T3x Lite: System und Lauf nicht in einer Flucht?

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......

Ich vermute daher........

Wie wäre es denn mit messen?

Sowas von einem popeligem Zwirnsfaden hinten am Schaft ankleben, mittig über die Systembohrungen bis nach vorne spannen und dort wieder festkleben (NEIN, nicht mit Klebstoff sondern einfach mit Tesaband. Bevor jemand fragen muss)

Können Folgeprobleme auftreten?
Ja, der Schaft könnte mit der Zeit aussen verkratzt werden

,..... Ist das ein gravierender Mangel oder rein optisch?
Würdet Ihr das reklamieren?

Viele Grüße

JOE
Ganz klar!
Ein gravierender Sachmangel :whistle:
.
.
..
.
.
...................... ;)
 
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Wenn System und Lauf nicht fluchten, erzeugt das Probleme wenn das ZFR nicht direkt am Lauf montiert ist sondern am System oder auch am System, "auch" = der Hinterfuß der Montage.
Bei der T3xLite könnte das der Fall sein https://www.tikka.fi/rifles/tikka-t3x/t3x-lite

Dann sind Visierlinie und Laufseelenachse nicht fluchtend, sondern sie "schielen". Natürlich kann man so eine Waffe auf 100m präzise einschießen, man kann sie auch auf eine andere größere Entfernung präzise einschießen. Aber eben nur auf eine einzige Entfernung. Weil bei den anderen Entfernungen dann wieder das "Schielen" wirksam wird.
 
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Wenn System und Lauf nicht fluchten, erzeugt das Probleme wenn das ZFR nicht direkt am Lauf montiert ist sondern am System oder auch am System.
Bei der T3xLite könnte das der Fall sein https://www.tikka.fi/rifles/tikka-t3x/t3x-lite

Dann sind Visierlinie und Laufseelenachse nicht fluchtend, sondern sie "schielen". Natürlich kann man so eine Waffe auf 100m präzise einschießen, man kann sie auch auf eine andere größere Entfernung präzise einschießen. Aber eben nur auf eine einzige Entfernung. Weil bei den anderen Entfernungen dann wieder das "Schielen" wirksam wird.

Da hast du wohl Recht, hatte ich nicht auf dem Schirm.

Ich bin jetzt Mal gespannt auf das Ergebnis von Bulletproof. Wir haben beide das selbe Modell, gekauft zu einem ähnlichen Zeitpunkt (ich November, er Dezember) mit einer identischen Ausgangssituation (Lauf liegt links am Schaft an, rechts nicht)

Daher gehe ich Mal davon aus, das sein Ergebnis für meine Waffe mutmaßlich auch gilt.
 
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Äääääh, mit später meinte ich später.
Muss erstmal noch ein paar mal auf Fuchs und Sau raus! ;-)
 
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Ich bin jetzt Mal gespannt auf das Ergebnis von Bulletproof. Wir haben beide das selbe Modell, gekauft zu einem ähnlichen Zeitpunkt (ich November, er Dezember) mit einer identischen Ausgangssituation (Lauf liegt links am Schaft an, rechts nicht)
Daher gehe ich Mal davon aus, das sein Ergebnis für meine Waffe mutmaßlich auch gilt.

-> Wie weit auseinander sind denn die Seriennummern der beiden Waffen? Sind noch mehr solche Fälle bekannt?
 
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Puuh wollt jetzt ungern meine Seriennummer hier posten. ;-)
Habe auch ein Stainless System, keine Ahnung obs da nicht auch verschiedene Seriennummern zu den anderen Systemen gibt.

Aaaaber, ich habe jetzt mal auf die schnelle zwei verschiedene Putzstöcke, an die Schräge 45 Grad Kante des Systems angelegt, von beiden Seiten.
Ist jetzt keine aussagekräfte Micrometermessung, aber auf den ersten Blick steht der Lauf mit dem System in der Flucht.

Ich bin stark davon überzeugt, dass es eher an Tikkas billig Plastikschäften liegt.
Die CNC Maschinen werden schon genauer fertigen, als so ne Spritzgussmaschine!

Vor allem müsste der Lauf schon extrem schief sitzen, wenn man bedenkt, dass der Schaft nur ca. 25 bis 30cm über die Systemhülse ragt!
 
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Kann eigentlich nur am Schaft liegen, wenn es beim Einschießen keine Probleme gab. Wenn man davon ausgeht, das der Lauf am Ende (ca 50 cm lang) einen Millimeter aus der Mitte ist, dann würde das auf 100 Meter genau 2 Meter seitlichen Versatz ausmachen. Das würde ca 200 Klicks entsprechen um das Absehen auf den Einschuss zu drehen. Die meisten normale Gläser sind da vermutlich schon lange am Anschlag. Fertigungstechnisch ist es auch fast nicht möglich ein Gewinde und die Planfläche so "schräg" auszuführen, bzw es wäre grober Murks.
 
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Kann eigentlich nur am Schaft liegen, wenn es beim Einschießen keine Probleme gab. Wenn man davon ausgeht, das der Lauf am Ende (ca 50 cm lang) einen Millimeter aus der Mitte ist, dann würde das auf 100 Meter genau 2 Meter seitlichen Versatz ausmachen. Das würde ca 200 Klicks entsprechen um das Absehen auf den Einschuss zu drehen. Die meisten normale Gläser sind da vermutlich schon lange am Anschlag. Fertigungstechnisch ist es auch fast nicht möglich ein Gewinde und die Planfläche so "schräg" auszuführen, bzw es wäre grober Murks.

Aus dem Kopf, 2. Strahlensatz, komme ich mit den Werten auf 200 Millimeter Abweichung, das stellt jedes ZF ein...oder habe ich mich verrechnet?
 
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Aus dem Kopf, 2. Strahlensatz, komme ich mit den Werten auf 200 Millimeter Abweichung, das stellt jedes ZF ein...oder habe ich mich verrechnet?

Ne, ich glaube das ist so richtig, habe vorher auch nicht wirklich nachgerchnet.
Dennoch glaube ich immer noch es liegt am Schaft...werde gleich mal Bilder von meiner Schaftanpassung bzw. dem Lauf frei machen posten...
 
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Wie schon vorher besprochen, hatte ich links zwischen Lauf und Schaft kaum Luft.
Und diese von Tikka "gewollte" Laufverspannung über die "Pressure Points" haben mich auch extrem genervt.
Papiertest ging nur bis zu den Pressure Points.

So wie @Steinkauz es treffend beschrieb, die Büchse hat mich jedesmal angeschrieen, wenn ich Sie aus dem Schrank geholt habe!
"Maaach mich frei!"

Nachdem ich dann einen Fuchs sauber erlegt und den zweiten kurz daruf angeflickt hatte, hatte ich die Schnauze voll...
Ein Lauf muss freischwingend sein. Punkt!

Also System aus dem Schaft und die Pressure Points weggefeilt, linksseitg den Schaft ebenfalls mit feinem Schleifpapier freigeschmirgelt.
Anschließend noch mit einem Kunstoffpflegegel (fürs Auto) versiegelt...

Obwohl noch viel zu wenig geschossen, habe ich jetzt gefühlt eine bessere Präzsion mit der Büchse.
Okay der Abzug hat sich dank der Youdaves Feder deutlich verbessert, trotzdem für mich muss ein Lauf freischwingend sein!

Seid dem schreit mich die Büchse auch nicht mehr an!
Ich bin zufrieden und die darauffolgenden 2 Füchse und 3 Rehe lagen alle im Knall!;)

Und man beachte die ungleichmäßige "Systembettung" bzw. diese Spritzgusskante die nur rechts zu sehen ist, dass ist auch mit ein Grund wieso rechts mehr Luft als Links vorhanden ist!!!

Für micht steht es fest, Tikka hat insgesamt eine super Waffe mit der T3x auf den Markt gebracht, aber der Plastikschaft ist wirlich dahingepfuscht!
 

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Und der Lauf ist jetzt bis zur Systemhülse frei...
 

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Was Tikka bei den Schäften liefert ist schon traurig. Bei mir musste ich auch mit dem Dremel ran (T3x CTR) . Da ist jede Savage mit Accustock besser. Glaube auch nicht, dass es am System liegt!
 
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Und der Lauf ist jetzt bis zur Systemhülse frei...
vielen Dank das du dir die Arbeit gemacht hast, alles gut zu erklären und zu dokumentieren. Ich denke auch schon an einer T3 herum, allerdings mit dem Gedanken an einen Carbon Schaft aus dem Zubehör. Hoffe die sind besser als die Orig.
 
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