VGP Fuchsschleppe, Versagen beim Bringen

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#16
Und über den 2. Hinweis aus der Zeitschrift müssen wir auch noch mal reden!
@Bollenfeld
@loma60
Da geht es um 12 Punkte für die lebende Ente... Ich verweise auf folgenden Treat :https://forum.wildundhund.de/thread...-soll-dein-jagdhund-mitbringen.105987/page-39
Ich habe damals gesagt, 12 Punkte gehen auch ohne das Bringen der geschossenen Ente. Mir wurde der Jagdverstand, die Erfahrung und alles andere abgesprochen. Niemand konnte es über PO belegen, aber ich war der Ahnungslose! Der beschimpft wurde.. Hat mich so tief getroffen, dass ich fast 3 Jahre später keine Entschuldigung mehr brauche, Therapie ist abgeschlossen... Aber im aktuellen Jagdgebrauchshund wird genau meine Meinung vertreten. Die PO sagt, der Hund darf für das nicht Schießen der Ente nicht bestraft werden. 12 Punkte sind möglich. Wenn die Ente hätte geschossen werden können, dies z. B. aus Sicherheitsgründen oder der Waidgerechtigkeit nicht möglich war.
Nur damit ihr es ab jetzt richtig wisst. ;)
Immer noch freundliche Grüße Jan
Mein Gott, die Verantwortlichen im JGHV haben doch die letzten Jahre immer wieder gezeigt, das man ganz groß im Absenken der Ansprüche an Ausbildung und Anlagen von Jagdhunden ist. Die Vergabe von 11en und 12en erfolgt doch mittlerweile derart inflationär, daß wir demnächst noch 13 P. und 14 P. einführen werden!
 
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#17
Mein Gott, die Verantwortlichen im JGHV haben doch die letzten Jahre immer wieder gezeigt, das man ganz groß im Absenken der Ansprüche an Ausbildung und Anlagen von Jagdhunden ist. Die Vergabe von 11en und 12en erfolgt doch mittlerweile derart inflationär, daß wir demnächst noch 13 P. und 14 P. einführen werden!
Stimmt. Deutlich sichtbar bei Ausleseprüfungen wo das Punkteniveau über normaler HZP/VGP liegt. Fast immer.
 
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#18
Stimmt. Deutlich sichtbar bei Ausleseprüfungen wo das Punkteniveau über normaler HZP/VGP liegt. Fast immer.
Nicht nur auf den Ausleseprüfungen, auch auf den "normalen Prüfungen"! Die Hundebesitzer sollen doch zufriedengestellt werden und damit zum Wiederkommen und Vereinseintritt animiert werden!
 
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#20
Die Punkte auf Prüfungen sind doch nichts wert!

Ob das Gespann was kann, zeigt sich beim jagen. Was nützen einem 330+x Punkte auf der VGP wenn der Hund in der Praxis nicht funktioniert.

Klar ist ein Züchter darauf bedacht, das seine Hunde alle Prüfungen möglichst gut bestehen und er damit werben kann...
Aber, man sucht sich seinen Jagdgefährten ja nicht nach Zahlen aus.

Ich habe diese Saison zahlreiche angebliche Top Hunde gesehen, allerdings immer nur einmal und das lag nicht an mangelnden Gelegenheiten, eher daran das bei uns die Buschtrommeln funktionieren und dann der freundliche aber bestimmte Hinweis folgt, das man den Hund doch bitte zu Hause lassen soll.

Zum bringen, darf es keine 2 Meinungen geben.
Es gilt nur, bringen oder raus alles andere können wir auf der Jagd nicht brauchen!

Cheers
 
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#21
Und die Züchter brauchen es ja auch, um auf ihren Seiten damit zu werben! Nicht @Bollenfeld
Mfg ;)

Der verantwortungsvolle Züchter braucht in erster Linie realistische Bewertungen der Richtergruppe mit einem ebenfalls realistischen Punkteniveau!

Und zwar, um seine Zucht in Sachen Leistung voran zu bringen! Es nützen da doch keine geschönten Noten auf seiner Homepage, wenn wir in mehreren Jahren nur noch weniger leistungsstarke Hunde haben!

Nicht realistisches Punkteniveau bedingt aproportianal also die Leistung der gezüchteten Hunde!

Ich persönlich schätze @Bollenfeld was das angeht nicht so ein, weil es ihm meiner Meinung nach in erster Linie um die Jagd mit dem Hund geht und nicht um den Prüfungszirkus!

Ich kenne ihn zwar nicht persönlich, hoffe aber, nachdem was er so schreibt, darauf!
 
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#22
Ich glaube auch, dass es Bollenfeld absolut um die Hunde geht. Ich persönlich kenne ihn leider auch nicht, er hat mir indirekt aber dieses Jahr geholfen. Scheint ein netter Kerl zu sein.
Was ich damit sagen wollte ist, dass es schwierig ist die Uhr zurück zu drehen und mittlerweile alle in diesem Boot sitzen. Auch die Züchter, leider...

Wobei ich bei den 12 Punkten als Argument immer noch nicht auf seiner Seite bin und es so wie die Meinung des JGHV sehe. Ob die Ente erlegt wird, sagt am Ende bei einer 15 Minuten Arbeit nicht zwangsläufig etwas über die Qualität aus. Aber den Streit hatten wir schon einmal...
Auf der Schleppe übrigens wie im Wasser keine Diskussion, wer nicht bringt, kann nicht bestehen. Leider ist das Vorwerfen abgeschafft, finde ich auch nicht richtig!
In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende
 
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#23
auf der Jagd zählt die Leistung von Hund und Führer. Der gute Hundeführer holt auch aus dem durchschnittlichen Hund eine brauchbare Arbeit / Leistung heraus. Der beste Hund nutzt dem schlechten Führer nichts da dieser den Hund gar nicht lesen kann.

Die inflationäre Vergabe der Bestnoten muss ich als Verbandsrichter leider Bestätigen. Prüfungszeugnisse bewerte ich nicht nur nach Preisen, sondern auch in welchem Verein geprüft wurde und welche Richter da draufstehen.
 
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#26
Die Prüfungen sind das A und O der Hundezucht und unser JGHV weltweit einzigartig. Man darf nicht den Fehler begehen alles in Frage zu stellen gleichwohl es gilt Defizite aufzuarbeiten. Das Prüfungswesen an sich hat sich umgänglich bewährt.
Das Fettgedruckte ist genau unser Problem. Richtig wäre: Die Anlagenprüfungen, die Bewährung im Jagdeinsatz, ein festes Wesen und die Gesundheitsergebnisse sind die 4 Säulen auf denen eine erfolgreiche Jagdhundezucht ruht.
 
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#27
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#28
Das führt den Sinn von Prüfungen ad absurdum.
Richter und Vereine die, die Prüfungsordnungen nach ihren Vorstellungen verbiegen, schaden dem Ansehen des Jagdgebrauchshundewesens. Alleine schon die Ansage im Suchenlokal… WIR RICHTEN JAGDNAH....sehe ich sehr kritisch. Es wird klar nach VGPO usw. gerichtet sonnst kann ja weiterhin der Hegeringsleiter die Brauchbarkeit bestätigen. Und die Erarbeitung vernünftiger Prüfungsordnungen können wir uns sparen.

Bei stumm jagenden Hunden wird fraglich eingetragen, obwohl mehrfach beobachtet das stumm. Man will dem Hund die Zukunft ja nicht verbauen. VGP Wasser wird mit sichtig lebender Ente begonnen weil der Köter sonst nicht ins Wasser geht. Gefundenes Wild wird nicht gebracht und der Hund darf noch 2x angesetzt werden, bis der Obmann erkennt das der Hund wirklich nicht durchgearbeitet ist. Richter denen das nicht passt werden nicht mehr eingeladen. Wäre ich nicht so schreibfaul, würde die Liste länger ausfallen.

Ich kenne aber auch sehr korrekte Verbandsrichter und Vereine, deren Prüfungszeugnissen ich vertraue. Daher....erst welcher Verein....dann welche Richter....dann glauben oder eben nicht.
 
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#29
Sinn und Zweck einer Prüfung ist, daß man die Ergebnisse vergleichen kann anhand des Prüfungszeugnisses. Ohne wissen zu müssen, was der Hund gefrühstückt und der Richter geraucht hat, um dann Abschläge und Zugeständnisse pi mal Daumen zu machen.

Wenn es tatsächlich regelmässig so ist, wie Du behauptest - und ich fürchte das ist so, meine eigenen Erfahrungen sind leider ähnlich - dann lügen wir uns alle grade gewaltig in die Tasche, was die tatsächliche Qualität unserer Jagdhunde betrifft.

Oder es ist doch so, daß die Zucht erheblich weniger am Endergebnis beteiligt ist, als viele meinen.
 
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#30
Na ja, wir wissen doch, was unsere Hunde leisten können, wenn wir sie gewissenhaft ausgebildet haben und ehrlich sind. Und wir können uns vorher doch einen Züchter aussuchen, von dem wir wissen, dass es ihm bei der Verpaarung darum geht, prinzipiell leistungsstarke Welpen/Junghunde anbieten zu können. Damit liegt der Schlüssel wieder bei uns.

Ich weiss, dass überwiegend Rüden mit „Spitzenprüfungsergebnissen“ zur Verpaarung angepreisen und ausgesucht werden. Aber müssen wir darauf „abfahren“, müssen wir Wert auf "seitenlange" Prüfungsnoten legen? Also, ich jedenfalls nicht, da ich mit den Hunden jage und kein "Prüfungsreisender" bin!

Gruss, Waidmannsheil und Ho’ Rüd’ Hoh!, DKDK.
 
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