Sollbruchstellen beim Schrotbecher.

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#1
Habe schon lange Jahre die Beobachtung gemacht, daß sich die punktförmig zusammengehalteten Becherfahnen von Plastikzwischenmitteln bei einigen Patronenfabrikaten gar nicht oder nur teilweise öffen. Da der Becher die Schrotgarbe vermutlich erst einige Meter vor der Mündung freigibt, wirft dies für mich die Frage auf ob die Chokebohrung dann überhaupt noch relevant ist? Oft geht auch nur eine Fahne auf, wodurch der Becher, falls er noch Kontakt mit der Vorlage hat, einseitig abkippen würde und die Deckung der Garbe beeinflussen dürfte. Konnte in der Fachliteratur oder im Forum nichts diesbezügliches finden. Hat sich schon wer damit beschäftigt und kann laut geben? Besten Dank! St.-Wolf
 
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#3
Oft geht auch nur eine Fahne auf, wodurch der Becher, falls er noch Kontakt mit der Vorlage hat, einseitig abkippen würde und die Deckung der Garbe beeinflussen dürfte.
.., der Becher ist so leicht und bietet so viel Luftwiderstand, das sich die Garbe früh genug davon löst. Die Fahnen müssen hier nicht synchron öffnen. Der Gewichtunterschied ist gross genug.
Oft auf Anschusscheiben bei verschiedenen Entfernungen getestet.
Schrotbecher halten die Garbe anfänglich aber zusammen, keine Frage. Je enger der Coke desto später löst sich der Becher von der Garbe( durch die kurzzeitige Kompression)
Streukreuz im Becher verwirbelt die Garbe im Anschluss, weil es mit ihr mitgenommen wird.
(Mehr oder weniger effektiv :rolleyes:)
 
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#4
Danke für die Antworten. Ich habe jahrelang meine Schrotpatronen mit einem LEE Wiederladegerät selbst geladen. Die Fahnen der Schrotbecher öffnete ich vor dem Setzen händisch. Von der 16-Felderscheibe waren bei der von mir ermittelten Laborierung zumindest 14 gedeckt. Oft auch 16. Da ich nun kein Pulver mehr bekomme, erprobte ich schon mehrere Patronenfabrikate, kam aber nie auf die zuvor gewohnte Leistung. Ideal wäre eine Marke, bei welcher der Becher nur geschnitten ist. Muss aber erst eine finden! WmH. St-Wolf
 
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#7
Ah, verstehe.
Ich geb es aber zu: Mir wären meine eigenen Laborierungen dennoch lieber wenn ich schon alles an Daten, Erfahrungen und Ausrüstung hätte.
 
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#9
Wir haben früher Wiederladekomponenten wie Pulver und Schrot etc. von den Amerikanern der Airbase bezogen, das geht leider nicht mehr. Durch die hohen Preise die man in D für die Komponenten bezahlt, macht das Schrotwiederladen keinen Sinn mehr. :-(
... hatte auch das Glück, von den Amis Pulver wie Hi Skor 700X in 5 Kg- Behältnissen zu bekommen, hauptsächlich für Schrotpatronen, ging aber auch gut für .38 Spezial/357 Mag.
Heute lade ich auch keine Schrotpatronen ( obwohl alles vorhanden ) mehr, da zu teuer, für die Jagd brauche ich heute mehr Kugelpatronen als Schrotp. und wenn ich auf dem Stand bin, kann ich für den Preis keine Schrotpatronen herstellen.
Obwohl, manchmal backe ich dann doch mal welche, weil es auch Spaß macht.
MfG
D.T.
 
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#10
Hat ja auch Spass gemacht, nur für die Sportschießerei ist es bei den Mengen schon zeitintensiv. Und wenn man den ganzen Krempel noch hat, dann kann man es auch nutzen!
Zum Thema: Die Schrotbecher haben wir auf dem Stand gesammelt und in der Waschmaschine gereinigt. :)
 
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