Terrier für die Baujagd ( Patterdale & Westfalen )

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#32
.... der JGHV und die europäischen Partnerverbände sind die Hundemafia und produzieren nur best selling beauties, alle Prüfungen und Prüfer sind korrupt und sowieso sinnlos, weil nichts Objektives geprüft wird und geprüft werden kann und nur Hunde, die jemand nutzt und vermehrt, ohne Prüfungen einsetzt und über die er wilde Geschichten erzählt, sind gute Jagdhunde ... Lassen wir das.

Wenn Du behauptest, Deine Hündin habe nicht nur einen, sondern sogar mehrere Dachse zu Tage geförderr, entlarvst Du Dich selbst als Geschichtenerzähler. Niemand, der Baujagderfahrung hat, wird Dir das glauben.

Deine Motivation, ausgerechnet Patterdales auf den Markt werfen zu wollen, darfst Du getrost für Dich behalten.
...
Mal ganz aus dem Bauch:
a.) Sie wollen einen Text nicht objektiv lesen oder sind dessen nicht mächtig
b.) Dass ich Ihre Behauptungen richtig stellte, weil es gelogen war ... hat auch nicht gestört
c.) Dass man sich von jedem Hampelmann einen LÜGNER nennen lassen muss, ist bedauerlich.

zu a.)
Diese Quintessenz haben sie sich aus den Fingern gezogen - das habe ich nicht behauptet.
Der JGHV ist und war ein Glücksfall für das Deutsche Hundewesen!
Aber er ist nicht selig machend oder die alleinige Wahrheit.
Ich war/bin ein Fan vom DJT ...
... aber keinen aus den Zwingern, die ich mir vor knapp 2 Jahrzehnten angeschaut habe.
Den Karl Walch kenne ich persönlich - soweit ich es beurteilen kann, ist er menschlich und jagdlich durchaus ein Vorbild. Wenn er die Zeit hat und gewillt ist/wäre - er ist auf jeder meiner Gesellschaftsjagden gerne gesehen. Nur wohnte er nicht unbedingt in der Nähe ... .
Persönlich halte ich Menschen wie Karl Walch für eine Chance für den JGHV.
Über die Vereinsmeier der Vergangenheit muss ich mich nicht auslassen - die haben genügend andere Hundeführer auch erlebt.
zu b.)
Vielleicht haben Sie es nicht gelesen oder nicht verstanden.
Ihre Behauptung "ich versuche hier oder sonstwo Welpen auf dem Markt zu werfen" ist einfach GELOGEN, einfach behauptet. Sie oder sonst ein Dritter kann bei mir keinen Hund kaufen, selbst für einen 5-stelligen Betrag nicht.
Bisher habe ich lieber einen Hund mehr behalten, wenn ich keinen entsprechenden Platz gefunden habe. So ziemlich jeden Monat klopft irgendein Interessent an ....
.... nur ich habe keine frei verfügbaren Hunde.
Für die richtige Person vernünftig geplant schon, evtl. auch kostenfrei.
Vielleicht jetzt verstanden!?
zu c.)
Patterdale & Dachs ....
.... ich wette, Sie haben keine Ahnung, wie das ein intelligenter Bauhund macht.

Der Hund weiß, wenn in dem Loch ein Dachs sitzt. Das muss niemand erklären.
Rein optisch schlieft er auch anders ein, vor allen Dingen völlig lautlos.
Der Hund schlieft bis zum Dachs und flüstert ihm was ins Ohr - keine Ahnung was.
"Du Arschloch, Du alter Dreckbär, Du nutzloser Stinker - schon deinen Onkel habe ich platt gemacht" .... so oder so ähnlich könnte der Text sein.
Keine Ahnung - wichtig ist ja nur, dass der Dachs den Text kapiert und reagiert.
Jedenfalls folgt der Dachs dem variierend laut gebenden Hund bis ins Freie.
Die Hündin hält scheinbar immer genauso viel Abstand, wie man braucht, dass man nicht
geschlagen wird und ist scheinbar immer so nah dran, dass der Dachs sich provoziert fühlt.
Da man den Fortschritt hört, bin ich vorbereitet ... der Hund kommt rückwärts lautgebend, gefolgt vom Dachs, der Dachs kommt auch nie gestresst.
In der Regel schüttelt er sich, wenn er aus dem Rohr kommt ... und da bekommt er ein Loch gestanzt. Ich bin ja nur 2 Meter weg - der Schuß fällt und der Hund geht Attacke.
Der Hund wartet den Schuß ab, dann geht es zur Sache - im Team erfolgreich!

Ich weiß - so eine Story haben Sie evtl. noch nie vernommen.
Es ist auch von einem intelligenten Bauhund, der seinen Jagd-Stil gefunden hat, völlig ohne Prüfung. Der Hund wurde noch nie angehetzt, dieser Hund hat seinen Stil erarbeitet und der ist relativ variable/unterschiedlich, je nach Beute und Situation. Wichtig - auch erfolgreich.
Im Jahr so ein bis drei Dachse, alle aus einer künstlichen Verrohrung.
Nur im 2. Lebensjahr hatte ich manchmal Angst um den Hund.
Denn war es eher die Gewissheit, dass der Hund es besser löst, wie ich es je lösen könnte.

Da ich meistens nicht alleine am Bau war, gibt es für so ein Szenario auch ein paar Zeugen.
Nicht viele, denn bei 3 Mann am Bau sind schon fast 2 zu viel dabei.
Der Hund muss intelligent sein, muss dominant sein aber im Wesen kein Raufer.

- - -

Keiner meiner Hunde muss/soll auf Schwarzwild.
Subjektiv verdirbt der Erfolg am Schwarzwild die Einstellung/Charakter des Hundes zur Jagd.
Mal im Grundsatz - ich jage in einer Agrarsteppe - Waldanteil unter 0,5%.
Schwarzwild haben wir nur im Sommer, wenn das Schwarzwild einwechselt - auf 5 km gibt es reichlich Wald, auch mit bissi extrem Schwarzwild.
Daher findet sich regelmäßig, aber eher selten Schwarzwild ein.
Mein alter Rüde liebt diese 'dicken, schwarzen Viecher', er geht dabei mit Bedacht zur Sache.
Er ist auch jedes Mal mächtig stolz, wenn 'seine' Sau zur Strecke kommt.

- - -

Lassen wir es dabei - ich muss keinen überzeugen.
Ich will auch keinen Hund verkaufen oder ähnliches.
Ich muss auch keinen von meiner Art des Jagens überzeugen.
Jeder soll die Rasse bzw. den Hund nehmen, der ihm vermeintlich taugt.

Nur dieses Dumm-Gegaggere von Ahnungslosen ...
.... sorry, ich wollte es einfach nicht stehen lassen.

Gruß, Bodo
 
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#33
Vergeude doch hier nicht so viel Zeit bringt eh nichts. Jag mit deinen Hunden und gut.
Lass die Käferflächen mal mit Brommbeeren zuwachsen, ich hörs jetzt schon " wir bringen die Sauen net raus ".
Mal unter uns - dann sollen die Sauen drin bleiben.

Wer damit nicht klar kommt, darf ja selbst rein.
Das kommuniziere ich auch jedem Schützen, der meint sich etwas despektierlich zu äußern.
Dabei habe ich noch keinen gefunden, der sich angesprochen fühlte.

Nur mal so als Gedanke nebenbei .... .
 
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#35
Unseriös ist es zu behaupten, daß Patterdales in Deutschland keine zugelassene Bauhundrasse wäre. Denn was brauchbar ist entscheidet der Gesetzgeber und nicht ein Hundeverein oder Neidhammel wie du. Und in einigen BL hat der Gesetzgeber die Rasse sehr wohl zur Brauchbarkeitsprüfung zugelassen.

Nebenher hat ein deutscher LJV 2019 ein überaus erfolgreiches Baujagdseminar abgehalten und dafür einen sehr bekannten Patterdale-Bauhundführer als Referent und Seminarleiter angeworben. Diesen hier:

https://wildehunde.de/herrscher-der-unterwelt/

Wenn ich mich richtig erinnere waren ca. 50 Teilnehmer und ihre Hunde dabei, die deine Vorwürfe nicht mal ansatzweise geteilt haben. Außerdem wurde große Strecke gemacht.

Ich habe das ja schon mal geschrieben, ganz sicher ist dieses Forum nicht der Nabel der Welt oder der Hort der Weisheit in Sachen Baujagd und dümpelt dazu eher schweigend vor sich hin. Es erwacht zur Baujagd höchstens, wenn diese üblichen Hundestreitereien vom Zaun gebrochen werden. Deshalb haben sich die meisten die wirklich etwas davon verstehen hier längst zurückgezogen oder schweigen üblicherweise.
Es gibt keine zugelassenen Baujagdrassen,

es gibt brauchbare Jagdhunde, und die sind geprüft in der BP oder JEP. In einigen Bundesländern können Hunde, die aus 2 anerkannten Jagdhundrassen geworfen wurden, zu den Prüfungen zugelassen werden. Es wird dabei, vernünftigerweise, die individuelle Eignung des jeweiligen Hundes geprüft.

Daraus wird dann aber keine Rasse. Wenn Du eine bestimmte Hunderasse als Jagdhunderasse in einer der gegebenen Kategorien etablieren willst, musst Du die jeweiligen Anforderungen des JGHV bzw. gleichgestellter Jagdhundverbände erfüllen, die ihre Anforderungsprofile harmonisiert haben.

Patterdaleterrier sind eben nicht eine anerkannte Jagdhunderasse.

Es geht bei dem ganzen darum, gute Jagdhunderassen in ausreichender Individuenzahl zu haben, um den Bedarf der Jäger in den unterschiedlichen Jagdarten zu decken. Und nur eine kontrollierte Zucht und Vererbung von gewünschten Anlagen bringt das mit sich. Alles andere sind eben Zufallstreffer. Das ist altbekannt für alle Arbeitshunderassen, deshalb hat der Gesetzgeber es eben in die Hände der Verbände gelegt, die BP abzuhalten.

Es ist kontraproduktiv, wenn jeder Jäger meint, aus einem zufällig brauchbaren Exemplar gleich eine Rasse etablieren zu müssen und dann gegen die Jagdhundeverbände, Aluhüte und Impfgegner wüten zu müssen, weil die das Spielchen nicht mitspielen, aus guten Gründen.

Du darfst, wo erlaubt, Deine Rattenbeißer in den Fuchsbau lassen - Du must aber brauchbare, d.h. geprüfte, Hunde dafür vorhalten. Analog gilt das auch für die Wasserjagd oder Nachsuchenarbeit.

Und dann kannst Du Dir auch gleich einen entsprechenden Hund zulegen; es gibt unter den 3 Arten Terriern hier keine, die nicht Alles besser könnte, als die Patterdales bzw. Fellterrier.

Gruß,

Mbogo
 
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#36
Mal unter uns - dann sollen die Sauen drin bleiben.

Wer damit nicht klar kommt, darf ja selbst rein.
Das kommuniziere ich auch jedem Schützen, der meint sich etwas despektierlich zu äußern.
Dabei habe ich noch keinen gefunden, der sich angesprochen fühlte.

Nur mal so als Gedanke nebenbei .... .
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Keiner meiner Hunde muss/soll auf Schwarzwild.
Subjektiv verdirbt der Erfolg am Schwarzwild die Einstellung/Charakter des Hundes zur Jagd.
Mal im Grundsatz - ich jage in einer Agrarsteppe - Waldanteil unter 0,5%.
Schwarzwild haben wir nur im Sommer, wenn das Schwarzwild einwechselt - auf 5 km gibt es reichlich Wald, auch mit bissi extrem Schwarzwild.
Daher findet sich regelmäßig, aber eher selten Schwarzwild ein.
Mein alter Rüde liebt diese 'dicken, schwarzen Viecher', er geht dabei mit Bedacht zur Sache.
Er ist auch jedes Mal mächtig stolz, wenn 'seine' Sau zur Strecke kommt.

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Aha?!
 
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#37
Es gibt keine zugelassenen Baujagdrassen,

es gibt brauchbare Jagdhunde, und die sind geprüft in der BP oder JEP. In einigen Bundesländern können Hunde, die aus 2 anerkannten Jagdhundrassen geworfen wurden, zu den Prüfungen zugelassen werden. Es wird dabei, vernünftigerweise, die individuelle Eignung des jeweiligen Hundes geprüft.

Daraus wird dann aber keine Rasse. Wenn Du eine bestimmte Hunderasse als Jagdhunderasse in einer der gegebenen Kategorien etablieren willst, musst Du die jeweiligen Anforderungen des JGHV bzw. gleichgestellter Jagdhundverbände erfüllen, die ihre Anforderungsprofile harmonisiert haben.

Patterdaleterrier sind eben nicht eine anerkannte Jagdhunderasse.

Es geht bei dem ganzen darum, gute Jagdhunderassen in ausreichender Individuenzahl zu haben, um den Bedarf der Jäger in den unterschiedlichen Jagdarten zu decken. Und nur eine kontrollierte Zucht und Vererbung von gewünschten Anlagen bringt das mit sich. Alles andere sind eben Zufallstreffer. Das ist altbekannt für alle Arbeitshunderassen, deshalb hat der Gesetzgeber es eben in die Hände der Verbände gelegt, die BP abzuhalten.

Es ist kontraproduktiv, wenn jeder Jäger meint, aus einem zufällig brauchbaren Exemplar gleich eine Rasse etablieren zu müssen und dann gegen die Jagdhundeverbände, Aluhüte und Impfgegner wüten zu müssen, weil die das Spielchen nicht mitspielen, aus guten Gründen.

Du darfst, wo erlaubt, Deine Rattenbeißer in den Fuchsbau lassen - Du must aber brauchbare, d.h. geprüfte, Hunde dafür vorhalten. Analog gilt das auch für die Wasserjagd oder Nachsuchenarbeit.

Und dann kannst Du Dir auch gleich einen entsprechenden Hund zulegen; es gibt unter den 3 Arten Terriern hier keine, die nicht Alles besser könnte, als die Patterdales bzw. Fellterrier.

Gruß,

Mbogo

Du hast zwar einen DJT aber keine Ahnung von Baujagd und keine Ahnung von den unterschiedlichen Länderregelungen zur Brauchbarkeit.


Entschuldige mal, merkst du nicht wie lächerlich du argumentierst? Viele DJT sind längst zu groß für die Baujagd weil diese für dich als HF und zahlreiche Züchter überhaupt keine Rolle mehr spielt und in der Zucht immer weniger beachtet wird. Deiner ja wohl auch. Wie kann man dann die Deutungshoheit für die Baujagd beanspruchen? Das Zuchtziel von Frieß, Grünewald und Zangenberg einen Bauhund zu züchten ist doch beim DJT längst abgehakt.

Rassestandard DJT:

Unbenannt1.jpg
 
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#38
Der Hund weiß, wenn in dem Loch ein Dachs sitzt. Das muss niemand erklären.
Rein optisch schlieft er auch anders ein, vor allen Dingen völlig lautlos.
Der Hund schlieft bis zum Dachs und flüstert ihm was ins Ohr - keine Ahnung was.
"Du Arschloch, Du alter Dreckbär, Du nutzloser Stinker - schon deinen Onkel habe ich platt gemacht" .... so oder so ähnlich könnte der Text sein.
Keine Ahnung - wichtig ist ja nur, dass der Dachs den Text kapiert und reagiert.
Jedenfalls folgt der Dachs dem variierend laut gebenden Hund bis ins Freie.
Die Hündin hält scheinbar immer genauso viel Abstand, wie man braucht, dass man nicht
geschlagen wird und ist scheinbar immer so nah dran, dass der Dachs sich provoziert fühlt.
Da man den Fortschritt hört, bin ich vorbereitet ... der Hund kommt rückwärts lautgebend, gefolgt vom Dachs, der Dachs kommt auch nie gestresst.
In der Regel schüttelt er sich, wenn er aus dem Rohr kommt ... und da bekommt er ein Loch gestanzt. Ich bin ja nur 2 Meter weg - der Schuß fällt und der Hund geht Attacke.
Der Hund wartet den Schuß ab, dann geht es zur Sache - im Team erfolgreich!


Schreibt Bodo....

Nova-Scotia-Duck-Tolling-Retriever

Diese Hunderasse macht das bei den Enten ähnlich, ich würde das gerne mal sehen.

Das mit dem Dachs oben passiert manchmal wenn er im Kunstbau ist. Ganz raus kommt er aber sehr selten dabei.

Ich arbeite seit über 30 Jahren mit Zwergteckel am Bau, dabei kommen jährlich um die 20 Dachse und 60-80 ausgewachsene Füchse zur Strecke. Der Dachs springt höchstens jedes 10 mal eher weniger. Ich war mit dabei als Patterdal, DJT, Border und Parsen gearbeitet haben.
Wir waren mit 15 verschiedenen Gespannen unterwegs. Jeder freut sich wenn der andere was bekommen hatte oder hat mit ausgeholfen.
Leute die wirklich Bauarbeit machen haben nicht das geringste Problem damit, wenn jemand einen anderen Hund einer anderen Rasse führt!
Es gehört sich einfach nicht, die für mich schwerste aller Arbeiten für Jagdhunde schlecht zu machen, weil es eine andere Rasse ist.
Einmal sollten wir einen Teckel Naturbau abnehmen. Der Rüde wog über 10 kg. Der Richterkollege meinte: Ein Löwe im Bau. Kunstbau klappte nicht, Rohr 20 cm Durchmesser. Später gab es dann noch einen alten Dachsbau, da warf er dann einen Fuchs raus.
Ist doch klar, Leistungszeichen hatte er aber Baujagd hat er nie wieder gemacht.
Ganz sicher hätte er sich dann einen anderen Hund gesucht.

Ob Patterdale oder Westfalen, für mich ist das doch einfach. Gespräch mit JGHV suchen, Antrag auf Aufnahme stellen und die Bedingungen die dafür notwendig sind erfüllen. Wenn ich das nicht kann lass ich es. Warum soll ich in einen Verein gehen der mich nicht will? Ich gehe doch auch nicht in die AFD wenn ich Linker bin.

b11.jpg
 
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#39
Du hast zwar einen DJT aber keine Ahnung von Baujagd und keine Ahnung von den unterschiedlichen Länderregelungen zur Brauchbarkeit.


Entschuldige mal, merkst du nicht wie lächerlich du argumentierst? Viele DJT sind längst zu groß für die Baujagd weil diese für dich als HF und zahlreiche Züchter überhaupt keine Rolle mehr spielt und in der Zucht immer weniger beachtet wird. Deiner ja wohl auch. Wie kann man dann die Deutungshoheit für die Baujagd beanspruchen? Das Zuchtziel von Frieß, Grünewald und Zangenberg einen Bauhund zu züchten ist doch beim DJT längst abgehakt.

Rassestandard DJT:

Anhang anzeigen 119295
Es bist eher Du,

der es nicht schafft Begrifflichkeiten auseinander zu halten. Die Brauchbarkeitsprüfungen und ZP enthalten Baujagdkomponenten als eine von mehreren Fächern, die alle bestanden werden müssen.

Mein derzeitiger DJT ist mir zu groß für Baujagd, der davor war genau richtig. Dieser liegt am oberen Limit, der davor am unteren. Mit 8 Wochen sieht man nicht, wie groß er wird, ist halt so.

Deine Gifterei gegen den JGHV und das jagdliche Hundewesen sind lachhaft, Du willst auf einen Standard zurück, der vor 150 Jahren aufgegeben wurde, weil er nicht taugte. Ist halt wie bei den Aluhütchenträgern, man weiß nicht, was man will, aber alles muss anders werden.

Mach doch einfach was Claas sagt: stell den Antrag und warte ab, bis er genehmigt wird oder kauf Dir einen Jagdhund einer anerkannten Rasse und mach‘ die Prüfungen.

Mbogo
 
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#40
@Mbogo
Ich bitte um Verständnis, wenn ich auf Ihre Passagen nicht mehr reagiere.
Selbst eine gefällige Wahrheit erfinden und andere substanzlos Lügner nennen ....
.... das ist genau diese Mischung einer Persönlichkeit für eine zielführende Diskussion.
Sorry - aber weniger Basis gibt es eher nicht .... .


@Claas
Erst einmal ein Dankeschön für Ihre Zeilen!
Subjektiv sollte sich speziell die Baujagd vorwiegend am Erfolg messen lassen.
Teamleistung und gemeinschaftliche Freude am Erfolg kommt meiner Philosophie entgegen.

Zum Bau - meine Hunde jagen eigentlich ausschließlich im Kunstbau oder in irgendwelchen Beton-Verrohrungen. Mein Revier ist eine Agrarsteppe, bisschen Hecken und das war es.
Zwei natürliche Bauanlagen liegen unterhalb einer Bahnstrecke bzw. unterhalb einer Bundesstraße.
Diese beiden sind tabu - hier darf keinen Hund rein, man kann ihm im Zweifelsfall nicht helfen.
Sonst gibt es Kunstbauten, Entwässerungsverrohrungen oder eine aufgelassene Kläranlage.
Zum Einsatz kommen bzw. kamen in der Vergangenheit div. Dackel, JRT, DJT oder Patterdales.
Ein Extrem-Tag brachte 6 Füchse, oft genug bzw. sehr oft blieben wir Schneider.
Einen Dachs bekommen wir eher selten - die sitzen meist in eine der beider Tabu-Anlagen.
Meine alte Hündin zeigte den Dachs an, hatte sich ihre Jagdmethode selbst perfektioniert.
Dieser Hund ist inzwischen leider Geschichte, die Welt dreht sich weiter.
Ihre Kinder jagen anders - durchaus erfolgreich, aber forscher - weniger 'bedacht'.
Man sollte seine Hunde kennen, dann weiß man um ihre Stärken.

Trotz der div. Kunstbauten - irgendwann verschwindet mal ein Hund in einem unbekannten Loch.
Gefühlt brauche ich alle 5 Jahre den Bagger im Revier, da ein Handbagger nicht im Ansatz reicht.

An der Stelle ein Break - Gruß, Bodo



Anmerkung:
  • Die genannten Streckenzahlen finde ich beeindruckend!
  • Das angedachte Gespräch mit dem JGHV liegt 10 Jahre zurück.
    Eine Killer-Phrase toppte die nächste - weiter will ich das nicht beschreiben.
    Seit damals sehe ich den JGHV etwas kritisch, denn gefühlt bestand
    ausschließlich ein gewisses wirtschaftliches Interesse.
    Für ihre Prüfungen können sie trotzdem zu mir kommen.
    Denn das ist eine andere Story.
 
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#41
Ich will hier keine Rasse bewerten aber aus genetischer Sicht haben wir zuviele Jagdhunderassen mit zuwenigen Individuen. Ausnahmen sind RHD, DJT und DD aber auch denen würde es nicht schaden, hätten sie eine noch breitere züchterische Basis. Leider ist auch bei uns eine möglichst exotische Rasse oft nur ein Statussymbol für den Partytalk.
 
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#43
Das mit dem Dachs oben passiert manchmal wenn er im Kunstbau ist. Ganz raus kommt er aber sehr selten dabei.

Ich arbeite seit über 30 Jahren mit Zwergteckel am Bau, dabei kommen jährlich um die 20 Dachse und 60-80 ausgewachsene Füchse zur Strecke. Der Dachs springt höchstens jedes 10 mal eher weniger.
Ich habs dreimal gesehen, das beim Baujagen ein Dachs gesprungen ist. Einmal davon bin ich überzeugt, dass es unabhängig vom Hund war, sondern er "eh grad" unterwegs war. die anderen zweimal hat er lediglich umgesetzt. Meiner Meinung macht er das auch nur, wenn der Hund eben nicht sehr scharf ist und ihm am Poppes hängt.
Ist ja häufig auch bei Drainageröhren etc beim Fuchs so: bei scharfen Hunden springt er entweder sofort, oder sehr spät. Denn wenn der Fuchs sich nicht drehen kann, ohne dass ihn der Hund gleich hat, dann dauerts eben. noch schlimmer, wenn zwei drin sitzen und der erste schon was draußen mitbekommen hat...
 
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#44
Welche Brauchbarkeitsprüfung?
Bei den DJT

heißt es Gebrauchsprüfung, BP. Bei der Kreisjägerschaft entweder Jagdeignungsprüfung oder Brauchbarkeisprüfung, zumindest hier in RLP. Bei letzterer muss aber das Ziehen aus der Röhre separat beantragt werden, da hierbei alle Jagdhunderassen zugelassen sind. Schliefenanlage wird bei den Terriern nur bei der ZP (Anlagenprüfung) gemacht.

So benutze ich die Bezeichnungen. Heißt das in Bayern anders.

Gruß,

Mbogo
 
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#45
Ich will hier keine Rasse bewerten aber aus genetischer Sicht haben wir zuviele Jagdhunderassen mit zuwenigen Individuen. Ausnahmen sind RHD, DJT und DD aber auch denen würde es nicht schaden, hätten sie eine noch breitere züchterische Basis. Leider ist auch bei uns eine möglichst exotische Rasse oft nur ein Statussymbol für den Partytalk.
Die exotischen Rassen

sind nur Statussymbol, nichts sonst. Es tauchen immer wieder Jäger auf, die sich wortreich über den JGHV beschweren und sogar über regionale Jagdverbände, die anerkannte Prüfungen abhalten, die dann Rassen führen, die auch in ihren Ursprungsländern nicht anerkannt sind.

Wenn man nachfragt, erfährt man alsbald, dass sie mit ihren individuellen Vorstellungen über Zulassung, Anerkennung, Zucht gescheitert sind und jetzt jedem erzählen, der es nicht (mehr) hören will, was für ein arroganter, nichtswürdiger, korrupter Verein das doch sei.

Der letzte, der mir einen Vortrag dazu hielt, kam mir im Dezember auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt beim „Jäger aus Kurpfalz“ entgegen. Meine Frau fragte ihn nach seinem Hund - er benannte ihn als Wälderdackel, allen anerkannten Schweißhunden überlegen, die alle ein „W“ zuviel im Namen trügen und nur dank der Arroganz ihrer Vereine noch existierten. Usw., usf ...

Anlaß des Redeflusses war vermutlich mein DJT, der sich mit der Wälderdackeline vergnügen wollte. Als ich dann gestand, die Papiere vom Verein für den Hund zu haben, brach es aus ihm heraus.

Meine Frau meinte hinterher, unwissentlich einen Mitforisten hier zitierend, Hundeführer hätten alle einen an der Waffel. Ich habe das nicht in Abrede gestellt.

Gruß,

Mbogo
 
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