Transport von Wild im Familienauto - ist diese Box als Zeckenschutz geeignet?

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Das Zecken von ihrem Wirt runter wollen ist ja eigentlich nur ein Problem bei Stücken, die von der Wildkammer zum Metzger verbracht werden, sprich komplett durchgekühlt. Solange sie warm sind, ist das unproblematisch.

Wenns kalt ist, ist auch der Tipp mit dem Wildkorb nix. Ich hab glücklicherweise Zugriff auf einen kleinen Hänger mit Deckel, mir kommt nix mehr ins Auto rein. Früher hab ich die Stücke dann als in einer Plane eingeschlagen. In irgendwelche Kisten bekommt man die bocksteif ja nicht mehr rein.

Im Zweifel hilft nach so einer fahrt aber einfach nur durch saugen.
 
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Und eine zweite Wanne als Deckel drauf:

Kostet Geld, aber dafür hast dann auch deutlich mehr an jagdlichem Mehrwert. (y)

Wild kann transportiert werden ohne dass es mit dem Straßenschmutz großartig in Kontakt kommen kann.
Kirrgut und Futter werden nicht nass wenn man es damit fährt.
Dank Schlittenform kann man damit auch mal Wild bergen oder Futter im Winter über den Schnee ziehen statt es tragen zu müssen.
Ich nutzte sowas. Für frisches Wild in gewissen Größen (Rehe und kleine Sauen) ist das top. Wenn dieses Wild aber in der Kühlung gehangen hat (siehe Antwort von Passion), wird es manchmal schwierig. Rehe mit gek.Läufen geht. Aber bei mittelgroßen Sauen wird es eng.

Zecken: Wenn es kalt ist ( <= 2-3°) krabbeln die kaum noch, erst wenn es wieder wärmer wird > 5° werden die lebendig.
Für längere Strecken stretchen wir das Wild ein.

Je nach Möglichkeit schlage ich das Wild nach dem Schuss vor der Kühlung (vor dem Aufbrechen auch) aus der Decke/Schwarte. Das Thema hatten wir schon häufiger. Dann ist mit Zecken am Wild quasi nix mehr zu beachten.
 
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Mal wieder ein Faden mit hohem Unterhaltungswert. :LOL:

Jagen hat mit Wild und Geländebewuchs zu tun. Wild und Bewuchs hat mit Zecken zu tun.
Jagen hat für Viele mit Hunden zu tun, Hunde haben mit Zecken zu tun.

Um selbst den Kontakt mit Zecken auszuschließen, empfehlen sich 2 Strategien:
1. Man jage rein virtuell und vermeide vor die Tür zu gehen. (z.B. Moorhuhnjagd)
2. man beschäftige Jagd-Knechte, die einen im zeckensicheren Jagdauto zur Jagd fahren und nach dem Schuß einem die rote Arbeit und die Verwertung abnehmen; Hunde sind sowieso pfui!

Die letzte Möglichkeit ist Golf zu spielen, statt zu jagen... achso falsch, findet ja auf Rasen statt...
Rasen hat mit Zecken zu tun... usw. usw...usw...
;)
 
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Ich glaube schon, dass es dem Threadstarter (hoffentlich) klar ist, dass man mit der Heckträgerwannenlösung nicht den erlegten Elch im Ganzen von Schweden bis nach Deutschland fahren kann. :LOL:
Wir haben auch Rotwild - und klar, da geht das dann nicht mehr mit den Wannen.

So wie ich die Ursprungsfrage verstanden haben geht es darum so wenig als möglich überhaupt an Schmutz oder Parasiten ins Auto zu kriegen. Und ab und an soll auch mal für die eigene Küche ein Reh von der Wildkammer nach Hause gefahren werden.
Dafür taugen die Wannen dann schon.
Und wenn der Lebenskeiler liegt, dann kann man ja auch mal eine Ausnahme machen und den Kofferraum nutzen.

Wobei man dann auch noch trefflich streiten könnte wie groß ein Kofferraum sein muss wenn man das Wild dort transportiert. Die Wannen vom Gehetec sind so groß, dass ich sie nicht einfach in den Kofferraum vom Tiguan stellen kann.
 
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Naja, die Fragestellung hier kam ja wohl eher aus der Richtung der nichtjagenden Ehefrau, die besorgt ist, daß wild im Fahrzeug umhervagabundierende Zecken möglicherweise während der Fahrt überfallartig auf die süßen Kleinen springen könnten...

Wenn man keine Lust auf Diskussion mit der BEvA hat, sucht man halt nach technischen Lösungen. Eine andere Möglichkeit wäre, der BEvA eine Behandlung gegen Arachnophobie zu schenken. Oder eine Jagdausbildung...
 
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Wenn das Familienauto auch gleichzeitig das Jagdfahrzeug ist, dann ist das doch verständlich, dass man nach solchen Lösungen sucht. (Für mich zumindest.)

Ich weiß echt nicht was das ganze Getue soll. Jedem ist klar, dass es reine Jagdkisten gibt, in denen man ohne weitere Maßnahmen jederzeit Kartoffeln oder Rüben anbauen könnte.
Und ja, ist gibt auch die Rotwild-Doublette mal. Oder sonstige glücklichen jagdlichen Momente.

Aber dafür jetzt so einen Aufriss machen?
Kauft dem Mann, der ursprünglich nur eine Plastikbox erstehen wollte doch einen Pickup. Lasst mal den Hut rumgehen und dann ist er gut und für alle Eventualitäten ausgerüstet. :devilish: :evil::ROFLMAO:
 
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Aber für den Transport von der Wildkammer nach hause? Also wenn es schon abgehangen ist?
Das wirft Fragen auf, z.B.: Warum schlägst Du das Wild nicht bereits in der Wildkammer aus der Decke und zerlegst es schon (wenigstens grob)? Oder ist die 'Wildkammer' gar keine echte Wildkammer?
Mit der Decke hast Du doch meist auch die zusätzlichen Viecher schon entfernt?
 
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Naja, die Fragestellung hier kam ja wohl eher aus der Richtung der nichtjagenden Ehefrau, die besorgt ist, daß wild im Fahrzeug umhervagabundierende Zecken möglicherweise während der Fahrt überfallartig auf die süßen Kleinen springen könnten...

Wenn man keine Lust auf Diskussion mit der BEvA hat, sucht man halt nach technischen Lösungen. Eine andere Möglichkeit wäre, der BEvA eine Behandlung gegen Arachnophobie zu schenken. Oder eine Jagdausbildung...
Exakt....
 
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Ich bin ja froh, daß die Familie das Hobby so mitträgt. Deshalb will ich das Band ja nicht überstrapazieren.
 
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Lass dich nicht ärgern hier. Der Wildkorb ist eine gute Lösung, wenn du eine AHK hast. Die BEvA, hier gibt es wohl Kishon-Fans, ist dann beruhigt. Wo du jeweils dein Wild wirklich transportierst ist ja dann wieder eine andere Sache……
Guillermo
 
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Alles, was man heute neu kauft, sollte auf den Transport des Schwarzwilds unter den Bedingungen der ASP passen, sofern man Sw im Revier hat. Leicht zu desinfizieren, voll abzudecken und unter immer eine Wanne, die sicher alle Flüssigkeiten fängt.
 
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Im Revier aufbrechen, aus der Decke schlagen, grob zerwirken und am besten gleich vakuumieren, dazu wird dann ein kleines Stromaggregat verwendet.

oder Frau mal erden, das geht auch, wenn Frau erdungsresistent, über Modellwechsel nachdenken…
 
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Für den schnellen Transport habe ich immer einen Wildbergesack dabei. Ist nur für Rehwild und ÜL so bis 30 kg geeignet. Vorteil ist, dass er nicht so starr ist und er im Fußraum hinter dem Fahrersitz immer zusammengefaltet mitfährt. Auch bei Wildunfällen gut geeignet.

Nachteil ist, dass man ordentlich fixieren muss. Das kann halt verrutschen und dann ist die Soße schnell ausgelaufen. Nimm Qualität, Askari hat bei mir einen Transport gehalten.

Auf der Rückbank ist immer eine Kunstoffschonbezug, den man wie eine Wanne an den Kopfstützen vorne und hinten befestigt. Kostet kaum was und man kann es schneller rein und rausmachen als jede Diskussion dauert.

Bergesack und Rückbankschutz sind waschbar.

für den Fußraum habe ich mir dann noch passgenaue hohe Gummimatten besorgt. Wenn es also tipptopp aussehen soll, nehme ich die halt raus. Der Fußraum sieht so fast neu aus.
Wenn also mal ein Fuchs im blauen Sack mitfährt, geht das so auch. Abspritzen mit Hochdruck.

Alles zusammen hat sicher 3-400€ gekostet. Aber wirklich 90% des Dreckes kriege ich so schnell raus. Und wenn die Sachen in der Garage stehen, kommt auch nichts ins Haus. Wobei die meisten Zecken bringen Hund und Herrchen ins Haus, also eigentlich alle

Im Heck ist der Hund, deshalb alles so gemacht. Transportiere aber das meiste im Heckträger.
 
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Dass sich festgesogene Zecken bei teils mehrstündigem Transport im PKW vom Wildkörper fallen lassen, hab ich noch nicht wahrgenommen. Hirschläuse - das ist was anderes, die gehen sofort auf die Reise und begegnen Dir noch Wochen später. (mein subjektiver Eindruck, keine Gewähr)
 
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