Steel Action mit Ladeproblemen

Wheelgunner_45ACP

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Hallo Jan,
Stimmt, deswegen schießen die 165gr HIT auch 5 Schuss 17mm...

Die S&B Exergy Blue mit 165gr war mit 5 Schuss auch unter 25mm.

Sako Powerhead 2 168gr war +- gleich auf.

Bei der Steel Action kommt es viel mehr auf die Setzlänge an! Was kurz gesetzt ist, funktioniert nicht. Die neuen HIT sind z.b deutlich kürzer gesetzt als die Alten.
Was die Hersteller manchen, muß nicht immer technisch Sinn machen. Und wenn eine Ladung aus DEINER Waffe funktoniert, bedeutet dass noch lange nicht, dass es auch einer anderen Waffe des gleichen Herstellers auch funktioniert. Und wenn man Probleme hat, sollte erst mal mit den Grundlagen anfangen. Und das bedeutet, ein Geschoßgewicht zu wählen, dass zur Waffe passt. Und bei Bleifrei ist erst mal die Dichte um ungefähr 30% niedriger. Von daher empfiehlt sich nix über 150grs als Startpunkt.

Grundsätzlich: Das Geschoßgewicht, auf dass die .308Win usrprünglich konzipiert wurde war 147grs, da von der 7.62Nato kommend. Da geht dann meist noch 165grs "Herkömmlich". Aber ein schwereres Geschoß aus einem Material mit ca 30% weniger Dichte frisst einfach zu viel Pulverraum für die angedachte Leistung. . .

Aber das will keiner hören, viele schauen nur auf Querschnittsbelastung, um Ausschuß zu haben. Aber die Regeln bei Bleifrei sind anders. Da braucht es mehr Geschwindigkeit. Ein Deformator erst mal kein Gewicht ab, so lange das Material nicht überdehnt wird.
 
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Grundsätzlich: Das Geschoßgewicht, auf dass die .308Win usrprünglich konzipiert wurde war 147grs, da von der 7.62Nato kommend. Da geht dann meist noch 165grs "Herkömmlich". Aber ein schwereres Geschoß aus einem Material mit ca 30% weniger Dichte frisst einfach zu viel Pulverraum für die angedachte Leistung. . .
Deswegen ist deine Empfehlung bei Barnes auf Sako auszuweichen für die 30er Kaliber sinnlos. Sako verlädt in 308 nur das 168gr TTSX.
Das ist imho schon zu schwer, bzw zu langsam und in 30/06 nur 180gr.
 

Wheelgunner_45ACP

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Deswegen ist deine Empfehlung bei Barnes auf Sako auszuweichen für die 30er Kaliber sinnlos. Sako verlädt in 308 nur das 168gr TTSX.
Das ist imho schon zu schwer, bzw zu langsam und in 30/06 nur 180gr.
Wenn da unbedingt auf das Barnes- Geschoß in Kaufmunition bestanden wird, ist das leider die einzige Alternative. Ob es funktionieren wird im Sinne von
a) Streukreis
b) Wirkung im Wildkörper

muss dann immer noch individuel ermittelt werden. Meine Glaskügel ist da leider eingetrübt, und kann nix vorhersagen. Auch könnt ein Gewerbliche Wiederlader helfen oder selber den WL-Schein machen.

Als Alternativen und weiterhin bleifreie Deformatorne könnte man mal Fox ( Ja, da gibt es auch fertige Munition) oder RWS HIT Short Rifle testen. Beim Geco Star oder normalen HIT ist man dann schon wieder im Dilemma mit den dort verwendeten 165grs. Aber wäre auch eine Versuch wert.

Ich streite nicht ab, dass 165grs Bleifrei es gehen kann, nur MUSS es nicht . . .
 
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Zu 30 den ur-Beschuss hätte es dann aber auch nie geben dürfen oder werden die Lager von alleine anders mit der Zeit? Fazit Mauschelei.
 
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Wenn da unbedingt auf das Barnes- Geschoß in Kaufmunition bestanden wird, ist das leider die einzige Alternative. Ob es funktionieren wird im Sinne von
a) Streukreis
b) Wirkung im Wildkörper

muss dann immer noch individuel ermittelt werden. Meine Glaskügel ist da leider eingetrübt, und kann nix vorhersagen. Auch könnt ein Gewerbliche Wiederlader helfen oder selber den WL-Schein machen.

Als Alternativen und weiterhin bleifreie Deformatorne könnte man mal Fox ( Ja, da gibt es auch fertige Munition) oder RWS HIT Short Rifle testen. Beim Geco Star oder normalen HIT ist man dann schon wieder im Dilemma mit den dort verwendeten 165grs. Aber wäre auch eine Versuch wert.

Ich streite nicht ab, dass 165grs Bleifrei es gehen kann, nur MUSS es nicht . . .

Fox Fabrik Mubition hatte in der 308 Fertigungsprobleme. Die haben in viele Waffen nicht eingepasst. Z.b in Steel Action oder Anschütz.

Das wurde scheinbar behoben und ich hab aus der neuesten Charge eine Packung da. Hab es aber noch nicht testen können.
 
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Heute sollte deutlich weniger beim Beschuß gemauschelt werden.
Sollte.
Zumindest wenn man mit Einzelwaffen kommt, wird sich immer mal aufgeführt.
Bei größeren Losen ist man auch mal etwas "fauler". Richtig "schön" wars wohl in den späten 1980er und frühern 1990ern. Was da so mit "Beschuß" durchgerutscht is, HERRLICH.
OK, will ja auch keiner die ganzen schmierigen Ordonnanzen anfassen, also nur fix LEhre rein, passt, die Stempel drauf und weg mit dem stinkenden Haufen.
Aber ne 1911er so ganz ohne Patronenlager? Das fällt dann irgendwann mal auf...
Hat man eine etwas zickige Wumme, dann ist man wohl gut beraten, sich eine Patronenlehre im jeweiligen Kaliber zu beschaffen und die Pillen eben mal zu testen, am besten im Laden. Spart Frust.
Ich hatte mal nen M968, der hatte auch ein eher enges Lager, war aber einzeln beschossen, weil mir anfangs ohne Beschuß überlassen. Das meiste an Surplus ging da nicht rein, Handladungen brauchten auch ne recht enge Matrize, da hatte ich wohl Glück mit meiner Lee. RCMS vom Kollegen ging nicht.
 
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Wieso ist die Mun dran Schuld wenn sie genau bei einem Kleinstserienhersteller nicht passt?
Gibt es irgend eine Serienwaffe, bei der die Barnes Munition nicht passt, außer bei SA?
 
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Einfach eine andere Kanone kaufen.
Heym hat nicht den Ruf minderwertiger als die SA zu sein.
Warum sollte man eine Waffe kaufen bei der die Munition nicht passt. Wie präzise sie in der Heym ist, ist ein anderes Thema.
Die angeblich so üble Barnes ergibt wunderbar kleine Streukreise aus vielen Waffen.
 
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Einfach eine andere Kanone kaufen.
Heym hat nicht den Ruf minderwertiger als die SA zu sein.
Warum sollte man eine Waffe kaufen bei der die Munition nicht passt. Wie präzise sie in der Heym ist, ist ein anderes Thema.
Die angeblich so üble Barnes ergibt wunderbar kleine Streukreise aus vielen Waffen.
Es gibt aber mehr Munitionsvarianten als Systeme. Wenn ihm das System gefällt dann ist die Murmel wechseln wohl einfacher. Wenn es von Barnes das TTSX ist, das gibt’s von Sako auch und da gibt’s keinerlei Probleme...am Ende kommt’s drauf an was dem Nutzer wichtiger is...
 

Wheelgunner_45ACP

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Einfach eine andere Kanone kaufen.
Heym hat nicht den Ruf minderwertiger als die SA zu sein.
Warum sollte man eine Waffe kaufen bei der die Munition nicht passt. Wie präzise sie in der Heym ist, ist ein anderes Thema.
Die angeblich so üble Barnes ergibt wunderbar kleine Streukreise aus vielen Waffen.
Die Waffe, bzw deren Technik, wurde sicher bewusst gewählt. Da ist es dann einfacher die Munition zu wechseln, wenn ansonsten die SA gefällt.

Du musst schon unterscheiden, ob wir über Geschoss oder fertige Munition reden. Und wie hatten hier schon Freds, bei denen angelaufene Hülsen oder bis zu 2mm unterschiedliche Patronenlänge innerhalb einer 20er- Packung bei deren Kauf-Munition bemängelt wurden. Das kannst du einfach nicht weg diskutieren. Dem Risiko würde ich mich nicht Mal ansatzweise stellen, falls ich auf Kauf-Munition angewiesen wäre.
 
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Ist in irgendeinem Fall bekannt, daß Barnes Munition gefährlich ist? Ist sie unpräzise?

Schönheit wird ja nicht bewertet und ehrlich, ich hatte so einige Schachteln von dem Zeug, nur in einer war eine Murmel, da hat die Plstikspitze gefehlt, naja...
Der Rest einwandfrei und sie ist präzise.
 

Wheelgunner_45ACP

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Ja Klar, stark schwankende Setztiefe ist der Präzision zuträglich. Und ob eine oxidierte Hülse reisst und dadurch abbläst oder nicht, weißt du erst nach dem Schuss.

Und was für dich Präzision ist, kann ich nicht beurteilen. Kenne Jäger denen reicht 4cm mit 3 Schuss auf 100m. Das mag jagdlich OK sein, aber wir kämpfen mit so viel weiteren Parametern, da ist mir das persönlich noch zu wenig.

Mir stellt sich das Problem nicht, stopfe seit über 30 Jahren selber.
 
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Auch (wieder mal) zu lange bleifreie Geschosse! Wurde auch schon mehrfach hier im Forum behandelt. Die SA hat 12er Drall und da sind die 165gr Geschosse ganz sicher zu lang und die 150er warscheinlich auch. Verschieße selber die 130gr TTSX. Zuerst als Fabrikladung ohne Probleme und inzwischen selbst geladen. Die 180gr S&B hab ich vor Umstieg auf bleifrei auch mit sehr guten Streukreisen geschossen. Die 165gr Federal flogen bei mir ebenfalls katastrophal. Bevor zu weiter testest muss der Nickelabrieb vom Hit raus!

Also versuch mal leichtere Bleifreie im Bereich 130gr, hier ist die Länge der Kontaktfläche zum Lauf entscheident. Dann sollte zumindest das Thema Streukreis gelöst sein.

WH
Jan
130 gn TTSX rulez.

Selbstgeladen top. Meine haben aber eine OAL von einiges über 71mm.
 

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