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steve

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Aber Ips, Dein Schwerpunkt, den muss ich ja ohnehin irgendwie berücksichtigen, denn egal ob verweisen oder nicht, in der Prüfung (und letztlich auch in der Praxis) können ja auch durch äußere Umstände (Dauerregen, Raubwild) die Verweiser schlicht verschwunden sein. Ich hätte es halt gerne als zusätzliches Sicherungsseil gehabt. Wobei ich ja auch sagen muss, wenn ich keinen Seitenwind habe, dann nährt sich der Hund schon der Übungsfährte deutlich an und dann finden wir auch mindestens die Tropfbetten recht regelmäßig.

Ich bin ja mal sehr gespannt ob das klappt. Noch haben wir sechs Wochen Zeit. In einer idealen Welt bräuchten wir vielleicht noch etwa 10 Wochen. Aber die Leistungskurve geht schon deutlich nach oben.
 
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Aber Ips, Dein Schwerpunkt, den muss ich ja ohnehin irgendwie berücksichtigen, denn egal ob verweisen oder nicht, in der Prüfung (und letztlich auch in der Praxis) können ja auch durch äußere Umstände (Dauerregen, Raubwild) die Verweiser schlicht verschwunden sein. Ich hätte es halt gerne als zusätzliches Sicherungsseil gehabt. Wobei ich ja auch sagen muss, wenn ich keinen Seitenwind habe, dann nährt sich der Hund schon der Übungsfährte deutlich an und dann finden wir auch mindestens die Tropfbetten recht regelmäßig.

Ich hab ja auch nirgendwo geschrieben, dass man die Verweiserpunkte unbeachtet lassen soll. Nur die Konzentration sollte zunächst auf der Arbeit des Hundes liegen und nicht auf der Frage ob und wann jetzt bald der nächste Verweiserpunkt kommt. In der Prüfungssituation stört sowas dann gewaltig.
Da ist es hilfreicher, am Anfang der Fährte mal nach dem Wind zu schauen und sich dann gleich darauf einzustellen, dass der Hund auf der oder der Passage ggfs. neben der Fährte arbeiten wird und man keine/n Punkt/e finden wird. Klappt´s dann doch, umso gut.

Ich bin ja mal sehr gespannt ob das klappt. Noch haben wir sechs Wochen Zeit. In einer idealen Welt bräuchten wir vielleicht noch etwa 10 Wochen. Aber die Leistungskurve geht schon deutlich nach oben.

Hattet ihr den "ich-hab-heute-keinen-Bock-auf-den-Mist!"-Punkt schon? Nicht übertreiben mit den Arbeiten...
 
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...

Ob man überhaupt auf das Anzeigen der Verweiserpunkte so furchtbar scharf sein soll? Ist sicher auch diskussionswürdig, denn wenn man sich zu sehr darauf konzentriert, verliert man schnell das Wesentliche aus dem Auge. Und wennn der Hund dann einen Punkt überläuft oder der HF das Markieren nicht wahrnimmt, läuft die Arbeit schnell völlig aus dem Ruder.

R. Frieß meinte,

Verweisen sei angewölft. Wenn das noch aktuell ist, kommt es allenfalls darauf an, zunächst zu erkennen, ob ein Hund verweist.

Gruß,

Mbogo
 
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Naja, kommt drauf an, was man unter verweisen versteht.

Wenn es lediglich darum geht, am natürlichen Verhalten zu erkennen, daß der Hund etwas besonderes wahrgenommen hat, dann ist das freilich angewölft.

Wenn ich möchte, daß der Hund mich explizit durch eine beigebrachte Verhaltensweise auf bestimmte Dinge hinweist, ist das erlernt.

Die dafür nötige Kooperationsbereitschaft hinwiederum ist angewölft.
 
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Die beste und sicherste Bestätigung, die man regelmäßig bekommen kann, ist die Arbeitsweise des Hundes, nicht irgendwelche Pirschzeichen, die in der Praxis sowieso über kurz oder lang oft genug völlig fehlen

Die sicherste Bestätigung sind nun mal Pirschzeichen. Und daher sind sie für Prüfung und Praxis wichtig. Die Arbeitsweise des Hundes ist sicherlich ein sehr guter Indikator, aber als "Bestätigung" gelten nun mal Pirschzeichen und das hat seinen Grund. Ist das einzig quasi definitive das Du draußen finden kannst.
Davon abgesehen, wenn der Hund nichr lt verweist, ist man schnell der Meinung, dass da auch nichts ist.
 

steve

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Hattet ihr den "ich-hab-heute-keinen-Bock-auf-den-Mist!"-Punkt schon? Nicht übertreiben mit den Arbeiten...

Das haben mir schon ganz viele gesagt, dass wir es nicht übertreiben sollen. Wir arbeiten eine Fährte pro Woche, ich versuche immer unterschiedliche Verläufe in unterschiedlichen Revieren zu wählen.

Bisher kam dieser Punkt noch nicht, der Hund arbeitet eigentlich immer freudig. Ich frag mich ob er noch kommt, oder ob der Hund das wirklich einfach gerne macht. Ich versuche natürlich auch nicht nur Schweiß zu machen. Wir gehen auch mal ans Wasser, apportieren über Hindernis, unter der Woche morgens manchmal auch mal eine Schleppe...vielleicht lockert das auch auf?
 
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Das haben mir schon ganz viele gesagt, dass wir es nicht übertreiben sollen. Wir arbeiten eine Fährte pro Woche, ich versuche immer unterschiedliche Verläufe in unterschiedlichen Revieren zu wählen.

Bisher kam dieser Punkt noch nicht, der Hund arbeitet eigentlich immer freudig. Ich frag mich ob er noch kommt, oder ob der Hund das wirklich einfach gerne macht. Ich versuche natürlich auch nicht nur Schweiß zu machen. Wir gehen auch mal ans Wasser, apportieren über Hindernis, unter der Woche morgens manchmal auch mal eine Schleppe...vielleicht lockert das auch auf?

(y) Hört sich doch gut an, dann mach einfach weiter in diesem Rhythmus.
Sofern Du das nicht schon praktizierst, solltest Du aber so langsam dazu übergehen, die Fährten durch einen Dritten legen zu lassen, sodass Du deren Verlauf nicht kennst und Dich noch mehr auf den Hund konzentrieren musst. Auch für den Hund wird dies eine neue Erfahrung sein, mit der es zurechtzukommen gilt.
 
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Naja, kommt drauf an, was man unter verweisen versteht.

Wenn es lediglich darum geht, am natürlichen Verhalten zu erkennen, daß der Hund etwas besonderes wahrgenommen hat, dann ist das freilich angewölft.

Wenn ich möchte, daß der Hund mich explizit durch eine beigebrachte Verhaltensweise auf bestimmte Dinge hinweist, ist das erlernt.

Die dafür nötige Kooperationsbereitschaft hinwiederum ist angewölft.

Man versteht darunter,

dass der Hund etwas markiert, u.U. sogar dadurch, dass er uriniert. Dieses Verweisen kann man verstärken, das ist das, was klassisch darunter verstanden wird. Es soll halt so ausfallen, dass es dem Rudelchef auffällt und der auch was merkt...

Wahrscheinlich kann man dem Hund auch beibringen, völlig losgelöst vom angewölften Verhalten etwas zu verweisen, wie gut das geht bzw. ist, weiß ich nicht so recht. Ich habe mal Filmdöschen mit Deckel, als es sowas noch gab, mit Aufbruch, Schweiß, Deckenfetzen usw. gefüllt und neben der Fährte vergraben (damit Fuchs & Dachs davon bleiben) und mir das vom Hund zeigen lassen. Es funktionierte, allerdings sind solche Verweisel olfaktorisch für den Hund schon sehr drastisch und der Geruch des Fährtenlegers ist halt auch immer dabei, so das man nie so recht weiß, was an dem Geruchscocktail den Hund letztlich zum Verweisen bringt.

Gruß,

Mbogo
 
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