TV Tipp ARD "Rabiat: Auf der Jagd" Mo, 21.10.19 | 22:45 Uhr

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#1
https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/rabiat/sendung/auf-der-jagd-100.html

Ob das wohl ausgewogen wird, wie es sich für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gehört?

"Um dem Thema möglichst nahe zu kommen, will Autorin Katja Döhne selbst den Jagdschein machen. Jagdschulen mit Crash-Kurs-Angeboten gibt es mittlerweile zuhauf. In einem Drei-Wochen-Intensivkurs im Wendland bereitet sich Katja Döhne auf die Jagdprüfung vor. Ob die Vorbereitung für das "Grüne Abitur" in so kurzer Zeit zu schaffen ist? "
 
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#5
"Waidsmannheil oder lieber nicht? Freizeitspaß beim Schießen, Töten und „Zerwirken“ von Wildtieren versus aktiver Naturschutz mit Hingabe und verantwortungsvoller Fleischgenuss. | Bild: Radio Bremen / Andy Lehmann"

Wenn es natürlich das Ansinnen "Freizeitspaß" ist, dann hat das mit Jagen nicht viel zu tun. 3-4 Mal die Woche raus, bis 2-3 Uhr nachts sitzen, Revierarbeiten etc. dann hat das ganze nix mit Spaß zu tun, sondern ist Arbeit. So mancher Hobbyjournalist arbeitet sicherlich deutlich weniger Stunden und sein Honorar ist auch nicht üppig.

Schade, dass die Jagdschulen solche Leute nicht rausprüfen, sondern durchwinken. Wir sehen das immer, wenn es heißt der Kurs dauert von September - Mai und am Wochenende ist Schießen, Drückjagd oder Waldexkurs. Da trennt sich schnell die Fraktion Freizeitspaß vom Rest ab.
 
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#6
Wenn man schon Jäger ist, gibt es wahrscheinlich eine bessere Möglichkeit seine Zeit zu verbringen, als mit der Sendung. Die wird vordergründig für die Nichtjäger gemacht sein.

Nur mal so ein Gedanke- für mich stellt sich die Frage nicht, ich hab TV-frei.

CdB
 
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#8
Schade, dass die Jagdschulen solche Leute nicht rausprüfen, sondern durchwinken.
Die Jagdschulen prüfen ja (noch) nicht selber, wär ja noch schöner...
Aber es hängt auch nicht an der Ausbildungsform, sondern eher an der persönlichen Einstellung und vom jagdl. Umfeld ab, inwieweit Jagdscheininhaber sich enagieren werden!
 
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#9
Vielleicht wäre es gar nicht so schlecht, sich den Beitrag erst einmal anzuschauen, bevor man zu dem Ergebnis kommt, dass das alles Käse ist.
Mir passiert es oft, dass ich in Themen/Gespräche einsteige, die mit der Jagd zu tun haben. Der Wolf hat ja auch mit der Jagd zu tun.
Wenn man über 70 ist und kein ehemaliger Schwergewichtler, dann kommt man nicht auf die Idee, einfach drauflos zu hauen, man ist geneigt Argumente vorzubringen, die geeignet sind, den/die Gegenüber zumindest zum Nachdenken zu bringen. Deshalb befasse ich mich schon recht intensiv mit den Argumenten der Jagdgegner, um zum einen vorbereitet zu sein und zum anderen passend/angemessen argumentieren zu können. Und wie gesagt, Ziel ist es, den/die Gegenüber zum Nachdenken/Umdenken zu bewegen.
Man kann ja auch mal gespannt sein, wie sich "unser" Max Götzfried "schlägt".
Gruss und Waidmannsheil, DKDK.
 
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#10
Vielleicht wäre es gar nicht so schlecht, sich den Beitrag erst einmal anzuschauen, bevor man zu dem Ergebnis kommt, dass das alles Käse ist.

Man kann ja auch mal gespannt sein, wie sich "unser" Max Götzfried "schlägt".
Gruss und Waidmannsheil, DKDK.

1.) Genau, schaun wir mal

2.) Wir werden sehen, man kann vieles machen....Leute gut oder schlecht dastehen lassen..#

Remy
 
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#11
„Von der Jagd als Freizeitbeschäftigung hält Junglas zwar nicht mehr viel.“

wenn einem schon die Berufsjäger das Messer in den Rücken rammen, kann man wohl nicht mehr viel von dem Beitrag erwarten...

Mark Junglas. Ein scheinbar auf Profit ausgerichteter Berufsjäger mit eigener Metzgerei... ein Schelm wer Böses bei seinem obigen Zitat denkt.
 
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#13
https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/rabiat/sendung/auf-der-jagd-100.html

Ob das wohl ausgewogen wird, wie es sich für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gehört?

"Um dem Thema möglichst nahe zu kommen, will Autorin Katja Döhne selbst den Jagdschein machen. Jagdschulen mit Crash-Kurs-Angeboten gibt es mittlerweile zuhauf. In einem Drei-Wochen-Intensivkurs im Wendland bereitet sich Katja Döhne auf die Jagdprüfung vor. Ob die Vorbereitung für das "Grüne Abitur" in so kurzer Zeit zu schaffen ist? "
Seit wann berichten die GEZ-Raubritter-Medien wie ARD und ZDF faktenbasiert und neutral? Den TV habe ich schon seit 2014/15 abgeschafft, kann mir aber gut vorstellen, dass der Beitrag einer Intention entsprechen wird, die mit Begriffen und Forderungen auskommt, wie Freizeitjäger, Lustmörder, Waffennarren, Jagd nicht mehr zeitgemäß und sollte verboten werden etc. Das ganze wird dann noch durch Aussagen von grün-verstrahlten Künstlern wie Hannes Jaenicke u.a. sekundiert. So oder ähnlich wird es laufen und wir alle finanzieren diese Propaganda mit den Zwangsgebühren.
 
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#14
.....Wenn es natürlich das Ansinnen "Freizeitspaß" ist, dann hat das mit Jagen nicht viel zu tun.....
Wer wird denn zur Jagd gezwungen?
Kann man Jagd nur dann als Jagd bezeichnen, wenn sie "spaßfrei" betrieben wird?
Wer pachtet sich denn ein Jagdrevier für viele Euros, um sich dort zu quälen, Naturschutz zu betreiben oder den Wald zu retten?

Face the facts: wer zur Jagd geht, tut es zu seinem Vergnügen! Ob das, was dabei "geleistet" wird, ok oder kritikwürdig ist, ist die entscheidende Frage für die (nichtjagende) Bevölkerung und DAS hat mindestens mittelfristig bedeutenden Einfluss auf das Jagdrecht.
 

steve

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#15
Erstmal die Sendung anschauen bevor man die Kritik schreibt. Man wäre sonst selbst nicht besonders objektiv.

Im Übrigen nicht Kritik mit Subjektivität verwechseln. Es kommen Jäger und Jagdgegner zu Wort und diverse gezeigte Aspekte (Influencer, Auslandsjagd, Schnellkursen) werden auch unter Jägern kontrovers diskutiert.
 
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