Steel Action Fan Club

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Update Nummer 2:
Hülsenlehre eingetroffen und alle Hülsen getestet. Ergebnis ist, dass alle Hülsen ohne Probleme in die Lehre passen. Direkt bei Steel Action angerufen und mit Herrn Plog gesprochen.
Ohne jetzt weiter auf das Gespräch eingehen zu wollen, die Waffe ist schon auf dem Weg nach Köln. Ich bin gespannt was dort herausgefunden wird.
Ich werde weiter berichten.

Dann werde ich das bei meiner wohl auch mal prüfen müssen.
Magst du mir verraten wo du deine Lehre erstanden hast, oder sie mir ggfs leihen?
 
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Dann werde ich das bei meiner wohl auch mal prüfen müssen.
Magst du mir verraten wo du deine Lehre erstanden hast, oder sie mir ggfs leihen?

Hast du auch Probleme mit diversen Patronen? Also das diese sich nicht oder nur schwer laden lassen?

Herr Plog hat im übrigen bestätigt, dass die Patronenlager der SA bewusst eng an der Grenze gefertigt werden, dies sei dem Umstand geschuldet eine höchst mögliche Präzision bei der Schussleistung erreichen zu wollen.
Wenn ich Berichte über die Büchsen von Browning oder generell von den Amis lese, dann wird dort eigentlich auch immer von einer sehr guten Präzision berichtet aber gleichzeitig soll man die mit allen möglichen Patronen füttern können. Wie erreichen die dann ihre Präzision?

Die Lehre hat mein Vater bei Wiederladen Al**y erstanden. Kostenpunkt knapp über 20 Euro.
 
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Bei einem konventionellen Repetierer drückst du mit dem Kammerstengel als Hebel eine minimal längere Patrone problemlos ind Lager.
Bei der Steel Action wird die Drehung über eine Steuerkurve erreicht und iwst dementsprechend weniger kraftvoll.
 
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Hast du auch Probleme mit diversen Patronen? Also das diese sich nicht oder nur schwer laden lassen?

Herr Plog hat im übrigen bestätigt, dass die Patronenlager der SA bewusst eng an der Grenze gefertigt werden, dies sei dem Umstand geschuldet eine höchst mögliche Präzision bei der Schussleistung erreichen zu wollen.
Wenn ich Berichte über die Büchsen von Browning oder generell von den Amis lese, dann wird dort eigentlich auch immer von einer sehr guten Präzision berichtet aber gleichzeitig soll man die mit allen möglichen Patronen füttern können. Wie erreichen die dann ihre Präzision?

Die Lehre hat mein Vater bei Wiederladen Al**y erstanden. Kostenpunkt knapp über 20 Euro.

Wilala hat mehrere Marken im Programm. Was steht denn drauf? Hornady, RCBS, Redding...? Bzw stand auf der Verpackung, falls keine Herstellerbezeichnung auf der Lehre zu finden ist.
 
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Das haben mehr Büchsen als man so denkt. Das aus gutem Grund. Es ist suboptimal wenn die Geschossspitzen durch den Rückschlag beschädigt werden. Wenn man dann auch noch überlegt wie gering der Aufwand für den Hersteller ist seinem Produkt so etwas zu "spendieren" fragt man sich doch warum das nicht gemacht wird? Geiz ist geil? Es sind die kleinen Details die letztlich den Unterschied machen....


Es werden dennoch keine nennenswerten Mengen sein. Das ist kein so häufiges Problem. Heute Nachmittag habe ich zwei Büchsenmacher (zwei wirkliche Handwerker) gefragt, nachdem ich deine Antwort gelesen habe, weil ich eh mit denen telefoniert habe (ein Wunder, zwei Büchsenmacher an einem Tag telefonisch erreicht!). Die sagten beide unabhängig voneinander, dass sie das ganze Jahr über nahezu gar nichts mit sowas zu tun haben.

Als ich früher noch mehr Kontakt mit Ferlach hatte bin ich mal während eines Besuches der wirklich sehr gut ausgestatteten HTL auch im 100m Schießtunnel gewesen. Geschwindigkeitsmessungen und Gasdruckmessungen werden dort im Rahmen des Unterrichts durchgeführt. Interessant war in diesem Zusammenhang, dass man verschiedenen Geschossen in verschiedenen Kalibern vorm Verladen einen mit einem Hammer vorne auf die Mütze gegeben hat. Nicht zerquetscht, aber Spitze war krumm und beschädigt. Es hat sich auf 100m nahezu gar nicht auf die Präzision ausgewirkt. Wie es sich auf zB 300m auswirkt kann ich nicht beurteilen, da wahrscheinlich schon merklicher, aber man erzählte mir von vorliegenden Ergebnissen.
Jahrelang habe ich in 30-06 Federal mit Partition geschossen, da kamen die meistens schon mit krummen Spitzen aus der Verpackung. Hat sich auf 200m nicht bemerkbar gemacht oder zumindest nicht so, dass ich es gemerkt hätte. Krumme Geschossspitzen sind selbstverständlich nicht optimal, aber kein Weltuntergang.

Weshalb nicht alle Magazine mit sowas ausgestattet werden kann ich dir nicht sagen, ich würde ein Magazin immer mit Schulteranlage konstruieren. Vermutlich, weil es in der Praxis egal ist. Vielleicht ist es mit "mit Schulteranlage vs ohne" ähnlich wie mit "Push-Feed" vs "Controlled Round Feed".
 
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....

Wenn ich Berichte über die Büchsen von Browning oder generell von den Amis lese, dann wird dort eigentlich auch immer von einer sehr guten Präzision berichtet aber gleichzeitig soll man die mit allen möglichen Patronen füttern können. Wie erreichen die dann ihre Präzision?
mir ist kein amerikanischer Geradezugrepetierer bekannt. Bei konventionellen Repetierern dürfte es auch kam Probleme geben, selbst wenn die Lager eng gerieben sind wie zB bei den BR-Büchsen
 
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Gelöschtes Mitglied 21155

Guest
mir ist kein amerikanischer Geradezugrepetierer bekannt. Bei konventionellen Repetierern dürfte es auch kam Probleme geben, selbst wenn die Lager eng gerieben sind wie zB bei den BR-Büchsen

Browning Maral.
Der ist zwar in Wirklichkeit kein Ami, dürfe aber von der Mehrheit in dieser Schublade gelegt werden.

Eigentlich sind die UHR den Geradezugrepetierern in manchen Belangen gar nicht mal so unähnlich...
 
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mir ist kein amerikanischer Geradezugrepetierer bekannt. Bei konventionellen Repetierern dürfte es auch kam Probleme geben, selbst wenn die Lager eng gerieben sind wie zB bei den BR-Büchsen

Das man durch den Kammerstengel und die Drehbewegung bei solchen Büchsen einen größeren Hebelarm hat und entsprechend mit weniger Kraft mehr bewirken kann ist mir hinsichtlich der diversen Konstruktionen bei Geradezugrepetierern bekannt. Deswegen fand ich das System der Steel Action als Geradezug mit einem Drehverschluss ja auch so gut. Bei Heym, Blaser, usw. ist das System ja wieder anders, wobei dort die Patrone auch komplett ins Lager passen muss, damit der Radialbundverschluss schließt.
Fakt ist, dass alle Patronen, die in meiner Steel Action gar nicht oder nur mit sehr viel Schwung beim repetieren zugeführt werden konnten, bei meinem Vater in der R93 ohne Probleme zugeführt werden konnten. Die Abmessungen der Patronen waren innerhalb der Norm und in die Lehre haben sie ebenso gepasst.
Wenn ich ein Gewehr für 2.500 Euro erwerbe, bin ich der Meinung, dass dort auch Werksmunition verschiedener Hersteller passen muss und nicht nur die von deutschen Herstellern. Ich darf hier beispielsweise nur mit bleifreier Munition jagen. Dieses Thema ist an vielen deutschen Munitionsherstellern bisher etwas vorbeigegangen und mit Barnes und Hornady sind die führenden Hersteller eben amerikanische.
 
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Gelöschtes Mitglied 21155

Guest
Das ist richtig. Aber wie repetiert man den nochmal? Mit einem geraden Zug? Ja!
 
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Das man durch den Kammerstengel und die Drehbewegung bei solchen Büchsen einen größeren Hebelarm hat und entsprechend mit weniger Kraft mehr bewirken kann ist mir hinsichtlich der diversen Konstruktionen bei Geradezugrepetierern bekannt. Deswegen fand ich das System der Steel Action als Geradezug mit einem Drehverschluss ja auch so gut. Bei Heym, Blaser, usw. ist das System ja wieder anders, wobei dort die Patrone auch komplett ins Lager passen muss, damit der Radialbundverschluss schließt.
Fakt ist, dass alle Patronen, die in meiner Steel Action gar nicht oder nur mit sehr viel Schwung beim repetieren zugeführt werden konnten, bei meinem Vater in der R93 ohne Probleme zugeführt werden konnten. Die Abmessungen der Patronen waren innerhalb der Norm und in die Lehre haben sie ebenso gepasst.
Wenn ich ein Gewehr für 2.500 Euro erwerbe, bin ich der Meinung, dass dort auch Werksmunition verschiedener Hersteller passen muss und nicht nur die von deutschen Herstellern. Ich darf hier beispielsweise nur mit bleifreier Munition jagen. Dieses Thema ist an vielen deutschen Munitionsherstellern bisher etwas vorbeigegangen und mit Barnes und Hornady sind die führenden Hersteller eben amerikanische.
Abgesehen davon dass das o.g.z.T. Nonsens ist, wie z.b. die Hebelarmtheorie oder der Radialbundverschluss am Heym😏 lassen sich bei meiner Steelaction in =308 problemlos verschiedenste Munition in 308. laden und abfeuern. Sogar 7,62x51 geht wunderbar und trifft. Nimm den Service des Herstellers in Anspruch und guck was bei rum kommt.
 
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Abgesehen davon dass das o.g.z.T. Nonsens ist, wie z.b. die Hebelarmtheorie oder der Radialbundverschluss am Heym😏 lassen sich bei meiner Steelaction in =308 problemlos verschiedenste Munition in 308. laden und abfeuern. Sogar 7,62x51 geht wunderbar und trifft. Nimm den Service des Herstellers in Anspruch und guck was bei rum kommt.

Gut, vll weiß ich mich nicht auszudrücken, daher bitte ich um Korrektur, falls ich irgendwo einen Denkfehler habe. Bei einem gewöhnlichem Repetierer mit einem Drehverschluss verriegele ich doch mit einer Drehbewegung, also einer Tangentialkraft mit dem Hebelarm 'Achse des Verschluss - Aussenkante Kammerstengel' den Verschlusskopf. Dabei wirkt das Moment Kraft mal o.g. Abstand, wobei dieser ca. ein paar Zentimeter beträgt. Bei der Steel Action ist der Verschluss, soweit ich weiß, zwangsgesteuert. Im innern der Verschluss Hülse läuft eine weitere Hülse an der der Verschlusskopf angebracht ist. Die Bewegung der Hülse wird durch eine in Längsrichtung verlaufende, spiralförmige Führung gewährleistet. Wenn ich mir das richtig vorstelle, wird an der Stelle wenn ich den Kammerstengel (im geöffneten Zustand des Verschlusses, in dem Moment, wenn die Patrone vollständig im Patronenlager sitzt) nach vorne drücke, die Achsialkraft die ich über den Kammerstengel auf den Verschluss ausübe über die v.g. Führung in eine Tangentialkraft übertragen. Das bedeutet aber doch auch, dass das Drehmoment, mit dem der Verschlusskopf verschlossen wird, in dem Fall Kraft mal Abstand zwischen Führungshülse und Verschlusslängsachse ist. Das wären hier lediglich ein paar Millimeter, weswegen ich der Meinung bin, dass das was ich zuvor geschrieben habe kein nonsense ist. Wenn ich bei einem Drehverschluss mit der Kraft "X" den Verschluss schieße wirkt ein deutlich höheres Drehmoment auf den Kopf als wenn ich mit der gleichen Kraft "X" den Kammerstengel der SA nach vorne drücke und über die innen laufende Hülse und dessen Führung auf den Kopf ein Drehmoment ausübe.

Das die Heym keinen Radialbundverschluss hat, war mir soweit bekannt. So heißt der Verschluss der Blaser. Die Bezeichnung des Verschlusses von Heym ist mir auf die schnelle nicht mehr eingefallen.
 
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