Tödlicher Jagdunfall in Dalberg

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#91
Nicht nur auf der Jagd: Ich stehe auf dem Gerüst am Bonner Friedensplatz und muss in 3m Höhe Anker anschweissen, der Gefahrenbereich ist abgesperrt und es Fallen Schweissfunken zu Boden, Viele Passanten müssen natürlich durch die Baustelle abkürzen, da nützt auch kein brüllen.
 
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#92
Dummheit / Naivität und Egoismus trifft es wohl am Besten. Ich kenne Fälle, wo Leute sogar Posten weggeschubst haben, die sie aus dem Fallbereich von Bäumen weghalten wollten, mit der Bemerkung: "Ich gehe da jetzt durch, dass mir nichts passiert ist doch euer Problem!" :mad:

VG

Joe

dann muss sich das eben rausmendeln.. klassischer Darwin Award.. die Dummen müssen auch mal sterben.
 
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#94
Nur noch mal zur Erinnerung. Eine Oma wurde in ihrem Garten von einem Jagdgeschoss getötet.

Es ist einfach nur peinlich und pietätlos, was hier einige rumsülzen.
 
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Yumitori

Guest
#95
Richtig erkannt und btw, unter Jägern sind auch genügend solche Bürger. Das vermag die oft polarisierte Betrachtung eines solchen Forums nicht immer zu unterscheiden.

Da gab es ja auch genug DJ gestern am Totensonntag, was nicht in jedem Ort und von jedem Bürger als Rücksichtnahme aufgefasst wird.
Zum Gruße,
wie das der ein oder andere Bürger auffasst, ist eine Sache, soweit gesetzl. Vorschriften der Jagd nicht entgegenstehen (LJGe beachten), wüsste ich nicht - ehrlich und ernstgemeint - was an einer DJ das Gedenken an die Toten stören sollte, ist dies doch ein höchstpersönliches Fühlen und Handeln, das regelmäßig nicht im Wald (oder sonstwo im Jagdrevier)stattfindet.
Das erinnert mich an die Sache mit dem einstigen, fast 100 Jahre betriebenen, Vereinsschießstand; der durfte auch nicht weiterbetrieben werden, weil drei Jahre vorher eine Behindertenschule in Hörweite eröffnet wurde und natürlich die Insassen von dem ein oder anderen Knall zwischen 09.00h und 12.00h theoretisch hätten aufgestört werden k ö n n e n... .
 
Y

Yumitori

Guest
#96
Nur noch mal zur Erinnerung. Eine Oma wurde in ihrem Garten von einem Jäger erschossen.

Es ist einfach nur peinlich und pietätlos, was hier einige rumsülzen.
Zum Gruße,
mal ehrlich, was ist wo genau peinlich? Über die Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen sich zu unterhalten und die Tatsache, dass es Menschen gibt, die so blendend intelligent sind, dass ihr Leuchten nicht einmal die Auslesefunktion der Evolution auslöst?

Dass die alte Dame zu Tode kam ("Oma" klingt mir etwas zu tüttelig, fast diskriminierend), ist sehr traurig und Verantwortlichkeiten sind zu klären. Hatten wir schon und soll bis ins Kleinste geschehen. In dem Zusammenhang über einzellige Gehirne und rücksichtslose Menschen zu posten ist doch sehr angebracht, denn alles hilft (hoffentlich), solche Fälle in Zukunft zu vermeiden.
 
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#97
Nur noch mal zur Erinnerung. Eine Oma wurde in ihrem Garten von einem Jagdgeschoss getötet.

Es ist einfach nur peinlich und pietätlos, was hier einige rumsülzen.
Dass der Faden von dem auslösenden Fall weggedriftet war und sich die posts NICHT auf die "Oma" bezogen haben ist doch nicht soooo schwer zu erkennen, oder?

VG

Joe
 
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#99
Letztens, nicht drückjagd sondern Ansitz. Ich pack grad mein gerödel aus dem Auto als ein Spaziergänger kommt. Er fragt mich ob er auf diesem Weg zu seinem Zielort kommt. Ich sag nein, der Weg ist eine Sackgasse.
„Das sagen sie doch nur, weil sie jetzt da jagen wollen und ich nichts verscheuchen soll!“
Hab noch einen schönen Tag gewünscht, das war mir zu blöd.. :rolleyes:
Den hätt ich gebeten, mich zu meinem Ansitz zu begleiten und recht auffällig Selbstgespräche führend weiterzutrapsen, sobald ich säße. Grade in ner Sackgasse stell ich mir die Ablenkungswirkung für das Wild kolossal vor. 8-》
 
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Ich finde Schilder, die auf eine Lebensgefahr hinweisen ziemlich daneben. Genau wie die überzogene Hysterie in einem öffentlichen Forum. Das Jagen ist nicht risikolos. Jeder Unfall ist einer zu viel. Aber: jedes Jahr werden in Deutschland Millionen scharfer Schüsse abgegeben. Das zeigt, dass es kein grundsätzliches Sicherheitsproblem gibt. Schilder, die auf Lebensgefahr hindeuten und hysterische Postings suggerieren etwas anderes. Hoffentlich nimmt’s niemand mit politischem Gestaltungswillen ernst.
Ich denke da im Prinzip genauso darüber, weswegen ich mal bei Martens einige Schilder anfertigen ließ mit dem Symbol "Achtung" und darunter dem Zusatztext "Treibjagd - erhöhte Gefahr".
Diese Schilder haben die Erholungssuchenden auch weitestgehend verstanden und ihre Wanderroute entsprechend angepasst,soweit man das aus den Gesprächen mit den Wegposten erfuhr.
Denn dass die Gefahr von verirrten Kugeln oder Verletzung durch angeschweißtes Wild bei einer Treibjagd mit 50 Schützen auf 400 ha signifikant höher ist als bei normalem (Einzel-)Jagdbetrieb,leuchtet selbst jagdlich unkundigen Waldbesuchern bei einem ersten freundlichen Hinweis auf gleicher Augenhöhe ein.
 
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Ich denke da im Prinzip genauso darüber, weswegen ich mal bei Martens einige Schilder anfertigen ließ mit dem Symbol "Achtung" und darunter dem Zusatztext "Treibjagd - erhöhte Gefahr".
Diese Schilder haben die Erholungssuchenden auch weitestgehend verstanden und ihre Wanderroute entsprechend angepasst,soweit man das aus den Gesprächen mit den Wegposten erfuhr.
Denn dass die Gefahr von verirrten Kugeln oder Verletzung durch angeschweißtes Wild bei einer Treibjagd mit 50 Schützen auf 400 ha signifikant höher ist als bei normalem (Einzel-)Jagdbetrieb,leuchtet selbst jagdlich unkundigen Waldbesuchern bei einem ersten freundlichen Hinweis auf gleicher Augenhöhe ein.
Schön ist das so, meine letzte Begegnung auf DJ mit Unbeteiligten war vor zwei Jahren ein Jogger der sich maßlos aufregte was das soll mit den Schildern und was das bringen soll.

Als ich ihn darauf hinwies, dass es ja nur einmal im Jahr ist, er an allen anderen Tagen laufen kann wie er will und eben heute bei der DJ diese Schilder aus Sicherheitsgründen stehen flippte er noch mehr aus und lief weiter.
 
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Zum Gruße,
wie das der ein oder andere Bürger auffasst, ist eine Sache, soweit gesetzl. Vorschriften der Jagd nicht entgegenstehen (LJGe beachten), wüsste ich nicht - ehrlich und ernstgemeint - was an einer DJ das Gedenken an die Toten stören sollte, ist dies doch ein höchstpersönliches Fühlen und Handeln, das regelmäßig nicht im Wald (oder sonstwo im Jagdrevier)stattfindet.
M.E. sollte an einem "stillen Tag" keine DJ abgehalten werden, eine DJ ist für mich ein geselliges Ereignis das grundsätzlich in guter Stimmung begangen wird und das passt einfach nicht zu einem solchen Tag.

Das erinnert mich an die Sache mit dem einstigen, fast 100 Jahre betriebenen, Vereinsschießstand; der durfte auch nicht weiterbetrieben werden, weil drei Jahre vorher eine Behindertenschule in Hörweite eröffnet wurde und natürlich die Insassen von dem ein oder anderen Knall zwischen 09.00h und 12.00h theoretisch hätten aufgestört werden k ö n n e n... .
Das ist m.E. etwas komplett anderes, denn der Stand war ja einwandfrei vorher da. Als ich in Mainz wohnte durfte ich mich auch nicht über den Fluglärm beklagen, der Flughafen war lange vor mir dort.

Der Totensonntag wird jedoch seit ~200 Jahren begangen, andere stille Tage noch viel länger.
 
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