Verrat

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#1
Soso, der Innenminister hat also Wort gehalten? Die geplante "Überarbeitung" der EU-Feuerwaffenrichtlinie bringt keine Verschlechterungen für Jäger, soll er versprochen haben.

Fakt 1
Die Freiheitsfeinde in Brüssel von der EU-Kommision nehmen die Anschläge krimineller Wahnsinniger mit illegal beschafften Kriegswaffen in Paris als willkommenes Alibi her, um den Waffenbesitz unbescholtener gesetzestreuer Bürger zu beschneiden. Das wird helfen!
Prompt sendet der heilige Innenminister seine Staatssekretärin nach Mordor aus, damit sie den unglaublich unsachlichen "Vorschlägen" zustimmt. Und eine üble Brühe war das! Zack, zugestimmt!

Fakt 2
Durch Proteste von allen Seiten musste der "Vorschlag" geändert werden. Damit dies möglichst undemokratisch und hinterhältig stattfinden kann, ist der "Trilog" vorgesehen. Das ist eine intransparente Verabredung in Hinterzimmern. Betroffene haben zu diesem Sektenzirkel natürlich keinen Zutritt.
Als sich die Türen dieses Mülleimers wieder öffneten, kam der jetzt zur Abstimmung kommende Entwurf heraus. Um den Terrorismus zu bekämpfen, werde ich demnächst mein 20er-Gewehrmagazin vernichten müssen. Außerdem wurde das Ende des Internethandels mit legalen Waffen beschlossen. Leck mich, damit ist der Terror wirklich am Ende!

Fakt 3
Anstatt täglich im Strahl zu kotzen, kriecht die Wild und Hund politisch korrekt auf allen Vieren um das BMI herum. Auf Seite zwölf der Ausgabe zwei wird dem lieben Thomas d.M. der Hintern sauber geleckt.

Handelt es sich um Blödheit? Soll ich als Betroffener verhöhnt werden? Steht die WuH auf Seiten der Entwaffnungsfanatiker-Gutmenschen? Was soll das alles? Warum verratet ihr uns Legalwaffenbesitzer? :no:

Redaktion, schämt euch! Schande! :thumbdown:
 
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#2
In der Tat, von der Wild & Hund hätte ich mir deutlich mehr Berichterstattung zu dem Thema gewünscht. Natürlich ist sie eine Jagd- und keine Waffenzeitschrift, aber das Thema ist ja nun nicht unwichtig. Das gilt auch für manche anderen Jagdpolitischen Themen. Die W&H ist nun einmal eine viel gelesene und könnte mobilisieren.

Hab jetzt zufällig in einigen Ausgaben der Visier die Berichterstattung dazu gelesen, das war schon um Klassen besser.

Früher hatte ich den Eindruck, dass Jagdpolitische Themen in der DJZ besser vertreten sind, aber das ist wohl auch schon länger vorbei.
 
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#3
Habe mein ABO vor 1 Monat eingestellt......scheinbar keine Fehlentscheidung.
 
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#4
Soso, der Innenminister hat also Wort gehalten? Die geplante "Überarbeitung" der EU-Feuerwaffenrichtlinie bringt keine Verschlechterungen für Jäger, soll er versprochen haben.
Er ging wohl fälschlicherweise davon aus, dass kein Jäger Interesse daran hat, mit einem 30 Schuss Magazin - geladen mit drei Patronen - zur Jagd zu gehen. ;-)
 
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#6
Moin!

Hey, langsam bitte. Auch in Österreich gilt IIRC die Grammatik so, dass "er ging wohl davon aus, dass ..." als indirekte Rede eine Annahme über den Kenntnisstand der Misere bezeichnet und nicht die Einstellung von @Pancho. Diesmal :trophy: hat er die Schläge wegen der SL-Thematik nicht verdient. :cheers:

Viele Grüße

Joe
 
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#7
Stimmt im Ausland sind 30 Schuss unerlässlich um erfolgreich jagen zu gehen.........


Das einzige was mich stört ist der Vorschlag mit dem Verbot des Internethandels....

Und das w&h Abo ist schon lange gekündigt, aus vieeeelen Gründen......

Gesendet von meinem BV6000 mit Tapatalk
 
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#10
Er ging wohl fälschlicherweise davon aus, dass kein Jäger Interesse daran hat, mit einem 30 Schuss Magazin - geladen mit drei Patronen - zur Jagd zu gehen. ;-)
Es geht um WBK-Entzug bei Besitz/Auffinden eines Magazins, das derzeit ein freier Gegenstand ist - auch bei einem Pistolenmagazin, was gleichzeitig in die Langwaffe passt (>10 Schuss wie gemeinhin üblich).
Das EU-Parlament wollte das nicht, die Innenminister wohl unbedingt.
Daher ist die scharfe Kritik wohl berechtigt.
 
Y

Yumitori

Guest
#12
Moin zusammen,

ich kann nichts über die Reaktion in WuH sagen, denn ich habedieses Heft nicht gelesen.

Aber eines ist klar:
Es wird i m m e r un d überall gegen die Legalwaffenbesitzer gehen, so lange es noch eine Waffe in privater Hand gibt u n d g l e i c h z e i t i g man dem Stimmviehbürger irgendwie glaubhaft machen will (muss, wegen der Wahlen), dass man die innere Sicherheit gegen alle möglichen Angriffe schützen will o h n e die bestehenden Gesetze mit fester Hand unerschütterlich anzuwenden...
Letzteres würde völlig ausreichen, man wäre dann allerdings nicht mehr die gute Tante oder der gute Onkel, bei denen ein hilfloser Blick aus großen dunklen Augen reicht, Millionen Euro zu lockern; und d i e s e Wählerstimmen der eingebürgerten Hilflosblicker wären ja dann verloren.

Der Verrat, der hier angeprangert wird, wurde aber nicht (nur) von Politikern oder einer Zeitschrift (???) begangen:

All diejenigen, die nicht zur Wahl gehen, weil sie glauben, es gehe doch immer so weiter, sind mindestens ebenso große Verräter an der Sache der Freiheit !
All diejenigen, die nichts tun und nicht zur Wahl gehen, weil sie denken und sagen "Ich hab', was ich brauche!"sind ebenso mitschuldig !
Ich bin kein Freund von Halbautomaten auf der Jagd, ich mag diese Klapperdinger nicht - aber ich denke, es muss jedem freigestellt sein, mit welchen Waffen er jagen will. Wer also sagt "Jäger brauchen keine HA" mag jagdlich gesehen vielleicht recht haben - aber in einem freiheitlichen Gehirn ist ein Bedürfnis dann gegeben, wenn es dem Menschen, den es steuert, sagt "ich will einen HA!"

J e d e s Gesetz ist eine Einschränkung der Freiheit des Einzelnen. Wenn dieses Gesetz aber einen Sinn für das Gemeinwesen macht, dann muss diese Einschränkung hingenommen werden.
Und jetzt ist es jedem klar: Jeder Terrorist wird seine Taten nicht mehr Realität werden lassen, wenn das Gesetz die grossen Magazine verbietet - oder wie sehe ich das ?

Noch Fragen ?

Habe die Ehre und
Waidmannsheil
 
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#13
All diejenigen, die nicht zur Wahl gehen, weil sie glauben, es gehe doch immer so weiter, sind mindestens ebenso große Verräter an der Sache der Freiheit !
Sagst du uns denn auch, WEN wir angesichts der seltsamen "Einigkeit" der den Bürger vor legalen Waffen schützen wollenden Parteien wählen sollen? Meiner Erfahrung setzt eine sinnvolle Wahl voraus, das man tatsächlich eine solche hat, bzw. eine Alternative existent ist.
 
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#14
Wie wärs, wenn die Admins den Urheber des Textes kontaktieren, damit er seine Sicht der Dinge in diesem Faden darstellen kann? Alles hat zwei Seiten...
 
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Yumitori

Guest
#15
Sagst du uns denn auch, WEN wir angesichts der seltsamen "Einigkeit" der den Bürger vor legalen Waffen schützen wollenden Parteien wählen sollen? Meiner Erfahrung setzt eine sinnvolle Wahl voraus, das man tatsächlich eine solche hat, bzw. eine Alternative existent ist.
Moin, ich werde ausserhalb der Gruppe "Politisches" den Teufel tun und eine Partei beim Namen nennen; damit es dann von einem aussenstehenden Gastleser möglicherweise (fehlerhaft) dahin interpretiert wird, die Jäger wählen alle den "Kommunistischen Bund Westdeutschlands" (längst nicht mehr existent) oder die Schlumpfpartei.... Ich richte mein Wahlverhalten danach aus, welche Partei das liberalste Waffenrecht unterstützt. So lange sie nicht braun, rot oder grün ist,ist sie für mich dann wählbar. Wernicht zur Wahl geht,hat in meinen Augen in Deutschland eigentlich gar kein Wahlrecht mehr zu beanspruchen. Für dieses Recht sind so viele Menschen auf die Strasse gegangen und auch gestorben, dass man in meinen Augen als freiheitlich denkender Mensch zur Wahl gehen muss . Es bleibt ja jedem frei, eine ungültige Stimme abzugeben und so seine Unzufriedenheit auszudrücken. Aber wer seinen Hintern nicht hochbekommt und dies mit "auch eine Art von Freiheit" bemäntelt, ist in meinen Augen einfach nur dummdreist und faul.
Grüße,habe die Ehre und

Waidmannsheil
 
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