Thüringen: Durchbruch für Tierschützer – Wolf darf nicht mehr getötet werden

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#91
Es wäre also besser alle Beteiligten an den Tisch zu setzen - gleichberechtigt.
Gründe noch ein zwei Parteien, und wir kommen an einer Änderung der Regierungsbildung eh nimmer vorbei. Ob man 4 oder 6 unter einen Hut bringen muß, spielt dann nämlich auch schon keine Rolle mehr. Thüringen läßt grüßen.
 
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#93
Sich darüber zu streiten ist doch sinnlos...
In diesem Land wissen ein paar Ideologen immer 100% was gut und schlecht ist und eine Diskussion oder objektive Beurteilung wird nicht erfolgen!
Auch werden, falls sich mal rausstellen sollte, das es Blödsinn war, nix zurück gedreht!

Also fangt lieber mit einer Kaliber Diskussion zum Thema Wolf an...
Das Meinungsbild wird sich drehen, sobald es erste menschliche Verluste gab ... insbesondere falls es ein Kind ist (ja das ist traurig, wir laufen aber offenen Auges drauf zu..)!
 
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#95
Es wäre also besser alle Beteiligten an den Tisch zu setzen - gleichberechtigt.
Das ist doch das selbe wie die Netz-Symbolik ... :rolleyes: Nimm "die Gesellschaft" als Organismus, dann wird die weder mit einem absoluten Primat der Wirtschaft noch ohne Berücksichtigung der nichtmonetär gemessenen Interessen der Bevölkerung gut funktionieren. So wie ein Organismus mit Leberschaden oder ... - such Dir was aus.
 
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#96
Gründe noch ein zwei Parteien, und wir kommen an einer Änderung der Regierungsbildung eh nimmer vorbei. Ob man 4 oder 6 unter einen Hut bringen muß, spielt dann nämlich auch schon keine Rolle mehr. Thüringen läßt grüßen.
Ich gründe gar nichts. Mein Standpunkt steht fest und meine weitere Handlungsweise auch.

Kompromissbereit war ich bis zum Anfang des Fadens etwa 15 min nach Nr. 24.

Der Ball liegt nun bei den anderen.

CdB
 
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#98
Das Meinungsbild wird sich drehen, sobald es erste menschliche Verluste gab ... insbesondere falls es ein Kind ist (ja das ist traurig, wir laufen aber offenen Auges drauf zu..)!
Denk ich eher nicht. Müßte schon ausgesprochen blöd laufen. Solang genug Vieh und Wild rumspringt, hat Wölfi fettere Beute. Die Berichte, wo Menschen als Beute genommen wurden, implizieren samt und sonders Hunger als Motivator. Winter in wildarmer Gegend in Verbindung mit Überzahl oder Zahnlosigkeit (also schierer Verzweiflung) des Beutegreifers. Wobei dort natürlich der Mensch stärker als Bedrohung etabliert ist als bei uns. Daran sollte man ein bisserl arbeiten.
 
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Denk ich eher nicht. Müßte schon ausgesprochen blöd laufen. Solang genug Vieh und Wild rumspringt, hat Wölfi fettere Beute. Die Berichte, wo Menschen als Beute genommen wurden, implizieren samt und sonders Hunger als Motivator. Winter in wildarmer Gegend in Verbindung mit Überzahl oder Zahnlosigkeit (also schierer Verzweiflung) des Beutegreifers. Wobei dort natürlich der Mensch stärker als Bedrohung etabliert ist als bei uns. Daran sollte man ein bisserl arbeiten.
Lass ein Unfallopfer auf drei Läufen mal eine Woche rumlaufen...............da brauchts keinen Winter.

Bausaujäger
 
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Lass ein Unfallopfer auf drei Läufen mal eine Woche rumlaufen...............da brauchts keinen Winter.

Bausaujäger
In der Dresdner Heide, Ausflugsort Nr.1 in Dresden, lebte mindestens 2 Jahre eine dreibeinige Wölfin bis sie überfahren wurde. Daß sie wandernden Kindern, Pilzsuchern und Rentnern nachstellte ist nicht bekannt. Bei den lokalen Jägern war sie gut bekannt.

Sie fand vermutlich u.a. entlang der Straße so viel Nahrung, bis es sie dort selbst erwischte. Abgekommen war sie jedenfalls in keinster Weise.

Wölfin - Auf-der-Radeberger-Landstrasse.jpg
 
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In der Dresdner Heide, Ausflugsort Nr.1 in Dresden, lebte mindestens 2 Jahre eine dreibeinige Wölfin bis sie überfahren wurde. Daß sie wandernden Kindern, Pilzsuchern und Rentnern nachstellte ist nicht bekannt. Bei den lokalen Jägern war sie gut bekannt.

Sie fand vermutlich u.a. entlang der Straße so viel Nahrung, bis es sie dort selbst erwischte. Abgekommen war sie jedenfalls in keinster Weise.
...........oder wurde von Wolfskuschlern gefüttert, was die Sache nicht besser macht.

Bausaujäger
 
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In der Dresdner Heide, Ausflugsort Nr.1 in Dresden, lebte mindestens 2 Jahre eine dreibeinige Wölfin bis sie überfahren wurde. Daß sie wandernden Kindern, Pilzsuchern und Rentnern nachstellte ist nicht bekannt. Bei den lokalen Jägern war sie gut bekannt.

Sie fand vermutlich u.a. entlang der Straße so viel Nahrung, bis es sie dort selbst erwischte. Abgekommen war sie jedenfalls in keinster Weise.

Anhang anzeigen 106885

Warum sollte es anders sein als beim Fuchs, wenn sie die Verletzung ausheilen können, schaffen sie es auch weiter. Unsere Landschaft ist dermaßen "nährstoffreich". Zum Hirsche und Keiler jagen reichts vielleicht nicht mehr, aber Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist.


CdB
 
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Bei einer auf Wirtschaftlichkeit basierten Grundlage gäbe es in diesem Land gar keine Schafhalter mehr.

Ich bin sicher in dem von dir angedachte Szenario wird alles rund um den Wolf völlig unbedeutend und auch Totholz lässt sich in unseren urbanen Regionen höchstens noch auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mals abgesehen davon, daß sich im Stadtpark nicht all zu viel davon sammeln lässt. 70% unserer Bevölkerung lebt in urbanen Regionen und könnte sich dort unmöglich noch selbst versorgen, weder mit Heizmaterial noch mit einer Schafherde.

Das Rad lässt sich einfach nicht mehr zurück drehen.
Das Rad wird von denen gedreht, die in der Lage sein werden, im Extremfall noch etwas selbst zu bewirken- siehe echte Landbewohner und Dorfkinder.

Hochhausbewohner und Stadtbewohner werden zu denen gehören, die sich angstvoll den Wohnzimmertisch hochkant hinter die Wohnungstür stellen müssen, wenn einmal das "eigentlich" unmögliche möglich wird und marodierende Horden auf Raubzug gehen.

Und mit gesammeltem Holz auf dem Balkon im 5. Stock Feuer zum heizen zu machen, ist auch ne blöde Idee, die nicht funktionieren wird.
Ein altes Sprichwort sagt: Eigner Herd ist Goldes Wert......

Wer aufmerksam war, konnte z.B. am letzten Wochenende beobachte, wie sehr die Bevölkerung, aufgestachelt vom Bundes- Katastrophenschutzberater oder den Nachrichten über den Coronavirus, der Regierung noch traut, dass sie von eben solcher Regierung noch ausreichend geschützt und versorgt wird.

Man hätte nur mal in die Regale der örtlichen Märkte schauen müssen- egal ob Aldi, Penny, Netto, Lidl, Edeka oder wie auch immer die Discounter heißen....

Wohl dem, der sich zu Hause noch ein paar Hühner halten , ein Schwein mästen oder sonstiges Nutzvieh halten kann, oder der in der Lage ist, selbst Lebensmittel herstellen zu können.....

Und wenn einmal ein solcher Fall der Fälle, wie z.B. Stromausfall in den Großstädten über mehrere Tage, eintreten sollte, wird man sehen, wie viel von dem gesamte Wolfskuschelscheiss der Bevölkerung am A llerwertesten vorbeigeht.

Im letzten Krieg und danach gab es sog. Hamsterzüge, bei denen die Städter mut ihren Rucksäcken per Eisenbahn auf's Land fuhren, um bei den Bauern etwas Essbares zu kaufen bzw. zu tauschen.

Alles schon mal dagewesen. (Aber das ist glaube ich, jetzt schon ein wenig O:T:
 
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Und wenn einmal ein solcher Fall der Fälle, wie z.B. Stromausfall in den Großstädten über mehrere Tage, eintreten sollte, wird man sehen, wie viel von dem gesamte Wolfskuschelscheiss der Bevölkerung am A llerwertesten vorbeigeht.
Stromausfall vs. Wolf. Ein klassisches Beispiel für Monokausalität.
 
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