Verhalten von Teilnehmern auf Bewegungsjagden

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#76
Schön für ihn.
Eins ist aber sicher, so wie diese Herren sich hier aufführen, habe ich im Busch noch keinen erlebt.

@äsungsfläche.
Traurig ist das diejenigen auch noch willige Helfer unter den privaten bekommen, die nicht mal bemerkt haben wie sie da verarscht werden, in dem sie bezahlen, was andere müssen.
Mir müsste man Geld für meinen Aufwand bieten, damit ich denjenigen die Arbeit abnehme.
Kriegst Du als Kirrdödel Deines Jagdherrn Lohn?
 
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#77
xxx

Übrigens halte ich die Teilnahme am Schüsseltreiben für ziemlich unnötig und überflüssig! Schüsseltreiben gibt es hier bei den meisten DJ nicht mehr, und wenn doch, dann krieche ich meistens noch im Busch herum und suche Invaliden, während der Rest bei Horrido und Waidmannsheil sich die Plautze voll haut!
hallo. Mein tiefstes Mitgefühl ;):D
Mich findest du bei der Truppe, die Sauen aufbricht und auch sonst noch Dinge tut, die einfach dazu gehören.
Den Schüsseltrieb danach, den will ich nicht missen. Sitzt man dann nämlich mit dem harten Kern Gleichgesinnter! zusammen und wird stets als einer der Letzten ausgekehrt. Da kann so manche Jagd zuvor nicht mithalten, was so ein Schüsseltrieb wieder wettmacht (y)
 
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#79
hallo. Mein tiefstes Mitgefühl ;):D
Mich findest du bei der Truppe, die Sauen aufbricht und auch sonst noch Dinge tut, die einfach dazu gehören.
Den Schüsseltrieb danach, den will ich nicht missen. Sitzt man dann nämlich mit dem harten Kern Gleichgesinnter! zusammen und wird stets als einer der Letzten ausgekehrt. Da kann so manche Jagd zuvor nicht mithalten, was so ein Schüsseltrieb wieder wettmacht (y)
Wie gesagt, bei uns gibt es nur noch bei ein paar Repräsentativjagden ein Schüsseltreiben.
Das war früher anders, aber da gab es auch nicht die Vielzahl der Jagden mit diesen hohen Strecken!
 
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#80
Ich wusste doch, daß du keine Ahnung hast wovon du redest. Danke für die Bestätigung.
das was du @äsungsfläche ins Stammbuch geschrieben hast, war aber schon eindeutig zu verstehen.
Gedolmetscht: " Ihr Idioten, bezahlt auch noch dafür, für andere die Kastanien aus dem Feuer zu holen! "

Cast hat gesagt.:
@äsungsfläche.
Traurig ist das diejenigen auch noch willige Helfer unter den privaten bekommen, die nicht mal bemerkt haben wie sie da verarscht werden, in dem sie bezahlen, was andere müssen.
Mir müsste man Geld für meinen Aufwand bieten, damit ich denjenigen die Arbeit abnehme.
Gehörst du eigentlich irgendwo dazu, oder bist du nur irgendwie dabei? o_Oo_O
(Deine Sicht dazu kann ich mir aber jetzt schon lebhaft vorstellen.... )
 
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#81
Da ich ausschließlich IM Treiben unterwegs bin, sehe ich schon die eine oder andere unschöne Geschichte und da hier von einigen das Hohe Lied der perfekten Jagd bei den Staatsforstbetrieben gesungen wird, die krassesten Beispiele:

An einem Sitz, auf dem sich der Jagdscheininhaber gerade beschwert, weil der Sitz so unmöglich ist und er auf der obersten Sprosse nicht stehen kann, jagt ein Wachtel ein Reh vorbei.
Reh fliegend, Wachtel Bauch am Boden. Erster Schuß okay gerade nach vorne, zweiter Schuß okay, dritter Schuß Richtung des Nachbarschützen, vierter und fünfter Schuß über die linke Schulter ohne Kugelfang über die Kuppe, das Reh war der höchste Punkt, in die Wipfel der Dickung................
Ich stelle den Menschen von Angesicht zu Angesicht senkrecht, Einsicht gleich null.
Nach der Jagd habe ich dem Jagdleiter meine Beobachtung mitgeteilt und der RL entgegnet: das kenn ich schon vom Kollegen XY von der Telefonzellenfraktion, dass er einen sehr schnellen Zeigefinger hat. :oops: Ich war zuerst sprachlos und habe ihn dann darauf aufmerksam gemacht, dass das dann nicht mehr fahrlässig, sondern zumindest grob fahrlässig ist, wenn ihm das bekannt ist.
Ich habe beiden dann erklärt, dass ich die kommenden Jagden kommentarlos verlassen werde, wenn der Mensch XY am Sammelplatz zu sehen ist. Ihm wurde dann nach einigem hin und her hinter den Kulissen ein zweijähriges DJ Verbot bei den BaySF ausgesprochen.
RL eines weit über die Grenzen Bayerns bekannten Reviers.
Später habe ich eine Jagd dankend abgelehnt, bei der jener Mensch im Verteiler der Einladung stand. Begründung: siehe oben!

Gerade zwei Wochen her, die Bausaujäger sprengen eine Rotte und die Hunde jagen in alle Richtungen. Es schießt um mich rum recht ordentlich und nach gut 5 Minuten sind die Hunde zurück, nur meine alte Hündin fehlt noch. Ein Blick aufs Garmin zeigt: L stellt in 1,2 km.
Ich mache mich auf den Weg und frage die nächste Schützin ob sie die Sau und meinen Hund gesehen hat.............Nein, weder noch........obwohl das Garmin zeigt, dass der Hund etwa 30m am Sitz vorbei ist..........."Aber mein Freund hat eine Sau geschossen" und zeigt in die Fluchtrichtung der Sau, auf der meine Hündin drauf war. Ich laufe weiter und frage ob er, der Freund, Hund und Sau gesehen hat............Nein, aber er hat da oben eine Sau geschossen und zeigt auf die Kuppe, auf der am Anschuß eine Sau liegt. Leider genau in Richtung seiner Freundin. :oops: Kugelfang max. 30 cm.
Ich habe ihn dann gefragt ob sie denn so einen gute Lebensversicherung abgeschlossen hat und habe ihn stehen gelassen.
Von weitem habe ich dann meine Hündin gesehen, wie sie auf einem Waldweg zurück läuft, immer wieder mit Kontaktlaut gebend und etwa 20m an einer weiteren Jägerin vorbei.
Diese habe ich dann gefragt, ob sie mir sagen kann ob aus Richtung des Standlaut gebenden Hundes ein Schuß gefallen ist, oder sie sonst etwas zweckdienliches sagen könne, völlig konsterniert blickt sie vom Handy auf................."Welcher Hund??"
Auch hier habe ich den Jagdleiter über die Geschichte informiert und die Antwort war: aber das kann doch gar nicht sein, das ist ja ein Studienkollege von mir. :rolleyes:
Auf mein Angebot, die Sachlage vor Ort mit den Beteiligten zu klären ist er allerdings nicht eingegangen.

Wie gesagt, die krassesten Beispiele.


Bausaujäger
 
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#82
Wie gesagt, bei uns gibt es nur noch bei ein paar Repräsentativjagden ein Schüsseltreiben.
Das war früher anders, aber da gab es auch nicht die Vielzahl der Jagden mit diesen hohen Strecken!
Du als HF / Nachsuchender hast eben deinen Aufgabenbereich.... ich gönne mir meinen (weil ich ja eigentlich nicht müsste). Wir suchen uns es aber beide selber aus?
Eine Jagd ohne Schüsseltrieb, das ist wie ...... ? Oh weia, da fielen mir jetzt einige üble Vergleiche ein ;)
Natürlich kann ich es mir vorstellen, dass dein Jagdtag anders abgeht, als meiner!
 
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#84
@Westwood: gute Zusammenstellung. Aber das sind "Schießer" oder "Schützen" und keine Jäger (wenn ich diesen Begriff mit dem ganzen drum und dran mal holistisch definiere).

In staatlichen Revieren je nach politischen Vorgaben gerne gesehen weil Kohle rein kommt und keine doofen Fragen oder gar Ansprüche kommen. Schießen, schießen, schießen, auch wenn man nicht richtig ansprechen gelernt hat.
@Black Grouse , ich denke, Du folgst da gedanklich einem Klischee. Es mag bei rein kommerziellen Jagden so sein, da fehlt mir die Erfahrung.

Für die staatlichen Jagden, wie Du sie nennst, die ich kenne (bei den Landesforsten), verhältst Du dich auch als Bezahljäger keinesfalls so, ohne entsprechend sanktioniert zu werden und ganz sicher ruckzuck zur 'Persona non grata' zu werden und dem immer kleiner werdenden Kreis der Bezahljäger nicht mehr anzugehören.

Ich erlebe das 'nicht so viel Glück beim Ansprechen gehabt' eher auf den privaten Jagden und da schaut man, weil man den Schützen ggf. gut kennt und/ oder befreundet ist, auch mal geflissentlich darüber hinweg.

In Privatjagden und auf nicht kommerziellen Jagden wird man diese Leute nur sehr selten sehen.

Diese Menschen sind typische "Mitnehmer" (komme hier billig zur Jagd und mach mal mit ! Oder: Habe schließlich dafür bezahlt, jetzt kann ich auch schießen und mich verhalten wie ich will. Kunde ist König!" etc.
Doch, wenn man sie sieht, sieht man diese Menschen eher auf den privaten Jagden. Auf den 'interessanten' Jagden der Landesforsten ist es nicht zwingend billig und als Bezahljäger rutscht man da auch nicht ganz so schnell auf die Gästeliste.

Für viele Menschen ist die Wild heutzutage nur noch ein Hobby unter vielen. Im Winter Ski, im Sommer Golf, zwischendurch paar Fernreisen und im Herbst mal bissle ballern gehen heißt die Devise.

Die Sache an sich, ist nicht neu. Diese Zeitgenossen gab es schon immer. Und sie waren sicherlich aus maßgeblich daran beteiligt, dass die Jagd an sich so in Verruf gekommen ist.
Möglicherweise ist das nicht von der Hand zu weisen und Du hast Recht. Auf die Gefahr hin, dass Du mir gram bist und ich damit auch ein Klischee bediene, entstammen genau die, die ich diesbzgl. kennengelernt habe, in vielen Fällen deinem Berufsstand (wenn ich deinen Beruf richtig in Erinnerung habe). ;)


Grosso
 
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#85
Leute, was soll das??
Idioten gibts überall - ist nicht abhängig vom Berufsstand. Wir sollten aber nicht mit Vorurteilen aufeinander losgehen - es gibt auch unter allen ordentliche Leute, sogar bei Jägern!

Eines noch zur Ergänzung: Da ich oft weite Strecken zur Jagd fahre, habe ich auch schon die eine oder andere Jagd frühzeitig verlassen. Allerdings nie ohne kurz an der Jagdleiter heranzutreten, mich zu bedanken und mich abzumelden ( auch bei Bezahljagden ).
 
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S

scaver

Guest
#86
Der Thread hat Potential hinauf bis nach Brüssel, in die heilige Hallen der EU Bürokratie, hier mit meiner seltenen Zustimmung.
Wieso hat die EU die eindeutige und lebensmittelhygienische Unsitte der Fleischbehandlung von ausgenommenen oder nicht aufgebrochenen Wildtieren, die der menschlichen Ernährung dienen sollen und müssen, das sogenannte Streckenlegen einiger seiner Mitgliedsstaaten, nicht längst verboten.
Das ist schon merkwürdig, dass die EU, die sich ja in Alles einmischt, nicht handelt.
sca
 
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#87
Leute, was soll das??
Idioten gibts überall - ist nicht abhängig vom Berufsstand. Wir sollten aber nicht mit Vorurteilen aufeinander losgehen - es gibt auch unter allen ordentliche Leute, sogar bei Jägern!

Eines noch zur Ergänzung: Da ich oft weite Strecken zur Jagd fahre, habe ich auch schon die eine oder andere Jagd frühzeitig verlassen. Allerdings nie ohne kurz an der Jagdleiter heranzutreten, mich zu bedanken und mich abzumelden ( auch bei Bezahljagden ).
Nee, da hat er schon recht Ärzte sind schon die Kracher . Alles vom Feinsten und keinen Plan
 
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#88
Auch bei „unseren“ Jagden gibt es unglaubliche Vorfälle! Ich habe erlebt, dass eine Person des öffentlichen Lebens😉sich bei der Ansprache eines IIIer Hirsches etwas verzählt und statt der sechs Enden auf beiden Seiten hatte der Hirsch 9 Enden - auf jeder Seite! Auf meine Frage, was er da angesprochen habe, antwortete er rotzfrech:“Das sehen Sie doch, ich habe überhaupt nicht angesprochen!“ Na ja, dieTrophäe wurde eingezogen genau wie der doppelte JBKB....
 
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#89
@äsungsfläche: wo bleibt denn wild noch 4 std. liegen? wo ich war, haben sie es zwischendurch eingesammelt. pausen sind nicht selten geplant, auch nicht beim forst. das legen der gesamten strecke finde ich aus hygienischen gründen nicht mehr richtig (putzt auch niemand mehr mit grasbüscheln aus). brauchtum (verblasen und schüsseltrieb) kommt deshalb nicht zu kurz, wenn es gewünscht ist. direkt im wald bei lagerfeuer oder gulaschkanone ist natürlich der oberhit!! ganz große jagden sind sehr anonym und wahrscheins mehr ein tummelplatz für schräge vögel. bei vielen forstlichen jagden finden sich trotzdem öfter die gleichen üblichen verdächtigen. kommt vermutlich ganz auf die gegend an. vorurteile in richtung ausrüstung, auto ..... sind aber nicht von der hand zu weisen. man sieht schon, ob einer mit zaster auch ein aktiver jäger ist oder blos teilnehmer. die 100.000 er - schüssel steht bei ersterem daheim in der garage aber nicht im wald und die ausrüstung, kleidung ist zweckmäßig anstatt modekonform wie im katalog. aber jedem sein glück.... https://www.youtube.com/watch?v=dPM3wPhaMvE :)
 
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Übrigens halte ich die Teilnahme am Schüsseltreiben für ziemlich unnötig und überflüssig! Schüsseltreiben gibt es hier bei den meisten DJ nicht mehr, und wenn doch, dann krieche ich meistens noch im Busch herum und suche Invaliden, während der Rest bei Horrido und Waidmannsheil sich die Plautze voll haut!
Hör auf zu meckern, Du willst es so !

Remy
 
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