„Undichter“ Wurstfüller

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#1
Ich habe einen Wurstfüller. Die Spritze liegt horizontal. Wenn ich hinten den Stempel rein drücke, presst sich -je nach Konsistenz- ein nicht unerheblicher Teil des Wurstbrätes am Stempel vorbei. Ist das ein generelles Problem oder durch meine Billig-Presse bedingt. Und wenn das Problem häufiger ist, habt Ihr Lösungen?
 
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#3
Die ist vorhanden und intakt. Allerdings wird die Lippe „mit dem Strich“ eingeführt. Macht es vielleicht Sinn, die Dichtung umzudrehen?
 
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#6
Bei manchen günstigen Teilen haben die Scheiben mehr Spiel. Da hilft manchmal ein Abdichten mit Frischhaltefolie. Ist ein Gespömpf, aber falls es sich um so ein günstiges Exemplar handelt, vielleicht einen Versuch wert.

Oder war die Dichtung falsch eingesetzt?
 
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#7
Unser alter Hausmetzger hat dann eine Schweineschwarte zwischen Brät und Stempel gesetzt. Das hat auch abgedichtet.
 
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#8
Die ist vorhanden und intakt. Allerdings wird die Lippe „mit dem Strich“ eingeführt. Macht es vielleicht Sinn, die Dichtung umzudrehen?
Ja, du musst die Dichtung so einsetzen, dass sie wie du beschreibst "gegen den Strich" läuft. Beim einsetzen aufpassen, dass sie sich nirgends verschiebt. Ist ein bischen gefummel, aber dann läufts...;)
 
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#9
Ich gehe davon aus das wir den selben Billig Wurstfüller von A..... haben. Meiner hat jahrelang unbenutzt im Schrank gelegen und sollte letzten Sonntag erstmalig zum Einsatz kommen. Genau das selbe, Dichtung ist richtig rum drin, da aber die Halterung vom Vorratsbehälter saumässig verarbeitet ist, wird der Kolben nicht parallel runter gedrückt. Nach der Hälfte von den 6 kg hab ich das Handtuch geschmissen. Hab mir jetzt einen Vertikalen bestellt und das Teil fliegt in die Tonne. Da bewahrheitet es sich wieder, wer billig kauft kauft 2 mal.
 
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#10
@fuchshaken
Wenn es nur die Dichtung wäre....
Die Klemmen zur Tischbefestigung sind zu schwach und werkseitig schon etwas nach außen gebogen. Die Schraube, mit der die Kurbel an der Zahnwelle fixiert wird, hat keine vernünftige Aufnahme an der Welle. Die Halterung, mit der die Spritze am Gestell fixiert wird, war so sparsam geschweißt, dass sie bei festem Brät abgerissen ist.
Ja, das Ding ist von A.... (und für den A...) Für den ersten Wurstversuch wollte ich nicht zu viel Geld ausgeben. Da das Wurst-Ergebnis bis jetzt sehr lecker ist, ärgert es mich doch. Tonne wäre meine Option gewesen aber jetzt nimmt es Schwiegervater (Ingenieur und Werkzeugmacher) in die Revision. Danach ist es so weit ertüchtigt, dass es mein Jägerleben überstehen wird...
 
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#11
Ich möchte den Anlass hier mal nutzen um Empfehlungen für einen ordentlichen, handbetriebenen Wurstfüller zu bekommen.

Bin absoluter Anfänger, vielleicht verliere ich da nächstes Jahr auch schnell wieder die Lust dran, wer weiß. Wäre nur für ein paar (sagen wir mal maximal 20kg/Jahr) Wildbratwürste für Familie/Freunde/Bundesbrüder. Muss kein Leben lang halten, auf die o.g. Probleme habe ich aber auch keine Lust, soll also praktikabel sein. Nicht billig, aber Bodenständig. So das Moramesser unter den Wurstfüllern.
Bedanke mich schon mal vorab!
 
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#13
Ich habe einen Wurstfüller. Die Spritze liegt horizontal. Wenn ich hinten den Stempel rein drücke, presst sich -je nach Konsistenz- ein nicht unerheblicher Teil des Wurstbrätes am Stempel vorbei. Ist das ein generelles Problem oder durch meine Billig-Presse bedingt. Und wenn das Problem häufiger ist, habt Ihr Lösungen?
Hatte ich auch. .....billigteil von Westfalia. ... einmal benutzt liegt seit 10 Jahren im Keller. .....Kauf Dir einen Dick. .....meiner tut seit 10 Jahren seinen Dienst. ......genauso lang wie das Rotzteil in der Ecke liegt. ......dachte auch ich spare was 😭😝😠. .....im Hintergrund steht er !!!
Grüße +WMH Olli 20200126_210757.jpg
 
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#14
Hier die dritte Stimme für Dick! Hab auch das oben abgebildete Modell, letztes Jahr in sehr gutem, kaum benutzen Zustand auf e**y Klainanzeigen für weniger als EUR 200 geschossen. Einziger Wermutstropfen, da ggf. drauf achten: Der Vorbesitzer hatte beim Aufbewahren die Stempelplatte nicht von der Stahlspindel entfernt. Hat mich einige Flüche, Kraft und Caramba gekostet, die festgefressene Spindel aus dem Alugewinde zu bekommen. Seitdem aber komplett tadellos!
 
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