Voere Soft-Touch-Schäfte ?

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Hallo Forums-Gemeinde, :)

die Fa. Voere bietet für Ihren Repetierer LBW Luxus sogenannte Soft-Touch-Schäfte an. Das sind Holzschäfte mit Kunststoffüberzug.

Hat jemand den Schaft schon „zu Hause“ und kann mir was über die Haltbarkeit (löst sich der Kunststoff mit der Zeit, wie dick ist der Kunststoff) und Empfindlichkeit gegenüber Kratzern und Stößen sagen? Bekommt man in diesen Schaft auch Dellen rein?

Ich will mir eventuell einen Voere Repetierer zulegen und die Fa. Voere bietet ihn entweder mit einem Hogue Kunststoffschaft oder mit dem Soft-Touch-Schaft an.

Härter als der Hogue Schaft kann er ja nicht sein, da ja auch „nur“ Holz unter der Beschichtung ist, oder :what:


WH :):):)

Skyhawk
 
A

anonym

Guest
... Härter als der Hogue Schaft kann er ja nicht sein, da ja auch „nur“ Holz unter der Beschichtung ist, oder :what: ...

Weiss nicht, was für Holz sie nehmen. Schichtholz oder einfaches Buchenholz wird genügen, wenn es beschichtet wird. Da der Hogue Schaft eher weich und nicht allzu verwindungssteif ist gehe ich davon aus, dass diese Variante härter ist.
 
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Weiss nicht, was für Holz sie nehmen. Schichtholz oder einfaches Buchenholz wird genügen, wenn es beschichtet wird. Da der Hogue Schaft eher weich und nicht allzu verwindungssteif ist gehe ich davon aus, dass diese Variante härter ist.

Hallo Stroepper,

Danke für die Antwort. :)

An das hab ich noch gar nicht gedacht, das es auch ein hartes Holz sein kann. Ich bin immer von einem „normalen“ Schaftholz als Grundmaterial ausgegangen. :oops:

Ich habe gleich mal bei Voere angerufen: Grundmaterial Buche :thumbup:

Also Dellen wird er dann wohl ja nicht bekommen. Jetzt geht es nur noch um die Abriebfestigkeit und die Empfindlichkeit des Kunststoffs gegenüber Kratzern. Nicht das mir dann mal das Holz mal oder der Kunststoff "abblättert" wenn ich durch die Dornen muss.

WH Skyhawk :)
 
A

anonym

Guest
Der mit Skelett ist natürlich verwindungssteifer, ändert aber nichts an der 'Grundsubstanz'. Ich will mal so sagen, die Dinger sind halt etwas elastisch. Wenn man z.B. einen B&C oder PSE im Vergleich betrachtet, erkennt man den Unterschied. Ich weiss, die sind auch teurer. Aber der Abstand zwischen Skelett-Hogue und einer Klasse besser ist nicht so gross. Im Zwiefelsfall kann man den ohne Skelett nehmen und selbst mit Epoxy und Kohlefaser nacharbeiten. Hab ich mal gemacht und man erreicht damit tatsächlich was. Man muss die Fummelarbeit aber auch mögen. Ergonomisch finde ich die Hogue prima.
 
A

anonym

Guest
Ich bin immer von einem „normalen“ Schaftholz als Grundmaterial ausgegangen.

Ich habe gleich mal bei Voere angerufen:
Grundmaterial Buche :thumbup:

Normales Schaftholz bei hochwertigen Jagdbüchsen ist Nußbaum.
Bei preiswerten Kleinkaliberbüchsen (22 long rifle) verwendet man gerne die preiswerte Buche.
 
A

anonym

Guest
Schwierige Frage

a) verwindungssteif (hängt vom Holzkern ab)

b) hart (kratzfest). Frage der Empfindlichkeit der Oberfläche
 
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Danke für die Antworten :)

@JMB
Der mit den Pillars oder der mit dem Alu-Skelett?


WaiHei

Der Hogue Schaft der Fa. Voere hat nur Pillars

@Kastanienbaum
Normales Schaftholz bei hochwertigen Jagdbüchsen ist Nußbaum.

Ja genau, das meinte ich ja mit "normalem" Schaftholz

@Stroepper
Im Zwiefelsfall kann man den ohne Skelett nehmen und selbst mit Epoxy und Kohlefaser nacharbeiten. Hab ich mal gemacht und man erreicht damit tatsächlich was

Ist der Aufwand groß? Kann man dabei was falschmachen?

WH Skyhawk :)
 

JMB

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@stroepper
Mir gefällt die griffige, warme Oberfläche des Hogue-Schaftes besser, als die der meisten Kunststoff-Schäfte.
Der R93 Professional mit seinen Gummi-Einlagen gefällt mir auch (nur der Rest davon nicht).
Wie robust und haltbar diese Soft-Touch-Oberflächen sind muss sich erst noch zeigen - wie verhält sich das Zeug in 10, 15, 20 Jahren?
Der Blaser Off-Road Timber war ja auch 'ne ziemliche Blamage: schweinchenrosa unter abplatzendem DC-Fix-Design.

@skyhawk
Frag' doch einfach mal bei Voere an, ob und für welchen Mehrpreis sie den besseren Hogue-Schaft dranbauen.


WaiHei
 
A

anonym

Guest
@stroepper
Mir gefällt die griffige, warme Oberfläche des Hogue-Schaftes besser, als die der meisten Kunststoff-Schäfte.
...

Ich sag ja, ergonomisch ok. Greift sich gut und die Form ist auch angenehm (für mich).
Bzgl. Haltbarkeit ist man im Zweifelsfall mit einem 'tragenden' Untergrund insofern fein raus, weil bei Bedarf einfach eine Duracoat o.ä Beschichtung drauf kommen kann. Ob das bei der Gummioberfläche eines Hogue ginge????
 
A

anonym

Guest
...
@Stroepper

Ist der Aufwand groß? Kann man dabei was falschmachen?
Gross ist der Aufwand nicht wirklich. Kommt drauf an, wie weit man es treibt. Wenn das System sauber sitzt und dort keine Notwendigkeit zur Nacharbeit besteht, ist es nicht viel.
Ich hatte im Vorderschaft mit dem Dremel den Untergrund aufgeraut und bis auf Höhe der Querrippen mit Epoxy + Alufüllstoff ausgegossen. Das Ganze dann noch in ein paar Lagen mit Kohlefaserband laminiert. Das ergab schon eine ganz Gute Festigkeit. Ob es nötig war, lassen wir mal dahingestellt.
Fummelig wird es eigentlich erst, wenn Du den gesamten Systembereich betten willst. Den Untergrund zu bearbeiten ist ekelig, und dann läuft da schon eine Menge Harz rein (und hoffentlich nicht an die falschen Stellen).
 

JMB

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Wäre es da nicht sinnvoll ein Alu-T-Profil mit einzulaminieren?
Vierkantrohr wäre wohl noch steifer, aber schwieriger nachträglich einzubauen.


WaiHei
 
A

anonym

Guest
Machen kann man viel, nur irgendwann steigt der Aufwand überproportional an.
 

JMB

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Machen kann man viel, nur irgendwann steigt der Aufwand überproportional an.
Deshalb ja das T-Profil.
Da braucht man nur mit dem Dremel Schlitze sägen und das ganze gut verkleben, der eine mm, den das Profil aufträgt dürfte noch nicht zu Problemen mit anliegendem Lauf führen.


WaiHei
 
A

anonym

Guest
Platz ist genug, der mm passt schon. Aber das genaue Ausfräsen mit einem Dremel wäre mein Ding nicht. Irgendwo gibt's aber Anleitungen dazu.
 

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