Tipps für die Waldjagd gesucht?

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Ja, 3 Stück in den letzten 4 Jahren neu ausgesät. Einer war aber ein Totalausfall durch Trockenheit im April. Es verstärkt die Attraktivität der Äsungsflächen zu Beginn der Vegetationsphase im Frühjahr aber es reicht nicht um das Wild im Hochsommer oder Frühherbst an die Flächen zu binden. Vieleicht sollte ich aber auch nicht den halben Rehwildbestand um Mai dort erlegen wenn ich dort das Wild hinlenken will.
 
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Inzwischen gebe ich im Mai jedes Jahr Vollgas und versuche bis Ende des Monats fast 50% des Abschuss zusammen zu haben. Das heißt natürlich auch bei den Schmalrehen hinzulangen. Spätestens ab Mitte Juni wird es merklich ruhiger und die grüne Hölle ist eh komplett. Wenn ich die 50% habe, lasse ich es deutlich ruhiger angehen. In manchen Jahren war ich in der Blattzeit vielleicht 2-3 mal draußen, manchmal sogar gar nicht. Einfach keine Lust bei der Hitze.

Salzlecken hab ich im Wald fast an jeder Leiter. Sind um die 10 auf gut 100 Hektar.
 
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Ja, 3 Stück in den letzten 4 Jahren neu ausgesät. Einer war aber ein Totalausfall durch Trockenheit im April. Es verstärkt die Attraktivität der Äsungsflächen zu Beginn der Vegetationsphase im Frühjahr aber es reicht nicht um das Wild im Hochsommer oder Frühherbst an die Flächen zu binden. Vieleicht sollte ich aber auch nicht den halben Rehwildbestand um Mai dort erlegen wenn ich dort das Wild hinlenken will.
Ich habe auch 4 neu angelegt dieses Jahr!Vorher war in dem Revier keiner und es ist mir auch kein angelegter aus der Umgebung bekannt. Einer Von meinen war leider auch ein Totalausfall (Lebensraum 1) die anderen beiden WSM1 kommen ganz gut, wobei fast nur der Buchweizen bis jetzt dominiert. Auf der „Rotwildwiese“ habe ich eine Leuguninosemischung auf der einen und die WSM1 auf der anderen Seite ... also die Wiese in 50/50 aufgeteilt! Auf den WSM1 Flächen habe ich noch kein einziges Stück gesehen! Ich vermute, dass das Wild die Wildäcker und deren Pflanzen gar nicht kennt! Letze Woche als ich mir die Äcker angeguckt habe, habe ich jedoch zum ersten Mal gesehen, das Wild darauf geäst hat.
 
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Inzwischen gebe ich im Mai jedes Jahr Vollgas und versuche bis Ende des Monats fast 50% des Abschuss zusammen zu haben. Das heißt natürlich auch bei den Schmalrehen hinzulangen. Spätestens ab Mitte Juni wird es merklich ruhiger und die grüne Hölle ist eh komplett. Wenn ich die 50% habe, lasse ich es deutlich ruhiger angehen. In manchen Jahren war ich in der Blattzeit vielleicht 2-3 mal draußen, manchmal sogar gar nicht. Einfach keine Lust bei der Hitze.

Salzlecken hab ich im Wald fast an jeder Leiter. Sind um die 10 auf gut 100 Hektar.
Inzwischen gebe ich im Mai jedes Jahr Vollgas und versuche bis Ende des Monats fast 50% des Abschuss zusammen zu haben. Das heißt natürlich auch bei den Schmalrehen hinzulangen. Spätestens ab Mitte Juni wird es merklich ruhiger und die grüne Hölle ist eh komplett. Wenn ich die 50% habe, lasse ich es deutlich ruhiger angehen. In manchen Jahren war ich in der Blattzeit vielleicht 2-3 mal draußen, manchmal sogar gar nicht. Einfach keine Lust bei der Hitze.

Salzlecken hab ich im Wald fast an jeder Leiter. Sind um die 10 auf gut 100 Hektar.
Die Anzahl der Lecken ist bei mir ähnlich.
 
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Doch, geht ganz prima ohne alles - keine Kirrungen, keine Salzlecken, kein Buchenholzteer, keine Lockstoffe, einfach ein naturnahes Revier mit ausreichend natürlicher Äsung, mehr braucht Wild nicht. ;)
Wie wir dich eben kennen, soweit das virtuell möglich ist.
Teerfrei-Salzfrei-Duftfrei und zur Abrundung: Bleifrei :oops:
 
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Ich habe auch 4 neu angelegt dieses Jahr!Vorher war in dem Revier keiner und es ist mir auch kein angelegter aus der Umgebung bekannt. Einer Von meinen war leider auch ein Totalausfall (Lebensraum 1) die anderen beiden WSM1 kommen ganz gut, wobei fast nur der Buchweizen bis jetzt dominiert. Auf der „Rotwildwiese“ habe ich eine Leuguninosemischung auf der einen und die WSM1 auf der anderen Seite ... also die Wiese in 50/50 aufgeteilt! Auf den WSM1 Flächen habe ich noch kein einziges Stück gesehen! Ich vermute, dass das Wild die Wildäcker und deren Pflanzen gar nicht kennt! Letze Woche als ich mir die Äcker angeguckt habe, habe ich jedoch zum ersten Mal gesehen, das Wild darauf geäst hat.
Also wenn es ums Rehe rauslocken geht hab ich in meinem Waldrevier mit der Reh/Hasen Apotheke von Wolmersdorf die besten Erfahungen gemacht. Kleine gebrochene Flächen vom Schwarzwild mit Weißklee angesät waren im ersten Jahr auch sehr attraktiv. Wenn dir da 20 Stück Rotwild drübermähen schaust natürlich blöd aus der Wäsche.
 
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kleine OT Frage:
Der Threadstarter schreibt, dass Rotwild sporadisch an der Kirrung auftaucht.
Ist es nicht so, dass in Revieren, wo Rotwild vorkommt, ohnehin keinen so starken Rehwildbesatz gibt? So hatte es mir mal ein Revierinhaber gesagt, der selbst sporadisch Rotwild im Revier hat. Er sagte, das Rehwild meidet die Flächen, wenn Rotwild präsent ist. Kann man das so sagen?
Kann ich so nicht bestätigen.
 
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Also wenn es ums Rehe rauslocken geht hab ich in meinem Waldrevier mit der Reh/Hasen Apotheke von Wolmersdorf die besten Erfahungen gemacht. Kleine gebrochene Flächen vom Schwarzwild mit Weißklee angesät waren im ersten Jahr auch sehr attraktiv. Wenn dir da 20 Stück Rotwild drübermähen schaust natürlich blöd aus der Wäsche.
Von Wolmersdorf war die Leuguminosemischung auch! Die ist nach tüchtig Kalk und dank NPK super angelaufen! Bin super zufrieden mit denen!
 
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Waldjagd ist und bleibt eine spannende Sache. In einem böhmischen Revier (fast nur Altersklassennadelwald) wurde in den ersten zwei Jahren nach Teilung des Revieres ca 90 % des Abschusses an Ganzjahreskirrungen erlegt. Nach zwei Jahren wundert man sich, dass da nix mehr geht. Die Sauen sind jetzt zwischen 12 und 16 Uhr an der Kirrung. Das angrenzende Revier hat große Feldflächen, da stand gestern ein Rudel mit 80 Stück Muffelwild. Rotwild auch im höheren zweistelligen Bereich. Aber im Wald ist Schweigen.
Ich will mit den tschechischen Traditionen nicht brechen, aber jetzt überlegt man sich dort auch andere Wege: Noch in diesem Jahr soll die erste Äsungsfläche angelegt werden. Gästedrückjagden nicht im klassischen Stil mit hasenjagdähnlichem Umstellen, sondern als Ansitzdrückjagd mit vorsichtigem Anrühren.
Interessante neue Betätigungsfelder. Das Revier hat einen jungen Jagdaufseher, der ist aufgeschlossen gegenüber Neuem.
 
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