Tasche oder Rucksack?

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#1
Hallo,

ich sehe mich schon seit längerem nach einer Möglichkeit um, das Gerödel auf den Ansitz zu transportieren.

Die Anforderungen sind sehr vielfältig, weshalb wohl nicht alle kombinierbar sind.

Ob Rucksack oder Tasche ist auch unklar.
Ich habe da vermutlich keine Vorliebe.
Die Wege sind nicht sehr weit.
Meist müssen auch keine Bekleidungsteile oder andere größere Sachen transportiert werden.

Sinn ist eher eine "in der Tasche habe ich das Notwendigste dabei" -Tasche zu haben welche neben der Waffe zuhause gepackt wird und auf geht's raus.

So Sachen wie die Waldkauz Umhängetasche wäre natürlich nicht schlecht, da geräuschlos.

Von der Aufteilung wäre aber auch eine z.B. 5.11 MOAB 6 super.

Der 5.11 RUSH 12 wäre fast fraglich da fast zu groß.

Bei den Tactical-Rucksäcken besteht die Möglichkeit an das Molle was dran zu hängen. Wie Sitzkissen oder anderes.

Klasse wäre also eine Mischung aus der Waldkauz (Material) und der MOAB 6 (Aufteilung/Gestaltung).

Bestimmt hat jemand schon einmal den selben Gedanken gehabt.

Und hat einen Vorschlag was hier zu gebrauchen wäre.

Achso, was soll ungefähr rein kommen:

Fernglas und WBK
Messer
Lampe
Munition
Verschiedene Locker Mauspfeifchen und Klagen
Handschuhe
Stift und Papier
Was um den Anschluss zu markieren
Eine 0,5l Flasche Wasser

Und eben weiteren Kleinkram.
 
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#2
Rucksack ist immer bequemer zu tragen.
Umhängetasche ist für mich nur eine Ergänzung, wenn wirklich wenig dabei ist.
Was du alles aufzählst ist in einem Rucksack immer besser aufgehoben.
Der Rush12 hat eine ideale Größe, die auch im Winter reicht.

Wenn kleiner, würde ich mich nicht nach einem Slingbag umschauen, sondern nach dem Eberlestock MiniMe, den kann man sogar mit einer Waffentasche erweitern.

Eine kleinere Jagdtasche ist bei mir dabei, wenn die Ausrüstung wirklich gering ist, Sitzkissen, Papiere, Tarnschal, Messer, Fernglas.
 
Zuletzt bearbeitet:
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#6
So Sachen wie die Waldkauz Umhängetasche wäre natürlich nicht schlecht, da geräuschlos.
Hab ich, genau für den Zweck der Dir auch vorschwebt.
Der Vorteil von dem Ding ist dass man die Sachen in der Tasche immer griffbereit hat. Der Rucksack muss erst vom Rücken dazu.

Auf dem Ansitz angekommen streif ich nur den Schulterriemen runter und stell die Tasche neben mir aufs Sitzbrett. Der Riemen liegt dann quasi über der Hüfte und ist dann die "Absturzsicherung".

Muss jeder für sich entscheiden, ich hab sie schon das ein oder andere Jahr und würd sie nicht mehr hergeben.
 
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#8
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#9
Deine Hosentaschen würde ich gerne mal sehen....:rolleyes: xxxxxxxxxxxxxxxl
Du hast es gelesen, der TS schreibt, "die Wege sind nicht weit". Ganz sicher eine andere Situation als jagen am Berg in Tagestouren.
Aber gerne beschreib ich dir, wie das so geht mit dem Mitnehmen von ein bisserl Gerödel:
Beintasche links - Einmalhandschuhe und Bergestrick
Beintasche rechts - eine kleine, ausreichend helle Taschenlampe (die reicht zum selber nachsuchen bei Totsuchen), und je nach dem, Brillenetuui
Hosentasche links - Autoschlüssel
Hosentasche rechts - Taschentücher, meist Papiertatü
Hosentasche Gesäß - Geldbeutel mit Papieren (Jagdschein bleibt im Auto)
Hemdtasche rechts - Mobiltelefon
Hemdtasche links - meist gar nix wegen Anschlag
Jackentasche links - Gesichtsschleier und Seifenblasen (das einzige Blaserprodukt)
Jackentasche rechts - Tarnhandschuhe und Saure Drops
Brusttasche der Jacke - Rehwildblatter vom Demmel (damit kann man das meiste abdecken) und abends eine Stirnlampe, die aber meist drin bleibt
Messer und Sitzfilz am Gürtel
Fernglas um den Hals
Tarnschal, so er benötigt wird ebenfalls um den Hals
Käppi oder Mütze auf dem Kopf
So bin ich für alle Eventualitäten bestens gerüstet
 
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#10
Sorry, daß ist genau das was ich nicht will und einen wohl organisierten Rucksack vorziehe.
Nächste Woche sind hier 30 Grad angesagt da trage ich überm Hemd maximal eine leichte Weste, dann klappt dein Konzept schon mal gar nicht.
 
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#12
Sorry, daß ist genau das was ich nicht will und einen wohl organisierten Rucksack vorziehe.
Nächste Woche sind hier 30 Grad angesagt da trage ich überm Hemd maximal eine leichte Weste, dann klappt dein Konzept schon mal gar nicht.
Das Konzept klappt möglicher Weis bei dir nicht. Hier reicht, auch wenn es tagsüber 30° hat, eine leichte Weste am Abend oder gar morgens sicher nicht. Bei 10° zieh ich auch im Sommer gerne eine Jacke an.
Außerdem läßt sich mein Equipment durchaus noch reduzieren.
 
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#13
Ich hatte schon den MOAB 6, das 5.11 Push Bag und einen Rush 12.
Mit einem Rucksack fahre ich persönlich am besten.

Aktuell nutzt ich den Vorn Lynx, mehr um mich daran zu gewöhnen als dass es im heimischen Revier nötig wäre.
 
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#14
Das Geraffel ständig von einer Jacke/Hose in eine Ander zu räumen ist mir zu blöd, ich greif meine Tasche, stecke Patronen und KW rein, und hab ALLES was ich brauche dabei. Gut, einiges brauche ich selten, und einiges (Medipack) hoffendlich nie, aber ich hab es leiber dabei als es zu vermissen, die Tasche steht im Auto, wird beim Gang zum Ansitz umgehängt (für die paarhundert Meter brauche ich keinen Rucksack aufschnallen) und wird im Sitz an einen Hacken gehängt.
 
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#15
Der Vorteil ein kleinen Tasche liegt darin immer alles dabei zu haben. Es soll vorkommen das Jagdkleidung gewaschen wird, oder das wegen des Wetters andere Kleidung benötigt wird. Dann geht das verteilen auf die Taschen jedes Mal von vorne los.
Ich trage auch alles am Mann, weil mir ein Rucksack zu sperrig und eine Umhängetasche das dritte Teil mit einem Gurt an mir wäre.
Der MiniMi, oder der Modulus dürften bei der überschaubaren Anzahl an benötigten Gegenstände optimal sein. Zumindest sind die beiden Lösungen derzeit meine Favoriten.
 
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