"Tennisarm" - und nun?

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#16
Tja, wie üblich, Viele Wege führen nach Rom.
Zuerst die auslösende Belastung (harte Stöße im Gelenk, mit "Schmackes" die "Enter" Taste anhauen, andauernde Schraub-Bewegungen etc.) reduzieren oder mildern,

dann wie Loxley, schrieb plus Iontophorese (Ionen aus div. Gelen, wie Voltaren mit Schallkopf ins entzündete Gewebe "drücken = hohe Konzentration da, wo es sein sollte), etc. etc.

GAAANZ bewährt ist örtliche Therapie mit Blutegeln. Damit habe ich bei mir und bei Pati Blutegelbehandlung-Tennisellenbogen 2 MP.jpg enten schöne Erfolge gehabt (aber ich mache es als "Hobby-Doc" nur bei Freunden, ist also keine Eigenwerbung...)
 
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#17
Das eine ist die Behandlung der Symptome bzw. der Schmerzen und das andere ist zu wissen
was der Auslöser ist.

Bei mir hat damals die Verwendung von Gelunterlagen für die Handgelenke beim Tastaturschreiben das meiste gebracht bzw. auch eine andere Maus und die Verwendung eines Gelkissen auch bei der Maus.

Dazu die Stretchübungen wie auf tennisarm.ch beschrieben.

Ich konnte damals nicht mal mehr eine Jacke anziehen so stark waren die Schmerzen.
 
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#20
Hatte Beschwerden, die landläufig unter dem "Mäusle" verstanden werden.
Es ist das Schnackeln des Ulnaris-Nervs im Ellbogen, der in den Ring- und kleinen Finger läuft.
OP verlief zunächst gut, aber eine unnötige extra Blutverdünnung löste eine Blutung aus, die zu einer schweren Komplikation führte. Ein "Korrektur" brachte auch nix.
In Fürth gibt es einen Arzt, der unter "Tennisarm" zu finden ist.
Ich hätte das vieleicht besser bei ihm machen lassen.
 
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#21
Tja, und da fängt es bei mir an. Als Rechtshänder ist der linke Ellenbogen betroffen. Soviel zur Ursache.....
Schreibst Du viel am Computer...außer im Forum ;).
Ich hatte es auch links...nicht die Maushand. Aber das kam vom Basteln und zu langen drücken von einem Gegenstand, das andere mal kam es von der Tastatur und Maus.

Das Handgelenk knickt bei den meisten Tastaturen bzw. Mausarbeiten zu stark ab und das wirkt sich sehr negativ auf deine Unterarmmuskulatur aus.
Ohne Gelkissen ist diese starke angespannt ohne ist die Muskulatur entspannt.
 
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#22
Tja, und da fängt es bei mir an. Als Rechtshänder ist der linke Ellenbogen betroffen. Soviel zur Ursache.....
Es GIBT einen Auslöser, den sollte man "eruieren". Ist der 1. Schritt auf dem Weg zur Heilung. Ohne diesen Schritt sind alle therapeutischen Bemühungen "Stochern im Nebel",- oder, auch schlimm, Geldmacherei.
 
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#23
Es GIBT einen Auslöser, den sollte man "eruieren". Ist der 1. Schritt auf dem Weg zur Heilung. Ohne diesen Schritt sind alle therapeutischen Bemühungen "Stochern im Nebel",- oder, auch schlimm, Geldmacherei.
Sicherlich kannst du dir vorstellen das ich seit Monaten versuche den Auslöser herauszufinden. Es ist aber weder eine über das übliche gehende, noch eine besonders belastende Situation zu eruieren. Vielleicht war diese mal da.
 
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#24
Servus Habermann:

Unter starkem Vorbehalt hier die Schilderung eines Freundes aus früheren Zeiten, so gut wie ich mich noch daran erinnere: Er war selbstständiger Bau-Schreiner im reinen Familienbetrieb und eines Tages wegen heftigem Tennisarm praktisch ans Büro gefesselt. Langes hin und her bei Ärzten und Orthopäden ohne grundlegenden Erfolg. Jemand spritze Bienengift, auch nicht nachhaltig, aber schon besser. Bis ihm ein bekannter Imker im "heißen" Bereich einige echte Bienen "aufsetzte", also richtig stechen ließ inklusiv ausdrücken der Giftblase. Nach gewisser "Schonzeit" war dann für den Rest der Berufslaufbahn Ruhe (über 30 Jahre lang?). Vielleicht reine Quacksalberei, urteile selbst.
Ich bin mir recht sicher dass die Geschichte bezüglich meines Freundes so stimmt, vermag aber nicht zu sagen ob z.B. die Ausgangssituation überhaupt die gleiche war etc...

Und jetzt ohne jeden Vorbehalt: Ich wünsche Dir das allerbeste zur Überwindung dieser Pein!

Lass dich von niemandem einschüchtern und davon abbringen dich selbst zur Sache schlau zu machen, egal welche Quellen des Wissens du auch anzapfst.

Stets guten Anblick wünscht concolor
 
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#25
Das ist häufig eine unendliche Geschichte.
Regelmäßig sind die Muskeln verkürzt und verringern den Raum für Ellenbogen und Schultergelenk. Sind Blockaden in der der HWS und BWS ausgeschlossen? Hast Du stechenden Schmerz unter dem Schulterblatt, wenn man dort drückt?
Meine Physiotherapeutin empfiehlt nach aktuellen Erfolgen, sich an einer Leiter auszuhängen, entweder freihängend oder mit leichter Abstützung durch die Füße. Wenn möglich, sogar einhändig am betroffenen Arm. So lange hängen wie es geht. Dazu die bekannten Gymnastiken.
 
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#26
Hatte vor ein paar Jahren auch Probleme mit dem Ellenbogen. Geholfen hat mit ein Sportmediziner mit einer Mischung aus manueller Therapie + Physiotherapie (den Eigenanteil bei der Gymnastik und dem Dehnen nicht vergessen!) sowie "Quaddeln" (Unterspritzen von verhärteten Muskeln mit Lokalanesthetika) und 2x Cortison Injektionen in die dementsprechende Regien. Hat einige Wochen gedauert war danach aber nachhaltig vorbei.
 
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#28
Mittlerweile ist die Hauptursache für viele Beschwerden im Arm ja die Maus. Ich benutze mittlerweile eine solche und die Verspannungen sind wesentlich besser geworden.
https://www.logitech.com/de-de/product/mx-vertical-ergonomic-mouse?crid=7
War bei mir ebenso, allerdings Karpaltunnel. Umstieg auf ein Trackpad (https://de.wikipedia.org/wiki/Apple_Magic_Trackpad) und seitdem alles gut, (Ok, zwischen beidem lag auch noch ein Ruhegips...)

Aber der Habermann hats als Rechtshänder ja im linken Arm und weiss den Grund selber nicht, also eher keine Maus...
 
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#30
Das Aufliegen des Armes an der Tischkante kann auch schon reichen um da was auszulösen.
Oder das Auflegen des Unterarmes auf die Armlehne der Autotür, usw.usw.........
Nochmal: Wenn das trotz diverser Therapien seit 12 Monaten immer noch weiter geht, muss irgendwo unentdeckt/unerkannt ein auslösendes Agens im Alltag verborgen sein. Ansonsten hätten die Selbst-und Fremdheilungskräfte längst obsiegt.
 
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