Suche Jagdreise auf Rehbock und evtl. Niederwild als Geschenk

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#1
Liebe Forengemeinde,

ich bin relativ unbedarft, was das Thema Jagdreisen angeht. Die einzigen Reisen, die ich bisher gebucht hatte, waren zwei Pauschalreisen nach Schweden in ein großes Privatrevier auf alles was Elch heißt. Deshalb bräuchte ich mal eure Hilfe.

Zum Hintergrund. Mein Vater hatte die letzten beiden Jahre keine wirklich schöne Zeit und sehr viel Ärger am Hacken. Letzte Woche musste ich dann mit erschrecken feststellen, dass mein alter Herr um Jahre gealtert ist und ich ihn so fast nicht mehr wiedererkenne. Aus dem einstigen Silberrücken und Oberhaupt ist ein alter Mann geworden. Mir ist das erste Mal so richtig bewusst geworden, was man immer verdrängt und worüber man meist erst nachdenkt, wenn es nicht mehr umkehrbar ist. Dann kommt der Satz "hätte ich doch...". Das habe ich ein mal erlebt und möchte das so nicht mehr erleben müssen. Deshalb möchte ich gerne mit ihm und für ihn eine Jagdreise buchen.

Mein Vater ist mein jagdlicher Mentor und die Ausgeburt der heiligen Diana in Person. Vollblutjäger und Rüdemann, durch und durch. Wir bejagen ein Niederwildrevier mit 800ha und sind eigentlich jagdlich recht ausgelastet und befriedigt. Mein Vater war 11 Jahre Jagdaufseher in einem Odenwälder 650ha Hochwildrevier im Rotwildkerngebiet und hat jagdlich eigentlich soweit alles erlebt und erlegt, wovon andere nicht einmal zu Träumen wagen. Nichtsdestotrotz steckt ihm eine Jagdreise im Kopf auf einen - am liebsten abnormen - aber auf alle Fälle reifen Rehbock. Irgendwo, wo die Natur weitestgehend unberührt ist und man sich das Wild "erarbeiten" muss. Also keine Kolchosengummipirsch durch Apfelbaumplantagen. Und bitte nicht falsch verstehen, es geht auch nicht um den 700 Gramm Rekordbock. Es geht um das Erleben dürfen. Da gehört das drumherum dazu. Geselligkeit mit den Einheimischen, Gastfreundschaft, einfach wohlfühlen und schöne Jagdtage verleben.

Ich selbst habe kein großes Interesse an Rehböcken (würde allerdings auch einen geringeren buchen wollen) und würde gerne mit der Flinte losziehen und Hühner, Wachteln, Fasane, Taube etc. bejagen, wenn das von der Zeit her möglich ist. Das ist aber kein Ausschlusskriterium.

Hat zufällig jemand einen Tipp, an wen ich mich für mein Anliegen wenden könnte. Die Angebote der Outfitter sind ja schier grenzenlos. Wie geschrieben, es geht um das Gesamterlebnis und nicht um Rekorde.

Ach ja, wenn man das Ziel mit dem eigenen Auto erreichen könnte, wäre das super.

Sollte ich was vergessen haben, lasst es mich wissen. Ich bin dankbar für jede sinnvolle Wortmeldung.

Grüße und Waidmannsheil

Alexander
 
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#6
Südpolen hört sich gut an.Preise scheinen moderat.Wer war schon mal da? Sollte mann eher in Staatsrevieren in Polen jagen oder bei der Genossenschaft?
 
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