tip /trinkgeld auf auslandsjagd

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Ausschnitt aus einem ausgezeichneten Artikel, hierin werden die Probleme sehr gut beschrieben.


The Eternal Discussion: Tipping on Safari
by Gerhard R Damm

Walt Prothero's article å…¸he Tipping Dilemma in the Summer 2005 issue of Wild Sheep (Quarterly publication of the Foundation for North American Wild Sheep FNAWS) prompted me to write this article. I am aware that I am treading on dangerous ground but many hunting trips around the globe during the past thirty years give me some perspective, albeit a personal one influenced by my own experience. However, the fact that the tipping question comes up at many hunting forums on the internet with regularity, and the fact that The Hunting Report felt it was important enough to conduct two surveys (1997 and 2004) prove that the å…¸ipping Question moves many a hunters heart and mind I am certainly not the exception.

Is a tip justified? What amount? A percentage of the hunt cost? How to distribute amongst those who helped on the scene or behind the scene on the hunt? These are difficult questions and depending on the answers, the outcome can be everything from a congenial, friendly farewell to a downright display of sour faces after a hunt is concluded.

I have always more than only an uneasy feeling when the final day of a hunt approaches because the very last day will invariably be the day of reckoning, and instead of enjoying my hunting days to the fullest and to the very last moment, thoughts often wander away pondering the eternal and difficult question of how much money to spent in addition to a usually very expensive hunt. And then there is the other dilemma guides and professional hunters tend to become friends in the course of a hunt. This is quite normal when one shares most of the waking moments during a fortnight or more, and especially when the going got though irrespective of the outcome. To tip a friend well I don't know! It just doesn't seem appropriate and it devalues the common personal experience to a commercial transaction.
 
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Ich verstehe manche Kommentare bezüglich der Trinkgelder nicht , insbesondere kommend von Herr @Woodleigh der meine Erfahrung was Jagd in Afrika angeht oft in Frage gestellt hat.

Die Trinkgelder bei der Jagd in Afrika , aber auch weltweit , sind eine Unsitte , aber es ist mal so , daran wird man nichts mehr ändern können. Schuld daran sind zum Teil die Nordamerikaner und die gut betuchten Jäger die doch ein Großteil der Klientele ausmachen. Das wie bei den bekannten Tipps bis zu 10% des Preises der Jagd für Trinkgelder gegeben werden ist nicht unüblich. Es gibt Camps wo in Bücher eingetragen wird was die andere zuvor gegeben haben , in Botswana unter anderem.

Ich sehe eine vierstellige Summe für die Trinkgelder vor und gebe ungefähr was @katzenfutter gegeben hat , für eine Büffeljagd , und abhängig von den Ländern. Bei der Elefantenjagd muss man mehr vorsehen.

Was ich noch sagen wollte hat bereit auch @katzenfutter schon geschrieben.
 
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In den USA sind 10-20% "Trinkgeld" obligatorisch, da in den USA der Kunde einen Teil des Gehalts (v.a. im Gastronomiebereich) mitzahlt. Die Arbeitgeber freuen sich, Lohnkosten an den Kunden abzugeben und die Löhne entsprechend zu kürzen.(n)
Und da die Amerikaner angeblich allein auf der Welt sind haben sie das exportiert - the american way or no way...
 
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Ich vermute das in vielen Ländern wo wir jagen gehen , nicht nur Afrika , die Trinkgelder der richtige Lohn der Mannschaft darstellt. Es würde ein Teil der Reaktionen erklären bei der Verteilung.

Es ist halt so , wie schon gesagt eine Unsitte , aber niemand zwingt uns dazu im Ausland zu jagen.
 
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Ich sehe eine vierstellige Summe für die Trinkgelder vor
Also ich habe ja nun inzwischen auch schon nahezu überall auf der Welt jegen dürfen....aber mehr als ca. 100 € für den Einzelnen und mehr als 250 € für alles zusammen, habe ich nie als Trinkgeld gegeben.
Niemand hat mich deshalb schlecht behandelt und ich durfte sogar wiederkommen! Ich buche ein Komplettpaket und das Trinkgeld ist eine besondere Wertschätzung für eine besondere Leistung (wenn es denn diese gab)....Das Gehalt des Personals bezahle ich mit meinen Gebühren bereits! Ist die Leistung nur normales Mittelmaß, gibt es auch kein Tip...weder im Restaurant, noch auf der Kreuzfahrt oder Jagdreise!
 
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Also ich habe ja nun inzwischen auch schon nahezu überall auf der Welt jegen dürfen....aber mehr als ca. 100 € für den Einzelnen und mehr als 250 € für alles zusammen, habe ich nie als Trinkgeld gegeben.
Niemand hat mich deshalb schlecht behandelt und ich durfte sogar wiederkommen! Ich buche ein Komplettpaket und das Trinkgeld ist eine besondere Wertschätzung für eine besondere Leistung (wenn es denn diese gab)....Das Gehalt des Personals bezahle ich mit meinen Gebühren bereits! Ist die Leistung nur normales Mittelmaß, gibt es auch kein Tip...weder im Restaurant, noch auf der Kreuzfahrt oder Jagdreise!
So sehe auch ich es, jedoch würde man sich bei den genannten Beträgen in Afrika garantiert keine Freunde machen...
 
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Da lob ich mir doch die Jagd auf den Rinderfarmen Namibias. Am Ende frag ich den Farmer, was ich für die Boys und Mädels so geben soll; schlußendlich nimmt er es an sich zur späteren Verteilung und mehr als 100,- Euro waren´s bislang nie pro Person.
Rußland ist übrigens in dem Sinn noch sehr unverdorben, bei unserer Elchjagd 2016 war es uns unmöglich, unseren Führern Trinkgeld zu geben, verstieß wohl gegen deren Ehrenkodex. Sie rieten uns, das Geld der Küchenfee zu schenken, die sei arm und alleinerziehend und bekam´s dann auch. Die Freude war groß...
 
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Rußland ist übrigens in dem Sinn noch sehr unverdorben, bei unserer Elchjagd 2016 war es uns unmöglich, unseren Führern Trinkgeld zu geben, verstieß wohl gegen deren Ehrenkodex. Sie rieten uns, das Geld der Küchenfee zu schenken, die sei arm und alleinerziehend und bekam´s dann auch. Die Freude war groß...
Ich vermute das du im europäische Teil von Russland warst , oder die Sitten haben sich radikal in den letzten Jahren geändert.

Ich habe vor 15 Jahren und mehr öfters im fernen Osten von Russland , in der Mongolei und in Zentralasien gejagt. Da haben auch einige auf ein großzügiges Trinkgeld gewartet.

In Tadschikistan habe ich selber nie gejagt , aber bekannte die auf Marco Polo Schafsjagd waren haben von sehr hohe Trinkgelder gesprochen , vierstellige Summen die vor der Jagd schon zum Teil festgelegt wurden. Sicher sind das sehr teure Jagden. Ich kann mir deswegen vorstellen was für Trinkgelder fließen müssen bei der Jagd auf den Markhor in Tadschikistan oder Pakistan , eine Jagd die eine sechsstellige Summe kostet.
 
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In Tadschikistan habe ich selber nie gejagt , aber bekannte die auf Marco Polo Schafsjagd waren haben von sehr hohe Trinkgelder gesprochen , vierstellige Summen die vor der Jagd schon zum Teil festgelegt wurden.
Auch ich war schon auf Marco Polo...und dort gab es auch nur 100 €....4 stellige Trinkgelder für einen Einzelnen stellen einen Jahresverdienst eines normalen Arbeiters dort dar....wer es denn so dicke über hat
 
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Ja, das kann ja jeder so halten wie er will....ich war bisher auf nahezu jeder Auslandsjagd zufrieden und wurde gut behandelt...und es gab dann ein entsprechendes Tip (auch danach gab es keine schlechte Behandlung wegen zu wenig Tip)....aber natürlich im Rahmen. 4- stellige Tipps geben vielleicht Millionäre, die protzen wollen aber keine normalen Menschen, die klar im Kopf sind!
Ich habe zusammen mit Freunden "Besserverdienern" aus USA / Russland gejagt und auch da gab es nur normale Tips im Rahmen von 100 €! Ein Afrikaner oder Tadschike verdient einen 4- stelligen Eurobetrag im ganzen Jahr durch harte Arbeit!

Wer solche Tipps gibt, macht die Preise für andere kaputt!
 
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