Tipp Jagdmesser für‘s Aufbrechen von Reh- und Schwarzwild

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Hallo,

ich suche Tipps aus der Praxis für ein anständiges Jagdmesser zum Aufbrechen von
Reh- und Schwarzwild.

Vielen Dank

JS
das ist wie bei der bixn oder beim kaliber. ;) glaubenssache. jeder tickt anders.
ich geh mal davon aus, dass du weniger erfahrung hast, wenn du so ne frage stellst. deshalb die empfehlung über eine aufbrechklinge nachzudenken (https://de.wikipedia.org/wiki/Aufbruchklinge) und wenn du draußen aufbrichst vielleicht noch mit einem leuchtenden griff, welches man am boden in der finsternis mit hirnlampe besser sieht. einem geübten reicht ein 5 euro teil von woher auch immer, was man billig selber schärfen kann. hauptsache es ist scharf. dann kommt es vielleicht noch drauf an, ob du ringeln willst oder nicht. wenn ja solte die klingel nicht so breit sein. dann tust dich leichter. oder du nimmst als ungeübter zusätzlich noch nen waidlochauslöser(https://www.amazon.de/Edelstahl-Waidlochauslöser/dp/B07DM3T68T).
bevor du viel geld ausgibst, denk dran dass man ein messer im eifer des gefechts auch schnell verlieren oder liegen lassen kann. ;)
 
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Hallo,

ich suche Tipps aus der Praxis für ein anständiges Jagdmesser zum Aufbrechen von
Reh- und Schwarzwild.

Vielen Dank

JS
Linder Super Edge gibt es in verschiedenen Ausführungen (Klingenformen um die 100,- im Handel. Vernünftiger Griff und ATS 34 Stahl. Ich habe das Super Edge 1, damit kannst du locker 10-20 Stücke Reh/SW aufbrechen ohne nachzuschärfen. Für immer dabei, habe ich seit kurzem ein Müller Taschenmesser. Das hat erst 4 Stücke Rehwild gesehen, die man dem Messer gar nicht anmerkt. Guter Stahl lohnt eben wenn man nicht immer nachwetzen will. Aufbrechen kann man aber auch mit jedem Mora ;-)

20200416_202825.jpg
 
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Ich verwende fast immer dieses Schweizer Taschenmesser, ist praktisch, funktionell nur der Korkenziehe rist überflüssig, braucht kein Mensch mehr, ist zwar kein klassisches Jagdmesser.

Als schönes Messer habe ich das italienische Lionsteel mit Olivenholzgriff, hier Walnuß Olive finde ich gerade nicht.

Hier was zum Schmökern, schon einiges dort bestellt, sehr zufrieden, von skandinavisch bis italienisch.

wmh Sepp
 
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Das wußten die vor 30 Jahren noch nicht,

als sie das auf die Klinge gravierten, dass das gar kein Nicker ist ... Du solltest denen das mal mitteilen und sie beraten. Die sind Dir sicher dankbar.

Ansonsten ist der Frevert‘sche Waidnicker von Puma eben ein sehr gutes Jagdgebrauchsmesser; Frischlinge bis 30 kg und Rehwild habe ich schon öfters damit abgefangen, auch wenn das nicht unbedingt häufig vorkommt.

Gruß,

Mbogo
 
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Aber für den Einsatz eines Genickers ist er nun mal ungeeignet.
Ich möchte sehen wie du damit einen Bock abnickst.
 
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Für immer dabei, habe ich seit kurzem ein Müller Taschenmesser. Das hat erst 4 Stücke Rehwild gesehen, die man dem Messer gar nicht anmerkt. Guter Stahl lohnt eben wenn man nicht immer nachwetzen will. Aufbrechen kann man aber auch mit jedem Mora ;-)

Anhang anzeigen 119260
Die Müller Messer haben schon was. (y)
Leider scheint Herr Müller in letzter Zeit nicht wirklich neue Taschenmesser zu produzieren. Es gab schon eine kleine Ewigkeit keine mehr mit Wüsteneisenholz-Griffschalen auf seiner Homepage. (Zum Glück für meinen Geldbeutel. :sneaky: )
 
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Die Müller Messer haben schon was. (y)
Leider scheint Herr Müller in letzter Zeit nicht wirklich neue Taschenmesser zu produzieren. Es gab schon eine kleine Ewigkeit keine mehr mit Wüsteneisenholz-Griffschalen auf seiner Homepage. (Zum Glück für meinen Geldbeutel. :sneaky: )
Schau noch mal auf seiner Homepage. Ich meine neue Jahresmesser und Nicker mit Wüsteneisenholz gesehen zu haben. Ich denke, da kannst Du noch etwas Geld loswerden ;-)

...sorry, ich hatte ‚Taschenmesser‘ überlesen.
 
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Das ist keine Antwort auf meine Frage, sondern eine plumpe Beleidigung. Ich bin so nett und geb Dir noch eine Chance, mir zu erklären, was der zitierte Satz bedeuten soll.
Ach, "hä" war eine Frage! Nicht nur ich habe es als Frechheit aufgefasst.
Aber sicher geb ich dir nochmal eine Chance.
 
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Aber für den Einsatz eines Genickers ist er nun mal ungeeignet.
Ich möchte sehen wie du damit einen Bock abnickst.
Zum Abnicken

nehme ich ein Puma Taschenmesser mit feststellbarer Klinge. Wenn ich das nicht dabei habe, fange ich ab. Alles in einem Messer geht nicht - und eine deutliche Drop Point Klingenform ist beim Aufbrechen besser, auch wenn es mit anderen Klingen auch geht.

Gruß,

Mbogo
 
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Der deutschen Interpunktion sind wir also auch nicht mächtig. Ein Fragezeichen beendet normalerweise eine Frage. Aber ich will mal nicht so sein.

Die Klinge vom Böker hat einen runden Rücken im vorderen Bereich. Drop point heißt das mein ich. Sehr viel stärker als die von Dir gezeigten Klingen. Die unterscheiden sich in der Beziehung fast gar nicht. Und das Mora, von dem die Rede war, hat so gut wie gar keine abfallende Spitze.

Ob die Schneide bauchig ist oder nicht interessiert in dem Zusammenhang null.

@AndreGeronimo hat verstanden, was ich meine.
 
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Der deutschen Interpunktion sind wir also auch nicht mächtig. Ein Fragezeichen beendet normalerweise eine Frage. Aber ich will mal nicht so sein.

Die Klinge vom Böker hat einen runden Rücken im vorderen Bereich. Drop point heißt das mein ich. Sehr viel stärker als die von Dir gezeigten Klingen. Die unterscheiden sich in der Beziehung fast gar nicht. Und das Mora, von dem die Rede war, hat so gut wie gar keine abfallende Spitze.

Ob die Schneide bauchig ist oder nicht interessiert in dem Zusammenhang null.

@AndreGeronimo hat verstanden, was ich meine.
Der Interpunktion bin ich sehr wohl mächtig. Hinter eine Feststellung kommt ein Ausrufezeichen und kein Fragezeichen - aber das lass ich dir mal durchgehen.
Ob @geronimo das verstanden hat, kann ich nicht beurteilen. Du jedenfalls hast nicht verstanden, dass es egal ist wo sich die Messerspitze befindet und/oder wie die Klinge geformt ist. Wenn man nicht in der Lage ist mit einem Messer richtig um zu gehen, dann piekst man mit jeder vorhandenen Spitze, unsachgemäß in Wildinnereien oder seine Finger. Die Klingenform des Bökermessers - der Puma Försternicker hat eine ähnliche Gestaltung, macht da keinen Unterschied. Darum habe ich ja geschrieben, dass du eine "Sheepfootklinge" hernehmen sollst. Da liegt die Spitze auf Höhe der Schneide - nach deiner Meinung "ungefährlicher". Viel Vergnügen kann ich dir da nur wünschen.
 
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Was ich hernehme weiß ich, hat sich bewährt, danke auch, ich brauch keine Empfehlungen. Deine Schafsfüße kannst behalten, das hab ich dem Geronimo auch schon gesagt. Warum muß hier immer gleich alles ins Extrem verzerrt werden?

Im übrigen macht es sehr wohl einen Unterschied, wo die Spitze ist, sonst hätten wir erstens nicht unterschiedliche Formen für unterschiedliche Zwecke und zweitens hab ich die alle schon reichlich ausprobiert, und bin für mich zu dem bekannten Ergebnis gekommen. Man kann sich das Leben aber natürlich auch unnötig schwer machen.
 
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Hatte schon viele Sorten Messer, die ich meist beim Schießen gewonnen habe im Einsatz (in der Regel war es der Trostpreis), rund, spitz, sehr spitz...mit fast allen ist es mir schon mal gelungen irgendwo hinzustechen wo nicht unbedingt gewollt. Die meisten habe ich wieder verloren (die teuren) oder aber verschenkt. Das Mora gab es zur letztjährigen DJV Bundesmeisterschaft im jagdlichen für alle Teilnehmer. Hat jetzt 3 St. Rehwild aufm Buckel und ist immer noch schön scharf. Das liebste ist mir das mittlere von MEN, schön-handlich-schlicht- und sieht nach was aus, so dass man es auch im Sternelokal als Steakmesser benutzen kann, wenn man will...;)
IMG_2037.jpg
P.S. Eine Frechheit find ich allerdings zu behaupten, dass ein Korkenzieher am Messer nicht (mehr) gebraucht wird. Typisch Jäger 2.0. :p
 
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