Und das ist keine Preisfrage.
Eher schon ist es eine Frage des Käufers und wie er drauf ist. Wir haben beim Kauf ein paar (beliebte) Modelle rundheraus ausgeschlossen aus genau diesem Grund. Modelle die in manch teuren Küche voller Stolz aufgestellt werden. Gruselig wie manche Zeitgenossen ihre Käufe entscheiden, aber es ist halt so.

Hier die Sinnfrage aufmachen zu wollen ist zwar wieder mal so "typisch Forum" wie nur was, aber trotzdem sinnfrei.
Wenden wir Deine Logik aufs ganze Forum an hat sich die Frage nach der jeweiligen Jagdwaffe erledigt. Dann gibts Selbstlader für alle und fertig. Alles andere verlangt in den entscheidenden Sekunden des Nachladens mehr Handgriffe.
 
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Warum immer 100% Arabica, mir ist ein Robusta Anteil von 20-30% am liebsten.

der beste Vollautomat war die Spidem Trevi (Baugleich Saeco Vienna), leider wird der nicht mehr Produziert, robuste Mechanik, kein Milchgedöns, einfach zu warten, Problemlose Ersatzteilversorgung. Ist auch heute noch unerreicht, bereue es, dass ich den nicht gekauft habe als es die noch beim Aldi/Hofer gab, da ich VA von vornherein abgelehnt habe, diese Maschine hätte ich gerne im Schrank, als flexible MAschine für Partie, oder Gewehr einschießen in der Schottergrube,....
 
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So lang ich es geschafft habe sie am Leben zu (er)halten das Urmodell der Saeco Magic. (Sehr lang.)
Jetzt steht eine DeLonghi, Modell weiß grad nicht. Eine von den "ganz Primitiven" auf jeden Fall.
Ich halte sie nicht für besser, sag ich gleich dazu.
Ich hab die Saeco daher erstmal noch nicht entsorgt. Wenn ich mal viel Zeit und Lust habe mach ich mich vielleicht irgendwann mal dran sie erneut zum Leben zu erwecken.

Ist fast schon schwer wenn Du die ganzen Keimschleuder-Milchsysteme gar nicht willst noch eine gewisse Auswahl zu finden.
Heute will scheinbar der Kunde (oder: soll wollen), dass er, während er noch auf dem Locus sitzt, via App auswählt ob er einen Latte oder sonstwas will und dann vom Handy aus den Startbefehl für die Maschine gibt. o_O:LOL:
Die DeLonghi hat den Vorteil, dass man zu der auch im Vorfeld etwas mehr finden konnte.(y) Das hab ich schon an der Saeco geliebt. Oft ist der Transport zum Reparaturservice mehr Aufwand als kleine Fehler selber zu beheben. Die Fehler muss man halt nachlesen können, was vielfach nur bei beliebten Modellen dann der Fall ist.
Ist fast wie bei Computern, du kannst mehr oder weniger einen Linux-Rechner komplett selber betreuen, bis hin zum Schreiben von eigenen Treibern. Musst Dich halt einlesen.

Mutmaßlich hat die DeLonghi (IMHO) einfach eine andere Temperatur, weshalb es für mich dann gefühlt einfach kein "besserer" Kaffee wird als mit der alten Saeco. Da mir aber die Saeco exakt bei der Heizung verreckt ist kann ich alt mit neu nicht abgleichen. 🤷‍♂️
 
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Warum immer 100% Arabica, mir ist ein Robusta Anteil von 20-30% am liebsten.

Arabica ist halt immer „promoted“ worden.
Ich brauche keine „sortenreine“ Kaffeebohne.
Aktuell habe ich eine Mischung aus 80% Robusta und nur 20% Arabica.
Der allerdings Langzeit geröstet ist.
Kräftig aber säurearm.
 
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Robusta oder Arabica.

Je weiter du in den Süden Italien kommst um so mehr Robusta ist in der Mischung, die Hersteller rösten auch deutlich dunkler.
Robusta ist angeblich wichtig für die Crema.
 
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