Sind die Verbissgutachten wertlos?

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#1
Sind die Verbissgutachten wertlos?
Zitat:
>>Nach dem Vortrag gab es eine heftige Diskussion, an der sich viele Waldbesitzer beteiligten. Die Behördenvertreter enthielten sich dem öffentlichen Gespräch, auch, als der passionierte Jäger und Ehrenmitglied Hubert Kerzel diese direkt ansprach. Kerzel sagte wörtlich: „Im deutschen Strafrecht gibt es eine Bestimmung, die besagt, ‚wer öffentlich in einer Versammlung oder durch Schriften zu einer rechtswidrigen Tat auffordert, wird bestraft wie ein Anstifter. Die stetige Aufforderung des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten durch Forstdirektor Dr. Bauer, immer noch mehr Rehe zu schießen, ist Anstiftung im Sinne von § 26 Strafgesetzbuch. Anstiften ist das vorsätzliche Bestimmen anderer Personen zur Begehung einer vorsätzlichen rechtswidrigen Tat, über die nicht der Anstifter, sondern den Haupttäter (Jäger) die Tatherrschaft haben soll. Bestimmen des Täters zur Tat bedeutet nach Definition der Rechtsprechung, in ihm den Entschluss zur Tat durch eine hierfür ursächliche Handlung hervorzurufen. Wie Jagdbehörden den Abschuss von Rehwild im Einvernehmen mit der Jagdgenossenschaft und dem Jagdpächter genehmigen bzw. festsetzen, gibt es überhaupt keinen Grund, die Jäger aufzufordern, mehr Rehe zu schießen.<<
https://www.mittelbayerische.de/region/cham/sind-die-verbissgutachten-wertlos-20908-art1842048.html
 
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#2
nu gut.... die Holzpreise sind auf Rekordhoch, tausende von Waldarbeiter klotzen ran was das Zeug hält, der Wald ist quasi lehrgefegt, kein kleines Ästchen liegt mehr dort rum welches verwertet werden könnte. Es sind so viele Rehe im Wald vorhanden, dass die jetzt schon auf die Felder und in die angrenzenden Gärten ziehen, weil kein Platz mehr im Wald vorhanden.

Was soll das Gejammer. Räumt den Wald doch endlich mal auf!!! Außerdem sind doch sowieso keine Setzlinge in den Gärtnereien zu bekommen die im Wald von den wenigen Waldarbeitern ausgebracht werden könnten.
 
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#3
Sind die Verbissgutachten wertlos?
Zitat:
>>Nach dem Vortrag gab es eine heftige Diskussion, an der sich viele Waldbesitzer beteiligten. Die Behördenvertreter enthielten sich dem öffentlichen Gespräch, auch, als der passionierte Jäger und Ehrenmitglied Hubert Kerzel diese direkt ansprach. Kerzel sagte wörtlich: „Im deutschen Strafrecht gibt es eine Bestimmung, die besagt, ‚wer öffentlich in einer Versammlung oder durch Schriften zu einer rechtswidrigen Tat auffordert, wird bestraft wie ein Anstifter. Die stetige Aufforderung des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten durch Forstdirektor Dr. Bauer, immer noch mehr Rehe zu schießen, ist Anstiftung im Sinne von § 26 Strafgesetzbuch. Anstiften ist das vorsätzliche Bestimmen anderer Personen zur Begehung einer vorsätzlichen rechtswidrigen Tat, über die nicht der Anstifter, sondern den Haupttäter (Jäger) die Tatherrschaft haben soll. Bestimmen des Täters zur Tat bedeutet nach Definition der Rechtsprechung, in ihm den Entschluss zur Tat durch eine hierfür ursächliche Handlung hervorzurufen. Wie Jagdbehörden den Abschuss von Rehwild im Einvernehmen mit der Jagdgenossenschaft und dem Jagdpächter genehmigen bzw. festsetzen, gibt es überhaupt keinen Grund, die Jäger aufzufordern, mehr Rehe zu schießen.<<
https://www.mittelbayerische.de/region/cham/sind-die-verbissgutachten-wertlos-20908-art1842048.html
interessant hab meine Termine alle abgesagt für die Woche und meine Frau holt gerade Bier und Chips(y)
 
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#4
Auf so eine Stammtisch-Juristerei muss man erst mal kommen. o_O(n)

Die Nöte und Sorgen verstehe ich. Was da vom Stapel gelassen wird: grausig. :sick:
Wenn dem guten Mann "die Richtigen" das Wort predigen hat er fürs Ende der Jagd an sich gesorgt. Da stellt sich ein "Jäger" hin und verkündet er würde durch die Jagdausübung gegen das Tierschutzgesetz verstoßen.
Ein Traum für jeden Jagdgegner. Dieses "Geständnis" wird noch sehr lange durch die Netzwelt geistern. Recht vielen Dank auch! :sick::mad::poop:

Ah ja, die Prognose noch:
27 Threadseiten, nicht zur Meldung oder dem Verhalten an sich, sondern zwischen Hegern und Reh-Schädlingsbekämpfern. Wie üblich: Bis aufs Blut und natürlich ergebnislos.
 
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#5
Die Frage(Thema) und das Eingangspost beißen sich. Ob die Gutachten wertlos oder rechtlich bedenklich sind, sind zwei paar Schuhe. Was soll also diskutiert werden - der Sinn oder die Rechtmäßigkeit?



CdB
 
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#7
nu gut.... die Holzpreise sind auf Rekordhoch, tausende von Waldarbeiter klotzen ran was das Zeug hält, der Wald ist quasi lehrgefegt, kein kleines Ästchen liegt mehr dort rum welches verwertet werden könnte. Es sind so viele Rehe im Wald vorhanden, dass die jetzt schon auf die Felder und in die angrenzenden Gärten ziehen, weil kein Platz mehr im Wald vorhanden.

Was soll das Gejammer. Räumt den Wald doch endlich mal auf!!! Außerdem sind doch sowieso keine Setzlinge in den Gärtnereien zu bekommen die im Wald von den wenigen Waldarbeitern ausgebracht werden könnten.
Pruuust! Was wird das? Wurde hier ein Satire-Wettbewerb ausgeschrieben?
 
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#8
Gibs't du mir Recht daß ein (subjektives)Eigengutachten (objektiv) wertlos ist?

Wenn du mit Eigengutachten, die Einschätzung deines Waldes und seines Zustands meinst,- nein. Denn du machst es zur Grundlage deines Handelns.

Wenn du es verallgemeinerst - ja. Denn dann willst du es zur Grundlage für das Handeln anderer machen.


CdB
 
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scaver

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#10
Rehe verbeissen im Wald, und zwar brutal, das ist Fakt. Naturverjüngung und Verzicht auf Zäunung sind da echt eine Herausvorderung für den Waldbauern. Was man mit dieser Info macht, ist so eine Sache. Und Rehe hats auf lange Sicht reichlich.
Und ich bin weiß Gott kein Wald vor Wildler. Auch dauert mich das Gamsgemetzel.

sca
 
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#11
Ok, das mit der Anstiftung habe ich soweit begriffen. Nur fehlt mir irgendwie die Straftat, ohne die eine Anstiftung denkunmöglich ist. Sollte im Erlegen von Rehen die Straftat liegen???
Leute, das ist Quatsch. Substanzlose Polemik.

... und führt zusätzlich von der - interessanten - Frage weg, wie man zu einem "richtigen" Verbissgutachten kommen kann.
 
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#14
Nur fehlt mir irgendwie die Straftat, ohne die eine Anstiftung denkunmöglich ist. Sollte im Erlegen von Rehen die Straftat liegen???
Leute, das ist Quatsch. Substanzlose Polemik.
Das ist substanzlose Polemik, ja.
Seine krude Logik ist es dass das Erlegen von Rehen eine Tötung ohne vernünftigen Grund ist - und damit ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.
Drum find ichs ja so dermaßen daneben.
Da stellt sich ein Jäger hin und erzählt er würde mit seinem Tun gegen das Tierschutzgesetz verstoßen. Der Sechser im Lotto für jeden Jagdgegner.
Der hat gar nicht mehr kapiert was er da redet.
 
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