Sonntagsfahrverbote für Motorradfahrer/Biker geplant.

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Diese Einschränkungen werden immer umfassender, weil sie von immer mehr jeweils Interessierten für immer mehr jeweils Anderen gefordert werden. Das ist eine Entwicklung, die kaum spürbar aber konsequent am Ende des Tages zum Verlust einer freiheitlichen Gesellschaft führt.
Richtig. Das ändert aber nichts an dem grundlegenden Problem, dass der Gebrauch eines individuellen Freiheitsrechtes duch viele Menschen zu Lasten der Freiheitsrechte anderer Menschen gegeneinander abgewogen werden muss (wenn die Gruppen das nicht unter sich regeln können dann eben gesellschaftlich), weil BEIDE ihre Rechte haben. Eine freiheitliche Gesellschaft entscheidet dann nicht pauschal zu Lasten einer Minderheit, sondern sucht einen für beide Seiten tragbaren Kompromiss. Der kann dann halt auch ein streckenbezogenes Fahrverbot sein.
 
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Blöderweise sind Jagdausübungsrecht und freies Betretungsrecht von Natur und Landschaft eher gleichwertig anzusehen. Es stimmt, "ich darf das", aber "ich muss nicht unbedingt".
Nicht ganz, abends einem voll gesperrten (für Fahrzeuge aller Art !!) Weg runterradeln .....Störung der Jagd, ich bezahle, die nicht,.....Beunruhigung von Wild (Notzeit, gerade jetzt, usw) .....
Grüße + WMH Olli
 
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... einen für beide Seiten tragbaren Kompromiss. Der kann dann halt auch ein streckenbezogenes Fahrverbot sein ...
Die Welt ist voller streckenbezogener Fahrverbote. Es gibt allerdings keinen guten Grund, diese Verbote an Bedingungen zu knüpfen, die willkürlich über die Vorgaben der Zulassung eines unveränderten Serienfahrzeuges hinausgehen. Der Käufer eines solchen Fahrzeuges muss sich darauf verlassen können, dass er es im Zulassungsbereich auch ohne spezielle bauartbedingte Einschränkungen betreiben darf.

Hier im Faden ist ja auch schon deutlich zu erkennen, dass selbst die Befürworter von Fahrverboten für Motorräder sich nicht einig in der formalen Begründung sind. Dem Einen sind sie zu schnell, dem Anderen zu laut, dem Dritten zu viele, dem Vierten eh überflüssig, ... Einig scheint man sich nur darin zu sein, dass "sie" weg müssen.
 
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Wenn alleine der "vernünftige Grund" darüber entscheidet, was getan werden darf, was nicht getan werden darf, was zu unterlassen ist, dann ist das Ende der freiheitlichen Gesellschaft bereits erreicht. Dies gilt besonders dann, wenn wir für die gesellschaftliche Duldung eines Verhaltens oder Unterlassens die Beweispflicht des vernünftigen Grundes den Handelnden / Unterlassenden übertragen. Früher hieß der "vernünftige Grund" übrigens mal "gesundes Volksempfinden".

Jede Menge Menschen machen mir z.B. jeden Tag "das Leben schwerer" ohne das ich persönlich auch nur ansatzweise einen "vernünftigen Grund" in ihrem Handeln oder Unterlassen erkenne. Ich lebe dennoch gerne damit, weil mir die Hybris fehlt alleine meine Werte, Ansichten und Meinungen zum Maß der Dinge zu erheben.

Deine und andere Posts hier machen aber schon deutlich, dass Vielen diese Hybris nicht fehlt und sie wohl am Ende tatsächlich glauben, es könne so etwas wie einen guten Diktator geben, der die dummen und uneinsichtigen Menschen zu ihrem Wohl zwingt. Solche Versuche sind bislang - zum Glück - immer gescheitert.
Ich will diesen ganzen Quatsch jetzt nicht auch noch auf dieser Ebene vertiefen -

aber der "vernünftige Grund" entscheidet fast in jedem Rechtsbereich darüber, ob und welche Regeln/Gesetze aufgestellt und erlassen werden. Schon der §1 der Tierschutzgesetzes enthält den "vernünftigen Grund", und das ist beileibe nicht die einzige Rechtsnorm, die auf eben diesen "vernünftigen Gründen" basiert.
 
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wetten das der Radler das anders sieht? ;)
Gut , wird so sein, dann kann man ja ruhig seinen Ansitz abbrechen ...überhaupt Jagd ist doof....
Grüße +WMH
War nicht die Rede von einem Sonn & Feiertagsfahrverbot für Biker ?:unsure:
MfG.
PS: Obwohl ich selbst nicht mehr fahre, finde ich, dass das eine bodenlose Frechheit wäre:sick:
.....war'n Beispiele im übertragenden Sinne.....als ehemaliger Biker bin ich auch gegen ein Verbot.....aber das mit der Selbstkontrolle funktioniert in den allerwenigsten Fällen (sieht man ja an der Jagd) .....!
Grüße +WMH Olli
 
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Gut , wird so sein, dann kann man ja ruhig seinen Ansitz abbrechen ...überhaupt Jagd ist doof....
Grüße +WMH

.....war'n Beispiele im übertragenden Sinne.....als ehemaliger Biker bin ich auch gegen ein Verbot.....aber das mit der Selbstkontrolle funktioniert in den allerwenigsten Fällen (sieht man ja an der Jagd) .....!
Grüße +WMH Olli
Olli....immer Verbote man, was soll das??? Die Kameraden die ihre Karre unnötig zu laut machen, den sollen sie die Kisten von mir aus einzieh'n, aber alle Biker mit Fahrverboten zu bestrafen das geht gar nicht !!!
An meinen zwei ,,Doppetüten" habe ich nie was geändert, alles blieb serienmäßig bis auf die Leistung.:cool:
MfG.
 
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Olli....immer Verbote man, was soll das??? Die Kameraden die ihre Karre unnötig zu laut machen, den sollen sie die Kisten von mir aus einzieh'n, aber alle Biker mit Fahrverboten zu bestrafen das geht gar nicht !!!
An meinen zwei ,,Doppetüten" habe ich nie was geändert, alles blieb serienmäßig bis auf die Leistung.:cool:
MfG.
Sag ich doch 🤷🏼‍♂️.....
WMH
 
G

Gelöschtes Mitglied 6300

Guest
Ich darf in dem Zusammenhang nochmal auf meinen Beitrag verweisen:

... Ich denke, dass viele begreifen, dass man sich untereinander verständigen muss und die "me first" Haltung zu keinem guten Ende führt. Wir können zwar nicht alle Freunde sein aber wir können mal schauen wer als Feind vermeidbar ist.
 
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Wenn ich den Anfang schon lese, bin ich ,,satt":sick: für den Rest von diesem Schmarrn ist mir die Zeit zu schade. Aber diese Verbotspartei wird auch weiter ihre Anhänger haben, damit werden es wieder mehr:sick:
Mehr erspare ich mir jetzt, aber trotzdem danke das du das hier eingestellt hast(y)
MfG.
 
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Wir sollten ein grünes Pilotprojekt starten. Bei den Biker-/Rocker-/Motorrad-Clubs. Wenn sich das da dann als umsetzbar erweist und die Einhaltung des Verbotes durch den Saat gewährleistet werden kann, möge man es auf das ganze Land ausweiten.
 
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Wir sollten ein grünes Pilotprojekt starten. Bei den Biker-/Rocker-/Motorrad-Clubs. Wenn sich das da dann als umsetzbar erweist und die Einhaltung des Verbotes durch den Saat gewährleistet werden kann, möge man es auf das ganze Land ausweiten.
Hä?
Also die Biker, die ich aus meiner subjektiven Schau auf die Problematik, als zu laut und zu schnell empfinde, sind definitiv nicht Angehörige von Biker/Rockerclubs, sondern eher die U30 mit wenig Gefühl in der rechten Hand aber einem diametral entgegengesetzten fahrerischen Selbstbewusstsein. Neuerdings kommen auch etliche Ü45 dazu, die bisher im Leben das letzte Mal im Dreiradalter auf was mit weniger als 4 Rädern gehockt haben. Allerdings fallen die eher nur durchs deftige Hinfallen auf und nicht durch Lärm vorher.
 
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