Stöbis OT Stunde

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18 Okt 2016
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#2
Ganz schön arrogant! :no:

Ich kenne einige Jäger, die im Herbst/Winter ihres Lebens stehen und die sich einfach freuen, noch gesund genug zu sein, um von Zeit zu Zeit auf die Jagd zu gehen!
Am Ende des Jahres stehen bestimmt keine riesigen Streckenzahlen, aber tolle Erlebnisse und sie genießen jede Minute in der Natur! Und DARUM sollte es gehen!
 
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#4
Genauso arrogant wie dein erster Beitrag. Aber das kennt man hier ja von dir... :roll:
 
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#5
Dieses JJ zwei Jungjäger zu ihrem ersten Stück Rotwild gebracht. Macht mir seit einiger Zeit deutlich mehr Spaß als es selbst zu erlegen.
Meine erste Schnepfe lebt immer noch! Die Biester nehmen meine Schrote einfach nicht an oder kommen nur wenn ich mit der 9,3
bewaffnet bin!

La
Gab es auch eine Rotwildtaufe für die beiden JJ?

TH
 
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#7
Stimmt, Du hast recht, um Beute geht es bei der Jagd am allerwenigsten, das vergesse ich leider immer wieder. ;-)
Es gibt Leute, die streben nicht danach mit möglichst wenigen Ansitzen möglichst maximale Strecke zu machen. Die sind gerne draußen, genießen die Natur, den Ansitz, den Anblick und wenn ein passendes Stück kommt, dann schießen sie, oder manchmal halt auch nicht. Kannst du vermutlich nicht nachvollziehen, da für dich anscheinend die Jagd eine lästige Pflicht ist und wenn keine Strecke gemacht wird, dann war es Zeitverschwendung. Aber zum Glück sind nicht alle so.
 
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#8
....Die sind gerne draußen, genießen die Natur,....
Sehr schön, so geht es mir auch und ganz vielen Menschen ebenso, wenn sie spazieren gehen.

Auch verständlich, dafür gibt es Tierparke, in denen man Anblick haben kann, ohne die Tiere zu stören, weil sie an Menschen gewöhnt sind.

....Kannst du vermutlich nicht nachvollziehen, .....
Doch, kann ich als begeisterter Jäger 100%ig nachvollziehen und freue mich selbst schon seit Tagen auf den ersten Mai.

Aber so gern ich schon jetzt mal im Revier den Anblick genießen würde, verkneife ich es mir, weil ich weiß, dass jede Anwesenheit eines Jägers im Revier eine Belastung für das Wild ist, Jagddruck steigert, eine Störung darstellt, die nicht sein muss und auf die das Wild mit Ausweichen reagiert, weil es zu seiner Natur gehört, lebensbedrohlichen Feinden auszuweichen.

Also bleibe ich zuhause, weil es mir wichtiger ist, dass es dem Wild draußen gut geht, als dass ich mir selbst einen Spaß mit Wildbeobachtung zu Hauptaktivitätszeit in der Morgen- oder Abenddämmerung mache. Indem ich dem Wild so lange wie möglich von der Pelle bleibe, leiste ich nach meinem Verständnis einen guten Dienst für die freilebenden Tiere und sorge dafür, dass sie sich möglichst lange möglichst ungestört bewegen und äsen können. Das hat natürlich zur Folge, dass in der verbleibenden Zeit die Jagdausübung sehr effektiv sein muss, wenn man die geplanten Abschüsse erreichen möchte.
Ist das verständlich?
 
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#9
@Stoeberjäger

ist Dir aufgefallen, dass Du den Thread von Paul zerredest?:no:
Mach doch nächstes Mal einen eigenen Thread auf und da kannst Du dann deinen Gedanken freien Lauf lassen:-D

@mod: könnt ihr den Faden nicht abtrennen und wir versuchen den eigentlichen Gedanken fortzuführen?

Danke
Peter
 
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#10
Sehr schön, so geht es mir auch und ganz vielen Menschen ebenso, wenn sie spazieren gehen.



Auch verständlich, dafür gibt es Tierparke, in denen man Anblick haben kann, ohne die Tiere zu stören, weil sie an Menschen gewöhnt sind.



Doch, kann ich als begeisterter Jäger 100%ig nachvollziehen und freue mich selbst schon seit Tagen auf den ersten Mai.

Aber so gern ich schon jetzt mal im Revier den Anblick genießen würde, verkneife ich es mir, weil ich weiß, dass jede Anwesenheit eines Jägers im Revier eine Belastung für das Wild ist, Jagddruck steigert, eine Störung darstellt, die nicht sein muss und auf die das Wild mit Ausweichen reagiert, weil es zu seiner Natur gehört, lebensbedrohlichen Feinden auszuweichen.

Also bleibe ich zuhause, weil es mir wichtiger ist, dass es dem Wild draußen gut geht, als dass ich mir selbst einen Spaß mit Wildbeobachtung zu Hauptaktivitätszeit in der Morgen- oder Abenddämmerung mache. Indem ich dem Wild so lange wie möglich von der Pelle bleibe, leiste ich nach meinem Verständnis einen guten Dienst für die freilebenden Tiere und sorge dafür, dass sie sich möglichst lange möglichst ungestört bewegen und äsen können. Das hat natürlich zur Folge, dass in der verbleibenden Zeit die Jagdausübung sehr effektiv sein muss, wenn man die geplanten Abschüsse erreichen möchte.
Ist das verständlich?

Da spricht der Profi!

Die wenigen Jäger die selber in verantworung über eine eigene Jagd oder revierteilt stehen und dabei Strecken im hohem zweistelligen teils dreistelligen Bereich erlegen wissen wie wichtig hoch effiziente Jagd und damit verbundene möglichst lange ruhephasen für das Wild und den Lebensraum sind.

Die Jagdscheininhaber die hobbymäßig ab und zu mal raus gehen gerne frische Luft schnuppern und Wild anschauen und nur bescheidene Freigaben bekommen und dann auch nur sehr niedrige jahresstrecken erlegen können das nur sehr schwer nachvollziehen - wie auch sie haben ja nicht die gwsammtvwrantwortung und den Überblick über das große ganze...


Jeder hobbyjäger hat seine Berechtigung und nicht jeder hat die Möglichkeit sie Jagd richtig und so voll umfänglich zu betreiben..

Jagd ist letzten Endes das was es schon seit Jahrhunderten ist und in allen anderen Ländern auch ohne weidheiligkeit so betrieben wird die Tötung von Lebewesen zur Anpassung eines an den Lebensraum wildbestandes und zur Gewinnung von Nahrungsmittel . .

Und Wenn dabei ein Abschuss von 5 Stck rehwild bei einem Ansitz kritisiert wird zeigt es mir dass der ein oder andere von der richtigen Jagd wenig Ahnung hat.

Denn waidmäbisch jagen heißt auch effektives jagen ! Denn unnötiger Jagddruck verursacht durch egoistische Jäger führt indirekt zu Mehrbelastung für Wild und natur. Auch so kann Wild leiden wenn es ständig nicht zur Ruhe kommt weil da Jäger hansel so gerne in der Natur ist und so gerne dem Wild nachstellt und es beunruhigt.

Dass es in der absolut von jagdneid zerfressenen jägerscjaft natürlich schwer fällt einem anderen neidlos zuzuerkennen dass er Profi ist und sich evtl sogar Rat holt wie Mann selber effektiv jagen kann ist nachvollziehbar.

Und es ist immer leicht seine eigene Unfähigkeit oder fehlenden möglichleiten mit dem Schein von waidheiligkeit schönzureden und auf die bösen viel effizienter jagenden abzulenken ...

Aber stöberjäger ist so ein Profi und das kann ICH ihm neidlos zuerkennen.

Was ich jedoch immer mehr in der Praxis merke ist das bei den Grundbesitzer immer mehr der effiziente Jäger gefragt ist und nicht der "Jagdscheininhaber" mit Wochenendambitionen
 
Zuletzt bearbeitet:
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#11
Mann merkt der Schonzeitkoller greift um. Das übliche Blabla von den üblichen Leuten. Abgenutzt, rum gereicht, versteinerte Positionen, Sympathisierer belobjubeln sich gegenseitig. Same procedure as every year. :roll:

Ich wäre Mal ganz froh wenn ich jagdlich Mal ausspannen könnte. War jetzt auch fast 2 Mon drin, spätestens mit dem Mais in Boden hört das ausspannen aber wieder auf. Bin ich aber auch nicht böse drum.
 
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#12
....Die Jagdscheininhaber die hobbymäßig ab und zu mal raus gehen gerne frische Luft schnuppern und Wild anschauen und nur bescheidene Freigaben bekommen und dann auch nur sehr niedrige jahresstrecken erlegen können das nur sehr schwer nachvollziehen....
Ich weiß, dass Jagdpeter recht hat und wir de Thread von Paul mit einem Nebenthema belasten, aber die Erörterung finde ich nicht unwichtig und kann vielleicht abgetrennt werden.

Immer wenn man die Begriffe "Hobbyjäger" und "Profi" ins Spiel bringt, hagelt es Empörung und Entrüstung. Kaum ein Jäger erträgt es, als Hobbyjäger bezeichnet zu werden, sieht seine Passion eher als Berufung. Dabei ist auch der Profi nicht bei jeder Jagd ein Profi, sondern nur in seinem beruflichen Jagdseinsatz. Wenn ein Förster z. B. das erste mal in Namibia jagt, ist er dort ebenso ein Gast, Hobbyjäger und Greenhorn, wie jeder andere Jagdgast auch.
Wenn ich diesen Herbst wieder in Schottland dem Stalker beim Kahlwildabschuss helfe, bin ich dort ein Hobbyjäger und profitiere von der Erfahrung des blutjungen Profi-Stalkers in seinem 20.000 ha Revier. Daran kann ich nichts Ehrrühriges erkennen.
Wichtig scheint mir, dass Jäger für einen Jagdeinsatz zusammenkommen, die zusammenpassen. Der Stalker muss in 4 Monaten knapp 500 Stück Rotwild erlegen. Dafür ist er für Helfer dankbar, die möglichst selbständig, maximal effektiv und ohne Probleme zu verursachen, jagen. Wer effektives Jagen nicht mag, wäre dort falsch. Beide Seiten wären unglücklich.

Dagegen mag der eine oder andere Revierpächter in Deutschland lieber Mitjäger in seinem Revier haben, die in erster Linie Freude am Beobachten, an Nachsuchen, Wildverwertung, Hochsitzbau, Wildackerpflege, Kirrungsunterhaltung und Abfährten haben, weniger daran, selbst Wild zu schießen. Wenn so ein Revierpächter einen Profi-Culler im Revier hätte, könnte er wahrscheinlich nicht mehr ruhig schlafen. Auch hier ist es so, dass alles seine Berechtigung hat, wenn nur die passenden Jäger zusammenkommen.
 
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#13
Mann merkt der Schonzeitkoller greift um. Das übliche Blabla von den üblichen Leuten. Abgenutzt, rum gereicht, versteinerte Positionen, Sympathisierer belobjubeln sich gegenseitig. Same procedure as every year. :roll:
...
Ich bin ebenfalls immer begeistert, wenn das Effizienzkriterium - von außerhalb des Marktes agierenden Akteuren - entdeckt und bemüht wird.
Es lebt sich so beschwingt und frei, abseits aller selbstregulierender Kräfte. :wink:
 
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#14
Es ist entweder scheinheilig, naiv oder dumm über unnötigen, das Wild belastenden Jagddruck der Hobbyjäger zu klagen und gleichzeitig das Wild bis zum 31. Januar im Winter durch Schnee und Eis so lange zu treiben, bis vorgebliche Bestandsziele erreicht sind.

Zahlreiche Hobbyjäger, zu denen ich mich auch zähle, haben unaufgeregt fette Strecken ohne öffentliches Aufheben und ihre Abschussziele spätestens im November erreicht.

Ich bin mir völlig sicher, daß wie in jedem Jahr in unserem 1600ha Revier der Abschuss von Schmalrehen Ende Mai übererfüllt ist, der Abschuss der Böcke bis Ende Oktober drin ist und Ende November die Ricken und Kitze durchbejagt sind. Dazu noch ordentlich SW Strecke gemacht wurde. Das zu erreichen ist recht einfach. Man kennt Revier und Einstände, geht 2-3x die Woche raus und beginnt die Knallerei im Mai nicht mit Böcken, um sie im Forum zu präsentieren, sondern mit Schmalrehen, die man im Mai am besten ansprechen kann. Leider dümpeln bekanntlich die weiblichen Rehfäden so vor sich hin, während die Bockfäden explodieren, was über jagdliche Professionalität genug aussagt.

Und völlig hohl werden H2R1 Einlassungen angesichts der Tatsache, daß "Profis" seltenst persönliche Revierverantwortung halten und sie ihre Strecke überwiegend als bloße Schützen quer durch Land reisend auf zugewiesenen Ständen erzielen. Die einzige Professionalität die dazu gehört ist berufliche Freistellung, Zeit, Kontakte und Treffsicherheit. Um den ganzen anderen jagdlichen und hegerischen Kram im Jahresverlauf dürfen sich andere kümmern.
 
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#15
..... - von außerhalb des Marktes agierenden Akteuren ..
....abseits aller selbstregulierender Kräfte. :wink:
Das sehe ich anders, so ähnlich wie mit der fehlenden Zeit: sie ist immer da, für alle gleich, 24 Stunden lang am Tag. Man hat sie, wofür man sie sich nimmt!

Wer ein "Hard-Core-Jäger" mit regelmäßig hoher Strecke sein möchte, hat auch die Chance dafür - heute besser als je zuvor, mit der Wildschweinschwemme, ASP und Forstbetrieben, die händeringend nach leistungsorientierten (ortsnahen) Jägern suchen. Das ist Teil des Markts, nicht außerhalb. ;-)

(ok, wer sich für einen Beruf in der Großstadt entschieden hat, hat es schwerer, aber er hat sich eben so entschieden)
 
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