Sind Motorradfahrer hier?

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Das sehe ich wie Joe Kox. Ein Motorrad muß für mich ein individuelles Profil (Seele) haben. Viel Hersteller entwickeln zunehmend „vollautomatisierte“ Modelle mit denen der Anspruch an den Fahrer oder vielleicht besser an den Bediener auf ein Minimum reduziert wird. Antihopping-Kupplung, Rainmodus, KurvenABS……. Das dient natürlich zum Teil der Sicherheit, aber es wird halt auch langweiliger mit sowas zu fahren.

Guillermo
Meine FJR 1300 hat einige wenige elektronische Helferlein - teilweise abschaltbar - und heizbare Lenkergriffe. Ich denke je länger die zu fahrenden Strecken werden, umso mehr schätzen auch Motorradfahrer die Anwesenheit von solchem "Luxus". Mal ganz ehrlich: Wer ist heute als Motorradfahrer auf längeren Strecken ohne Navi unterwegs, wer ist in Notsituationen nicht froh über ein gutes ABS an Bord und wer freut sich nicht über warme Finger auch bei schlechterem Wetter. Ich brauche kein Automatikgetriebe beim Moped, aber auf sinnvolle Hilfen möchte ich bei den heutigen Motorrädern und dem heutigen Verkehr nicht verzichten. Wir fahren ja schließlich auch keine Vergasermotoren mehr, sondern elektronisch gesteuerte Einspritzmotoren.
 
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Ich brauche kein Navi. Karte im Tankrucksackdeckel ist besser. Und der elektronische Scheix verdirbt nur das Schöne am Motorradfahren. ABS ist nur für Anfänger. Ist wie mit dem Auto. Je mehr Helferlein eingebaut werden, desto Mehr liegen dann im Graben, weil sie sich auf das Zeug verlassen haben.
 
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Ich brauche kein Navi. Karte im Tankrucksackdeckel ist besser. Und der elektronische Scheix verdirbt nur das Schöne am Motorradfahren. ABS ist nur für Anfänger. Ist wie mit dem Auto. Je mehr Helferlein eingebaut werden, desto Mehr liegen dann im Graben, weil sie sich auf das Zeug verlassen haben.
Ich glaub irgendwie hast Du nicht alles von meinem Post gelesen.
 
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Keinen Meter ohne Navi!
Allerdings halte ich es für nahezu unmöglich, dass wir uns jemals begegnen werden. Dazu müsstest entweder Du von der Straße runter oder ich rauf. Beides absolut undenkbar!
Und das ABS ist beim Runterbremsen im Tiefsand aus 120km/h und mehr gelegentlich hilfreich. Aber auch nur vorne.
Gruß-Spitz
 
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Keinen Meter ohne Navi!
Allerdings halte ich es für nahezu unmöglich, dass wir uns jemals begegnen werden. Dazu müsstest entweder Du von der Straße runter oder ich rauf. Beides absolut undenkbar!
Und das ABS ist beim Runterbremsen im Tiefsand aus 120km/h und mehr gelegentlich hilfreich. Aber auch nur vorne.
Gruß-Spitz
Zumindest fest muß es unter den Rädern der FJR sein, prinzipbedingt. Ansonsten immer gerne.
 
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Ich brauche kein Navi. Karte im Tankrucksackdeckel ist besser. Und der elektronische Scheix verdirbt nur das Schöne am Motorradfahren. ABS ist nur für Anfänger. Ist wie mit dem Auto. Je mehr Helferlein eingebaut werden, desto Mehr liegen dann im Graben, weil sie sich auf das Zeug verlassen haben.
Hm - in Ansätzen bin ich bei Dir!
Mein Navi läuft immer mit - ob ich danach fahre, entscheide ich situationsabhängig.
Ein ABS ist besser zu haben, wie zu brauchen - ich hatte schon mal die Situation, dass ein
ABS meinen Sturz verhindert hätte. Mein Nachbar kann selbiges erzählen.
Der fährt zig-mal so viel wie ich .... und ist sogar Ausbilder dafür.
Mehr 'Nicht-Anfänger' wird schwierig.
-
Unter uns - selbst mein Moped mit H-KZ hat ein ABS - hat schon was 😇
 
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Keinen Meter ohne Navi!
Allerdings halte ich es für nahezu unmöglich, dass wir uns jemals begegnen werden. Dazu müsstest entweder Du von der Straße runter oder ich rauf. Beides absolut undenkbar!
Und das ABS ist beim Runterbremsen im Tiefsand aus 120km/h und mehr gelegentlich hilfreich. Aber auch nur vorne.
Gruß-Spitz
Ich fahre seit 60 Jahren Motorrad und die ersten 2 Jahrzehnte war ich mehr neben den Strassen als auf ihnen. Trialmaschinen haben wir damals noch selber gebaut aus Adler, Horex und co. Als ich dann nach kaputtem Rücken mit Bergrennen mit Fiat-Abarth begann, war das Motorrad aus gesundheitlichen Gründen nur noch auf der Strasse. Nach allen Hundertausenden Km brauche ich kein ABS, aber kann mir denken, dass es in seltenen Fällen ein Vorteil sein kann. Das Problem mit allen diesen elektronischen Helferlein ist, dass die Leute glauberen, sich darauf verlassen zu können.
 
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Die Grenzen der Physik sind die gleichen geblieben. Nur im Notfall kann jetzt auch der Ungeübte kurz vor dieser Grenze agieren.
Die Physik ändert sich nicht, aber der Umgang damit schon. Und genau das tut z.B. ein ABS, indem es Regelvorgänge in einer Differenziertheit und Geschwindigkeit vornimmt, die ohne schlicht nicht möglich sind. Das heißt natürlich nicht, dass damit die Grenzen des Fahrens erweitert werden; es geht um Not- und Grenzfälle: Unvorhersehbares, Splitt, nasses Laub, Ölspur etc. Ich denke jeder, der als Fahrer ein ABS schon einmal in einer solchen Situation in Aktion erlebt hat ist froh eines zu haben.
Und warme Finger sind auch nicht nur angenehm, sondern verbessern auch die Funktionsfähigkeit derselben. 🤝
 
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Hi

Nach allen Hundertausenden Km brauche ich kein ABS, aber kann mir denken, dass es in seltenen Fällen ein Vorteil sein kann. Das Problem mit allen diesen elektronischen Helferlein ist, dass die Leute glauberen, sich darauf verlassen zu können.

Auf die meisten elektronischen Featurens könnte ich auch verzichten. Verschiedene "Riding Modes", Traktionskontrolle und Co brauche ich auch nicht wirklich.

Aber nie wieder möchte ich ein Motorrad ohne ABS haben! Bei "geplanten" Bremsungen geht es natürlich auch ohne, auch und besonders bei sehr sportlicher Fahrweise auf der Rennstrecke.
Aber bei unerwarteten Notbremsungen und rutschigem Grund ist ABS Gold wert. Im Schreck überbremst man sonst extrem schnell das Vorderrad und fliegt ab.
Dazu reicht regennasse Fahrbahn und ein anderer nimmt Dir die Vorfahrt, oder zieht auf einer mehrspurigen Straße plötzlich auf Deine Spur ohne zu blinken.
Fahre jetzt über 30 Jahre motorisierte Zweiräder und meine Abflüge waren genau solche Aktionen. ABS möchte ich echt nicht mehr missen.

Viele Grüße,

Oliver
 
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Ich bin seit ein paar jahren aus Beweglichkeitsgründen beim Dreirat gelandet. Mit 18 hatte ich kurz mal einen Beiwagen, aber dann nur solo. Da mir im Alter meine langgediente BMW 75/5 etwas hoch wurde, fand ich eine R60 mit Beiwagen. Mit drei Rädern hat man angefangen, mit drei Rädern hört man irgendwann auf. Vielleicht in knapp 20 Jahren. Irgendeiner hier hat einen Avatar mit einem Rollator mit Verkleidung. Mit so einem bewege ich mich dann nach dem 95 zigsten.
 
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