Suhler Drilling Fan-Gruppe

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...es genügt vollkommen, wenn ....

Gruß

HWL

Nein. Da hier Wildursprungszeichen verwendet werden ist der im Wild gefundene Bleirest in der Regel dem Schützen zuzuordnen. Du musst also alles selber kaufen, was Du schiesst. :roll: Vorschläge dieser Art sind darüber hinaus geeignet, bestimmte Dinge noch weiter zu verschärfen bzw. Betriebe dazu zu veranlassen, nur noch absolut handverlesene Gäste zu beteiligen, wenn nachgewiesen werden kann, dass häufiger so agiert wird wie von Dir implizit vorgeschlagen. Deshalb: :thumbdown:

Viele Grüße

Joe
 
A

anonym

Guest
Yepp...so ist das mit "bleifrei" !

In meinem Suhler Drilling funzt supergut die "7x57R Mauser Skadi, mit 10,4g HDBoH-Geschoß :

http://www.skadi-waffen.de/7x57-R-Mauser-Skadi

Streukreis 3 Schuß auf 100 Meter kann mit einem 1-EUR-Stück abgedeckt werden:roll:, kann ich nach einem knappen Jahr Nutzung auf Rehwild wirklich herzlich empfehlen. Keine oder Fluchtstrecken bis max. 20 Meter, keine Hämatome, auch nicht bei Knochenschüssen. Immer genug Ausschuss für die "Rote Arbeit", falls überhaupt notwendig. Sauen und Rotwild wurden damit bisher noch nicht gestreckt, aber ich bin überaus zuversichtlich, dass die Skadi auch da ihren Job machen wird.

WeiHei,
BBWölfchen
 
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Ich schrub in einem anderen Drillings-Trööt, dass ich seit einem Jahr auch Besitzer eines Bühag-Drilling (Beschuss 286) bin Schrot bd. 16/70, Kugel 8 x 57 IRS
Inzwischen habe ich erfolgreich das alte Ziel 6 gegen ein 2 -8/42 gewechselt unter Beibehaltung der SEM.
Schussleistung mit Kugel sehr gut, Brenneke noch nicht ausprobiert.

Jetzt die Frage: Meines Wissens vergaben die Suhler doch Qualitätsstempel. Einen solchen finde ich hier nicht.
Die Waffe wurde 1986 an ein Jagdkollektiv übergeben - brauchten die so etwas nicht? Oder gab es die Stempel nicht durchgehend. - Oder habe ich damit Schrott?

2. Frage: Das Büchsenlauf-Schlagstück drückte nach dem Abschlagen fest auf den gefederten Schlagbolzen, so dass sich die Waffe schwer öffnen ließ. Nachdem ich die Spannhebel etwas gerichtet habe, ist das besser geworden. Gibt es bei den Suhler Drillingen keine "Rückspringfunktion" oder dergleichen?
 
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Ich habe mir im letzten Jahr auch den Traum eines Suhler Drillings erfüllt. Ich konnte einen Suhler aus 1952 (7x57R und 12/70) erwerben der aber vom Zustand sagen wir mal nicht mehr so iO war. Aber nach dem Dichten(wobei ich nicht weiß warum der nicht mehr dicht war. Stand die letzten 20 Jahre quasi fast nur im Schrank und war wohl vorher auch nur wenig im Einsatz. Läufe sehen von Innenaus wie am ersten Tag.) und einer kleinen Schönheitskur sowie einer neuen Montage und einem 56er ZF (ja ich weiß, dass das quasi ein Frevel ist, aber ich jage nunmal hauptsächlich nachts auf Fuchs) ist das gute Stück quasi zu meinem ständigen Begleiter im Revier geworden. Denn geb ich nicht wieder weg. Der ESL in 222 kompletiert das Ganze und daher bleibt der bei mir, bis ich die Flinte an den Nagel hänge.







Meine Handladung mit 120gr TTSX schießt sehr präzise!

Ammerländer
 
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Y

Yumitori

Guest
@ Ammerländer

Moin,

herzlichen Glückwunsch zu dieser Entscheidung !

Mein jagdlicher Lehrmeister führte einen Suhler Drilling, mein Vater ebenfalls und ich - zunächst, weil Lehrprinz und Vater einen hatten und man denen nacheifern will, wenn man 14,15 ist - auch.
Den alten Drilling meines Vaters erbte ich 1999, ich habe ihn heute noch, m e i n e n, mit dem ich die Prüfung 1974 schoss, hatte ich in Kommission gegeben wg. des Erwerbs einer Ferlacher KLB. Und jetzt stand er - nach fast 6 Jahren - immer noch im Regal des Büchsenmachers, keiner wollte ihn - weil er für mich maßgeschäftet ist und ich eher kurz gewachsen bin.
Ich habe ihn wieder "heimgeholt" und ich fühle mich keineswegs schlecht ausgerüstet - und manchmal, manchmal halten wir Zwiesprache miteinander und erzählen uns, was wir so alles miteinander erlebt haben und was dem einen oder dem jeweils anderen aus dem Gedächtnis entschlüpft sein könnte.....
Frag' mal Dein "altes Eisen" - und wenn Du ihm genau zuhörst, ich wette Du hast völlig ohne Schussabgabe einen sehr kurzweiligen Ansitz.
Anm. : Ich habe den Einstecklaufaus dem Drilling meines Vaters entfernt. Harte Geschosse zerstören Fuchsbälge auch bei 7mm - Kalibern jedenfalls dann nicht, wenn man auf "texanische Blattschüsse" /spitz von vorne/hinten bzw ins Waidloch) verzichtet.

Ein gefühlsduseliger Drilllingsmann wünscht
Waidmannsheil

Habe die Ehre
 
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Dat ken ich ;-) ich hab mehrere so alte Schätzchen im Schrank und werde des öfteren gefühlsdusselig, besonders da alle diese Waffen eine lange Vorgeschichte haben.

meine anderen Schätzchen sind:

FN B 25 (12/70) Parcour de Chasse von 64 wenn ich mich nicht irre. Englisch geschäftet mit Churchill Schiene.
Mauser 66S in 8x68S
Sowie ein original Wehrsportkarabiner in 22 LFB
 
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Manchmal scheint mir, dass ich der Einzige mit einem Suhler Oversize-Drilling bin: .30-06, 12/70 nebst EL in .22 Hornet. Dazu noch eine Visierung Zeiss Varipoint in 3-12x56. Das Ganze für schmales Geld bekommen und für meine Größe nach Hinterschaftverlängerung perfekt eingestellt.

Der Kugellauf verschießt mit geradezu traumhafter Zuverlässigkeit das Nosler Partition in 180gr; ebenso gehen mir die Schrot- und Hornet-Schüsse selten fehl.

Manchmal überlege ich, ob eine etwas schlankere Ausführung (kleinere Kaliber) die Waffe etwas führiger hätten werden lassen, aber dann muss ich sagen, dass diese mit meiner eigenen Masse recht gut harmoniert :-D

Ja, was soll ich sagen. Ich führe die Waffe sehr gerne und habe großes Vertrauen in die Zuverlässigkeit.
 
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Bin seit kurzen auch stolzer Besitzer eines Bühag Suhl-Drilling. Der Gedanke einen Drilling zu führen hat mich nach zahlreichen Fuchsansitzen an frisch gemähten Wiesen oder diversen Ansitzen auf Schwarzwild sowie die gelegentliche Bejagung auf Kanin mit der kleinen Kugel nicht mehr los gelassen. Eine Waffe für (fast) alles sollte in den Schrank und dabei auch möglichst gut aussehen :cool:. Nach einigen Monaten Suche bei egun etc stand er plötzlich beim Büchsenmacher um die Ecke vor mir und das annähernd im Neuzustand.
Beschuss 1978. Kaliber 12/70, 7x65R und ESTL in 22 Win Mag. Montiert ist ein Zeiss Variopoint 3-12x56 auf SEM. Gerade die 12er Schrotläufe welche mir erlauben nur noch eine Schrotgröße in den Schrank zu legen in Verbindung mit den breiten Vorderschaft haben mich nach einer schlaflosen Nacht dazu bewogen ihn zu nehmen. Bin bis jetzt was Schussleistung, - Verhalten und Führigkeit angeht absolut zufrieden.

Frage: Kann mir jemand sagen woran man die Chokebohrung des linken Schrotlaufes erkennen kann?

Grüße und WMH
 
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25 Dez 2009
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Habe meinen Suhler Drilling (12, 7x65R) nun auch mit einem ESL von Kargl in .22 Hornet ausgerüstet und bin damit sehr zufrieden.
Außer auf Bewegungsjagden mit Schwarzwild sieht seither keine andere Waffe mehr die Frischluft irgendwie :cool:
 
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28 Okt 2009
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Sagt mal, hat einer von euch seinen Suhler Drilling schon einmal komplett aufarbeiten lassen? System auseinander nehmen und reinigen lassen, evtl. hinterher nitrieren lassen, Schaft aufarbeiten, bei mir könnte eine Neuschäftung evtl. Sinnvoll sein, Hinterschaft ist schon in Längsrichtung gerissen und wurde vom Büma mit einer Schraube notrepariert, sowie die Fischhaut am Vorderschaft ist schon sehr abgegrabbelt. Außerdem evtl. eine neue Streichbrünierung? Hat das schonmal Jemand machen lassen und was hat der Spaß gekostet? Ist man mit dem Resultat zufrieden?
 
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16 Jan 2016
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Hallo Suhler-Drilling-Freunde,

ich besitze einen Sauer und Sohn Drilling 7x57R und 2x 16/70, Baujahr 1936, mit altem Sirius Fernglas (Suhler-Einhak). Habe zum Drilling ein paar Verständnisfragen, vielleicht kann ja jemand helfen... :)
Mein Verschluss (Greener) hat seit seitliches Spiel - ein älterer Jäger meinte zu mir das "wär noch im Rahmen/ geht noch". Zu meinem Verständnis: ist das Spiel an den Laufhaken? Und warum verschwindet das Spiel sobald ich die Schlosse entspanne (abschlage) ? Das kann ich mir irgendwie nicht zusammenreimen :what:

Das Schussbild ist leider zu hoch und einen Tick zu weit rechts. Wie viel darf ich an der Schraube zur Höhenverstellung und an dem "Vierkant-Stift" für die Seitenverstellung drehen? Kann das natürlich selber austüfteln, aber es würde mir vielleicht viele Probe-Schüsse (die mit dem Drilling ja eh viel Zeit in Anspruch nehmen) ersparen.

und zu guter Letzt: was bedeutet das Beschußzeichen 16/1, das W mit Krone steht ja bekanntlich für Würgebohrung. Habe gemessen: beide Läufe haben 16,5mm Durchmesser. Was ist das für eine Würgung/Choke?

DANKE!
 
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Etwa 0,35 mm Verengung bedeuten 1/2 Choke, ausgehend vom Mindestmaß von 16,8 mm.

WTO
 
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Eigentlich müsste ein zweiter Beschuss vorhanden sein, denn die Lager sind auf 16/70 aufgerieben worden .

WTO
 

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