Spanische Jagdszenen

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Der fromme Metzger

Guest
#91
Vielleicht empfinden - bspw. - andere Denkweisen das Schächten von Tieren n i c h t als grausam. Und für die i s t es eben dann auch nicht grausam.
Der (theoretische oder theologische) Hintergrund, warum Moslems schächten ist, dass auch dem Tier zugestanden wird, bei vollem Bewusstsein zu sterben.

Dies hängt (soweit ich weiß) wiederum damit zusammen, dass für den Moslem ein Sterben bei vollem Bewusstsein erstrebenswert ist, um so die Möglichkeit zu haben, sein Sterbegebet zu sprechen und so in das Paradies einzugehen.
Das Schächten ist in diesem Falle also eine Achtung des Tieres.


Ein Tier beispielsweise, das am lebendigen Leibe gefressen wird, wird jenseits aller Definitionen einen Horror erleben, ...
Ich hoffe inständig darauf, dass in so einem Fall oder ähnlichen nicht nur beim Tier Adrenalin und andere körpereigene Substanzen ihre Wirkung tun, oder zumindest tun können.
Von Schmerzfreiheit und teilweise sogar von Glücksgefühl haben mir Menschen erzählt, die schwere Unfälle, Verletzungen oder Verwundungen erlitten haben.
Ob das bei jedem und in jeder Situation so ist, weiß ich nicht und bezweifle ich auch.

Das "Problem" sehe ich eher in der Zeit davor, bis die körpereigenen Substanzen wirken, also während der Flucht oder was eben solch einer Situation vorausgehen kann.


... genauso wie ein Mensch bei seiner Ermordung, seinem Hungertod usw…
Als Sokrates den Schierlingsbecher nahm, hatte er angeblich keinen Horror.
Auch die 21 koptischen Christen, die 2015 vom IS geköpft wurden, sollen seelenruhig gewesen und deren Eltern keineswegs dauerhaft unglücklich darüber.
-> https://www.google.de/search?source....1..gws-wiz.....0..0j0i131j33i160.jhOShDKVpzQ

Der Weg dorthin ist wahrscheinlich eine andere Sache.
Auch soll der Hungertod nicht schrecklich sein, der Weg dorthin wahrscheinlich schon.

Jedenfalls, ich will hier nicht relativieren, falls der Eindruck entstanden ist. Ich will meinen Blick lediglich nicht ausschließlich auf die möglichen Schrecken legen, sondern auch darauf, dass es eben nicht immer so schrecklich sein muss. Darauf, dass es anscheinend auch andere Wege gibt und geben kann.
 
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#92
@ Der fromme Metzger:
Langsam wird mir suspekt, was Du hier so von Dir gibst - das Schächten eines Tieres als Achtung vor dem Tier zu propagieren - die Moslems schächten weil sie vorwiegend in warmen Ländern leben und das Fleisch (als man noch keine Kühlungen hatte) sehr schnell verdirbt wenn es nicht komplett ausgeblutet ist - deswegen haben die Bauern in D früher im Winter geschlachtet.

Von Glücksgefühlen bei einer schweren Verletzung zu reden ist noch besser - ich hatte schwer verletzte Kameraden .... leider ohne Glücksgefühle.
Schieß Dir doch mal ins Bein und schau' ob Du dann Glücksgefühle bekommst....

Sag' mal - geht's eigentlich noch(n)

CD
 
D

Der fromme Metzger

Guest
#93
Lies den Text nochmal, wenn der Schaum an Deinem Mund abgetrocknet ist.

Dann wirst Du vielleicht sehen können, dass das, was Du geschrieben hat, nichts mit dem zut tun hat, was ich geschrieben habe.
 
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19 Jan 2014
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#94
Hi,
theoretische oder theologische) Hintergrund, warum Moslems schächten ist, dass auch dem Tier zugestanden wird,...
Regeln in („alten“) Religionen sind reine Anweisungen, wie man als Gemeinschaft besser überlebt. Verbunden mit einer Evolution dieser Regeln ( die sie nicht immer besser machen). Der Rest ist nachträglich hineininterpretiert.
Peter
 
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