Sommerfüchse

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Wenngleich der Sommer vorüber ist und der Herbst mehr oder weniger auffällig in den Winter übergeht, habe ich mal etwas Nachlese gehalten, was die Jagd auf den Fuchs betrifft. Nachdem Füchse und anderes Raubwild nicht vom Menschen verspeist werden, dürfte dabei auch die Jagd mit nicht bleifreier Munition zulässig und praktikabel sein, soweit die Politik nicht auch hier "Zwänge" erkennt. Wer an meinen Ansichten interessiert, möge auf die Anlage klicken.
Des Balges wegen, ist es noch zu früh für die Jagd, aber wer weiß, wie die Wetterumstände im Winter sind. Mit der NST kommt dem natürlichen Mondlicht ja auch nicht mehr die frühere Bedeutung zu.
 

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Westwood

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Der letzte Satz im ersten Absatz des Anhanges verwundert mich doch ein wenig.
Auch wenn man, so wie ich, sich jedes Fuchses dessen man habhaft werden kann bemächtigt, kann man seinen Stellenwert und seinen Platz in der Natur trotzdem sehen bzw. anerkennen.

Auch Hege ich weder Groll noch Ärger gegen die roten sondern vielmehr eine Bewunderung der kleinen Kerle gegenüber, trotzdem oder gerade deswegen finde ich die Fuchsjagd in fast all ihren Facetten eine der faszinierendsten Jagdarten die man ausüben kann.

Sei es die Lockjagd in der Ranzzeit am helllichten Tage, Ansitze in schneehellen Mondnächten oder auch der flotte Schrotfuchs auf einer Treibjagd oder aus dem Bau.
In meinen Augen ist die Jagd auf Raubwild in vielen Teilen auch sehr viel anspruchsvoller wie die Jagd auf verschiedene Hochwildarten, auch auf das heute so heiß begehrte Schwarzwild.

Ein Problem meine Raubwildstrecken ordentlich zu verwerten hatte ich zum Glück noch nie, Winterbälge werden gestreift und zu allerlei Zeug verarbeitet und anderweitig erlegte werden zu Schlepp- und Übungswild.
Letzteres wird erstaunlich gut bezahlt, scheinbar werden Unmengen Hunde in Raubwildfreien Revieren ausgebildet.
Dennoch, ein totschießen nur um des schießen willen ist nicht so meines, ab und an muss ich natürlich auch Stücke verwerfen wenn der Treffer doch mehr Schaden verursacht als geplant aber in den Fällen Ärgere ich mich auch immer schwarz.
 
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Wenngleich der Sommer vorüber ist und der Herbst mehr oder weniger auffällig in den Winter übergeht, habe ich mal etwas Nachlese gehalten, was die Jagd auf den Fuchs betrifft. Nachdem Füchse und anderes Raubwild nicht vom Menschen verspeist werden, dürfte dabei auch die Jagd mit nicht bleifreier Munition zulässig und praktikabel sein, soweit die Politik nicht auch hier "Zwänge" erkennt. Wer an meinen Ansichten interessiert, möge auf die Anlage klicken.
Des Balges wegen, ist es noch zu früh für die Jagd, aber wer weiß, wie die Wetterumstände im Winter sind. Mit der NST kommt dem natürlichen Mondlicht ja auch nicht mehr die frühere Bedeutung zu.

Wir haben Fasane und Feldhasen im Revier, ich nehme jeden Fuchs mit der passend kommt....(und die Hühnerhalter die bei uns wohnen freuen sich auch)
 
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Bevor ich abdrücke, denke ich nicht darüber nach was mit dem geschossenen Fuchs passiert, sondern was passiert wenn ich ihn nicht erlege. Ich kann bei der örtlichen Bevölkerung übrigens viel besser erklären warum jedes Stück Raubwild wo es auch immer möglich ist erlegt wird, als das erlegen von jedem Reh das aus dem Wald schaut. Kommt auch besser an, die Leute freuen sich bei uns wenn sie Hasen, Fasane, Rebhühner, Kiebitze, Wiedehopf und Feldhamster sehen können wenn sie spazieren gehen.

Und eine Verwendung findet sich dann doch auch immer. Selbst die Stücke die ich nicht gleich anbringe, wandern zwischenzeitlich in die Truhe.
 
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Bevor ich Abdrücke denke ich auch nicht drüber nach. Ich weiß schon bevor ich losfahre was mit dem erlegten Stück Raubwild ob Falle oder Ansitz passiert. Entscheidend ist im Endeffekt nur wie das Stück nach dem Schuss aussieht. Zerschossenes Raubwild wird natürlich mittels Spaten dem Kreislauf der Natur zugeführt.
Alles brauchbare kommt in die Truhe.
Jedes Jahr werd ich bis zum Herbst mindestens 15 Übungsfüchse an Hundeleute los und die sollten recht ordentlich geschossen sein.
Da wird's manchmal schon mit Untersuchungsfüchsen eng.
Und ab Oktober geht alles brauchbare zu Fellwechsel.
Man muss nicht jedes zerschossen Stück an den Mann bringen aber Abnahme gibt es schon genug wenn mal umherfragt.
 

steve

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Nachdem ich mich notgedrungen derzeit viel in Hundeführerkreisen bewege ist mir bewusst geworden wieviel Geld ich bisher liegengelassen habe. Der 3,5-4kg schwere, mit Schrot oder kleiner Kugel erlegte Sommerfuchs wird ab Mitte August in Gold aufgewogen und händeringend gesucht. Der eine oder andere Fuchspuff kann da die Pacht rausholen.😅
 
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Von Oktober bis Mitte Januar bin ich in der Woche durchschnittlich 4-5 Mal auf Ansitz - manchmal morgens und abends - ich sitze zwar auf Rehwild - Fuchs erlege ich trotzdem wenn es geht - und das Rehwild kommt einige Zeit nach dem Schuss oft in Anblick.

CD
 
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Bevor ich abdrücke, denke ich nicht darüber nach was mit dem geschossenen Fuchs passiert, sondern was passiert wenn ich ihn nicht erlege. Ich kann bei der örtlichen Bevölkerung übrigens viel besser erklären warum jedes Stück Raubwild wo es auch immer möglich ist erlegt wird, als das erlegen von jedem Reh das aus dem Wald schaut.
Dann erkläre das mal, wenn die Sprache auf den Wolf kommt.


Kommt auch besser an, die Leute freuen sich bei uns wenn sie Hasen, Fasane, Rebhühner, Kiebitze, Wiedehopf und Feldhamster sehen können wenn sie spazieren gehen.
Deswegen sind ja auch die Greifvögel geschützt

Und eine Verwendung findet sich dann doch auch immer. Selbst die Stücke die ich nicht gleich anbringe, wandern zwischenzeitlich in die Truhe.
zum "reifen".
 
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Dann erkläre das mal, wenn die Sprache auf den Wolf kommt.

Gibt's bei uns weit und breit nicht, auch haben wir in Österreich noch lange nicht so viele Wölfe wie in Deutschland, auch nicht auf die Fläche herunter gerechnet. Dementsprechend ist das ganze aktuell gar kein Thema.

Deswegen sind ja auch die Greifvögel geschützt

Ja sind sie, gibts auch reichlich und verschiedene Arten bei uns, aber was du mir damit sagen willst weiß ich nicht so ganz.

Übrigens gab's bis vor ein paar Jahren noch Abschussgenehmigungen für den Mäusebussard bei uns. Ist nicht ausgeschlossen, dass es die wieder mal gibt.


Was soll damit passieren? Länger als 13 Monate war noch nichts drinnen. Gestern habe ich wieder zwei Marder zur Hundeausbildung angebracht.
 
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