Spießer Trophäe riecht

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#1
Moin,
ich habe vor kurzem meinen ersten Trophäenträger erlegt und wollte mir dem entsprechend diesen auch selber fertig machen.
Da ich nicht viel Platz in der Truhe hatte, habe ich das Haupt bei einem bekannten gelagert. Netterweise hat dieser, da er selbst paar Tage später einen Bock geschossen hat, das Haupt des Spießers mit abgekocht und auch schon gebleicht.
Nachträglich ist mir aufgefallen, dass noch recht viel Fettreste und auch die Nasenscheidewand noch vorhanden waren. Ich habe das Haupt noch 3 oder 4 mal mit kochendem Wasser übergossen (hab keine Kochstelle) und so gut es ging alles entfernt. Nun ist es so, dass ich immer noch einen unangenehmen Geruch empfinde.
Die bräunlichen Geruchspartien, die man hinter der Nasenscheidewand hat, sind z.T. auch noch vorhanden. -> Bild ist etwas älter. Ein wenig habe ich noch heraus pulen können - allerdings nicht alles, da es echt Hart ist.
Liegt es daran, oder kommt es woanders her? Gibts da irgendwie Möglichkeiten den Geruch da raus zu kriegen?
Für eine Einweisung bzw. Hilfe wäre ich sehr dankbar :sneaky:

Liebe Grüße
 

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#8
offensichtlich nicht genügend abgekocht!
Da würde ich mich #2& #3 anschließen.
Ps.: ich habe meine Gehörne lieber etwas länger abgekocht, danach konnte ich die Fleischreste etc. sehr leicht entfernen incl. Knorpel.
MfG
D.T.
 
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#9
Keine Kochstelle ???? Isst Du nix oder nur Mac Donald ?
Wegen dem Geruch kannst Du ein paar Wochen warten, dann ist Alles trocken und riecht nichtmer.
 
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#10
hat mir auch schon geholfen
1 Eßlöffel Wasserstoffperoxid + Rasierschaum
Beides in eine Schale einrühren +
dann den Schädel damit "bestreichen"
Am Nächsten Tag abspülen + dann trocknen lassen
 
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#11
Nach dem Zusägen und Abkochen mit einem vernünftigen Hochdruckreiniger alles "lose" entfernen - anschließend mit Toitlettenpapier einwickeln und auch innen rein stopfen - H2O2 (30 %) über das ganze Papier schütten und 1 Tag stehen lassen - Papier wegspühlen - trocknen lassen - Trophäe ferig und stinkt nicht.

CD
 
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#12
H202 bekommt man als Privatperson nur noch bis ... 12% oder so. Funktioniert aber auch, finde ich.
 
S

scaver

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#13
erstens immer selber machen, zweitens nur dämpfen, kochen ist out, drittens den Gammel mit dem Hochdruckreiniger wegpusten, auch die Hirnhöhle, das Bild oben zeigt eine schlampige Arbeit. Vorsicht, wenn man zu lange kocht / dämpft dann geben die Nähte nach und der Hochdruckreinger zerlegt den Schädel. Vor dem Kochen Dämpfen spülen spülen spülen und vor dem Spülen wird alles Gewebe mechansich entfernt, das zu entfernen geht, penibelst. Die enzymatische Reinigung ist noch besser, aber jagdlich nicht erforderlich.
sca

mit diesen beiden Videos hat man alles was man wissen muß
 
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#14
erstens immer selber machen, zweitens nur dämpfen, kochen ist out, drittens den Gammel mit dem Hochdruckreiniger wegpusten, auch die Hirnhöhle, das Bild oben zeigt eine schlampige Arbeit. Vorsicht, wenn man zu lange kocht / dämpft dann geben die Nähte nach und der Hochdruckreinger zerlegt den Schädel. Vor dem Kochen Dampfen spülen spülen spülen.
sca

was heist denn Dämpfen? Seit 45 Jahren koche ich meine Troph. ab, Haupt ins Wasser, Stangen etc. bleiben draußen, immer alles bestens. Hochdruckreiniger, nein Danke, ich möchte die Nase nicht im Dreck suchen müssen und anschl. mit Holzleim ankleben!
MfG
D.T.
 
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S

scaver

Guest
#15
hab ich auch, aber ich habe dazugelernt, weil ich bequem bin. Nach dem Wässern kommt der Schädel in eine Plastetüte, daran wird ein Dampferzeuger angeschlossen und das Fleisch abgedampft, danach erledigt der Hochdruckreiniger den Rest. Dann kommt Wässern in Fettlöserwasser und dann Bleichen. Vorteil die Hörner verlieren weniger Farbe und die Wasserkocherrei hört auf. Auch wird weniger Fett in den Knochen gekocht. Hab ich in USA und Schweden gelernt.
sca
 
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