TPH in .22lfB oder PPK in .32ACP?

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, wobei aus einer PPK wirklich gut, wenn überhaupt, sowieso nur VM laufen.
Aus der PPK (von Papi vor ein paar Jahren geschenkt bekommen-war ein absolutes Wunschgeschenk...Erinnerungen an "Kindheitstage"), cal. 7,65mm , werksneu verpackt, Feder ausgebaut....die TM SPEER GOLD DOT 60grains fliegen anstandslos und ohne Probleme!
 
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Auch da gibts aus dem Polizeidienst weniger positive Rückmeldung.
 
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...habe mehrere Bekannte im Polizeidienst....ist eigentlich SEHR traurig, aber "Polizeidienst und Fachwissen/routinierter Umgang mit Handfeuerwaffen".....gehen nicht unbedingt "Hand in Hand"....die Sportschützen und Jäger unter ihnen...TOPP
 
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So langsam muss ich meinen Schrank ausdünnen und mich von einer KW trennen.

Zur Auswahl stehen dabei die beiden Pistolen von Walther, eine TPH in .22 lfB oder eine PPK in .32 ACP. Beide mit original Schachtel incl. Anschussbild und Zubehör in fast ungebrauchtem Zustand. Eine muss jetzt leider weg.

Da beide nur für einen sehr beschränkten Kreis an Erwerbsberechtigte angeboten werden können verspreche ich mir vom Verkauf keine Reichtümer, darum geht es also nicht. Rein Gefühlsmäßig will ich eher die PPK behalten. Hauptsächlich weil die Röhm RG9 meine erste Schreckschusswaffe war ;-) Aber die TPH ist halt noch viel kleiner. Für beide hab ich passende Holster und beide sind sehr gut zu tragen.

Obwohl ich beide als Fangschusswaffe nur auf Fallenjagd und für alles andere lieber die P38 nehme, würde die TPH "reichen" Könnt Ihr mir sagen, wie und warum Ihr entscheiden würdet?
TPH
 
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Wer schiesst denn Gold Dot 7,65 im Dienst? Jetzt wirds bissl wirr...
Einfach den Zusammenhang lesen. ist gar nicht schwer.

Es ist schlichter Unsinn zu behaupten eine PPK würde immer reibungslos jegliche Munition verdauen.
WENN, läuft sie am besten mit VM, dafür wurde sie gebaut.
TM gibt meist ziemliche Probleme und die HP Munition, bedingt durch ihre stumpfe Form macht auch oft Probleme.
Den Experten, die mal ein paar Schuss machen fällt das nicht auf, aber nicht umsonst hatten Pistolen einen schlechten Ruf bzgl. Zuverlässigkeit bevor moderne Konstruktionen in den späten 70ern und 80ern auf den Markt kamen.
Namentlich Sauer und Glock.
PP oder PPK sind im Dienst zurecht ausgemustert worden, mangelnde Zuverlässigkeit und Wirkung waren der Grund.
 
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Einfach den Zusammenhang lesen. ist gar nicht schwer.

Es ist schlichter Unsinn zu behaupten eine PPK würde immer reibungslos jegliche Munition verdauen.
WENN, läuft sie am besten mit VM, dafür wurde sie gebaut.
TM gibt meist ziemliche Probleme und die HP Munition, bedingt durch ihre stumpfe Form macht auch oft Probleme.
Siehst du die Probleme auch bei PPs?
Und wie sieht es mit PP/PPKs in 9 kurz aus?
 
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Die ganze Konstruktion ist fehleranfälliger als moderne Pendants.
Auch eine originale 1911 läuft mit VM am Besten, dafür wurde die Dinger konstruiert.
Manche können das besser, wie eine high Power oder P38.

Das spricht prinzipiell nicht gegen eine PPK, aber wer sich wirklich drauf verlassen muss, daß das Ding keine Zicken macht, kauft was moderneres.
 
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Aus meiner Erfahrung haben sowohl die PP als auch die PPK in 7,65 Br. Probleme mit modernen Geschossen, z.B. dem Gold Dot- Geschoss. Sicher funktionieren nur die VM- Geschosse. Auch sind die Walther PP, PPK und P 38 in .22lr empfindlich, was das Munitionsfabrikat angeht, hier müssen verschiedene Laborierungen ausprobiert werden; nach meinen Testschießen waren die HV - Laborierungen den Standard- Laborierungen vorzuziehen.​
 
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Alte Konstruktionen, besonders wenn für das Militär entwickelt, können mit herkömmlicher Hollow Point Munition Probleme haben. Da muss man die suchen die eine Geschossform haben die ähnlich einer FMJ ist...
Bei meiner alten FN 10-22 ,9kurz muss es die richtige Munition sein. Gesamte Länge der Patrone ist hier wichtig. Das muss man halt wissen. Dafür sind sie auch 100 Jahre alt in der Entwicklung.
Die P38/1 ist da auch picky ...
 
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Aus meiner Erfahrung haben sowohl die PP als auch die PPK in 7,65 Br. Probleme mit modernen Geschossen, z.B. dem Gold Dot- Geschoss. Sicher funktionieren nur die VM- Geschosse. Auch sind die Walther PP, PPK und P 38 in .22lr empfindlich, was das Munitionsfabrikat angeht, hier müssen verschiedene Laborierungen ausprobiert werden; nach meinen Testschießen waren die HV - Laborierungen den Standard- Laborierungen vorzuziehen.​
Ich hatte eine PP und eine TPH in .22 beide brauchten HV Munition um zuverlässig zu funktionieren. Meinem Büma war mal zeitlang und er hat eine schwächere Feder gewickelt, damit schoß die TPH sogar die RWS subsonic ohne Probleme.
 
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