Und jetzt die Seehundjäger in SH...

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#1
Horrido,

der unten verlinkte Artikel erschien heute in der Sylter Rundschau.

Jahrzenhntelange gute Arbeit des LJV und der Seehundjäger werden durch gewisse " Gutmenschen " einfach mal diskreditiert.
Verschafft man sich so besser Gehör um Spenden zu generieren oder will man letztendlich gar eine private Seehundstation
auf der Nachbarinsel gründen? Natürlich nur aus einem Grund.... :evil:


http://www.shz.de/lokales/sylter-rundschau/sylter-seehundjaeger-unter-beschuss-id5614071.html

WaiHei
 
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#2
Horrido,

der unten verlinkte Artikel erschien heute in der Sylter Rundschau.

Jahrzenhntelange gute Arbeit des LJV und der Seehundjäger werden durch gewisse " Gutmenschen " einfach mal diskreditiert.
Verschafft man sich so besser Gehör um Spenden zu generieren oder will man letztendlich gar eine private Seehundstation
auf der Nachbarinsel gründen? Natürlich nur aus einem Grund.... :evil:


http://www.shz.de/lokales/sylter-rundschau/sylter-seehundjaeger-unter-beschuss-id5614071.html

WaiHei
Wo ist das Problem? Der Artikel ist nach meinem Empfinden sachlich und emotionslos und zeigt die Ansichten der Jäger, der Nationalparkverwaltung (erkennbar auf der Seite der Jäger) und der Tierärztin und deren mögliche Motivation.

Dass es Menschen gibt, die eine völlig andere Ansicht vertreten ist doch völlig normal und als Tierärztin kann sie doch eigentlich gar nicht anders argumentieren. Das macht sie nicht zu einem Gutmenschen, sondern sie folgt dem, was sie erlernt hat: Tiere gesund zu erhalten und Tiere zu töten kann aus Ihrer Sicht nur das aller letzte Mittel sein. Das Töten durch einen gezielten Schuss lehnen übrige viele Tierärzte, die ich kenne ab! Sie schläfern ein, weil sie das humaner finden und das sicherlich nicht immer nur des Geldes wegen.

Kein Grund für Bluthochdruck!
 
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#3
Moin

Es gibt einige TÄ und auch Tierbesitzer (hier vordringlich Pferdebesitzer) die den Schuß präferieren. In unserem Freundeskreis ist ein TA der das immer häufiger anwendet, und auch von Kollegen kontaktet wird um Näheres zu erfahren, da es wohl in Pferdeleutenkreisen "hipp" ist/wird.
Rechtliches mal aussen vor.

Ich finde den Artikel sehr unaufgeregt.
 
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#4
Moin erstmal!

Würde das auch eher entspannt sehen!
Der geneigte Leser wird schon nicht übersehen, dass die gehäuften Krankheitsfälle auch auf ein "Rekordhoch des Bestandes" zurückzuführen sind. Und wenn einige Tiere nicht mal den Transport nach Friedrichskoog überleben, lag Frau Doktor mit ihrer Einschätzung zum Gesundheitszustand wohl ziemlich daneben...

Denke, das Thema wird ein laues Lüftchen im Wasserglas-ein Sturm sicher nicht...
 
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#5
Ich, als Pferdebesitzer, denke eher, es liegt an den finanziellen Verhältnissen vieler Pferdebesitzer. Manche haben sich ein Pferd gekauft sobald das finanziell nur irgendwie passte, und wenn der Zosse dann eine teure Krankheit hat, kann der Besitzer sich die Behandlung nicht leisten.

Bei uns im Stall gibt es etwa ein bis zweimal im Jahr Pfändung eines Pferdes, da kann man sich vorstellen wie eine Krankheit des betreffenden Tieres hätte behandelt werden müssen...:sad:
 
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#6
Moin erstmal!

Würde das auch eher entspannt sehen!
Der geneigte Leser wird schon nicht übersehen, dass die gehäuften Krankheitsfälle auch auf ein "Rekordhoch des Bestandes" zurückzuführen sind. Und wenn einige Tiere nicht mal den Transport nach Friedrichskoog überleben, lag Frau Doktor mit ihrer Einschätzung zum Gesundheitszustand wohl ziemlich daneben...

Denke, das Thema wird ein laues Lüftchen im Wasserglas-ein Sturm sicher nicht...
-- zumal " Frau Docktor" schlieslich von ihrere eigenen Seehundstation und der Behandlung kranker Tiere prezefiziert.

Ich bin zwar kein Seehundjäger;
hätte aber so meine Bedenken bei einer Natürlich hohen Seehundpopulation Augenscheinlich Kranke und geschwächte Tier die dann auch noch an Lungenerkrankungen leiden; in
Aufzuchtstation zu verbringen in denen andere; kranke und geschwächte Tier als Dankendewertes Material für Infektionsverbreitungen leben.. und so Epedemien Vorschub zu gewähren.

Alleine das Risiko das an Staube erkrankte Seehunde dann als Virulente Dauereauscheider nach verbessertet Vitalität dank Pflege in der Station dann ganze Wildpopulationen auslöschen können sollte nicht unbedacht bleiben.

Geschehen bei einer Staubeinfektion die durch kranke und Verendete Schlittenhunde von Grönland aus verbreitet wurde.

TM
 
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#7
@shadavi

In diesen, meinen mir bekannten Fällen, wurde die Kugel statt Einschläfern gewählt.
Nicht weils billiger ist als Behandlung, sondern das Pferd war eh "dran".

Nach dem Tierschutzgesetz darf ein Tier nicht "einfach so" eingeschläfert werden, sondern nur wenn es eben unheilbar krank, wirklich alt etc ist.
Keine Kohle für die Kolik,Bruch, etc gilt da nicht.

Das es TÄ gibt die da aus welchen Gründen Ausnahmen machen ist bekannt.

In der Praxis meine Frau kommen auch immer mal wieder Leute die das verlangen. Manchmal schon mit der Ansage das der Kollege xyz nicht einschläfern wollte und sie haben eben kein Geld für die Behandlung blablabla.
Die beissen bei meiner Holden aber auch auf Granit.
 
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#8
Aus so einem Bericht ließt ja jeder heraus, was er herauslesen möchte. Dieser Bericht trifft im Gehör und in der Seele eines "Gutmenschen und Weltretters" genau die Bereiche welche getroffen werden sollten.:roll:
 
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#9
Horrido,

bei den Bestandshöhen des Seehundes sollte meiner Meinung nach der Bestand auf ein gewisses Maß reguliert werden.

Das hat nicht nur was mit dem Schutz der Population vor Seuchenzügen zu tun, sondern auch mit dem Bestandsschutz der Fische.

Bei den täglichen Fraßmengen nur des schleswig-holsteinischen Seehundbestandes kann sich jeder ausrechnen wie viel an Fisch dabei
verloren geht. Grob geschätzt bei einem Bestand von ca. 8000 Tieren mit einem Nahrungsbedarf von durchschnittlich 6 kg
Fisch / Tag sind das in SH 48 Tonnen Fisch. Davon fängt der Seehund zu 3/4 Plattfisch. Macht also geschätzt 36 Tonnen Plattfisch Tag für Tag.


Zahlen dazu kann jeder hier nachlesen:

http://www.seehundstation-norddeich.de/2010/pageID_9928006.html
http://www.waddensea-worldheritage....ng-2013-seehundbestaende-im-wattenmeer-stabil


WaiHei
 
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