Steel Action mit Ladeproblemen

Registriert
20 Jan 2014
Beiträge
637
Ein Mitjäger hat das Problem, daß er Patronen bestimmter Hersteller nicht verwenden kann, da sich der Verschluss mit bestimmten Sorten zB Barns nicht mehr schließen läßt. Er hat die Waffe letztes Jahr beim großen F gekauft und auch schon einmal zur Ausbesserung eingesendet. Jetzt ist das Teil wieder zurück. Barns funktioniert immer noch nicht und mit welcher Munition, die Waffe getestet worden konnte auf Rückfrage nicht beantwortet werden. Stell Action hält sich leider aus der ganzen Sache raus. Treten diese Probleme öfters auf oder handelt es sich hier um die bekannte Montagswaffe. Gibt es außer Frankonia eine andere Anlaufstelle, welche sich kompetent um die Behebung des Problem kümmern kann.
 
Registriert
28 Sep 2012
Beiträge
478
Hatte letztens 2 SA in 308 zum testen dabei.

Federal 165gr , Hornady GMx 165gr und Barnes TTSX 150gr flogen beschissen.

Neue RWS HIT Short Rifle ebenfalls katastrophal.

Die SA brauchen länger gesetzte Geschosse. Mit den "alten" HIT in der grünen Schachtel, die länger gesetzt sind schossen die Waffen Loch an Loch. RWS Cineshot ebenfalls.

Was sonst noch gut funktioniert:
Sako Powerhead 2
Sellier Bellot exergy Blue + die 50er Teilmantel mit 180gr

Klemmer hatte ich keine.
 
Registriert
25 Dez 2018
Beiträge
6.464
Die Barnes-Munition war hier im Forum schon mehrfach Thema.
Die haben scheinbar Vorstellungen von "Qualität", die mich als Wiederlader nur noch zum Delaborier-Werkzeug greifen ließe wenns meine eigene Kreation wäre. :rolleyes:

Andere Munition kaufen und künftig einen weiten Bogen um die Barnes machen.

Ein Bekannter von mir, grad hab ich dazu in einem anderen Thread davon geschrieben, hat die "perfekte" Kombination genutzt. Merkel Helix + Barnes.
Die abgeschossenen Hülsen blieben regelmäßig im Lager und konnte nicht mehr ausgezogen werden. Ein Traum wenn Du mal nachschießen müsstest. 😢 :sad:
 
Registriert
22 Mrz 2016
Beiträge
2.237
Hatte letztens 2 SA in 308 zum testen dabei.

Federal 165gr , Hornady GMx 165gr und Barnes TTSX 150gr flogen beschissen.

Neue RWS HIT Short Rifle ebenfalls katastrophal.

Die SA brauchen länger gesetzte Geschosse. Mit den "alten" HIT in der grünen Schachtel, die länger gesetzt sind schossen die Waffen Loch an Loch. RWS Cineshot ebenfalls.

Was sonst noch gut funktioniert:
Sako Powerhead 2
Sellier Bellot exergy Blue + die 50er Teilmantel mit 180gr

Klemmer hatte ich keine.

Sicher, dass manche nur nicht fliegen wollten, weil der Lauf mit Nickel und Zinn eingesaut war? Das kommt nämlich bei so einem Wechsel häufiger vor, dafür kann das Gewehr aber nichts...
 
Registriert
17 Jun 2019
Beiträge
529
Die Problematik ist bekannt und auch mehrfach im Forum diskutiert worden. Bei Hornady hatte ich bis zu 20% an Patronen, die sich nicht oder nur mit sehr hohem Kraftaufwand laden ließen.

Grund soll das an der unteren Toleranz gefertigte Patronenlager sein. I
Ein User hier im Forum wollte seine Steel Action aufreiben lassen, was draus geworden ist, weiß ich aber nicht.

Die Lösung, für mich, war der Umstieg auf Lapua Mega.
 
Registriert
9 Jul 2019
Beiträge
489
Wie von den anderen beschrieben ist das Problem ein bekanntes. Hatte auch die Barnes TTSX und die hat nicht gepasst. Die Sako TTSX hingegen flog perfekt. Die Europäischen scheinen alle zu passen, ich hab Sako, RWS, Geco mit und ohne Blei getestet (.308) haben alle gepasst und flogen top. Nur die Barnes hat die Probleme gemacht, dann bin ich gleich von den Amis weggeblieben.
 
Registriert
21 Jan 2002
Beiträge
63.041
Wie von den anderen beschrieben ist das Problem ein bekanntes. Hatte auch die Barnes TTSX und die hat nicht gepasst. Die Sako TTSX hingegen flog perfekt. Die Europäischen scheinen alle zu passen, ich hab Sako, RWS, Geco mit und ohne Blei getestet (.308) haben alle gepasst und flogen top. Nur die Barnes hat die Probleme gemacht, dann bin ich gleich von den Amis weggeblieben.
Ein Patronenlager, das Standardpatronen nicht aufnimmt, weil die Toleranzen zu eng sind....
Ein Hersteller der dadurch Munition vorschreibt geht gar nicht.
Da werden einfach bei der Produktion falsche Vorgaben gemacht.

Barnes Munition ist nicht immer äußerlich schön. Aber sie funktioniert erstklassig.
 
Registriert
1 Nov 2016
Beiträge
287
Hatte letztens 2 SA in 308 zum testen dabei.

Federal 165gr , Hornady GMx 165gr und Barnes TTSX 150gr flogen beschissen.

Neue RWS HIT Short Rifle ebenfalls katastrophal.

Die SA brauchen länger gesetzte Geschosse. Mit den "alten" HIT in der grünen Schachtel, die länger gesetzt sind schossen die Waffen Loch an Loch. RWS Cineshot ebenfalls.

Was sonst noch gut funktioniert:
Sako Powerhead 2
Sellier Bellot exergy Blue + die 50er Teilmantel mit 180gr

Klemmer hatte ich keine.

Auch (wieder mal) zu lange bleifreie Geschosse! Wurde auch schon mehrfach hier im Forum behandelt. Die SA hat 12er Drall und da sind die 165gr Geschosse ganz sicher zu lang und die 150er warscheinlich auch. Verschieße selber die 130gr TTSX. Zuerst als Fabrikladung ohne Probleme und inzwischen selbst geladen. Die 180gr S&B hab ich vor Umstieg auf bleifrei auch mit sehr guten Streukreisen geschossen. Die 165gr Federal flogen bei mir ebenfalls katastrophal. Bevor zu weiter testest muss der Nickelabrieb vom Hit raus!

Also versuch mal leichtere Bleifreie im Bereich 130gr, hier ist die Länge der Kontaktfläche zum Lauf entscheident. Dann sollte zumindest das Thema Streukreis gelöst sein.

WH
Jan
 
Registriert
3 Jan 2006
Beiträge
5.985
Da haben wieder mal einige den Eingangsfaden nicht gelesen.
Es geht nicht um nicht erreichbare Präzision der Barnesmunition, sonder darum, dass sich Patronen dieses Fabrikates nicht laden - ins Patronenlager einführen lassen.
Nach meinem dafürhalten hält sich einer der beiden Hersteller nicht an Maximal, bzw. Minimalmaße.
 
Registriert
10 Jan 2012
Beiträge
6.443
Ist in der SA Gruppe auf FB seid Erscheinen der Waffe regelmäßig ein Thema. Auch dort wird es immer darauf geschoben, dass das Patronenlager von der Toleranz am unteren Ende ist. Andere vermuten auch, das die Konstruktion des Verschlusses dazu beiträgt das eine leicht übermaßige Kombination aus engem Lager + Patrone sich nicht schließen lässt.
 
Registriert
25 Mai 2018
Beiträge
882
Das tritt bei manchen Waffentypen gehäuft auf. Vor allem Geradezügler sind empfindlicher was das angeht, weil die Kraftverhältnisse bzw. die Kraft beim Schließen durch den Drehmechanismus eine andere ist, als z.b. beim 98er. Das ist also auch Systembedingt und ein alter Hut...

Aber andere Frage: letztes Jahr bei Big F gekauft?? Da hatten sie die Waffe doch gar nicht mehr im Programm??
 
Registriert
18 Sep 2015
Beiträge
7.938
Wer die Kombination SA mit Kaufmunition und dem Barnes T(T)sx betreiben will sollte sich man nach den Sako Powerhead- Patronen umschauen. Bei Sako Powerhead kommt das TSX vorne drauf, beim Powerhead2 ist es das TTSX.
 
Registriert
21 Jan 2002
Beiträge
63.041
Aber nur mit 180gr oder 168gr im 30er Kaliber.

Da bekomme ich keine 130 oder 150gr
 
Registriert
8 Nov 2015
Beiträge
976
[...] Gibt es außer Frankonia eine andere Anlaufstelle, welche sich kompetent um die Behebung des Problem kümmern kann.
Jeder Büchsenmacher muss das überprüfen können.
Der hat Go- und NoGo-Patronenlagerlehren und kann damit schon feststellen ob am Lager was nicht stimmt. Ansonsten kann er auch noch einen Abguss des Lagers machen und genauer vermessen. Dann hat man was in der Hand und kann damit zu Frankonia. Die sind als Händler auch alleiniger Ansprechpartner für den Käufer und ein nicht-maßhaltiges Lager ist ein eindeutiger Mangel. Von Blaser ist das bspw. schon länger bekannt, dass sie das Lager enger schneiden als erlaubt, was im Großteil der Fälle der Präzision zuträglich ist und niemals auffällt.
Denkbar, dass sich andere Hersteller des selben Tricks bedienen.

Darauf, das Barnes-Werksmunition nicht passt, würde ich erstmal nichts geben. Barnes ist berüchtigt dafür.
Was sind denn die anderen Sorten die angeblich nicht funktionieren?
 
Oben