Vorderlader - der Faden für Männer und die die welche werden wollen!

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#2
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#3
Manche jagen dort noch mit Pfeil und Bogen, noch antiquierter. ;)

Bis vor kurzem war die Jagd mit Vorderlader auch hier noch erlaubt und wir haben Foristen die damit erfolgreich waren.

Dürfte wohl in allen "Elchländern" der Favorit sein, so gern wie die auf der Straße stehen.


CdB
 
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#4
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#5
"Der mit einem Vorderlader jagte" - habe mir neulich die neuesten Folgen Meat Eater angeschaut und war verwundert, dass man mit so antiquierter Technik noch jagt. Die Waffe an sich aber war sehr modern, Kunststoffschaft, Zielfernrohr:
https://www.sportsmansguide.com/productlist/guns/black-powder/black-powder-rifles?d=185&c=3&s=2
Es wurde und wird dem deutschen Jäger nur aberzogen.
Der Bediener muss andere und eher mehr Kenntnisse haben. (Die jetzt bei uns verloren gehen.)
Dem Wild ist es egal ob Geschosse oder Schrote vorher in einer Hülse gesteckt sind oder nicht. :rolleyes:
 
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#7
Es wurde und wird dem deutschen Jäger nur aberzogen.
Der Bediener muss andere und eher mehr Kenntnisse haben. (Die jetzt bei uns verloren gehen.)
Dem Wild ist es egal ob Geschosse oder Schrote vorher in einer Hülse gesteckt sind oder nicht. :rolleyes:
Ja ne ist klar eine Vorderladerkugel wirkt wie ein modernes Langgeschoss mit Rauchlospuler...:rolleyes:
 
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#9
Noch schlimmer: Die Kaliberdurchmesser und auch die Geschwindigkeiten sind ziemlich gleich mit dem was heutige FLG auch haben. Die Präzision aber deutlich höher.
Wer meint (und das wird uns ja seitens der Politik auch so verkauft) der VL wäre nicht weidgerecht weil unzureichend, der mag bei sich selber mit dem Entrümpeln anfangen und seine FLG in die Tonne drücken.
 
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#10
Die zielbalistische Wirkung eines VL ist in ihrem Wirkungsbereich sicher völlig ausreichend für die Jagd auf alles bei uns vorkommende Wild, und für die Waidgerechtigkeit sehe ich da keine Einschränkung, leider ist es in vielen Bundesländern verboten damit zu Jagen, alle die Erfahrungen damit haben, berichteten nur Gutes über die Wirkung.
 
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#12
Tot umgefallen sind die Wildtiere und Soldaten in früheren Konflikten davon aber auch...oder hätte man ihnen lieber sagen sollen, dass so eine Rundkugel durch's Herz gar nicht so schlimm ist?
Die Frage ist wann sie umgefallen sind und dem alten Fritz hat eine Tabaksdose in der Schlacht von Kunersdorf das Leben gerettet.
Hatte der ein Glück, daß es noch keine 30/06, 8x57 oder auch nur 223 gab
 
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#14
Hatte der ein Glück, daß es noch keine 30/06, 8x57 oder auch nur 223 gab
Wie mans nimmt. Dafür gabs dadurch...

Damals dürften Infektionen wie zB Wundbrand das größte Problem gewesen sein.
..erhebliche Verluste.


In der experimentellen Geschichtsforschung wurde der Unterschied modernes Geschoß(Krieg) und Musketenkugel schon untersucht und sehr ausführlich dargestellt.

Ein Soldat hatte -damals wie heute- die bessere Chance einen nicht sofort tödlichen Treffer zu überleben, wenn er mit einem "modernen" Geschoß getroffen würde.

Genau der Umstand welcher uns bei den Jagdgeschossen bewegt kam auch bei den Musketenkugeln zum tragen; die nahezu vollständige Abgabe der Energie. Zum einen bedingt durch den großen Durchmesser und den Umstand dass die vergleichsweise langsam unterwegs waren, gab es oft keine Durchschüsse. Zum anderen spielte tlw auch das Material eine Rolle.
Manche (frühen) Kugeln waren aus Stein und splitterten.

Was einen erheblichen Unterschied machte war die Verunreinigung der Wunde. Dazu gab es Beschußversuche, Gelatineblock im Uniformrock. Die Musketenkugeln haben extrem viel Fremdmaterial in die Wunden eingetragen. Moderne Geschosse mit den hohen Geschwindigkeiten dagegen nahezu nichts.


CdB
 
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#15
Ich möchte weder einem Geweihten in der Hochbrunft im Weg stehen, der mich vorher nicht sah, als auch von einer Stein-Musketen-Kugel getroffen werden, da bin ich echt komisch. :devilish: :evil:
Auch von ner 8mal57 o.ä. möchte ich nicht auch nur periphär tangiert werden.
 
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