Verhalten auf Drückjagd

Westwood

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Hallo zusammen,

ein bestimmt schon zigfach mal besprochenes Thema.
Da ich dieses Jahr aber noch drei Termine habe auf denen ich Jungjäger mitnehme und auch ein paar Mal gefragt wurde eine kurze Zusammenfassung wie ich das ganze angehe.
Nicht unbedingt der Goldweg, für mich funktioniert es so aber mehr oder minder erfolgreich, sicher wird der ein oder andere noch ein bisschen was ergänzen/dazu schreiben.

Erstmal zur Ausrüstung und zur Kleidung, ich bin nicht gerade ein Ausrüstungsfetischist, wichtig ist aber das ich mit meinem Zeug vertraut bin und es funktioniert.
Wenn ich eine Waffe habe mit der ich oft übe, Ansitze o.ä. macht es Sinn diese auch mit zu einer Bewegungsjagd zu nehmen. Kauft euch nicht zu beginn irgendwelche Waffen mit denen ihr dann keine Praxis habt und schleppt diese mit auf Bewegungsjagden, das geht schief!
Eine Drückjagdoptik macht Sinn, wenn ich aber noch keine habe oder nur wenige Jagden im Jahr bestreite komm ich auch mit einem Ansitzglas wie z.b. einem 3-12x56 klar, es limitiert nur bei sehr nahen Schüssen etwas. Auch heute habe ich die Vergrößerung auf einigen Ständen nie unter 3 Fach, es geht also.
Macht aber nicht den Fehler über Kimme und Korn schießen zu wollen, kein Glas mitzunehmen und dann im Anschluss Wild pardonieren zu müssen weil es 70 Meter entfernt steht.
Ein Drilling der trifft ist mehr wert als ein Selbstlader der Löcher in die Luft stanzt weil ich damit nicht klar komme...

Kleidung geh ich nach dem Prinzip so viel wie nötig, so wenig wie möglich.
Es gibt nichts schlimmeres wie drei Stunden auf einem Drückjagdbock zu stehen und sich den Arsch abzufrieren weil man nicht ordentlich angezogen ist.
Nicht nur das es unangenehm ist, man schießt auch deutlich schlechter wenn man die Finger nicht mehr krumm bekommt vor Kälte.
Deswegen ruhig eine Lage mehr anziehen und an Dinge wie Handschuhe, Schlauchschal etc. denken.
Etwas ausziehen und in den Rucksack stopfen ist immer möglich!
Heizwesten, Socken und Co. können an solchen Tagen echte Gamechanger sein.
Signalkleidung ist unabdingbar und bleibt auch während der gesamten Jagd am Körper, Sie wird nicht salopp über den Bock gehangen oder mitten im treiben gegen Tarnklamotten getauscht!
Sonst hab ich im Rucksack: Munition (in der Regel ne Packung), Taschenofen (Powerbank), Mütze, 5m roter Strick (Wild bergen, Hunde einsammeln, Anschuss Markieren), evtl. Tauschoptik (bei mir ein Rotpunkt), Kuli (Standkarten ausfüllen), erste Hilfe Set (Mensch&Hund), ein großes Baumwolltuch (Hände abwischen beim Aufbrechen, rutschige Stände abdecken), scharfes Messer, kleine Knochensäge und ne Kanne Kaffee (zum Schrauben und nicht so ein Klick Ding).
Klingt viel, passt aber in einen recht kleinen Rucksack.
Im Auto liegen dazu immer ein kleiner Ansitzstuhl und ein Schießstock, sollte man eine Jagd erwischen auf der es keine Sitze gibt muss man sich so nicht drei Stunden die Füße in den Bauch stehen.

Verhalten vor der Jagd, ich komme pünktlich(!) zum Sammelpunkt, eher ein paar Minuten früher.
Wenn schon eine Handvoll Leute da stehen schadet es nicht jeden zu begrüßen und sich beim einladenden für die Einladung zu bedanken, wenn es eine große Runde ist, kann man auch guten Tag in die Runde sagen, man stellt sich aber nicht stumm in die zweite Reihe... Der Name Gesellschaftsjagd impliziert ja schon das auch Gesellschaft zu so einer Veranstaltung gehört.
Während der Ansprache halte ich den Mund, höre bis zum Ende zu und wenn Dinge unklar sind Frage ich!!!
Da ist auch nix peinliches dran, wenn ich etwas nicht verstanden oder gehört habe, wird es auch anderen so gehen.
Ich merke mir die wichtigen Dinge... Freigabe, Uhrzeiten, wo und wie wird Aufgebrochen etc. etc.
Wenn Fahrgemeinschaften gebildet werden versuche ich mich Anzuschließen oder Teile mit wie viele Plätze ich im Auto frei habe, es ist unsinnig mit 5 Mann in einer Anstellergruppe mit 5 Fahrzeugen in den Wald zu fahren.

Im Wald angekommen parke ich mein Auto so das man noch daran vorbei kommt, sammle leise mein Zeug zusammen, schlage keine Autotür mit Wumms zu und verhalte mich im allgemeinen wie beim Ansitz auch und zwar ruhig.
Auf dem Weg zum Stand guck ich mir schonmal grob die Umgebung an, es schadet nicht sich in etwa zu merken wo vielleicht andere Stände, Straßen/Wege, Senken etc. sind die ich eventuell vom meinem Stand aus nicht sehe.
Am Stand angekommen höre ich dem Ansteller zu, Interessant sind Gefahrenbereiche, woher kommen die Treiber, wo sind vielleicht bekannte Wechsel etc etc. In der Regel geht das Gespräch mit dem Ansteller aber nicht so tief und es wird nur kurz Waidmannsheil gewünscht.
Auf dem Stand schaue ich wo meine Nachbarn stehen (kurze Verständigung), wo sind Wechsel, wo sind Lücken im Bewuchs in denen ich schießen kann, wo kann ich keinesfalls schießen (z.b. Nachbar).
Ich teile meine Stände immer in Korridore ein und lege schon im Vorfeld fest wo, wie, was und warum.
Alles was ich im Vorfeld schon aufgesogen habe verschafft mir später Zeit zum Ansprechen und Schießen, wenn ich bei Anlauf hastig die Lücke im Bestand suche weil ich mir vorher keine Gedanken gemacht habe ist das sehr viel stressiger wie mitzufahren und z.b. ab einem markanten Geländepunkt zu wissen das zehn Meter weiter eine Chance kommt.
Auch ist es von Vorteil schon während dem durchschwingen zu Wissen das gleich ein Nachbarschütze, eine Straße oder Bebauung auftaucht und ich nicht durchziehen kann.

Dann versetze ich meinen Stand und mich in die Lage das alles funktioniert, heißt für mich Laub vom Stand runter schieben, evtl. was unter die Füße legen damit ich sicher stehe, Waffe laden, Riemen runter, Waffe so ablegen das ich dran komme.
Wenn ich mich auf dem Stand drehe, wegen Hundgeläut o.ä. lege ich die Waffe immer vor mich, es kommt oft genug vor das Wild plötzlich vor einem Steht, wenn ich mich dann groß umdrehen muss, die Knifte mit großem Geklapper in die Schulter werfe ist der Anblick in der Regel genau so flott verschwunden wie er kam.
Ich bin und bleibe während der gesamten Jagd aufmerksam, ruhig und fokussiert!!!
Vor allem in den Phasen in denen man denkt das nichts passiert hat man oft den größten Erfolg, entweder direkt nach beziehen des Standes weil das Wild schon durchs anstellen aufgerührt wird, in Ruhephasen während der Jagd weil Wild sich aus dem Treiben stiehlt, unmittelbar nach Ende des Treibens weil angerührtes Wild zurück wechselt.
Wenn mir Diana hold ist und mich etwas anwechselt, spreche ich erst an.....
Bei Rehwild (tlw. bei Füchsen) das nicht hochflüchtig kommt ist es oft möglich dieses durch einen Impuls wie pfeifen kurz zu stoppen, ruhig mal ausprobieren, klappt ziemlich oft.
Wenn Art, Geschlecht, Gewicht etc. etc. sicher passen kann ich sehen ob ich das Stück sicher und sauber erlegen kann, keine Experimente oder mal versuchen sondern ordentlich!
Leider erlebt man immer wieder das gerade Leute die unterm Jahr vielleicht nicht so viele Möglichkeiten zum Jagen haben und evtl. zusätzlich nicht auf allzu vielen Bewegungsjagden unterwegs sind einen immensen Druck verspüren Strecke zu machen, leider oft zu lasten vom Wild, wenn es nicht passt lasst es einfach laufen, wenn ihr nicht sicher ansprechen konntet, lasst es einfach laufen, wenn ihr euch in dem Moment nicht fühlt, lasst es laufen.
Es ist sehr viel unbefriedigender im Anschluss unklare Anschüsse zu melden, zerschossene Stücke abzuliefern oder anderweitig negativ aufzufallen als keine Strecke vorzuweisen!
Sollte trotz der ganzen Vorsicht was in die Hose gegangen sein, ruhig bleiben, Anschuss merken und diesen nach Ende der Jagd ordentlich markieren, nicht mit einem Taschentuch oder was in der Richtung sondern ganz klar und gut erkennbar, ich hab dafür immer einen Signalroten Strick im Rucksack von dem ich ein Stück abschneide wenn es nötig ist und damit den vermeintlichen Anschuss markiere.
Natürlich bietet man dem Nachsuchführer der den Anschuss im Nachgang kontrolliert auch an gerade mit zurück zum Stand zu kommen und ihn einzuweisen wenn er möchte bzw. ihm anderweitig zu helfen wenn nötig.
Wenn man erfolgreich war und etwas erlegen konnte richtet man sich nach der morgendlichen Ansprachen, auf den meisten Jagden auf denen ich bin heißt das zentral aufbrechen, heißt man zieht die Stücke wenn möglich schonmal auf den nächsten Weg oder Sammelpunkt und sollte es so sein das schweres Wild dabei ist hole ich mir Hilfe durch Ansteller oder Mitjäger, auch hier ist der Strick wieder praktisch.

Wenn die Jagd vorbei ist und ich allen Pflichten an meinem Stand nach gekommen bin geht es zurück zum Sammelplatz oder je nachdem wo man ist nach Hause... Hierbei muss keine Rekordzeit aufgestellt werden wer zuerst aus dem Wald ist! Auch wenn Hahn in Ruh ist sind noch Treiber, Mitjäger, Wild und vor allem Hunde im Busch unterwegs!!!
Ich fahre also angepasst!
Wenn ich Hunde sehe die allein on Tour sind nehme ich diese mit und/oder rufe die Nummer an die meist auf der Weste steht.
Wenn ich Treiber oder andere Jäger sehe die zu Fuß unterwegs sind, fahr ich ran und frage ob ich wen mitnehmen kann, eine Gesellschaftsjagd ist keine Egoisten Veranstaltung.
Persönlich schaue ich immer das ich zumindest zum Strecke legen etc. noch da bleibe wenn dies im Abschluss geschieht, wenn das nicht möglich ist sage ich zumindest Bescheid das ich schon weg bin.
Leute die sich einfach aus dem Staub machen finde ich immer recht unangenehm.
Schüsseltreiben muss dann jeder für sich selbst Wissen, ich schau oft kurz vorbei, von den ausufernd eskalierenden bin ich aber auch kein Fan....

Ich bin mir sicher da kommt noch ein bisschen was bei und ich hab einiges vergessen...

Schöne Grüße und eine erfolgreiche Restsaison

Westwood
 
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Gute Darstellung - wie schön zu lesen, daß es noch Jäger mit jagdfachlichen und sozialen Kompetenzen gibt.
Von Solchen können Jungjäger viel lernen....!


Anmerkungen : Anschüsse markiert man am besten mit farbigem Papierband (kann draußen bleiben, da verrottend) oder ggfs Kunststoff-Trassierband, davon sollte man in jeder Jagdjacke etwas haben - die Ansteller haben davon dabei und geben das auch noch aus an Schützen. i.d.R. werden Anschüsse auch mit dem Ansteller gemeinsam angesehen und markiert.

Jeder Schuß wird gemeldet, auch eindeutige/vermeintliche Fehlschüsse, da i.d.R. mit Hund noch kontrolliert wird.
Nach 2 ungeklärten Schüssen (Wild nicht im Sichtbereich verendet) stellt man die Jagd ein.
In Rotten oder Trupps von Wild schießt man nicht hintereinander mehrfach auf verschiedene Stücke, ohn zu sehen, daß die Beschossenen liegen.
Bei großen Jagden erleichtern Standkarten, die man ehrlich und genau ausfüllt, die Abarbeitung von Nachsuchen und Planung der höchsten Jagd.
Dabei verzichte ich auf die Dokumentation der heimischen Singvogelwelt, auch wenn das der einzige Anblick war.
 
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Westwood

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einzige kl. Anmerkung : Anschüsse markiert man am besten mit farbigem Papierband (kann draußen bleiben, da verrottend) oder ggfs Kunststoff-Trassierband, davon sollte man in jeder Jagdjacke etwas haben - die Ansteller haben davon dabei und geben das auch noch aus an Schützen. I.d.R. werden Anschüsse auch mit dem Ansteller gemeinsam angesehen und markiert.

Hast du vollkommen recht, Vergesse ich aber gerne und deswegen nehme ich immer den Strick mit 😅
Fand es früher nur unfassbar nervig wenn ich selbst Anschüssen kontrolliert habe und dann irgendein Held sein berotztes Taschentuch in einen Busch geklemmt hat als Markierung...
Am besten noch bei starkem Regen oder wenn Schnee liegt.
 
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Gute Zusammenfassung (y)

Ich möchte nochmal auf den Punkt mit der Heizkleidung eingehen, Stichwort "Gamechanger". Viele Traditionalisten rümpfen da drüber natürlich die Nase, aber ihr müsst ja keinem Erzählen das ihr sie anhabt und sie auch nicht anschalten wenn es doch zu warm ist !

Haben ist im Zweifel besser als brauchen, man kann die Heizweste (die günstigen von Amazon mit ordentlicher Powerbank reichen) dann vor dem Schüsseltreiben ausziehen wenn man eh die Stiefel und die Knarre ins Auto bringt. Wenn die harten unbedingt in Norwegerpulli und alter Tarnhose im Wald stehen möchten bei -5 Grad dann lasst sie und lächelt leise (und warm).

Wo ich auch gerne in die Diskussion gehe auch wenn mir ein alter Hase komisch kommt ist die Warnkleidung. Da gibt es ein "Zu Viel Orange" einfach nicht, das gilt für Schützen und Treiber. Da kann man ruhig den Tag rumlaufen wie ein "Müllmann" solange man auf ein par hundert Meter wahrgenommen wird.

Anschüsse markiert man am besten mit farbigem Papierband (kann draußen bleiben, da verrottend)

 
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Gute Zusammenfassung (y)

Ich möchte nochmal auf den Punkt mit der Heizkleidung eingehen, Stichwort "Gamechanger". Viele Traditionalisten rümpfen da drüber natürlich die Nase, aber ihr müsst ja keinem Erzählen das ihr sie anhabt und sie auch nicht anschalten wenn es doch zu warm ist !

Haben ist im Zweifel besser als brauchen, man kann die Heizweste (die günstigen von Amazon mit ordentlicher Powerbank reichen) dann vor dem Schüsseltreiben ausziehen wenn man eh die Stiefel und die Knarre ins Auto bringt. Wenn die harten unbedingt in Norwegerpulli und alter Tarnhose im Wald stehen möchten bei -5 Grad dann lasst sie und lächelt leise (und warm).

Wo ich auch gerne in die Diskussion gehe auch wenn mir ein alter Hase komisch kommt ist die Warnkleidung. Da gibt es ein "Zu Viel Orange" einfach nicht, das gilt für Schützen und Treiber. Da kann man ruhig den Tag rumlaufen wie ein "Müllmann" solange man auf ein par hundert Meter wahrgenommen wird.



das kauft man günstiger bei Grube und Kox, da gibts auch noch weitere gute Ausrüstung für Jagd und Forst.
 
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So sieht es aus. Ich würde noch dazu fügen, dass man mit der Kombination aus Waffe, Glas, und Munition im dem Kalenderjahr schon 2-3mal im Schießkino oder auf den Laufenden Keiler geschossen hat. Außerdem sollte man keine neuen Geschosse für sein Kaliber das erste mal auf einer Drückjagd auf Wild einsetzen. (Hab ich alles schon selbst falsch gemacht)
 
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Danke, hervorragend geschrieben @Westwood
Was ich noch mache:
- mit dem Laserentfernungsmesser im Fernglas die nähere Umgebung "abtasten", gerade die Enden eines Schusskorridors
- immer Süßigkeiten einpacken
- Wasser ohne Kohlensäure einpacken, zusätzlich zum Kaffee. Damit kann man auch mal ein Auge oder eine Wunde ausspülen
- Handy mit der Uhrzeit für "Hahn in Ruh" auf Alarm stellen
 
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Günstiger als 5,50 Eur mit Lieferung frei Haus ? Dafür brauche ich zu wenig von dem Band das ich da noch ein bis zwei Euro sparen müsste...
 
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Find auch, das ist hervorragend be- und geschrieben. (y)

Beim Anpfeifen, insbesondere von Füchsen, bin ich anderer Meinung. Die reagieren unwahrscheinlich schnell - und nicht selten mit einer 180° Kehrtwende. Die ist dann gerne genau in dem Moment wo man abdrückt und man schießt komplett ins Leere. Ich für mich mach das daher grundsätzlich nicht mehr, auch nicht bei der normalen Ansitzjagd.
Ich weiß, ist ein schwieriges Thema. Aber wenns mal geknallt hat ists in aller Regel ganz sicher vorbei mit der Chance, wenn er nicht gleich stehenbleibt hingegen "nur vielleicht".
 
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Gute Darstellung. In meinem Rucksack befindet sich noch eine kleine Klappsäge, die mit der Doppelzahnreihe. Zum frei schneiden, falls das am Stand nicht gut genug gemacht wurde, oder durch Nassschnee Äste reinhängen, die bei der Vorbereitung nicht als Problem erkannt worden sind. Vielleicht machst du das aber auch mit deiner Knochensäge.

Guillermo
 
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Sehr schön und vielen Dank für die Zusammenstellung!

Nur bei der Waffe mache ich es etwas anders wenn Menschen und/oder Hunde anwechseln. Dann halte ich das Gewehr mit Mündung nach oben, Schaftkappe auf die Stand-Umrandung oder meinen Sitz, Hand weg vom Abzug.
 

Westwood

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Ich bin mir sicher da kommt noch ein bisschen was bei und ich hab einiges vergessen...

Schöne Grüße und eine erfolgreiche Restsaison

Westwood

Nachtrag...

Was mir auf vielen Jagden ein bisschen kurz kommt ist die Sicherheit der Hunde....
Je nach Munition die ich schieße muss ich biestig aufpassen was ich da veranstalte, selbst schieße ich nur wenn der Hund weit vom Stück weg ist und in einem Winkel zum Stück unterwegs ist der eine Gefährdung möglichst ausschließt.
Wenn man mal die Chance hat irgendwo ein Anschussseminar mitzumachen, unbedingt in Anspruch nehmen!
Die Winkel in denen tlw. Splitter aus so einem beschossenen Stück fliegen sind erschreckend!

Zusätzlich das Thema krankes Wild....
Wenn mich pers. krankes Wild anwechselt schieß ich drauf sobald Sicherheit gegeben ist.
Hier ist für mich der Tierschutzgedanke vorrangig und die Gewinnung von Wildbret rutscht nach hinten.
Das muss jeder für sich selbst entscheiden, ich fahr aber lieber mit 40 Kilo zerballerter Sau auf der Ladefläche heim als beim Schüsseltreiben 20€ für einen geschlagenen Hund vom Nachsuchenführer in den Hut zu werfen.
 

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