Vorgehensweise beim abgesprungenen Bock bzw. Sicherheit herstellen

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Gelöschtes Mitglied 4026

Guest
#31
Stört Euch die Frage im Startposting eigentlich bei der Darlegung Eurer Prüfungserlebnisse?
:rolleyes:
Nein, aber es soll einen Prüfungsablauf beschreiben für jemaden der den noch nicht hatte....
Kann sein, bei Dir ist es Jahre her... aber bei mir war auch die Angst vor Station 2 am größten....
Und Grundsätzlich soll es klar machen, solange man maximale Sicherheit hat, fällt er nicht durch!
 
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#32
SOS: Sichern Öffnen Stecher

Bei einem Gewehr mit Magazin, würde ich es nach dem Sichern/Öffnen/Entstechen entfernen.
Es ist ähnlich wie bei einer Pistole, bevor man die geladene Patrone heraus "Repetiert" muss die Möglichkeit eine weitere zu Laden beseitigt werden.
 
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#34
SOS: Sichern Öffnen Stecher

Bei einem Gewehr mit Magazin, würde ich es nach dem Sichern/Öffnen/Entstechen entfernen.
Es ist ähnlich wie bei einer Pistole, bevor man die geladene Patrone heraus "Repetiert" muss die Möglichkeit eine weitere zu Laden beseitigt werden.
Du widersprichst dir grade selbst, wenn die Möglichkeit eine weitere zu laden beseitigt werden soll muss das Magazin vor dem Öffnen raus.
 
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#35
eben genau nicht so.
1. sichern
2. Magazin entnehmen
und erst dann Verschluß öffnen und Patrone entnehmen.
Diese Reihenfolge dürfte ziemlich sicher aus dem (dienstlichen) Umgang mit Selbstladewaffen entstanden sein. Besonders solche Systeme, die keinen Schlittenfang haben, kann man eben nicht "hinten-offen" stehen lassen, weshalb es richtig ist, zuerst das Magazin zu entfernen.

Aber warum zum Teufel soll man das bei einem Repetierer machen?

Fakt ist doch, das nach der Methode zuerst mit geladenem Lauf an der Waffe rummanipuliert werden muss, wobei es sowohl leicht zu entnehmende Magazine gibt, wie auch ganz ekelige Dinger, wie z.B. die alten Voere-Magazine unter der Bodenplatte.

Ich (!) halte es für sicherer, bei einer (normalen) Repetierbüchse zuerst den Verschluss zu öffnen um den Lauf zu entladen und dann bei offenem Verschluss die restlichen Patronen entweder nach unten (Magazin, Klappe), oder nach oben zu entnehmen. Bei angeblich so tollen Systemen wie dem 98er kommt man ja leider oftmals nicht umhin, den Rest durch "in-den-Lauf-repetieren" raus zu kriegen. Bei R93/8 kann man die wenigstens mit dem Daumen rauschieben, ohne die Waffe bei jeder Patrone wieder schussbereit laden zu müssen.

my2cent

basti
 
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#36
Du kannst auch mit geöffnetem Hosenstall und Löchern im Hemd zur Prüfung erscheinen:unsure:
Ich bringe es jedem angehenden Jäger genau so bei und es ist niemand durchgefallen. Wer bei einer Waffe mit herausnehmbarem Magazin am Verschluß rumfummelt, bevor das Magazin draußen ist, fällt bei mir durch.
Im übrigen geht es hier nicht um Waffen, deren Magazin nicht entnehmbar ist, wie der TS schrieb.
In 3 Jahren BW hat es ein paar mal in die Sandkiste eingeschlagen, wenn ich einen Torposten aufgefordert habe seine Pistole zu entladen.
 
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#37
Du kannst auch mit geöffnetem Hosenstall und Löchern im Hemd zur Prüfung erscheinen:unsure:
Ich bringe es jedem angehenden Jäger genau so bei und es ist niemand durchgefallen. Wer bei einer Waffe mit herausnehmbarem Magazin am Verschluß rumfummelt, bevor das Magazin draußen ist, fällt bei mir durch.
Im übrigen geht es hier nicht um Waffen, deren Magazin nicht entnehmbar ist, wie der TS schrieb.
In 3 Jahren BW hat es ein paar mal in die Sandkiste eingeschlagen, wenn ich einen Torposten aufgefordert habe seine Pistole zu entladen.
Möchtest du mit deinen Ausführungen vielleicht andeuten, dass zwischen deiner Jägerprüfung und der Jagdpraxis erkennbar viel Luft ist?

Ist dir gelungen.....:cool:

basti
 
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#38
ich bin ja nun gerade ganz frisch und erfolgreich durch die Prüfung und kann dazu nur sagen, dass es zwischen unseren Ausbildern und den Prüfern einiges an Diskussionen gab, weil die Prüfer in vielen Handhabungsbereichen andere Anforderungen hatten als es unsere Ausbilder im Kurs gelehrt hatten.
Nur ein Beispiel - Mauser 98 System: Gelehrt wurde: Verschluss öffnen, Entstechen, entladen.
Gewünscht war seitens der Prüfer: Sichern (teilsicher), Verschluss öffnen, Entstechen, entladen.
Nachdem in der Prüfung fast alle Prüflinge am 98er auf das Sichern verzichteten, dämmerte es wohl den Prüfern und die Ausbilder wurden einbestellt....

Ich hatte den Drilling und war sehr glücklich ;)
 
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#39
Nachdem in der Prüfung fast alle Prüflinge am 98er auf das Sichern verzichteten, dämmerte es wohl den Prüfern und die Ausbilder wurden einbestellt....
Und hoffentlich hat der Ausbilder den Ar... aufgerissen bekommen!
Wenn die Ausbilder schon zubl.. sind einem die Waffenhandhabung richtig zu erklären, dann frag ich mich, wer die zum Ausbilder ernannt hat.:mad:

RICHTIGE Waffenhandhabung ist LEBENSWICHTIG!
Schludrian und Schlendrian stellen sich (leider) noch viel zu früh ein!
UND
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr!
 
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#40
Das ist wieder so eine schludrige Abkürzung... Klar könnte man argumentieren, dass ein geöffneter Verschluss grundsätzlich eine entspannte Waffe bedeutet. Es geht hier allerdings um Sicherheit, also sollten die Abläufe möglichst immer gleich sein - bei allen Waffen.
Und das heißt schlicht und ergreifend:
1. Jede Waffe wird als geladen, gespannt und entsichert angesehen, bis das Gegenteil bewiesen ist.
2. Sobald die Waffe angefasst wird, wird grundsätzlich zuerst gesichert.

Dabei ist es völlig wurscht, ob es eine Kipplaufwaffe oder ein Repetierer ist.
 
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#41
Das ist wieder so eine schludrige Abkürzung... Klar könnte man argumentieren, dass ein geöffneter Verschluss grundsätzlich eine entspannte Waffe bedeutet. Es geht hier allerdings um Sicherheit, also sollten die Abläufe möglichst immer gleich sein - bei allen Waffen.
Und das heißt schlicht und ergreifend:
1. Jede Waffe wird als geladen, gespannt und entsichert angesehen, bis das Gegenteil bewiesen ist.
2. Sobald die Waffe angefasst wird, wird grundsätzlich zuerst gesichert.

Dabei ist es völlig wurscht, ob es eine Kipplaufwaffe oder ein Repetierer ist.
Was aber, wenn der Püster gar keine Sicherung hat?

basti
 
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#44
Ihr seit mir so Experten..... :cool:

Wer von euch möchte also an der R8 und wer am Revolver geprüft werde?

Nur zu, ihr schafft das schon!

Basti
 
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#45
Schlaubischlumpf:ROFLMAO::ROFLMAO: Wo liegt beim R8 das Problem? Entspannen ist dem Sichern gleich gestellt, Stecher gibt es nicht, und die Magazin/ Abzugseinheit entspannt auch noch automatisch und mit vernehmlichen Kick beim Entnehmen, falls man es doch übersehen hat. Aber dann ist das Thema Waffenhandhabung zu 99% durch. Patrone aus dem Lager entnehmen sollte auch jeder hin bekommen. Dass man da den Spanndrücker leicht nach vorne drücken muss, sollte mittlerweile jeder wissen.

Und beim Revolver gibt es - bis auf Sonderlösungen - überhaupt keine manuell zu bedienende Sicherung. Wer so einen bekommt, sollte eher nach dem historischen Wert der Drehpistole fragen:giggle: Da hilft nur konsequent den Finger aus dem Abzug lassen und als aller erstes die Sicherheit (=leere Trommel) und - je nach Fragestellung - auf freien Lauf zu überprüfen. Dabei nicht auf den Prüfer zielen;) Das waren übrigens meine 30 Sekunden Waffenhandhabung bis zum Bestehen dieses Prüfungspunktes. Mehr wollte mein Prüfer nicht von mir:cool:
 
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