Tipps für die Waldjagd gesucht?

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Im Rotwildrevier wird allgemein kaum vor August auf die Wildart gejagt.
Evtl im Mai ein Schmaltier/Spießer mitnehmen, dort wo das angebracht erscheint.
Bei der Rehjagd im gleichen Revier sollte man die Rotwildeinstandsbereiche beruhigen, so man kann - ganz wichtig in der Setzzeit der Kälber v.a. im Juni - Ruhe, Ruhe...!
Wer einen Hirsch schießen möchte, sollte in der Feistzeit (Juli) ebenso Ruhe machen.
Es sind altbekannte Regeln, die man besonders gut beherzigen kann in großen Revieren.
Leider ist genau das ein Hauptproblem, weil die verpachteten Handtücher es vielerorts kaum zulassen.
 
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Im Rotwildrevier wird allgemein kaum vor August auf die Wildart gejagt.
Evtl im Mai ein Schmaltier/Spießer mitnehmen, dort wo das angebracht erscheint.
Bei der Rehjagd im gleichen Revier sollte man die Rotwildeinstandsbereiche beruhigen, so man kann - ganz wichtig in der Setzzeit der Kälber v.a. im Juni - Ruhe, Ruhe...!
Wer einen Hirsch schießen möchte, sollte in der Feistzeit (Juli) ebenso Ruhe machen.
Es sind altbekannte Regeln, die man besonders gut beherzigen kann in großen Revieren.
Leider ist genau das ein Hauptproblem, weil die verpachteten Handtücher es vielerorts kaum zulassen.
Das „Handtuch-Problem“ habe ich in dem Revier auch! Es sind lediglich 120ha.
Das mit dem beruhigen von Einständen des Rotwildes versuche ich schon... jedoch halt der Größe entsprechend.... Kampf gegen Windmühlen...

Leider herrscht durch einen kl. Zeltplatz ( 2 Zelte) erheblich Unruhe! Hoffe das es das Wild nicht zu sehr stört bzw. ein Gewöhnungeffekt eintritt... Schließlich sieht man Rotwild hin und wieder und es konnte im Mai auch schon etwas erlegt werden.

Was meint ihr dazu?:unsure:

Ich wollte mich an der Stelle für die Ratschläge und Anregungen bedanken. (y)
 
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Bei 120 ha kann man kaum von einem RW-Revier sprechen, die nutzen diese Fläche und noch viel mehr an Landschaft drum herum...Es ist quasi ein Wechselwild-Revier.
Wenn Du nat. attraktive Einstände hast, mag sein, sie konzentrieren sich, dann lass die unbedingt in Ruhe. Ein stationärer Zeltplatz führt zur Gewöhnung des Wildes. Macht weniger aus, als wir Jäger, die abends und morgens unterwegs sind. Stört nat. oft den Jagdbetrieb.
Wild ist da, wo Äsung und vor allem Ruhe. Ein Gemeinplatz, aber stimmig !
Äsung bieten Waldreviere (auch für die Großen) zunehmend in Hülle und Fülle.

Ich bejage selbst u.a. ein 170 ha reines Waldrevier mit vorkommendem, durchziehendem Rotwild. Extensivste Saukirrung, keine Nachtjagd.
Wir machen im Moment rein gar nix. Ab 1. August kann man auf alles jagen.
 
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Bei 120 ha kann man kaum von einem RW-Revier sprechen, die nutzen diese Fläche und noch viel mehr an Landschaft drum herum...Es ist quasi ein Wechselwild-Revier.
Wenn Du nat. attraktive Einstände hast, mag sein, sie konzentrieren sich, dann lass die unbedingt in Ruhe. Ein stationärer Zeltplatz führt zur Gewöhnung des Wildes. Macht weniger aus, als wir Jäger, die abends und morgens unterwegs sind. Stört nat. oft den Jagdbetrieb.
Wild ist da, wo Äsung und vor allem Ruhe. Ein Gemeinplatz, aber stimmig !
Äsung bieten Waldreviere (auch für die Großen) zunehmend in Hülle und Fülle.

Ich bejage selbst u.a. ein 170 ha Revier reines Waldrevier mit vorkommendem, durchziehendem Rotwild. Extensivste Saukirrung, keine Nachtjagd.
Wir machen im Moment rein gar nix. Ab 1. August kann man auf alles jagen.
Dann werde ich mich bis zum 01.08. auch mal in Geduld üben, auch wenn es schwer fällt! Das mit der Nachtjagd trifft auch bei mir zu!
 
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Nachtjagd im Wald finde ich im Laub sowieso völligen Quatsch, niedrige Mondbahn im Sommer usw...
Mir ist dann nie danach, Nachtansitz macht mich wieder ab Oktober an, wobei ich dann meist keine Zeit mehr habe, wegen Djen...;)
Im Waldrevier gibts keinen Schadensdruck und ich gehöre nicht der WBK-Fraktion an.
Ein Küchen-Keilerchen kann man auch im Mai abends oder morgens im Hellen mitnehmen.
Wer bequeme Kanzeln hat, kann nat. in den kurzen Nächten mal oben bleiben bis morgens...stört weniger als im Dunkeln heimzufahren.
 
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Nachtjagd im Wald finde ich im Laub sowieso völligen Quatsch, niedrige Mondbahn im Sommer usw...
Mir ist dann nie danach, Nachtansitz macht mich wieder ab Oktober an, wobei ich dann meist keine Zeit mehr habe, wegen Djen...;)
Im Waldrevier gibts keine Schadensdruck und ich gehöre nicht der WBK-Fraktion an.
Ein Küchen-Keilerchen kann man auch im Mai abends oder morgens im Hellen mitnehmen.
👍🏻 Seh ich auch so! Hab bis jetzt auch ohne WBK gut gejagt.
 
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Anfang August kannst schön mal blatten und den 6er Hirsch mitnehmen, der dann vorbeizieht, fallst ihn frei hast. ;) Nur fegen mußt ihn dann selbst...;)
 
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Meint ihr die Ruhe auf 120 ha nimmt das Wild tatsächlich wahr? Wie gerade ha schon geschrieben wurde zieht das Rotwild ja durchaus gern! Beim Rehwild kann ihr mir das schon eher bei der Größe vorstellen!
 
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Natürlich, Rotwild geht dahin, wo kein stinkender Grüner mit Püster aufm Rücken und Allrad läuft/umherfährt.
Selbst ständige Forstarbeiten/Maschineneinsatz können sie sehr gut von Jagd trennen;
gleichbleibende Beunruhigung tagsüber vom gleichen Platz; ab Nachmittag wieder Ruhe...
Rehwild verlagert seine Terrritorien sowieso nicht, wird aber bei häufigem Kontakt mit dem Jäger unsichtbar.
 
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