Verhalten von Teilnehmern auf Bewegungsjagden

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#61
Eigentlich bin ich ja mit Dir durch, aber stell Dir mal vor, dass ich mit 3 Deiner ehemaligen Kollegen eine enge Freundschaft pflege und einige weitere durchaus schätze, aber leider hat das Bild dieses Berufsstandes in den letzten Jahren einige Risse bekommen. Falls Du, in Deiner überheblichen Art, mal erleben möchtest wie ein Forstamtsleiter, gemeinsam mit seinen Revierbeamten eine Jagd so zelebrieren kann, wie es die Tradition fordert, könnte ich Dir Adressen nennen. Da verschwindet kein Wild in ominösen Kühlwagen um für 0,30/kg den Weg allen Wildbrets zu gehen und wer sich über Brauchtum lustig macht, kann den Hof fegen, aber nimmt nicht an der Jagd teil.
 
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#64
Aber noch einmal zum Schüsseltreiben: bei uns kommt direkt nach der Jagd ein professioneller Cateringbetrieb( ich hasse eigentlich solche Anglismen), dort kann man eine Suppe oder Ähnliches kriegen - das war’s dann!
Von uns hat kaum jmd Interesse, im Nov/Dez jeden zweitenTag oder noch mehr pro Woche in einerKneipe herumzuhängen, und das Horrido-Lied zu hören! Darauf verzichte ich gerne!
 
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#65
Die initiale Beobachtung ist eigentlich ziemlich unspektakulär.

Die Welt ist voller besonderer Menschen.

Habe herzliche, sehr herzliche aber auch anonyme Jagden mit oder ohne Strecke legen erlebt.

Was ich wirklich nicht verstehen kann ist , dass die Leute zum Teil trotz eigenem Anteil an der Strecke vor der Überreichung der Brüche abhauen.
 
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#66
Brauchtumsmätzchen, wie Jagdhornbläserei,
Die Kunst ist eine Hure. Ich fürchte, es ist nicht so, daß irgendwer gezwungen werden müßte, das Jagdhorn zu gebrauchen.

Die Motive zur Etablierung dieser musikalischen Tradition mögen fragwürdig gewesen sein, sie hat sich jedoch schon lange emanzipiert und, wie es keine andere Kunstform kann, von der Gelegenheit Besitz ergriffen. Ein GIG von vielen.
 
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#67
@äsungsfläche: ich habe durchaus an sehr kultivierten und stilvoll durchgeführten Jagden teilgenommen, und auch jetzt wird durchaus noch die repräsentative Strecke verblasen ( und dafür wird auch kein Bläserkorps importiert, das machen die Forstbeamten hier selbst), aber die Einstellung zur Jagd wird nüchterner - es ist eben ein Unterschied, ob man mal an einer solchen Jagd teilnehmen darf, oder ob man das beruflich macht!
 
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#69
Lass sein, wir kommen auf keinen Nenner und auf persönlich habe ich keinen Bock.
Nicht jeder hat das Glück sein Hobby zum Teil seines Berufes machen zu können und für mich gilt, dass ein Teil meines Urlaubs für Jagdtage drauf geht und die geniesse ich vom gemeinsamen Frühstück bis zum gemeinsamen Schüsseltreiben und ich geniesse, dass wir Generationenübergreifend zusammen jagen und feiern.
Das macht es für mich aus, würde ich es als Belastung empfinden, würde ich die Intensität runterschrauben.
 
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#71
Aber noch einmal zum Schüsseltreiben: bei uns kommt direkt nach der Jagd ein professioneller Cateringbetrieb( ich hasse eigentlich solche Anglismen), dort kann man eine Suppe oder Ähnliches kriegen - das war’s dann!
Von uns hat kaum jmd Interesse, im Nov/Dez jeden zweitenTag oder noch mehr pro Woche in einerKneipe herumzuhängen, und das Horrido-Lied zu hören! Darauf verzichte ich gerne!
Das hört sich jetzt schon ganz anders an ,als einige Postings vorher.:unsure:

Gruß Seppel
 
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#72
Ist schon frech , oder ?
Da versucht jemand den Mist eines Anderen wieder gerade zu biegen .
Schön für ihn.
Eins ist aber sicher, so wie diese Herren sich hier aufführen, habe ich im Busch noch keinen erlebt.

@äsungsfläche.
Traurig ist das diejenigen auch noch willige Helfer unter den privaten bekommen, die nicht mal bemerkt haben wie sie da verarscht werden, in dem sie bezahlen, was andere müssen.
Mir müsste man Geld für meinen Aufwand bieten, damit ich denjenigen die Arbeit abnehme.
 
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