Vergabepraxis bei Schweißhunden OT aus SSH-Thread

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Hätte es damals schon einen Verband für optimale Jagdhundl gegeben, wären Persönlichkeiten wie er garantiert der Vorstand gewesen und Leute wie Du mit Deinen Phantasien vom außerstandesamtlich gezeugten Hund hätten möglicherweise nur züchten dürfen, was er autorisiert hätte. :cool::coffee:
Mit Deiner Analyse des Psychogramms eines Vereinsmeiers magst Du ja recht haben, aber das hier zeigt vor allem eines: Du hast meine Intention gründlich mißverstanden. Ist in dem Faden allerdings sowieso ot, drum lassen wir das. Horrido.
 
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Ihr beide gebt jetzt nicht das erste Mal zu verstehen, dass Ihr Verbandsrichter seit. Das sind normalerweise respektable Leute
FSK300 ist Hirschmann. Was man so hört auch einer der besseren. Richter ist er wohl ebenfalls.
Leistet viel zum Wohle des Wildes, wofür ihm Respekt gebührt. Ich empfinde ihn hier im Forum aber auch als das negative Beispiel für den VH oder JGHV. Nur Krawall.
 
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Krawall?
Ich trete natürlich gegen Schwarzzuchten energisch auf und wenn jmd. glaubt, durch hochintellektuelle Beiträge sein fachliches Unwissen zu kaschieren, kriegt er Gegenwind!
 
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Clown gefrühstückt wär stark untertrieben. Den kompletten Cirque de Soleil.
 
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Ich fürchte ich war schnell genug.
:p

Immerhin. Ich frage mich grade, was der Hr. Peintinger wohl mit all seinen mißlungenen Kreuzungsprodukten gemacht hat. Womöglich :eek:hat er die sogar jagdlich abgeführt und eingesetzt (abführen und einsetzen lassen).
In der Regel hat man damals Hundekreuzungen und auch alles was in der Folge aus entstandenen Würfen nicht so war wie gewünscht, sie es in Form oder Wesen oder in der Ausbildbarkeit, erschossen...

Oder in "bunten Rotten" an schwarzen Sauen "verschlissen"...

Wenn man mal bei Gautschies Biographie über den alten Frevert nachliest, mithin ein prominenter jagdkynologischer Protagonist seiner Zeit, war das "Verschwindenlassen" leistungsschwacher Jagdgebrauchshunde eine überaus gängige Praxis.

Das war übrigens auch noch in meiner Kindheit so, auch bei "Zufallskreuzungen" ist kein Welpe alt geworden...und ich denke, dass es diese "Option" in einigen Ländern des östlichen (?) Europas noch immer gibt.
 
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ICH stehe aber im Grundsatz hinter dem bewährten System, (d.h. auch hinter dem KBGS oder Verein Hirschmann) wenngleich ich auch Menschen und Hunde außerhalb dieses Systems gleichermaßen respektiere wie akzeptiere (Spaltung, Ausgrenzung, Dogmatismus, etc. haben für die Menschheit noch nie was Besseres hervorgebracht).
Nochmals - ICH bin kein Richter und zumindest KEIN JGHV* Funktionär.

*und auch kein Funktionär in einem der angeschlossenen Zuchtvereinigungen inkl. VH oder KBGS.

Und ich hoffe wirklich und ehrlich für Dich, dass Du den Weg zu einem erfüllenden und rassespezifischen Einsatz für Deinen Hund und nach ehrlichem Bemühen auch den praktischen und ideellen Support des KBGS bekommst.

Für Dich und für alle anderen, die Dir auf dem gefühlt einfachste Weg folgen, in der Meinung dieser sei ausreichend, vielleicht sogar besser und zumindest bequemer und wer sich einem in den Weg stellt ist eh ein Idiot, hätte ich mir einfach gewünscht, dass Ihr Euch mit dem Thema doch etwas intensiver beschäftigt und der Sache selbstkritisch und auch etwas bescheidener genähert hättet.

"Haben wollen" ist ein sehr ehrliches aber auch plattes und im Kontext einer koplexen Hundenatur wie einem JGH und somit auch und besonders einem SH meines Erachtens: auch subobtimales Beschaffungsargument. Diese Einstellung zeigen Kinder im Zoogeschäft, die von der Mutter plärrend von der Vitrine mit den Zwergkaninchen weggezerrt werden...

Übrigens sind die Wesenszüge die man zum Erwerb solch eines Hundes braucht, auch alles Grundtugenden eines Nachsucheführers: selbstkritisches Hinterfragen, genaues Überlegen und zurchtlegen eines Konzeptes, auch mal einige Meter Entscheidungsweg zurück gehen können, Skepsis und Perfektionismus gegenüber der eigenen Leitstungsfähgkeit als Gespann und auch als Hundeführer, gewiss etwas Demut und Bescheidenheit im Auftreten.

Der Nachsucheführer DIENT - mit seiner Arbeit der Sache der Waidgerechtigkeit, dem Tierschutz, der Jagd !

Ein Nachsucheführer erwartet für seine Arbeit keinen Lohn - freut sich wenn nicht ein "Ey cool, habe ich ja doch getroffen, hatte doch gleich ein gutes Gefühl. Hmm, sach mal, kannste DAS [stolzer Schütze zeigt auf die Bache mit den deutlich sichtbaren Strichen] nicht schon mal an die Strasse ziehen und schon mal aufbrechen während ich die Karre hole?"] sondern ein herzliches Dankeschön für seine Arbeit und vielleicht sogar, nach duzenden von Kilometern Anfahrtsweg und vielleicht schmalem Geldbeutel, einigen Euros fürs Tanken kommen.
 
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und ich denke, dass es diese "Option" in einigen Ländern des östlichen (?) Europas noch immer gibt.
Nicht nur im.vermeintlich wilden Osten. Im Norden auch. Norwegen, Schweden oder Finnland. Nicht nur bei mangelnder Leistung. Alte Hunde ebenso. Kenne ein paar Wikinger die jeweils mehere Hunde haben. Aber nie einen Alten. Ein schwedischer Jäger erzählte mir mit 8 Jahren kommen seine Hunde weg.
 
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In der Regel hat man damals Hundekreuzungen und auch alles was in der Folge aus entstandenen Würfen nicht so war wie gewünscht, sie es in Form oder Wesen oder in der Ausbildbarkeit, erschossen...

Oder in "bunten Rotten" an schwarzen Sauen "verschlissen"...
Meine Überlegung war rhethorisch, mit einem Augenzwinkern Richtung heutiger Verhältnisse, insbesondere den Schreckensschilderungen von unbrauchbaren Heideterriern, Westfalenterriern, Spezialbracken, Wälderdackeln, Ardennenbracken, SSH und was dergleichen mehr an Zuchtversuchen rumläuft...
 
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Ein schwedischer Jäger erzählte mir mit 8 Jahren kommen seine Hunde weg.
Da verzichtet er auf ne Menge Erfahrung. Das Jagen mit einem älteren Hund ist eine ganz eigene Sache. Sich blind zu verstehen und aufeinander verlassen zu können, zu sehen, wie der Hund Situationen versteht und jagdlich ausnutzt, die Zusammenarbeit eines eingespielten Teams. Ich möchte es um nichts in der Welt missen.
 
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Da verzichtet er auf ne Menge Erfahrung. Das Jagen mit einem älteren Hund ist eine ganz eigene Sache. Sich blind zu verstehen und aufeinander verlassen zu können, zu sehen, wie der Hund Situationen versteht und jagdlich ausnutzt, die Zusammenarbeit eines eingespielten Teams. Ich möchte es um nichts in der Welt missen.
100% Zustimmung!
 
G

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Krawall?
Ich trete natürlich gegen Schwarzzuchten energisch auf und wenn jmd. glaubt, durch hochintellektuelle Beiträge sein fachliches Unwissen zu kaschieren, kriegt er Gegenwind!

Nur warst Du beim Thema "Schwarzzuchten" bei mir am falschen Adressaten. Abgesehen davon begegnet man "fachlichem Unwissen" nur mit intellektuellem Anspruch oder gar nicht. Zumindest in Deiner Position. Es kann jemand der "weltbeste" Nachsuchenführer, Richter, etc. sein. Soweit die intellektuell-sachliche Ebene nicht zur Funktion passt, bzw. der Bedeutung angemessen ist, bleibt der Mensch dahinter das, was ich nicht mehr schreiben soll.
 
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