Vizsla, Deutsch-Kurzhaar oder Weimaraner

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#1
Vizsla, Deutsch-Kurzhaar oder Weimaraner

Hallo zusammen, nach langer und reichlicher Überlegung sind wir (ich Jäger und meine Frau Jogger) zu dem Schluss gekommen uns einen Jagdhund zu zulegen.
Anbei ein paar Eckdaten.
Meine Frau:
Nicht Jäger Arbeitet Halbtags und geht 3x die Woche je 15km Joggen.
Möchte auch aktiv bei der Jagdhund Ausbildung mitarbeiten.
Ich:
Erstlingsführer, Begehungsschein Inhaber in einem Niederwildrevier mit Sauen als Wechselwild.
Ca. 4-5 mal die Woche im Revier, 10km vom Wohnort entfernt.
Haus mit Garten ist vorhanden.

Die Frage ist nur welcher der 3 Rassen eignet sich für uns?
 
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#2
Sicher bekommst du gleich noch ein paar Rassen mehr vorgeschlagen :cool:
 
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#3
Ich führe einen Ungarisch Kurzhaar seit 5 Jahren. Er ist absolut familientauglich und führig. Da deine Frau joggen geht, ist das ideal, weil UKs richtige Enerigebündel sind, die eine Menge Power haben. Jagdlich wird unser Hund auch viel geführt. Wildschärfe hat er, Nasengebrauch top und sehr apportierfreudig.

WMH
Ostwestfalen_Jäger
 
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#4
Brauche nur Antworten auf die 3 Rassen.
kein Lang.- oder Drahthaar (gefallen uns nicht) obwohl das auch sehr gute Hunde sind.
 
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#5
Ich habe eine Langhaar (!) Weimaraner und will mein kleine Mädchen nie mehr hergeben!

guter Jagdhund, familientauglich, als Wachhund durchaus Respekt einflößend und man kann sie aufgrund ihrer Agilität auch als Sporthund missbrauchen ;-)
Fahre öfter Fahrad und der Hund macht das mit Freude mit - spazieren gehen kommt ihrer Ausdauer nicht sehr entgegen...
 
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#6
Bei uns zieht nächstes Frühjahr eine Weimaraner-Hündin ein (Kurzhaar) bei vergleichbarem Anforderungsprofil.
Wir freuen uns schon rießig darauf!!
 
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#7
Willst du ernsthaft jagen? Dann DK, PP, DL, KLM oder DD. Bist du ein extrem souveräner und ruhiger Führer, dann auch WK oder WL.
 
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#9
Aus deiner Auswahl würde ich DK nehmen!
Kommst du als Erstlingsführer wahrscheinlich am Besten mit zu recht!
UK bisschen ein Glücksspiel! Dann nur aus ausgesuchten Zwingern... Viel Modezucht (leider)! Wasser ist manchmal ein bisschen das Problem!
WK kann recht anstrengend werden... Oft recht dominant und nachtragend, sehr auf einen Führer bezogen!
Das muss alles nicht zu treffen, kommen gleich bestimmt auch Einwände, aber das sind die Erfahrungen, die ich gemacht habe und was mir von Führern der Rassen gesagt wurde!

PP in extrem knapp würde auch gehen! ;-)
Freuen Züchter sich immer, wenn mal einer kommt und einen ohne Bart will!

Gruß
 
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#10
Vizsla, Deutsch-Kurzhaar oder Weimaraner

Hallo zusammen, nach langer und reichlicher Überlegung sind wir (ich Jäger und meine Frau Jogger) zu dem Schluss gekommen uns einen Jagdhund zu zulegen.
Anbei ein paar Eckdaten.
Meine Frau:
Nicht Jäger Arbeitet Halbtags und geht 3x die Woche je 15km Joggen.
Möchte auch aktiv bei der Jagdhund Ausbildung mitarbeiten.
Ich:
Erstlingsführer, Begehungsschein Inhaber in einem Niederwildrevier mit Sauen als Wechselwild.
Ca. 4-5 mal die Woche im Revier, 10km vom Wohnort entfernt.
Haus mit Garten ist vorhanden.

Die Frage ist nur welcher der 3 Rassen eignet sich für uns?

und was sagt der Jagdpächter dazu ?
 
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#12
Ich führe zwei Ungarn. Der Rüde, als noch nicht berentet, kompromislos Wild- und Raubwildscharf, beste Manieren im Feld, anstrengend auf Schweiß, Wasser wurde nach HZP und VGP nicht weiter vertieft da nicht vorhanden. Sichtlaut.
Die Hündin Wild- und Raubwildscharf, sehr gute Nachsuchenarbeit da absolut ruhig und konzentriert. Sichtlaut, Hatzlaut, Standlaut.

Der Rüde 100% alte ungarische Arbeitslinie, die hündin 75% alte unarische Arbeitslinie.

Bin sehr zufrieden und kann nicht klagen. Wäre ich mittlerweile nicht zu 100% im Wald daheim, der nächste würde wieder ein ungarischer Nacktmulch :thumbup:

LG Martina
 
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#13
Sag ich ja, gibt gute! Nur leider auch viele schlechte oder etwa nicht? Ist schon ein bisschen versaut worden die Rasse! Wenn ich sehe, wie viele Pony-W... bei uns in der Gegend damit durch die Gegend reiten!
Aber gut, dass du dich meldest!
Somit sollte der T. Starter sich an dich wenden, wenn es einer werden soll! Du kennst dich da ja zuchtlinienmäßig aus.
Laut würde ich bei SW empfehlen... Ist schöner, falls mal eine im Treiben sein sollte!
Gruß
 
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#14
UK bisschen ein Glücksspiel! Dann nur aus ausgesuchten Zwingern... Viel Modezucht (leider)! Wasser ist manchmal ein bisschen das Problem!
Das sind einige der typischen Vorteile, die man sich anhören darf, wenn man sich für einen UK entscheidet... Modehund, Wasserscheu, Schußscheu, Überzüchtet, Nicht Raubwildscharf, usw.
Unser war bei der Wasserarbeit immer ganz vorne mit dabei. Wenn der nur Wasser sieht, ist der echt schwer zu halten. Raubwildscharf ist unser absolut. Schußscheu war nie ein Problem. Da wir in einem Waldrevier auf Hochwild jagen, arbeitet er bei uns auch auf der Schweißfährt. Ein bisschen habbelig vielleicht, dafür ausdauernd und aufmerksam und am Stück sehr engagiert...:biggrin:
Was ich auch an der Rasse mag, ist, dass die Hunde sehr führerbezogen sind. Wenn ich auf Treibjagden meine Hund führe (selten auf Drückjagden), dann ist der immer schön in Reichweite und hetzt die Hase nicht durch drei Revier oder ist nach dem ersten Treiben erstmal verschwunden.

Und bei Jagdhunden, gilt eigentlich immer, dass es wirklich ausgesucht Zuchten sein sollten. Das ist für mich selbstverständlich, wenn der Hund jagdlich viel bzw. regelmäßig geführt werden soll, sei es auf Einzel- oder Gesellschaftsjagden.

WMH
Ostwestfalen_Jäger
 
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#15
Das sind einige der typischen Vorteile, die man sich anhören darf, wenn man sich für einen UK entscheidet... Modehund, Wasserscheu, Schußscheu, Überzüchtet, Nicht Raubwildscharf, usw.
Ja, das ist exakt das Bild, das ich hier - in einer klassischen Niederwildgegend - mehrheitlich von den Ungarn wahrgenommen habe.

Mag sicher sein, dass es da auch gute gibt. Wollte ich einen UK würde ich mich sehr intensiv mit den Zuchtlinien und den Zwingern auseinandersetzen. Sicher sinnvoll, sich jemanden zu suchen, der die Szene genau kennt und die Zwinger einschätzen kann.


Unser war bei der Wasserarbeit immer ganz vorne mit dabei. Wenn der nur Wasser sieht, ist der echt schwer zu halten. Raubwildscharf ist unser absolut. Schußscheu war nie ein Problem. Da wir in einem Waldrevier auf Hochwild jagen, arbeitet er bei uns auch auf der Schweißfährt. Ein bisschen habbelig vielleicht, dafür ausdauernd und aufmerksam und am Stück sehr engagiert...:biggrin:
Wenn Du jagdlich in einem Wald- und Hochwildrevier beheimatet bist, hat dein UK allerdings - hinsichtlich seiner klassischen Einsatzbedingungen - auch nicht zwingend ein Heimspiel, oder?


Was ich auch an der Rasse mag, ist, dass die Hunde sehr führerbezogen sind. Wenn ich auf Treibjagden meine Hund führe (selten auf Drückjagden), dann ist der immer schön in Reichweite und hetzt die Hase nicht durch drei Revier oder ist nach dem ersten Treiben erstmal verschwunden.

Und bei Jagdhunden, gilt eigentlich immer, dass es wirklich ausgesucht Zuchten sein sollten. Das ist für mich selbstverständlich, wenn der Hund jagdlich viel bzw. regelmäßig geführt werden soll, sei es auf Einzel- oder Gesellschaftsjagden.

WMH
Ostwestfalen_Jäger
 
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