Tötungswirkung Bleifreier Geschoße

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Am besten in dem Artikel gefällt mir das das Impala grundsätzlich ungeeignet ist und die Brenneke TUG Natur in 9,3X74R nur bis 50 Meter Entfernung die ""Grundanforderungen"" erfüllt. Eigentlich für die Tonne oder was mein Ihr?

Füxlein
 
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Der Bericht ist die Lachnummer schlechthin!!! :18:
Jeder, der auch nur ein Hauch von Ahnung hat, weis woher da der Wind weht :19: :31:
 
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Ich würde den Bericht auch gerne lesen. Tante Google gibt nichts her, könnt Ihr mir sagen wo ich nachlesen kann??
 
A

anonym

Guest
Im Heft.

Ich verstehe auch nicht, was sie sich dabei gedacht haben.

:14: :19:
 
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Ich verstehe das so,daß,wenn man künftig mit bleifrei jagen muß,ein Lehrgang zur Kundigen Person zu absolvieren ist,mit den Lehrgangsschwerpunkten:
1.Einsatzweiten handelsüblicher Geschosse
2.Verwendung welcher Geschoßgewichte für welche Tierart
3.Stärke der Treibladung je Kaliber und verwendeten Geschosses zur sicheren Erlegung 4.Richtiger Umgang mit Entfernungsmessern vor Abgabe des Schusses auf Wild
5.Abprallverhalten bei Drückjagden
6.Umarbeitung von jagdlichen Einrichtungen zur Abwendung von Rückprallern
Vielleicht wirds aber nicht ganz so schlimm,man wirds uns schon irgendwie vorschreiben.
 
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Hallo,

ist das der gleiche Schrott wie in der UJ oder haben die WuH - Autoren wenigstens ein kleines bischen tiefer gebuddelt?

Viele Grüße

Joe
 
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Keilerkönig schrieb:
Der Bericht ist die Lachnummer schlechthin!!! :18:
Jeder, der auch nur ein Hauch von Ahnung hat, weis woher da der Wind weht :19: :31:
Der Einsatz bleifreier Munition wird sich nicht vermeiden lassen. Aber jeglicher Versuch diese Munition dem deutschen Jäger madig zu machen wird am Ende kein Ergebnis bringen.

Ich wünschte mir, die Verbände und die RUAG würden mehr Energie darauf verwenden, weshalb man weiterhin mit Blei schießen verwenden sollte und weshalb der ganze Gesundheitsgefährungs-Hype Blödsinn ist.

Zu glauben man könne durch sinnlose Berichte und Untersuchungen einen grünen Gesetzgeber davon abhalten bleifrei vorzuschreiben wird nicht funktionieren.
 
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Mohawk schrieb:
Hallo,

ist das der gleiche Schrott wie in der UJ oder haben die WuH - Autoren wenigstens ein kleines bischen tiefer gebuddelt?

Viele Grüße

Joe

Ja, wohl durchaus ähnlich und im Ergebnis mit wenig Nährwert. Aussagen/ Zitate aus der Studie, die kaum überraschen aber nach meiner Auffassung die Frage aufwerfen, was diese Studie denn nun wem bringen soll bzw. welche umwerfende Erkenntnis - außer die Basis einer weiteren Bevormundung - sie liefern soll.

Es war wohl vorher klar, dass es hinsichtlich der letalen Wirkung weniger um bleihaltig/ bleifrei geht, als mehr um die Geschosskonstruktion, die V-Ziel und die E-Ziel ... Zumindest den kommunizierten Ausschnitten der Studie folgend, ist die scheinbar nicht vordergründig per se tendenziös (pro bzw. contra bleihaltig) geraten.

Wenn man dem W&H Bericht glauben darf, dann bestätigt die Studie (im Kaliber .30) beispielsweise dem Möllerschen 8 Gramm KJG die beste Wirkung/ Einsatzreichweite und dem Impala die jagdliche Untauglichkeit (das riecht nach radial beschleunigten verbalen Rundumschlägen und Beschimpfungen der deutschen Studie :15: ). Dem Brenneke TUG Nature (14,2 Gramm) aus der 9,3x74R geht es aber laut Studie offensichtlich kaum besser (Einsatzreichweite 50 Meter). Mal schauen, ob sich einer der Autoren als Proband für einen entsprechenden Feldversuch zur Verfügung stellt :24: :24:


Grosso
 
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Moin!

@grosso: Danke! Ich gehe mal davon aus, dass die WuH auch nicht daran gedacht hat, die Rahmenbedingungen der Tests - also die Bezugsgrößen - deutlich herauszustellen?

Wenn dem so ist: ich hasse Amateure ... :32: :33:

Viele Grüße

Joe
 
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grosso schrieb:
Mohawk schrieb:
Hallo,

ist das der gleiche Schrott wie in der UJ oder haben die WuH - Autoren wenigstens ein kleines bischen tiefer gebuddelt?

Viele Grüße

Joe

Ja, wohl durchaus ähnlich und im Ergebnis mit wenig Nährwert. Aussagen/ Zitate aus der Studie, die kaum überraschen aber nach meiner Auffassung die Frage aufwerfen, was diese Studie denn nun wem bringen soll bzw. welche umwerfende Erkenntnis - außer die Basis einer weiteren Bevormundung - sie liefern soll.

Es war wohl vorher klar, dass es hinsichtlich der letalen Wirkung weniger um bleihaltig/ bleifrei geht, als mehr um die Geschosskonstruktion, die V-Ziel und die E-Ziel ... Zumindest den kommunizierten Ausschnitten der Studie folgend, ist die scheinbar nicht vordergründig per se tendenziös (pro bzw. contra bleihaltig) geraten.

Wenn man dem W&H Bericht glauben darf, dann bestätigt die Studie (im Kaliber .30) beispielsweise dem Möllerschen 8 Gramm KJG die beste Wirkung/ Einsatzreichweite und dem Impala die jagdliche Untauglichkeit (das riecht nach radial beschleunigten verbalen Rundumschlägen und Beschimpfungen der deutschen Studie :15: ). Dem Brenneke TUG Nature (14,2 Gramm) aus der 9,3x74R geht es aber laut Studie offensichtlich kaum besser (Einsatzreichweite 50 Meter). Mal schauen, ob sich einer der Autoren als Proband für einen entsprechenden Feldversuch zur Verfügung stellt :24: :24:


Grosso
:12: :12: :12: Da stellt sich nur noch die Frage,wer gibt den ersten Schuß ab? Ich nicht !
 
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21 Dez 2007
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Guten Morgen,

habe den Bericht gestern gelesen.
Grundsätzlich finde ich es gut, sämtliche Geschosse zu analysieren und zu bewerten.
Das man sich Gedanken macht, ob alte Regeln wie z.B. 6,5 mm noch aktuell sein können, finde ich auch ok.
Bis dahin fande ich den Bericht auch sehr sachlich und aussagekräftig.
Im zweiten Teil drängt sich allerdings die Vermutung auf, das diese Tests von Personen durchgeführt werden, welche mit Jagdpraxis nicht viel, bzw. gar nichts am Hut haben. Wenn als Ergebnis herauskommt, das eine der besten Schwarzwildpatronen (9,3x74R) nur bis max. 50 m tauglich ist, sollte man doch selber merken das hier der falsche Ansatz zur Bewertung gewählt wurde.
So kann man eine Studie nicht nur praxisfremd darstellen, sondern auch schon fast ins lächerliche ziehen.
Schade um die Bemühungen.

Gruß
 
A

anonym

Guest
grosso schrieb:
1.Wenn man dem W&H Bericht glauben darf, dann bestätigt die Studie (im Kaliber .30) beispielsweise dem Möllerschen 8 Gramm KJG die beste Wirkung/ Einsatzreichweite und dem Impala die jagdliche Untauglichkeit

2.(das riecht nach radial beschleunigten verbalen Rundumschlägen und Beschimpfungen der deutschen Studie :15: ). Dem Brenneke TUG Nature (14,2 Gramm) aus der 9,3x74R geht es aber laut Studie offensichtlich kaum besser (Einsatzreichweite 50 Meter).
Grosso

Ad1. Ich hab den WuH Bericht zwar nicht gelesen, da es aber nur diesselbe Quelle geben kann, müsste er sich eigentlich mit dem UJ-Artikel decken.

Die hier gastgebende WuH hat sich wohl von allen Jagdmedien am intensivsten mit bleifrei beschäftigt. Dort gab es z.B. beim hauseigenen Test in .308 ein anderes Ergebnis, der Testsieger hatte eine "spitze Spitze". :mrgreen:

Ad2. Bei der "deutschen Studie" muss man ja streng zwischen dem Feldversuch mit mehr als 11.000 erlegten Stücken und der 2. Abteilung mit der Gremse-Formel und seinen paar Seifenbeschüssen unterscheiden. Zu den Ergebnissen des Feldversuchs gibt es bis jetzt genau null!!! offizielle Info und mit der Gremse-Formel scheint sich DE gerade ins 19. Jhd. zurückzuforschen. Da sind Beschimpfungen natürlich nicht angebracht, höchstens Mitleidskundgebungen.

Interessant ist auch, dass offensichtlich keiner der Verantwortlichen auch nur einen Gedanken daran verschwendet hat, was sich bezüglich bleifrei sonst noch in Europa, nämlich auf EU-Ebene tut. Jeder kriegt das, was er verdient. :mrgreen:
 
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