Tipps für die Waldjagd gesucht?

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PB ist eine kostengünstige, risikoarme Möglichkeit erste Erfahrungen zu sammeln. Da gibt es sogar jemand hier im Forum, der viel postet und über seine bescheidenen jahrzehntelangen Freuden in einem winzigen staatl. Waldgebiet berichtet. Er gehört irgendwie zu den Erfindern
des Waidwerkes und der private Jagdherr braucht solche Leute, die ihm das Jagen beibringen wollen, natürlich nicht.
Nachdem eine PN nicht möglich war, will ich darauf doch offen antworten.
In einem "winzigen staatlichen Waldgebiet" erfolgreich zu jagen ist evtl. schwieriger als im Feld.
Außerdem darf erwartet werden, dass einer der über 60 Jahre jagt, auch andere Zeiten erlebt und in anderen und auch großen Revieren gejagt hat.
Bescheidene Freuden sind keine Frage der Reviergröße und in meinem Alter reicht mir mein "Hasengärtlein" aus, zumal mich zusätzlich Jagdfreunde jagdliche Freuden zukommen lassen. Die Jagd lässt sich jeden Tag neu "erfinden", natürlich nicht von Jägern, die schon alles wissen, können und kennen. Wer beim Staat jagt auch privat, es sei denn er ist Forstbeamter.
Ja hubätle, so ist das halt mit den "privaten Jagdherren" und deren Knechten, den rechten und schlechten und waidgerechten .
Den "Emu" dazu darfst du dir aussuchen.
 
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Es wurden hier wirklich viele und wertvolle Tips gepostet. Schade, dass ein Revier oder Pirschbezirk dann so schnell als Abzocke verurteilt wird. Wurde mal ein Gespräch mit dem Revierleiter geführt? Dem liegt der Abschussplan doch ziemlich am "Herzen". Der Freizeitdruck ist in nahezu jedem Wald in Deutschland, Rehwild passt sich da recht flott an und ändert entsprechend das Verhalten, Rotwild nimmt es dir da schon eher übel.
Ein Blattjagdseminar ist wirklich gut und sollte man auf jeden Fall mal besucht haben. Aber lasst die weiblichen Stücke doch erstmal beschlagen sein und der Natur ihren lauf. Der Platzbock springt doch eh erst aufs Blatt wenn die Ricken beschlagen sind (Schrecken, Geschrei etc. mal nicht beachtet). Den Beobachtungen zufolge würde ich das Geschlechterverhältnis auch eher in die Tendenz zum weiblichen Überhang einordnen was die ganze Sache eh nicht leichter macht. Anfang August ist immer noch ausreichend Zeit um den von Hormonen geblendeten Bock zu überlisten. Das Rehwild ist fast durchgehend aktiv auf den Läufen, auch gerade beim weiblichen Rehwild die Augen auf machen, die werden Ihren Standort bis zum 01.09. nicht wirklich groß verlagern. Die Jagd im Wald ist gewiss nicht die leichteste Art Beute zu machen, aber eine wunderschöne. Erstmal das Revier kennenlernen, dann das Jagen in dem Revier lernen und dann ein Urteil bilden! Der Vergleich eines 1200ha Wald-/Feldreviers mit mehreren Hochwildarten und einem 100ha Pirschbezirk ist außerdem wie Äpfel und Birnen....
Ich empfehle zudem sich mal die jagdlichen Merksprüche von Sir Henry durchzulesen → der Zweite ist besonders interessant.
 
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