Und uns Jägern werfen sie vor unmenschlich zu sein.

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#1
https://www.t-online.de/nachrichten...en-skandal-um-toennies-zulieferer-zeigen.html

Hab ich gerade bei T-Online gefunden. In so einem Fall freut es mich ungemein, dass wer auch immer sich als Tierschutzaktivist engagiert, das richtige tut. Sonst kommen solche verdammenswerte Zustände nicht ans Licht. Ich bin immer wieder auf's neue schockiert, wenn ich solche Bilder sehe. Was für einen Charakter muss man haben, um seinen Tieren so etwas anzutun? Schande über diesen (und jeden gleich handelnden) Landwirt.

Bin echt froh, unser Fleisch aus dem Wald holen zu dürfen. Und wenn es denn mal was vom Hausschwein oder dem Rind sein soll, hole ich es hier vor Ort aus extensiver Tierhaltung. Jeder, der über uns Jäger den Stab bricht und sein Fleisch im Supermarkt kauft, müsste sich zu Bildungszwecken dieses Video ansehen.

Wmh HH
 
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#2
https://www.t-online.de/nachrichten...en-skandal-um-toennies-zulieferer-zeigen.html

Hab ich gerade bei T-Online gefunden. In so einem Fall freut es mich ungemein, dass wer auch immer sich als Tierschutzaktivist engagiert, das richtige tut. Sonst kommen solche verdammenswerte Zustände nicht ans Licht. Ich bin immer wieder auf's neue schockiert, wenn ich solche Bilder sehe. Was für einen Charakter muss man haben, um seinen Tieren so etwas anzutun? Schande über diesen (und jeden gleich handelnden) Landwirt.

Bin echt froh, unser Fleisch aus dem Wald holen zu dürfen. Und wenn es denn mal was vom Hausschwein oder dem Rind sein soll, hole ich es hier vor Ort aus extensiver Tierhaltung. Jeder, der über uns Jäger den Stab bricht und sein Fleisch im Supermarkt kauft, müsste sich zu Bildungszwecken dieses Video ansehen.

Wmh HH
Ja, es ist nicht zu fassen, das es solche Zustände immer noch gibt, Kontrollen fast Null, nur soviel wie möglich im Stall einsperren und Geld verdienen mit dem Leid der Tiere!
Die Strafen für dieses Verhalten können nicht hoch genug sein!
D.T.
 
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#4
"Heimlich gefilmte Video-Aufnahmen zeigen offenbar erschreckende Zustände in dem größten deutschen Schweinemastbetrieb Niedersachsens. "

Gibt es in Nidersachsen auch türkische Schweinemastbetriebe? Oder spanische?
 
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#5
Das könnte Eperythrozoonose
sein.
Ja toll, jetzt haben wir einen Begriff für die skrupellose Unfähigkeit vieler Landwirte. Ich nenne es Massentierhaltung. Vor etwa 15 Jahren musste ich in eine Schweinemästerei ins tiefste Meckpom, um einen Verdichter zu reparieren. Im anliegenden Dorf standen noch zwei T34 Panzer als heroisches Denkmal auf einem Betonfundament vor zwei großen Plattenbauten. Am Eingang zur ehemaligen LPG sah ich diverse Blechtafeln mit den Auszeichnungen für diesen sozialistischen Vorzeigebetrieb. Im Maststall sah ich eine überfüllte Bucht nach der anderen, alle mit nur einer kleinen Funzel in der Mitte darüber. In einem Nebengang sah ich palettenweise Antibiotika in großen Säcken. Das war der Tag an dem ich 1. entschied nie wieder Schweinefleisch im Supermarkt zu kaufen und 2. den Jagdschein zu machen. Wmh HH
 
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#6
"Heimlich gefilmte Video-Aufnahmen zeigen offenbar erschreckende Zustände in dem größten deutschen Schweinemastbetrieb Niedersachsens. "

Gibt es in Nidersachsen auch türkische Schweinemastbetriebe? Oder spanische?
Was möchtest du mit deinem Post mitteilen? Ich kann dir leider nicht folgen...
 
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#8
Wenn der Dorfmetzger weiterhin selber Schlachten und seine Schweine beim Bauern in der Gegend kaufe dürfte, wäre vielleicht der eine oder andere Transport quer durch die Republik unnötig und wenigstens in den Landschlachtereien noch eher gute Qualität zu erwarten.

Ich bin als Kind mit meinem Schulfreund (Metzgersohn, kleiner Schlachterladen) und seinem Vater manchmal noch Sonntagfrüh zu den Bauern gefahren, um die Schweine direkt vor Ort abzuholen. Da wäre aus Ställen mit derartigen Zuständen nichts in die Fleischtheke gewandert.
Die Tiere wurden über Nacht in einem Verschlag gehalten um sich zu beruhigen und Montags geschlachtet.
 
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Bin echt froh, unser Fleisch aus dem Wald holen zu dürfen. Und wenn es denn mal was vom Hausschwein oder dem Rind sein soll, hole ich es hier vor Ort aus extensiver Tierhaltung. Jeder, der über uns Jäger den Stab bricht und sein Fleisch im Supermarkt kauft, müsste sich zu Bildungszwecken dieses Video ansehen.

Wmh HH
Wenn solche Aktivisten es auf Jäger abgesehen haben, kommen ähnliche Bilder bei jeder Drückjagd raus. Und so funktioniert das, so entstehen diese Filme:

https://youtu.be/VgUSv9CRWxg

Es geht denen nur darum, Skandale zu produzieren. Dann klingelt deren Kasse. Ich glaube denen gar nichts mehr.
 
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#10
Der Film zeigt abstossende Szenen, ist aber stark geschnitten, deshalb sind auch vielfältige Manipulationen möglich.
Um eindeutige und ganz offensichtlich vorsätzliche Manipulationen handelt es sich bei der bewusst falschen Verwendung von Begriffen.
Es handelt sich nämlich nicht wie mehrfach behauptet, um einen Schweineschlachtbetrieb, sondern um einen Schweinemastbetrieb.
Und Tönnies mästet keine Schweine, sondern schlachtet Schweine in eigenen Schlachthöfen.
Es wird also ganz offensichtlich versucht, mit den emotionalen Bildern Tönnies etwas anzuhängen, mit dem er überhaupt nichts zu tun hat.
Die Überwachung von Mastbetrieben liegt in der Verantwortung der zuständigen Veterinärbehörden, nicht bei Schlachtbetrieben.
Damit ist das ganze einfach eine Fortsetzung der Hetzkampagne gegen Tönnies, die bisher mangels Verfehlungen ins Leere gelaufen ist.

Und diese riesigen Schlachthöfe mit der damit zusammenhängenden Vernichtung kleinerer und mittlerer Schlachthöfe sind das direkte Ergebnis des Hygiene- und Bürokratiewahnes der Brüsseler Krake.
 
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#11
Der Film zeigt abstossende Szenen, ist aber stark geschnitten, deshalb sind auch vielfältige Manipulationen möglich.
Um eindeutige und ganz offensichtlich vorsätzliche Manipulationen handelt es sich bei der bewusst falschen Verwendung von Begriffen.
Es handelt sich nämlich nicht wie mehrfach behauptet, um einen Schweineschlachtbetrieb, sondern um einen Schweinemastbetrieb.
Und Tönnies mästet keine Schweine, sondern schlachtet Schweine in eigenen Schlachthöfen.
Es wird also ganz offensichtlich versucht, mit den emotionalen Bildern Tönnies etwas anzuhängen, mit dem er überhaupt nichts zu tun hat.
Die Überwachung von Mastbetrieben liegt in der Verantwortung der zuständigen Veterinärbehörden, nicht bei Schlachtbetrieben.
Damit ist das ganze einfach eine Fortsetzung der Hetzkampagne gegen Tönnies, die bisher mangels Verfehlungen ins Leere gelaufen ist.

Und diese riesigen Schlachthöfe mit der damit zusammenhängenden Vernichtung kleinerer und mittlerer Schlachthöfe sind das direkte Ergebnis des Hygiene- und Bürokratiewahnes der Brüsseler Krake.
Falls du meinen Eingangspost gelesen hast, müsstest du wissen, dass ich nichts über Tönnies schrieb, sondern über die Schweinemäster, die ihre Tiere quälen. Generell ist dieses ganze System krank. Und Tönnies ist auch kein Engel. Aber um den geht es in meinem Post nicht.
 
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#12
https://www.t-online.de/nachrichten...en-skandal-um-toennies-zulieferer-zeigen.html

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Bin echt froh, unser Fleisch aus dem Wald holen zu dürfen. Und wenn es denn mal was vom Hausschwein oder dem Rind sein soll, hole ich es hier vor Ort aus extensiver Tierhaltung. Jeder, der über uns Jäger den Stab bricht und sein Fleisch im Supermarkt kauft, müsste sich zu Bildungszwecken dieses Video ansehen.

Wmh HH
Weshalb eigentlich kein Schweinefleisch? Es gibt eine Reihe von Tierwohl-Programme oder Bio. Bei Neuland ist es beispielsweise so, dass es eine Warteliste teilnahmewilliger Landwirte gibt. Bei der Initiative Tierwohl konnten nicht alle Landwirte mitmachen, obwohl sie in Vorleistung gegangen sind. Bioschweinefleisch hat eine Marktanteil von zwischen einem und zwei Prozent, und das seit Jahren. Es gäbe eine ganze Reihe von Biobauern die in die Schweinehaltung investieren würden, sie finden nur keine Abnehmer. Das Problem liegt offensichtlich am Absatzmarkt. Mit den Schweinen im Video lässt sich übrigens gar kein Geld verdienen. Schweine die offensichtlich krank oder verletzt sind, werden sofort am Schlachthof verworfen.
 
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#13
Werter Hoghunter-

Ihre Absicht in allen Ehren, aber der werte Waldameise hat hier einen Punkt angesprochen,
den ich noch einmal vertiefen will.
Das ganze System wurde -seitens der Bauern nicht wirklich freiwillig- entwickelt, weil der Staat (das monströseste aller Monster) die "Kontrolle" wollte, also schlichtweg die "Macht".
Damit hat er natürlich auch die Verantwortung dafür übernommen, die er allerdings ablehnt.
Die eingesetzten Amtstierärzte verlassen sich auf die Berichte der Betriebstierärzte.
Diese wiederum sind die grottenschlechtesten Absolventen der veterinärmedizinischen Fakultäten
in Rumänien und Ungarn, welche also keine Praxis aufbauen konnten (Die Gründe sind egal).

Die Vernichtung der kleinen Metzgereien entstammt exakt den selben Absichten:
Machtausübung -getarnt als Schutz des Verbrauchers- ohne eigentliche Verantwortung.
Die Tiertransporte dienen allso dem Schutz des Verbrauchers, soso.
Das Ganze wurde mir damals anrüchig, als der Kunde zum Verbraucher degradiert wurde.
(Ganz nebenbei wurden einige uralte Wurstsorten fad, weil feine Zutaten nicht mehr vom Schlachthof ausgeliefert wurden...)

Werter H.PB-

Jaja, Ihre Aussage mit dem Verwerfen der kranken Tiere stimmt schon.
Aber es kommen eben auch Tiere in die Schlachtstraße, welche nicht sofort als erkennbar
krank aussortiert werden.
Und dann kommt die oben erwähnte Kaste der "freien" Tierärze" zum Zuschlag.
Bei Anzahl XXXTiere/h braucht man sich nicht wundern.

Zum Video selbst:
Daß die "Medien" inzwischen mit "Manipulation" gleichzusetzen sind, ist ja nichts ganz Neues.
Daß die Kaste der eigentlichen Berichterstatter, die Journalisten
-eine stinkend faule Drecksbande- aus Nachlässigkeit allzu oft Nachrichten ungeprüft aufnimmt,
für den eigenen Gebrauch nach Verlangen des Arbeitgebers aufhübscht oder auf-"schreckt",
ist auch nicht wirklich neu.
Leider ist uns allen bekannt, von welcher Art Schulmeister die Studenten des Journaillismus
gelehrt und belehrt werden- und wie Sie ihren Auftrag auffassen.

Neu und besonders bedenklich scheint mir die geradezu fahrlässige Übernahme des Lesers
oder des Medien-Verbrauchers von besonders emotionalen Darstellungen.
Dort der unwissende, aber immerhin (nach Empörung) begierige Nachrichten-Konsument,
andernorts der von der Form der Berichterstattung angewiderte Leser/Fernseher.
(Wenn die Lügen nur groß genug wären, daß sie auch von allen geglaubt würden...)
Die Spaltung der Bevölkerung in Stadt und Land wird billigend in Kauf genommen,
aber garantiert nicht zugunsten des Tierwohles.

An die Rechtskundler unter uns:
Wie steht es eigentlich um die Strafverfolgung bei Verbreitung von "Fake"-News?


derTschud, wie immer zutiefst besorgt
 
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#14
Falls du meinen Eingangspost gelesen hast, müsstest du wissen, dass ich nichts über Tönnies schrieb, sondern über die Schweinemäster, die ihre Tiere quälen. Generell ist dieses ganze System krank.
Es handelt sich um ein Totalversagen der zuständigen Kontrollbehörden und Veterinärämter. Diese müssen die Mißstände aufzeigen und abstellen.

Aber das aufzuzeigen bringt weder Presse noch Geld. Erst wenn TÖNNIES draufsteht, fließt die Kohle an die selbst ernannten Tierrechtler.
 
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