Smith & Wesson Fan-Gruppe

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Super! Danke! Und dabei wird immer gelästert, dass man in den jagdlichen Foren keine vernünftigen Antworten bekommen würde. Ich habe fast den Eindruck, dass dies oft an der Art und Weise der jeweiligen Fragestellung liegt. Wie es in den Wald hinein schallt... Mir wurde hier jedenfalls sehr geholfen. Danke für alle sachlichen und fundierten Beiträge. Ich glaube, es wird wohl der 581er werden. Er wird dann komplett „renoviert“ und dabei neu brüniert. Nochmals Danke!
 
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Ja, ist sie. Sie ist aber nicht ganz so geschützt wie die vom 581er. Ist ein Kleinigkeit im normalen jagdlichen Alltag, ich weiss. ;)
 
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Der L-frame ist der stabilere der Beiden, da (u.A.) die untere Laufbasis (auf Höhe des Übergangskonus) den vollen Durchmesser hat und nicht wie beim K-frame eine Aussparung für den "crane" hat. Siehe z.B. hier: http://smith-wessonforum.com/s-w-revolvers-1980-present/214221-k-vs-l-frame.html Inwiefern dies bei "Jägerrevolvern", welche nur moderate Schusszahlen durchleben, eine Rolle spielt wird oft und hitzig diskutiert. Fakt ist, sollte der "forcing cone" mal reissen, kommt das einem Totalschaden gleich (wirtschaftlich gesehen).

Gruss Wisent
 
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Ach so: Am besten einen 686er kaufen, dann hast Du Edelstahl und Stabilität ;). Wenn man's mit den Schusszahlen (mit Mantelgeschossen) nicht übertreibt, ist der 65er aber ein super Jägerrevolver .... Unser 65-1 wird demnächst (nach 35 Jahren) von meiner WBK verschwinden.... aber nicht wegen nem "cracked forcing cone" ... Gruss W.
 
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13 Feb 2019
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@Wisent: Auch Dir vielen Dank für die Hinweise. Ein 686er steht aktuell nicht zur Auswahl. In meinem Fall wird es ein 581 oder der besagte 65-5. Ob Edelstahl oder brünierter Stahl ist mir fast egal. Der Edelstahl ist pflegeleichter aber auch etwas „auffälliger“ auf der Jagd. Der „schwerere“ und robustere Rahmen des 581 hingegen ist schon ein Argument. Mal sehen... Wie gesagt, derzeit tendiere ich zum brünierten SW581. Das von „Model13“ hier verlinkte interessante Video spricht allerdings genauso für den 65-5. Tja, wer die Wahl hat, hat die Qual. Eine schöne Qual allerdings.
 
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Moin!

Da die beide feststehende Visierungen haben, die man m.W. nicht austauchen kann (nichtmal die Korne?), schau vielleicht mal, ob Du bei den Lichtverhältnissen, bei denen Du die Waffe wahrscheinlich einsetzen wirst, gut zielen kannst. Ich - und das gilt nur für meine Augen - sehe da Unterschiede auf dem Schiessstand.

Viel Spass mit welchem der beiden auch immer!

Joe
 
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Der Edelstahl ist pflegeleichter aber auch etwas „auffälliger“ auf der Jagd.
Da der Revolver bei der Jagd die allermeiste Zeit im Holster steckt und der "Rest" vom Griff verdeckt wird spielt das mit dem „auffälliger“ m.E. kaum eine Rolle, der geringere Pflegeaufwand m.E. schon.
Alleine das neu brünieren nach Überarbeitung (wieso eigentlich das "Überarbeiten"?) verursacht schon extra Kosten.


Der „schwerere“ und robustere Rahmen des 581 hingegen ist schon ein Argument.
Stimmt! Fluch und Segen gleichzeitig.
Beim VIEL schießen, also auf dem Stand, ist das höhere Gewicht mglw. angenehmer, beim Führen aber eben nicht.
Wenn Du den Revolver wirklich regelmäßig führen willst, dann würde ich den 65er mit dem K-Rahmen nehmen.


WaiHei
 
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Ach so: Am besten einen 686er kaufen, dann hast Du Edelstahl und Stabilität ;). Wenn man's mit den Schusszahlen (mit Mantelgeschossen) nicht übertreibt, ist der 65er aber ein super Jägerrevolver .... Unser 65-1 wird demnächst (nach 35 Jahren) von meiner WBK verschwinden.... aber nicht wegen nem "cracked forcing cone" ... Gruss W.
Wobei man dann beim 686 wieder die Gerüchte um defekte Inneteile zu hören bekommt, bei
neueren Baujahren (MIM- Teile). Ich habe jedenfalls noch keinen kaputtgeschossenen K- Frame- Revolver gesehen. Allerdings auch keinen L- Frame mit defektem Innenleben.
 
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Wer sagt denn, dass mit dem Revolver wenig geschossen wird, nur weil er auf der Jagd geführt wird? Das regelmässige Üben mit der Kurz- wie auch Langwaffe ist doch für Jäger selbstverständlich, oder? Ich schiesse mit den Kurzwaffen lediglich kein „Sportprogramm“. Da ich mit den Kurzwaffen regelmässig trainiere, kommen sie auf der Jagd auch zum Einsatz. Zugegeben, relativ selten und nur, wenn ich sie mitführe. Deshalb zählt schon das Gewicht und die Handlichkeit. Aber ob da 100 gr. mehr oder weniger einen Unterschied machen? Im Schuss allerdings schon... und das ist für mich das Entscheidende.
 
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Also die Sache ist entschieden, der vermeintliche 581er war tatsächlich ein Modell 13. D.h. die beiden Revolver sind identisch. Da habe ich mich dann doch für die Stainless-Variante, das Modell 65-5 entschieden. Der Revolver wird jetzt vom Büchsenmacher komplett zerlegt, glasperlgestrahlt, Abzug überarbeitet auf ca. 1.400gr. Dann sollte das passen. Ansonsten habe ich ja auch noch meine Glock 30.
 
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Warum zerlegt man einen 65 komplett? Um die Waffe teurer zu machen. Da kann man ja schon ein upgrade machen. Dann noch strahlen. 100€ extra?
 
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Warum zerlegt man einen 65 komplett? Um die Waffe teurer zu machen. Da kann man ja schon ein upgrade machen. Dann noch strahlen. 100€ extra?
Mich wundert eher, warum man bei einem jagdlich genutzen Smith den Abzug überarbeitet... noch dazu bei nem 65er! Sollten die Abzüge bei den neueren Smiths wirklich deutlich schlechter sein? :unsure:
 
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25 Feb 2018
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Jetzt darf ich auch offiziell mitlesen. Habe einen S&W Mod 19 .357 Magnum mit 2,5" als Fangschusswaffe gebraucht gekauft. Brünierung, Timing, Lauf und Zustand tadellos.
Geschossen habe ich die Waffe mangels Zeit noch nicht.Aber nächste Woche geht es auf den Stand.
Bei den Sickinger-Holstern finde ich Online nur 2" oder 3". Was soll ich da nehmen? Ich habe absolut keine Ahnung von Holstern und Größen.

Der S&W-Fuchs
 
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Bei einem unten geschlossenen Holster könnte es unten "klemmen".
Der Unterschied zwischen 2,5" u. 3" sind 12,7 mm - da würde ich mir nun keine Gedanken machen und einfach das 3"-Holster nehmen (welches denn genau?).
Du kannst aber auch eine EMail an Sickinger schreiben und Dir eine "Maßanfertigung" machen lassen.
Ich habe damals meine Steyr M40 auch nicht gefunden, eine EMail geschrieben und innerhalb einer Stunde eine Antwort erhalten - und das nach Büroschluss.


WaiHei
 
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