Spitz- & Kosenamen

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Kosenamen nur für Mitbewohner des Schlafzimmers :
"Der kleiner Spaten" für die MP43K (DF kurz, ohne D-Hahn) ...:cool:
und "les noires" für die passenden SAPL Gomm-Cogne "longue distance" Hartgummi Bällchen in 12/70, NUR zu verwenden wenn die :poop: wirklich dampft.

In dieser Konfiguration könnte man sie auch die "scharfe Uschi" taufen. :love:
 
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So kannte halt z. B. der eigentlich deutschsprachige "Österreicher" in Böhmen auch ein paar Brocken Tschechisch.
Und von denen bzw. ihren Nachkommen mussten halt viele ihre böhmische Heimat verlassen, wobei einige in der Nähe ihrer alten Heimat im bayerischen Grenzraum blieben. Oder auch nach OÖ ging, grenzt ja auch an.
Nicht nur ein paar Brocken Tschechisch !
Selbst während der NS-Zeit war Tschechisch ein Pflichtfach in den Gebieten, die an das "Protektorat" grenzten.
In die BRD wurden die aus ihrer Heimat Vertriebenen erst 1946 gebracht - insgesamt über 3 Millionen. Das war die organisierte Vertreibung - "odsud".
Bereits vor Kriegsente gab es eine Fluchtbewegung ins nördliche Niederösterreich ( Wein- und Waldviertel). Stichwort "Brünner Todesmarsch", der übrigens von den Arbeitern der "Zbjorovka" (Brünner Waffenwerke) initiert wurde ....

WTO
 
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Dass es den Begriff in den slawischen Sprachen als Bezeichnung für Schusswaffe gibt, ist unbestritten. "Puschka" kam in den ostösterreichischen Raum durch die russischen Besatzer (1945-1955). Russische Zone ging bis an die Enns . >> und das Mühlviertel
Dass der Begriff durch die aus Südmähren Vertriebenen eingebracht wurde, kann ich nicht bestätigen ( stamme mütterlicherseits aus einer Vertriebenenfamilie ).

WTO
>> daher wäre es schon gut möglich das es von der russischen Besatzung kommt.
 
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Ich möchte eher meinen, dass es mehr an den slawisch-sprachigen Teilen des Kaisertums Österreich lag. Ungarn, heutiges Tschechien,... Halt "wo Behmen noch bei Östrreich war".:giggle: Da müsste es niemand wundern wenn auch ein gewisser Austausch von Wörtern/Begriffen stattgefunden hat. So kannte halt z. B. der eigentlich deutschsprachige "Österreicher" in Böhmen auch ein paar Brocken Tschechisch.
Und von denen bzw. ihren Nachkommen mussten halt viele ihre böhmische Heimat verlassen, wobei einige in der Nähe ihrer alten Heimat im bayerischen Grenzraum blieben. Oder auch nach OÖ ging, grenzt ja auch an.
Im Österreichischen Sprachgebrauch sind einige Wörter aus dem slawischen, oder auch jüdischen übernommen worden,-
Mir fallen spontan Tragatsch und Pawiatsch ein, obwohl das Gebiet immerdeutsch war, (hart an der Grenze zum jetztigen CZ.)
Ob Puschka schon länger im Gebrauch ist, oder so wie von Tobisch vermutet zwischen 45 und 55 kam,
kann ich nicht sagen.
 
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zum Thema:
Namen habens keine,
bei mir eher so: 9,3er, 7 64er, 8 57er, 308er,...
 
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Nicht nur ein paar Brocken Tschechisch !
Selbst während der NS-Zeit war Tschechisch ein Pflichtfach in den Gebieten, die an das "Protektorat" grenzten.
Das weiß ich. Mein Vater hats in der Zeit auch in der Schule gelernt. Ich hab aber (um mal wieder zum Threadthema zu kommen) die "Puschka" früher auch oft von Leuten gehört die definitiv zu ihren Lebzeiten immer auf der bayrischen Seite daheim waren bzw. dort aufgewachsen sind.
Deswegen dachte(!) ich immer, das Wort hätte sich einfach im ganzen deutschsprachigen Grenzgebiet so eingeschlichen. Und halt dann noch etwas mehr verstärkt als so viele den heute tschechischen Teil verlassen mussten.

Aber egal, back on topic. :giggle:
 
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Moin
Das KK in 17 hmr sehr kurzer Lauf heißt Spielzeug Gewehr
Die Winchester Silberbüchse
Das AR 10 Kriegsgerät.....
Wobei ich die Namen seltenst verwende.
Die drei Namen verwendet mein Vater für meine Gewehre. Die R 93 heißt Babsi
 
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