"Stinkenden" Keiler mitnehmen

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#62
Man kann nicht alles rechtfertigen mit Wildschaden, ASP oder sonst was. Es geht hier auch nicht darum einen Keiler, der im Winter zu Schaden geht, nicht zu schießen!!!
Es ging lediglich um die Freigabe solcher Stücke bei Bewegungsjagden und da bleiben adulter Keiler und Bache bei uns aussen vor. Wer sich dadurch beschränkt fühlt bleibt zu Hause und gut.
Ich behalte mit lediglich das Recht vor, mich nicht nach einer Jagd mit dem "Verkauf" mehrerer "Stinktiere" befassen zu müssen.
 
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#63
Das ist ganz einfach,
Die rausche beim Schwarzwild findet wann statt?
In diesem Zeitraum sind die meisten männlichen Stücke rauschig. Also erlegt man in diesem Zeitraum gezielt Frischlinge....


Mich stört es sehr Wild ungenutzt zu entsorgen. Keiler sind weder ein Thema beim Wildschaden noch bei der asp.
Mittlerweile Dank Ideale Lebensbedingungen für Sauen rund ums Jahr !!!
 
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#64
Richtet sich doch immer nach der Freigabe.
Wenn der JL bei der Ansprache sagt:
"Rauschige Keiler und zerschossenes Wild muß übernommen werden", dann steht es jedem frei zu schiessen oder den Finger gerade zu lassen.
Bei einigen Schützen würde eine freiwillige Selbstbeschränkung ware Wunder bewirken.
Es sind (fast) immer die gleichen Personen die zerschossenes Wild "anliefern".
Ergo werden die bei der nächsten Jagd nicht mehr eingeladen oder kommen auf einen Stand bei dem sie (voraussichtlich) wenig bis keinen Schaden anrichten können.
Die, die vernünftig schiessen sind ebenso bekannt und bekommen die (vermeintlichen) Hotspots.
Habe ich erst gestern wieder gesehen.
 
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#65
Rauschige Keiler und zerschossenes Wild muß übernommen werden"
Ich finde das immer etwas piefig. Den rauschigen Keiler kann ich verstehen, das „zerschossene“ Stück nicht. Jedem kann beim Bewegungsschiessen ein Fehler unterlaufen. Ich halte nichts davon, sowas zu sanktionieren. Wer als Schütze ein ganzer Kerl ist, bietet nach einem schlechten Schuss die Übernahme an. Wer als Pächter ein ganzer Kerl ist, klopft dem Schützen für das Angebot auf die Schulter und lehnt es ab. Wer dauerhaft Mist produziert, wird nicht mehr eingeladen.
 
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#66
Es wird zur Drückjagd eingeladen ? Die Jäger rücken auf eigene Kosten an, verballern selbst mitgebrachte Munition, sitzen oft auch noch bei schlechtem Wetter im Regen rum...manchmal kommt auch gar nix, da friert man sich nur den Arsch ab.

Die Jagdgäste sorgen dann dafür das der Beständer eine hoffentlich ordentliche Strecke macht...die er dann versilbern kann...ggf. Bringen die Schützen noch Hunde mit, die vom Stand geschnallt werden ...ne teure Weste anhaben und GPS Ortung haben....

Also was ich sagen will jede Menge Kosten für den Schützen...
Hast du schonmal eine Gesellschaftsjagd organisiert und bezahlt? Eine Einbahnstraße ist das nicht und ich empfinde Einladungen noch heute als „Privileg“ und freue mich, dass man mit mir jagen möchte und dass man mir vertraut.

Mir sind viele Gedanken hier zu kommerzialisiert. Es geht darum, gemeinsam zu jagen und gemeinsam Erfolg zu haben. Wenn das bedingt, dass ich zwei Stunden bei Regen auf einem schlechten Stand ausharren muss, dann ist das eben so und gleiches erwarte ich umgekehrt.
 
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#67
Wer als Jagdleiter keine Stinkekeiler vermarkten kann oder will, der gibt eben vor, dass der Duft Keiler gerne als Trophäe erlegt werden darf, der Schütze aber seine Beute dann auch kommplett (bis auf den Aufbruch) mitnehmen muss. Ist doch ganz einfach.
Wer den Stärksten Keiler erlegt wird automatisch Jagdkönig. Schlecht geschossene Stücke werden nicht sanktioniert, wer aber ständig schlecht schiesst, wird nicht mehr eingeladen.
Man muss die Nummer schon mit einem bisschen Gefühl angehen.
Wer nun aber sein "schlechtes" Stück zur Übernahme anbietet, der ist gerne wieder eingeladen und bekommt es auch zum Symbolpreis. Wir sind ja nicht in einer Groko tätig.
Wie aber erkennt man einen rauschigen Keiler? Alle wirklich großen Schweine sind mächtige Keiler sind eventuell rauschig. Große Bachen muss ja auch erkennen können. Fehleinschätzungen sind immer möglich. Wirklich große kapitales Keiler sind aber auf der DJ ohnehin selten, desshalb sind die ja so groß.
sca
 
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#68
Ich bin der Meinung dass das zwangsweise kaufen von rauschigen Keilern oder sonst zerschossenem Wild komplett in die falsche Richtung geht! Zuerst was die Keiler angeht oder sonstiges aussergewöhnliches Wild: Die meisten Jagdherren sind ausserordentlich froh wenn Keiler, und zumals richtig dicke Keiler auf ihrer Jagd erlegt werden. Weil es Wild ist das, wenn es grosse, alte Tiere sind, deren Erlegung ein High Light im Revier ist. Ob rauschig oder nicht ist da egal. Aussergewöhnliche Trophäen von Rehwild eingeschlossen! Wenn ein >120 kg Keiler in einem Revier geschossen wird, so spricht die ganze Gegend davon und erfüllt den Jagdpächter mit stolz. Was jetzt der Verkauf von rauschigen Keilern oder zerschossenem Wild angeht: Rauschige Keiler zwangs-verkaufen ist für mich ein komplettes No-Go! Für mich grenzt das an Frechheit dies zu tun weil der Erlös von dem Wildprett in direktem Zusammenhang mit der Jagd steht! Jagd ist nicht Geldscheffeln sondern Hege. Natürlich ist der Erlös vom Wild ein wichtiger Teil der Jagd genau wie die Zahlung des Wildschadens, aber es darf kein kommerzieller Aspeckt beinhaltet sein weil man sonst die Jagd mit dem Erwerb von Geld gleichsetzt. Jetzt zum Zwangserwerb von zerschossenem Wild: da gillt für mich als Jagdpächter, genau so wie auf Jagden wo ich nur Gast bin, dass man das Wild das man zerschossen hat freiwillig und ohne Aufforderung selbstverständlich diskret beim Pächter bezahlt und mit nach Hause nimmt! Aber es darf auf keinen Fall ein Zwang bestehen, es gehört einfach zum guten Ton, dies zu tun! Da ist aber das kaufen von rauschigen Keilern nicht inbegriffen! Der Jagdpächter weiss auch so was er zu tun hat wenn entweder ein Schiesser bei ihm auf der Treibjagd war der beobachtet wurde dass er egal was, egal wie, beschiesst oder die Sicherheitsvorkehrungen missachtet. Man lädt diesen Jäger nicht mehr ein und basta! Nun zu guter Letzt! Als Jagdpächter bin ich froh wenn meine Jagdfreunde mir helfen meinen Wildbestand zu regulieren während einer Treibjagd. Es ist unter meine Würde als Jagdpächter jemanden zu „zwingen“ etwas zu kaufen, wenn der Jäger nicht weiss was sich gehört bei zerschossenem Wild überlege ich mir ob ich ihn noch einmal einlade! Keinesfalls würde ich jemandem einen rauschigen Keiler verkaufen, auch nicht dem Erleger, weil dies bedeutet das ich einem Jagdkamaraden ein Stück Wild verkaufe das er selbst nicht nutzen kann oder aber nur sehr eingeschränkt! Aber ich würde es ihm schenken wenn er mich darum bitten würde! Ich wäre stolz wenn ein dicker Keiler auf meiner Jagd erlegt werden würde, ob rauschig oder nicht, das spielt für mich keine Rolle! Das Geld was eingesammelt wird von den Gästen wird integral an die Treiber verteilt und als Jagdherr zahle ich selbstverständlich die Veterinärkosten wenn ein Hund verletzt wird! Sollte ein Hund bei der Treibjagd sterben so organisiere ich eine zusätzliche Kollekte um dem Hundehalter unser aller Beileid auszudrücken. Der Jagdgefährte ist tot, Geld kann das nicht wett machen aber man kann sich mit einer Spende eben mitfühlend zeigen! Und zu aller letzt, wenn man darauf angewiesen ist rauschige Keiler zu verkaufen um seine Jagd zu finanzieren oder um Jagdkollegen abzustrafen, dann hat man besser keine Treibjagd zu organisieren und sein Wild vom Hochsitz aus zu schiessen! Jagd ist und war nie ein Geschäft sonder eine Lebenseinstellung. Entweder man ist dazu berufen oder eben nicht!
 
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#69
Interessant wäre es zu wissen, wer hier mit persönlicher Revierverantwortung und Wildpretvermarktung/Entsorgung schreibt.

Die meisten Jagdherren sind ausserordentlich froh wenn Keiler, und zumals richtig dicke Keiler auf ihrer Jagd erlegt werden. Weil es Wild ist das, wenn es grosse, alte Tiere sind, deren Erlegung ein High Light im Revier ist. Ob rauschig oder nicht ist da egal. Aussergewöhnliche Trophäen von Rehwild eingeschlossen! Wenn ein >120 kg Keiler in einem Revier geschossen wird, so spricht die ganze Gegend davon und erfüllt den Jagdpächter mit stolz.
Ganz sicher ist das nur in Gegenden so wo man Schwarzwild noch mit "hegerischer" Aufmerksamkeit betrachtet. Andernorts betrachtet man das völlig nüchtern und fragt sich welchem Depp man in der Gegend noch 120kg alten Eber verkaufen könnte, weil sich jeder Käufer nach Bedarf auch mit zartester Küchensau eindecken könnte und der JAB schon Probleme hat die DJ Strecke überhaupt zu verkaufen.
 
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Es ist klar, dass es dem Jagdherren frei steht wie er auf seiner Jagd die Spiel-Regeln gestaltet.

ABER so eine Ansage gehört mindestens gleich mit der Einladung deutlich kommuniziert und nicht womöglich erst am Sammelplatz in einem Nebensatz angesprochen.
Dann hab ich nämlich schon die Anfahrt und sämtliche Vorbereitungen geleistet und ggf. andere gleichzeitig stattfindende Jagdgelegenheiten ausgeschlagen.

Hier in meiner Region (Mittelfranken) ist diese Regelung absolut unüblich.
Das Ganze scheint mir ein Luxus, den man sich hauptsächlich in Waldrevieren leisten kann.
Wer meint der Wildschaden der dicken Keiler sei vernachlässigbar, der hat wohl noch nie einen beim Wiesenumdrehen beobachtet.

Zumal bei uns auch üblicherweise Jagdgenossen Teil der Treiberwehr sind. Wenn die mitbekommen, dass große Keiler geschont werden sollen, dann wäre der Pächter wohl die längste Zeit Pächter dort gewesen und müsste sich fürs nächste Mal mindestens neue Treiber suchen.

Das mal ein rauschiger Keiler auf der Strecke liegt ist unverrückbarer Teil der Unwägbarkeiten der Jagd.
"So ist eben Jagd", das gilt für Jäger und Jagdleiter.
Das Finanziell auf den Schützen abzuwälzen würde hier als unredlich angesehen werden. Vermutlich ist mir das hier daher auch noch nicht begegnet. Aber die Jagdkulturen unterscheiden sich in solchen Nuancen eben über ganz Deutschland. Die jagdlichen Vor-Bedingungen unterscheiden sich ja ebenso.
Daher kann es in diesem Faden gar keinen Konsens geben.
 
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#71
Hier in meiner Region (Mittelfranken) ist diese Regelung absolut unüblich.


Zumal bei uns auch üblicherweise Jagdgenossen Teil der Treiberwehr sind. Wenn die mitbekommen, dass große Keiler geschont werden sollen, dann wäre der Pächter wohl die längste Zeit Pächter dort gewesen und müsste sich fürs nächste Mal mindestens neue Treiber suchen.
A noch ein Mittelfranke, Grüße aus NEA ;)

Wir haben eine solche Regel auf unserer Treibjagd. Wer einen Hasen schiesst nimmt ihn mit. Liegt jetzt aber nicht am finanziellen sondern an der Arbeit und an den Schüssen.
Wir gehen erstmal davon aus, dass jeder der kommt auch gerne Hase isst/verschenkt. Wenn man selber etwas mitnimmt, gibts auch weniger "5m Hasen".
Ist bislang nie ein Problem gewesen, bei so wenig Treibjagden sind viele froh überhaupt mal an Hasen zu kommen, die Jagdgenossen die mit Treiben gleichermaßen.


Ja Sauen schonen ist bei uns auch nicht.
 
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#72
Ich kenne das so, dass man 150-200 € für den Keiler zahlt, wenn man die Trophäe haben möchte. Um das Wildfleisch kümmert sich der Jagdleiter. Rauschige Keiler und brunftige Hirsche (kommen auch ab und zu vor) sind sein Problem. Wenn ich Gefahr laufe, 100€ für einen Keiler bezahlen zu müssen, bleibt die Kugel bei dicken Sauen grundsätzlich im Lauf.

Meine Erfahrung ist, dass Ansagen wie:
Schlechte Schüsse werden sanktioniert oder andere Einschränkungen (Sauen nur bis 60kg, Spießer bis Lauscher, weibliche Kitze oder was weiß ich) zu deutlich weniger Schüssen führen. Das muss ich mir als Jagdveranstalter überlegen. Sind mir die zwei zerschossenen Rehe die 10 nicht erlegten Stücke wert oder nicht.

Wir sind Menschen und unser Gehirn ist in der sehr schnellen Verarbeitung von Informationen sehr eingeschränkt und noch stark durch unsere Vorfahren geprägt. Je weniger Abwägungen wir in extrem kurzer Zeit treffen müssen, desto präziser und schneller können wir Handeln.
Oder anders gesagt: Seit die Freigaben bei Schwarz- und Rehwild so weitgehend sind wie heute (bis auf Mutterschutz alles frei, von klein zu groß) hat sich der Wildhändler über die gesteigerte Qualität gefreut. Und seid dem ist es auch gar kein Problem mehr auf der DJ Rehwild frei zu geben.
 
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#73
Ich kenne das so, dass man 150-200 € für den Keiler zahlt, wenn man die Trophäe haben möchte.
Ich stelle mir die Frage was das soll? 150-200€ zahlen für eine Keilertrophäe???? Die ich auch noch selbst geschossen habe??? Oder überhaupt für eine Trophäe???
Wir reden hier von Treibjagden und nicht von geführten Trophäenjagden mit kommerziellem Zweck!

Bei mir bleibt gerade die Welt stehen! Es ist doch absolut normal dass die Trophäen immer den erlegenden Schützen ausgehändigt werden, und zwar kostenlos! Was da geschrieben steht ist eine absolute Sauerei! Und Unwaidmännisch dazu! Jagdherren die so mit ihren Jagdfreunden umgehen kann man in die Tonne kloppen!

Das hat mich jetzt aber wirklich aufgeregt!
Würde ich zu so einer Jagd eingeladen, so würde ich das Gewehr erst gar nicht auspacken und sofort wieder abfahren!
 
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#74
Ich kenne das so, dass man 150-200 € für den Keiler zahlt, wenn man die Trophäe haben möchte. Um das Wildfleisch kümmert sich der Jagdleiter. Rauschige Keiler und brunftige Hirsche (kommen auch ab und zu vor) sind sein Problem. Wenn ich Gefahr laufe, 100€ für einen Keiler bezahlen zu müssen, bleibt die Kugel bei dicken Sauen grundsätzlich im Lauf.

Meine Erfahrung ist, dass Ansagen wie:
Schlechte Schüsse werden sanktioniert oder andere Einschränkungen (Sauen nur bis 60kg, Spießer bis Lauscher, weibliche Kitze oder was weiß ich) zu deutlich weniger Schüssen führen. Das muss ich mir als Jagdveranstalter überlegen. Sind mir die zwei zerschossenen Rehe die 10 nicht erlegten Stücke wert oder nicht.

Wir sind Menschen und unser Gehirn ist in der sehr schnellen Verarbeitung von Informationen sehr eingeschränkt und noch stark durch unsere Vorfahren geprägt. Je weniger Abwägungen wir in extrem kurzer Zeit treffen müssen, desto präziser und schneller können wir Handeln.
Oder anders gesagt: Seit die Freigaben bei Schwarz- und Rehwild so weitgehend sind wie heute (bis auf Mutterschutz alles frei, von klein zu groß) hat sich der Wildhändler über die gesteigerte Qualität gefreut. Und seid dem ist es auch gar kein Problem mehr auf der DJ Rehwild frei zu geben.


Höre ich aus deinen Ausführungen richtigerweise hervor, das du fast ausschließlich in oder bei Regiejagden unterwegs bist?
Ich kenne Wildhändler, welche die gesamte Strecke bei einigen großen und mittleren Regiejagden übernehmen und pauschal einfach die schlechten Schüsse dementsprechend konsequent mit einpreisen.
Da hat der Jagdleiter dann allerdings keinerlei Probleme mehr; das ganze ist aber nicht mit den kleineren Bewegungsjagdstrecken privater Hand zu vergleichen, da dort oft genug noch das Wild direkt privat einzeln oder in Teilen vermarktet wird.
Von gesteigerter Qualität haben die Wildhändler übrigens bisher noch nichts berichtet; nur über größere Strecken, aber nicht von qualitativ gesteigerte Strecken.
Ich werde aber diesbezüglich noch mal konkret nachfragen!

Gruß

Prinzengesicht
 
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#75
....Von gesteigerter Qualität haben die Wildhändler übrigens bisher noch nichts berichtet; nur über größere Strecken, aber nicht von qualitativ gesteigerte Strecken....
Beim Schuss auf Rehwild liegt es doch auf der Hand: musste früher erst das Reh von hinten auf seine Schürze kontrolliert werden, waren die besten Schusschancen (breit stehend) oft verpasst. Dann schießt man entweder gar nicht mehr (und verhindert so eine gute Strecke), oder aus einem suboptimalen Winkel mit folglich grün versautem Wildpret.
 
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