SZ: Die Rettung von Rehkitzen ist Greenwashing

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z/7

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Denke, man sollte diese Diskussion vertagen. Die (Land-)wirtschaft, wie wir sie kennen, wird gerade abgewürgt. Mangels billiger Rohstoffe aus dem nächsten Osten werden wir in Kürze weder den Kunstdünger noch die Energie mehr haben, so weiterzuproduzieren. Ende Exportüberschüsse. Wie sich das dann zurechtrüttelt, werden wir sehen. Glücklich, wer schon auf robuste alte Rassen umgestellt hat.
 
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Denke, man sollte diese Diskussion vertagen. Die (Land-)wirtschaft, wie wir sie kennen, wird gerade abgewürgt. Mangels billiger Rohstoffe aus dem nächsten Osten werden wir in Kürze weder den Kunstdünger noch die Energie mehr haben, so weiterzuproduzieren. Ende Exportüberschüsse. Wie sich das dann zurechtrüttelt, werden wir sehen. Glücklich, wer schon auf robuste alte Rassen umgestellt hat.
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... Glücklich, wer schon auf robuste alte Rassen umgestellt hat.
Nur mal so zum Verständnis:
Was schwebt dir denn dann konkret so vor bei "robusten alten Rassen" in der Tierproduktion und oder auch in der Pflanzenproduktion (wobei man da wahrscheinlich besser oder eher von Sorten Sorten sprechen sollte) und welche konkreten Vorteile weisen eben diese eben auf?
 

z/7

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Eine Umstellung in der landwirtschaftlichen Pflanzenproduktion ist doch kein Thema des Materials. Allenfalls der Geräte, wenn man gleich das Produkt wechselt. Jedenfalls kann man eine Sorte von jetzt auf gleich durch eine andere ersetzen. Bei Rindviechern ist das etwas zeitaufwendiger.

Zu den Rassen wurden weiter vorn Beispiele genannt.
 
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Oh weia!
bei denen war ich vor langer Zeit mal aktiv und zeitweilig quasi Insider!
Kein wirklich gutes Beispiel;
man muss aber anerkennen, das Herr Bühler bis heute bis noch eine, wenn auch mittlerweile langsamer wachsende, Marktlücke recht geschickt bedient hat.
Das Wachstum dieser Marktlücke ist aber nicht nur nach meiner persönlichen Prognose limitiert und bei den anstehenden Veränderungen der wirtschaftlichen Entwicklung unserer Gesellschaft eher am Ende der Fahnenstange!
 
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Wer glaubt, man könne die landwirtschaftliche Tier und Pflanzenproduktion auf das Leistungsniveau von vor 100 Jahren zurbeamen, der ist ein Träumer. Denn das würde bedeuten, das die Lebensmittel sich rasant verteuern würden. Das wird die Bevölkerung in Europa nicht mitmachen!. Und man wird auch keine Landwirte finden, die in einer Produktionsform von vor 100 Jahren arbeiten wollen. Die Bioproduktion stagniert doch nicht umsonst seit 20 Jahren bei 5% Marktanteil. Man kann an vielen kleinen Schrauben drehen und die landwirtschaftliche Produktion umweltfreundlicher und artenreicher machen, das Rad zurückdrehen wird nicht funktionieren!
 
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Oh weia!
bei denen war ich vor langer Zeit mal aktiv und zeitweilig quasi Insider!
Kein wirklich gutes Beispiel;
man muss aber anerkennen, das Herr Bühler bis heute bis noch eine, wenn auch mittlerweile langsamer wachsende, Marktlücke recht geschickt bedient hat.
Das Wachstum dieser Marktlücke ist aber nicht nur nach meiner persönlichen Prognose limitiert und bei den anstehenden Veränderungen der wirtschaftlichen Entwicklung unserer Gesellschaft eher am Ende der Fahnenstange!
Mir dient das Beispiel der BESH lediglich dazu zu zeigen, dass es auch andere Wege gibt.
 
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Schon krass das wir die einzige Form der Landnutzung gefunden haben die funktioniert 👍
 
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Ich wurde ja nun, speziell von Bollenfeld und von der Alligatorin, als verträumter Trottel dargestellt, weil ich der Meinung bin, dass die Landwirtschaft sich ändern muss, damit sie uns nicht mit schlechten Lebensmitteln versorgt, die uns langfristig nicht gut tun. Hauendes Schwein nehme ich hier bewusst raus, weil er sich positiv gegenüber einer nachhaltigen Lebensmittelerzeugung geäußert hat. Ich hole jetzt etwas aus:

Ich war 28 Jahre als Vertriebsingenieur in der Vakuumtechnik unterwegs, bevor ich 2012 im Alter von 50 Jahren meinem Arbeitgeber frustriert die Brocken vor die Füße warf und mich als Ofenbauer verselbständigte. Eines meiner Haupttätigkeitsfelder in der Vakuumtechnik war die Versorgung von Lebensmittelverpackungsmaschinen mit Vakuumpumpen. Dazu war ich u.a. in nahezu allen Schlachtfabriken der Republik unterwegs. Leute, was ich dort an Tierleid gesehen habe, reicht für mehrere Leben als Vegetarier. Glaubt es mir! Das geht von der Schweineschlachtung über das Geflügel bis zum Rind. Am Ende hatte ich jedes mal feuchte Augen, wenn ich die vielen Steckdosen aus den seitlichen Lüftungsschlitzen der Viehtransporter herausschauen sah. Dort standen oft 10 und mehr dieser fahrenden Särge hintereinander aufgereiht in der Warteschlange. Die Rinder schrien um ihr Leben, die Schweine, so schien es mir, hatten bereits aufgegeben, weils sie wussten, dass sie ihr Schicksal nicht ändern konnten.

Ich wurde nicht zum Vegetarier aber ich habe meinen Fleischkonsum geändert. Ich schreibe hier nicht als Jäger, der an der Quelle sitzt, sondern als Verbraucher, der mehr sehen musste, als die meisten sich vorstellen, resp. vertragen können.

An anderer Stelle habe ich gesehen, welche Mengen an Frischfleisch täglich aus den Truhen der Discounter in den Müll wandern, weil es sich aufgrund des Verpackungsdatums, welches noch völlig in Ordnung aber nicht mehr aktuell ist, nicht mehr verkaufen lässt. Dann werde ich wütend und fordere eine Abkehr.

Mit der Milch ist es nichts anderes. Die allermeisten Milchmaschinen stehen 365 Tage im Stall und werden mit Hochleistungsfutter versorgt. Die einzige Bewegung, die einige von ihnen haben, ist der Weg zweimal am Tag ins Melkkarussel. Die anderen stehen einfach nur im Stand. Für Abwechslung sorgt gelegentlich der Besamer und dann später die Geburt des Kälbchens, welches der Mutter sofort weggenommen wird. Auch hier sorgte ich für die Vakuumversorgung und sah zuviel. Wofür brauchen wir diese Milchmengen? Wieviel davon geht als Überproduktion in alle Welt und wieviel davon landet im Klo, weil das Datum nicht mehr das neueste ist?

Das kann so nicht weitergehen. Ich kreide das nicht den Erzeugern an. Den Verbrauchern kann ich es auch nicht ankreiden, denn sie wissen es nicht besser. Wo kann es Lösungen geben? Ich freue mich über eine rege Diskussion ohne Verurteilungen.
 
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HH, ich habe die ganz sicherlich nicht den verträumten Trottel unterstellt.
Davon ab, als Jäger weißt du sicherlich, daß es ein Ideal gibt und eine Realität. Im Idealfall ist jeder Schuß, den ein firmer Jäger mit jährlicher Schießleistungsprüfung abgibt ein Bum um tot.
In der Realität benötigen wir trotzdem Schweißhunde. Auf den Drückjagden werden theoretisch von den schießleistungs geprüften Jägern ja schließlich nicht unerehebliche Stücke krankgeschossen und entweder nicht nachgesucht oder eben nicht gefunden. Mir brachte man in der letzten Woche 3 Sauen in der 50 kg Klasse mit der Frage kannste mal? Schießen können sie alle, Treffen auch mehr oder weniger gut, aber Zerlegen? Dre eine meint, nee das ist mir zu eklig, das glibbert so, der nächste hat leider keine Zeit, und zum Händler gibt er eh nix.
Kurz und gut, 1Stück mit abgeschossener Achillessehne, der "Fuß" um 180 nach hinten gedreht, zum Glück keine Entzündung und das Stück konnte sich in unegaler Weise auch fortbewegen, keine Hornhautbildung am Stumpf, gut aber nicht feist ernährt, den unabgenutzten Schalen nach im letzten Winter beschossen.
2 Tage drauf eine Bache, nicht führend, mit zerschossenem Elbogen und Splittern bis in den Oberarm.
Vorgestern hätte ich fast gekotzt. Auf halber Länge abgeschossener Unterkiefer.
die beiden Unterkieferäste immerhin knorpelig verbunden, das Stück normal im Wildbret.
Das ist verbreitete Realität. Von Schrotopfern gar nicht zu reden.
Deine Beobachtungen bei Schlachttiertransporten können so manchen Mitmenschen verstören, glaube ich.
Deine Schlußfolgerungen bezüglich Lautäußerungen bei Rindern oder eben still duldender Apathie der "wissenden" Schweine gehen dann aber wieder Richtung Blümchenmädchen.
Auch wenn es nicht schön ist, wo gehobelt wird fallen Späne.
Bezüglich Rassenwahl kannnich auch einiges sagen. Die Standardschlachthühnchen ereichen ihr Schlachtgewicht vonn 1, 5 kg +ab 28 Tagen. Bei einer Futterverwertung von ca 1,8 kg Futter/kg Zuwachs. Diese Linien lassen sich auf 5 kg Schlachtgewicht mästen, machen aber nur Leute wie ich oderspezialisierte Mäster mit spezieller Kundschaft
Daneben gibt es die Biorassen bzw Linien die sehr agil, beweglich, robust sind.
Habe ich auch gehabt. Mit 6 Wochen wiegen die dann max 3 kg lebend. Waren so beweglich, daß die sogar Mäuse fangen konnten. Die Futterverwertung incl Futterverschwendung lag bei ca 1:6.
Nach meinem Verständnis von nachhaltigem Wirtschaften, nachhaltiger Tierhaltung sind diese Tiere heutzutage auch ethisch moralisch ein absolutes NOGO.
Schweine sind in der Tat eine Tierart die mit sehr viel Skepsis zu betrachten ist.
In den 1970 iger Jahren lag deren Futterverwertung bei mehr als 1: 3.
Das Fleisch:Fettverhältnis bei 1/ 0,7.Heutzutage bei Futterverwertung vo 1: 2,2 bei einem Fleisch:Fettverhältnis von 1:0,1-0,2.
Und bezüglich Krankheitsanfälligkeit verweise ich nur mal auf die unverzüchteten niederleistenden robustenWildschweine und deren geradezu hysterische Affinität zu ESP, ASP, MKS, Räude, Aujetzki.
Schafe als Klimakiller. Als die Rohfaserverwerter sonst nicht nutzbarer Vegetation erreichen die dafür gezüchteten Rassen, Heidschnucken, Rhönschafe, Skudden, Bentheimer, Rauhwoller und viele mehr, tägliche Zunahmen ohne Zufütterung von um die 100-150 g . Sogenannte Hochleistungsrassen wie SKF, Texel, Merinofleisch, Blauköpfe, moderne Züchtungen wie Nolanafleisch, englische Rassen wie Suffolk , kommen da auf bis zu 500 g.
Aber eben nur mit entsprechend Pfeffer und Salz, also Kraftfutter aus Getreide, Rübennachprodukten, Soja- und Rapsschrot und anderen Abfallprodukten der Pflanzenölproduktion.
Ich habe mich vor 50 Jahren zur Schafhaltung entschlossen und seit 2000 auf die Haltung von Nolanaschafen Richtung Landschaf und Soayschafen umgestellt.
Als Cariboualttier kann ich mir das leisten. Zusätzlich halte ich sei 22 Jahren Dam-und Sikawild.
Die Produktivität pro Fläche ist im Grunde kriminell ungenügend. 10 Stücke Wild, 14 Lämmer von 4 ha Grünland, davon 3 ha mit 90 Bodenpunkten ist sowas von induskabel und Recourssenverschwendent, daß ich kaum noch Argumente für meine Wirtschaft finde.
OK, Sojaschrot habe ich seit 20 Jahren nicht gekauft , Rapsschrot noch nie, Hafer kaufe ich nun notgedrungen zu da ich selbst nicht mehr wirtschafte. Davon benötige ich im Jahr ca 5 dt als Lockfutter und 2 dt Mais und Schnitzelpellets für die oben erwähnten nTierzahlen. OK, 15 Mutterschafe dazu.
Was ich nun eigentlich sagen will, für meinen eigenen kleinen Kosmos, 2 Erwachsene, 4 Kinder 2 Enkel, etliche Uraltkunden, erzeuge ich Fleisch in einer mehr als Topqualität nach meinen eigenen Anforderungen, mit einer absolut beschissenen Flächenproduktion, die ethisch im Grunde in der heutigen Situation zu verdammen ist.
Aber wenn ich tatsächlich mal was verkaufen will, ich nur 12 € /kg Lamm verlange, oder gar 18€ Dam-oder Sikawild, 6 € für nen Hahn, werde ich in die Wucherecke, die Krieggewinnlerecke gesteckt.
Mit noch anderen Worten, träumerische Anforderungen stellen die aber nie auf Praktikabilität abgeklopft wurden, das sind die hier offenbar nicht diskutierbare Probleme.
 
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Aber wenn ich tatsächlich mal was verkaufen will, ich nur 12 € /kg Lamm verlange, oder gar 18€ Dam-oder Sikawild, 6 € für nen Hahn, werde ich in die Wucherecke, die Krieggewinnlerecke gesteckt.
Mit noch anderen Worten, träumerische Anforderungen stellen die aber nie auf Praktikabilität abgeklopft wurden, das sind die hier offenbar nicht diskutierbare Probleme.
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Ich kann deinem umfassenden Fachwissen nicht in adäquater Weise begegnen. Deshalb beschränke ich mich auf einige wenige Details. Vorab, ich bin kein Blümchenmädchen. Mein Vater züchtete mit mir zusammen Schwarzköpfe und Ostfriesen. Im zarten Alter von 12 Jahren erlernte ich von einem Schlachter das Schlachten und verarbeiten von Schafen. Später kamen noch Schweine dazu. Das alles machte mir Spaß und ich hatte nie Skrupel oder Bedenken. Erst mit voranschreitendem Alter wurde ich dbzgl. sensibler und änderte mit der Zeit meine Sichtweise.

Mein Vater nannte mich irgendwann einen Schießer, weil mir nichts heilig war. Damals tat ich es ab, heute weiß ich, was er meinte und schäme mich für so manchen Schuss.

Was für Jäger jagen denn da bei dir? Ich verarbeite hier so einiges an Wild. Solche, von dir geschilderten, Schussverletzungen fand ich noch nie vor. Mein Dackel sucht mit mir recht erfolgreich nach, wobei ich lediglich versuche, ihn dabei möglichst wenig zu behindern. Gut, da sind immer mal wieder Weichschüsse dabei, aber solch schlechte Schüsse, in solcher Häufigkeit kenne ich nicht.

Glaubst du ernsthaft Hausschweine sind für ASP, ESP, MSK, Räude und Aujeszki weniger empfänglich, als Wildschweine?

Zu guter letzt noch von mir der Hinweis, dass ich Ende 21 für zwei Hühner vom Bauern meines Vertrauens ganz ohne Murren zusammen 40 Euro bezahlt habe. Gewogen habe ich sie nicht, schätze ihr Gewicht aber auf so um die 3 Kg. Die haben sehr gut geschmeckt und waren ihr Geld wert. Und wer bei mir verzehrfertiges, vakuumiertes Wildbret kaufen will, der muss zwischen 15,- und 25,- Euro/kg ausgeben. Wer das nicht will, kann gerne woanders kaufen. Die Preise bestimme immer noch ich und nicht der Kunde.
 
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Aber wenn ich tatsächlich mal was verkaufen will, ich nur 12 € /kg Lamm verlange, oder gar 18€ Dam-oder Sikawild, 6 € für nen Hahn, werde ich in die Wucherecke, die Krieggewinnlerecke gesteckt.
Mit noch anderen Worten, träumerische Anforderungen stellen die aber nie auf Praktikabilität abgeklopft wurden, das sind die hier offenbar nicht diskutierbare Probleme.
Zahl ich dir. Kein Problem. Auch gerne mehr.
Was ich dafür haben will, ist Produktionsgarantie: Mit Anstand und guter fachlicher Praxis - ohne Wenn und Aber und ohne Medikamente zur Vorbeugung (von Impfungen abgesehen). Und wenn ich ehrlich bin, hol ichs viel lieber direkt vom Landwirt. Da seh ich hin.

Das Preisproblem, also der Druck, ergibt sich, weil die Leute weder Vollverwertung noch rechnen können.
Wenn ich bei dir ein Milchlamm mit 20 kg für 250 € kaufe, dann habe ich Filets, Rippen, Keulen, Blätter, Wurstfleisch und Knochen. Damit krieg ich Sachen produziert, die mich, wenn ich sie beim Metzger in gleicher Menge einkaufe, locker ein Mehrfaches kosten...

Hier einfach mal schauen:


Diese Preise zahlt der Verbraucher ohne mit der Wimper zu zucken. Vertreiber für diese Produkte ist die Fleischtheke von EDEKA.
 
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Mir dient das Beispiel der BESH lediglich dazu zu zeigen, dass es auch andere Wege gibt.
Natürlich gibt es viele andere Wege; viele Wege führen nach Rom.
Das Angebot landwirtschaftlicher Produkte ist so vielfältig, das jeder von uns auch die Möglichkeit geboten bekommt landwirtschaftliche Produkte, insbesondere auch Fleisch, nach seinen Wertvorstellungen in der Haltung und Produktion zu kaufen!
Vielleicht hätte ich meinem Beitrag das Wort "Marktlücke" nicht nur zweimal erwähnen sollen, sondern auch fett untermalen und noch unterstreichen sollen!
Scheitern wird es meistens bei vielen Menschen unserer Republik an den Preisvorstellungen von Produktionslinien, wie du sie hier als Beispiel (BESH) angeführt hast.


Nicht jeder ist bereit und v. a. auch wirtschaftlich in der Lage solche Preise aufzubringen (nett formuliert).
Wenn ich richtig zynisch wäre, hätte ich das noch anders und deutlicher ausdrücken können!
 

z/7

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Nicht jeder ist bereit und v. a. auch wirtschaftlich in der Lage solche Preise aufzubringen (nett formuliert).
Wenn ich richtig zynisch
Das liegt aber auch daran, daß bei vielen die Vorstellung herrscht, es müsse täglich Fleisch auf den Tisch, am besten früh mittag und abend, und man sich das Essen nur nebenbei leistet, alles andere ist wichtiger. Der Teil der Bevölkerung, der tatsächlich kurz vorm Verhungern ist bei uns, ist schon arg klein.
 
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