Waffen einschießen sorgt für Irritation

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#1
https://wildundhund.de/waffen-einschiessen-sorgt-fuer-irritation/
Leider kein Einzelfall.
Seit letztem Jahr rufen bei uns im Revier auch öfter Leute die Polizei wenn Schüsse fallen.
Dabei handelt es sich um Jagd oder Kontrollschüsse,alles im normalen Rahmen.Bei Krähen/Tauben/Hasenjagd oder Einschiessen mit mehreren Waffen kommen halt mal ein paar Schüsse zusammen.
Inzwischen kommt die Polizei aber nicht mehr gefahren sondern ruft erstmal alle an die im Revier jagen.Vater,Brüder,mich.
Das Revier ist in einer Bäuerlichen Gegend und seit dem Krieg in Familienpacht.Noch nie gab es Probleme diesbezüglich.
Jetzt wird sogar wegen Einzelschüssen die Polizei gerufen.
Wir haben der Polizei erklärt das es unser Gutes Recht ist und wir uns auch weiter nicht davon abhalten lassen im Revier zu jagen oder Waffen kontrollzuschiessen.
Ich geh von irgendwelchen D.E.pperten Neuzugezogenen Leuten aus,aber die Polizei gibt keine Daten der anrufenden Leute raus und muss jedem Anruf nachgehen.
 
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#2
Fehlt nach das Du beim Versorgen des Wildes, vom SEK überrumpelt und kassiert wirst.
Und dann in Handschellen, noch das Blut bis zu den Ellbogen durchs Dorf.....
 
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#3
Ich geh von irgendwelchen D.E.pperten Neuzugezogenen Leuten aus,aber die Polizei gibt keine Daten der anrufenden Leute raus und muss jedem Anruf nachgehen.

Spaßeshalber (mehr-)mal(s) Anzeige erstatten, wegen übler Nachrede und Verleumdung, natürlich gegen Unbekannt.


CdB
 
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#5
Ich weiß nicht, das war noch der kostenlose Teil, der Polizei sollten doch die Namen der "guten Nachbarn" vorliegen.

Wenn man die Angelegenheit eskalieren will, braucht man ohnehin einen Anwalt, der Akteneinsicht beantragt und dann Anzeige und Strafantrag.


CdB
 
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#7
Ich weiß nicht, das war noch der kostenlose Teil, der Polizei sollten doch die Namen der "guten Nachbarn" vorliegen.

Wenn man die Angelegenheit eskalieren will, braucht man ohnehin einen Anwalt, der Akteneinsicht beantragt und dann Anzeige und Strafantrag.


CdB
Und für was?
Mit der Konsequenz, dass sich niemand mehr traut bei Polizei oder Rettungskräften anzurufen, nur weil man im Falle eines Fehlalarms Angst haben muss eine auf den Sack zu bekommen.
 
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#8
Jo, die ****en nehmen zu, mittlerweile gibts auch Anrufe bei meinem JH von der Trachtengruppe, wenn es mal knallt.

"Ja, es hat geknallt, Kollege hat geschossen, schönen Tag noch."

Mittlerweile trage ich demonstrativ die Waffe offen, kein Lodenfutteral mehr, die Leute sollen sehen, daß es noch Jäger gibt.
 
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#9
Hatte bereits einen anderen Artikel zu den Vorfall gelesen. Die beiden "Waidmänner" haben danach 3 verschiedene Waffen 2 Stunden (!) lang eingeschossen...
Abgesehen davon, dass das durchaus erlaubt ist, würde ich trotzdem die örtliche Polizei vorab informieren. Kurzes Probeschießen dürfte niemanden irritieren, stundenlanges Geballere schon. Da empfiehlt sich doch der Besuch eines Schießstandes, man muß nicht alles ausreizen. Und schlußendlich dürfte es dem Wild auch nicht gefallen haben.
 
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#11
Hatte bereits einen anderen Artikel zu den Vorfall gelesen. Die beiden "Waidmänner" haben danach 3 verschiedene Waffen 2 Stunden (!) lang eingeschossen...
Abgesehen davon, dass das durchaus erlaubt ist, würde ich trotzdem die örtliche Polizei vorab informieren. Kurzes Probeschießen dürfte niemanden irritieren, stundenlanges Geballere schon. Da empfiehlt sich doch der Besuch eines Schießstandes, man muß nicht alles ausreizen. Und schlußendlich dürfte es dem Wild auch nicht gefallen haben.
Du nimmst es aber sehr genau mit dem vorauseilenden Gehorsam, ich sehe gar keine Veranlassung vorab die Polizei zu Informieren wenn ich meine Waffen im Revier einschieße, die Menschen müssen sich mal wieder an
Schüsse gewöhnen die im Jagdrevier fallen, ich führe meine Waffen auch so dass sie von jedem gesehen werden können, genau so wie es mir der Gesetzgeber erlaubt nicht mehr und auch nicht weniger.
 
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#12
Immer mehr merkwürdiges "Mensch" zieht von der Stadt aufs Land. Bei uns war/ist das ein frühpensionierter Lehrer, der mit Lärmmessgerät jeden Schuß polizeilich anzeigt. Man kann diese armen Seelen nicht bekehren. Leider haben dessen Einwände nicht zum Umdenken bei den Behörden gereicht, um uns die Schallis zu genehmigen. Ich hätte dem armen Tropf ein Jahr lang Wildfleisch umsont geliefert.
Einem Großteil der deutschen Bevölkerung muß es psychisch inmmer schlechter gehen, anders kann man das Gezanke und Gemeckerer nicht erklären. Die Techniker Krankenkasse hat ja nachgewisen, dass Ihre Versicherten immer jünger immer länger wegen psychischer Krankheiten eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung beim willfähigen Hausarzt beantragen müssen. Das wird noch ein böses Erwachen geben, wenn eine Gesellschaft zu dekadent wird.:no:
sca
 
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#13
Hatte bereits einen anderen Artikel zu den Vorfall gelesen. Die beiden "Waidmänner" haben danach 3 verschiedene Waffen 2 Stunden (!) lang eingeschossen...
Abgesehen davon, dass das durchaus erlaubt ist, würde ich trotzdem die örtliche Polizei vorab informieren. Kurzes Probeschießen dürfte niemanden irritieren, stundenlanges Geballere schon. Da empfiehlt sich doch der Besuch eines Schießstandes, man muß nicht alles ausreizen. Und schlußendlich dürfte es dem Wild auch nicht gefallen haben.
Ich wohne im Aischgrund, einem Gebiet mit extensiver Teichwirtschaft. Hier gibt es Entenjagden mit mehreren hundert Stück Flugwild auf der Strecke (und nein das ist nicht übertrieben, ein Nachbarrevier allein hat 350+ Teiche, wir 110 etc pp.). Wenn`s hier zur Saison knallt, dann richtig - die Polizei würde sich bedanken.... also ich sehe keinen Grund im vorauseilendem Gehorsam die Behörden über legale Aktivitäten zu unterrichten. Da sperrt auch keiner irgendwas oder die Polizei schleicht sich vermummt an o. ä.
 
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#14
Ich kenne das auch. Als wir vor einiger auf tauben draußen waren,Hat die Polizei uns angerufen ( der Kollege ist zum Glück dort als Ansprechpartner für das Revier zB bei wildunfällen hinterlegt):
Drei „besorgte“ Bürger hätten Schüsse gehört.
Und einer sagte: „da ballern welche die armen Vögel ab“.
Die Polizisten wollten nur hören dass „wir“ das sind und dass alles ok ist, dann sagten sie „alles klar Jungs, weitermachen - wir rufen die Leute zurück und sagen Bescheid dass das so richtig ist“
Aber schon Mega ätzend die ganzen Gutmenschen. Aber eben auch ahnungslose! Wir leben nunmal in anderen Zeiten. Terror gab es SO damals nicht. Wir haben uns tatsächlich auch vorgenommen bei tauben/Krähenjagden vorher bei der Rennleitung anzurufen und Bescheid zu geben. Das Miteinander ist nämlich sehr gut. Ja, vielleicht ist es vorauseilender Gehorsam. Ich finde es aber auch weise. Man spart sich und der Polizei unnötigen Stress.
Jagd ist eben in unserer Wohlstandsgesellschaft, wo das Fleisch entweder beim Aldi wächst oder immer mehr Leute Tiere vermenschlichen und vegan/vegetarisch leben nicht mehr so normal wie früher.
Mit Anzeigen um sich zu werfen erweist uns als Jägern da sicherlich eher einen Bärendienst.
 
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#15
Wenn im Revier schon mal mit Schusswaffen gewildert oder von Spaßvögeln herumgeballert wurde sieht man die Sache fix anders. Beides gabs in unserem Revier schon.

Letztendlich wurde der Bürger auch ausdrücklich von Politik, Sicherheitsbehörden oder auch Jägern sensibilisiert auf Schussgeräusche zu achten.

Daß Fahrzeuge auf BAB und anderen Straßen vorsätzlich beschossen wurden gabs auch nachweislich schon öfters.

Sollte man derjenige sein bei oder auf den geschossen wird, ist man vermutlich froh, wenn ein durchgeknallter Oberlehrer oder ähnliche Feindbilder zum Telefon gegriffen haben.

Wie üblich beim bashing, macht Spaß aber es fehlt die Relation und der Blick übern Tellerrand.

Vermutlich würde es oftmals schon helfen, wenn die ansässige Bevölkerung "ihre" Jäger und deren Fahrzeuge am Waldrand stehend, erkennen und so auch Schussgeräusche einordnen könnte. Bei der Anonymität und räumlichen Entfernung mit der viele Jäger ihre Jagd betreiben, wird das aber wohl vielerorts leider nichts.
 
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